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"Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden" (2Kor 5,17).

Glaubensimpuls 764 von Gregor Dalliard am

Der getaufte Mensch glaubt, dass Jesus Christus Gott ist (Siehe die Lehre des Paulus und der Konzile). Damit verbunden ist der unbedingte Glaube, an die erlösende Wirkung des vergossenen Folter-Blutes dieses Menschen-Gottes, das durch die römische Justiz vollzogen und bewirkt wurde. Ohne dieses Folter-Blut kann nach dieser Lehre kein Mensch in den Himmel kommen: “Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht (an sein erlösendes Folter-Blut) glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des einzigen Sohnes Gottes” (Joh 3,18 ). “Wer gläubig geworden (an Jesu Blutopfer glaubt) und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden (kommt in die Hölle)” (Mk 16,16).

Diese Lehre besagt also, ohne den Glauben an das vergossene Folter-Blut oder Blutopfer dieses Menschen-Gottes, gibt es keinen Himmel. Wie kamen Paulus und die Gründer des Christentums zu dieser Lehre? Die heidnischen Völker jener Zeit kannten nichts anderes als Gottheiten, die das Blut von Menschen, bzw. Tieren forderten. Nur über solche grausamen Zeremonien glaubten die verschiedenen Völker ihre Götter umzustimmen, ihnen gegenüber wohlgesonnen zu stimmen und versöhnte Gemeinschaft mit ihnen zu haben. Ereigneten sich schreckliche Katastrophen wurde nicht selten der König geopfert, denn er galt als Sohn Gottes, als Sohn des jeweiligen Volksgottes (Theos), der als Gott verehrt und angebetet wurde.
Der Vater-Gott der Christen, der Theos (Zeus, Jupiter etc.) ist ein solcher heidnischer Gott. Wir halten fest: Er ist nicht der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste und damit auch nicht der Elohim (“Gott”) des Jahushua (Jeschua) von Nazareth. Das typische Kennzeichen eines Theos, eines heidnischen Gottes ist sein Zorn, seine Androhung von schlimmen Strafen und der Hölle, wenn das Volk nicht die von den Priestern vorgeschriebenen Zeremonien einhält. Dasselbe macht der Gott (Theos) der Christen. Er forderte das Menschenblut des von ihm gezeugten Sohnes und den Glauben an die erlösende Wirkung dieses Blutes, wer das nicht macht, wird dem Teufel übergeben, seiner Macht und seinem Reich (der Hölle), und das für immer und ewig. Der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste zeugt keine Kinder mit Frauen, das tun aber die heidnischen Gottheiten. Die babylonisch-griechischen Zeugnisse belegen uns das in vielfältiger Weise.
Wir wissen aus dem TaNaCH (“AT”), dass Priester immer wieder dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten untreu wurden und in Israel grausame Blutopferkulte einführten. Seitenlange Berichte mit äusserst strengen einzuhaltenden Opferregeln werden uns im TaNaCH (“AT”) überliefert: Aaron ist der Vater des Opferkultes in Israel: Gim 538; Gim 539: Propheten gegen den Opferkult. (Siehe Gim 532; Gim 534; Gim 542; Gim 540).

Der Mensch also, der an das vergossene Blutopfer glaubt und sich taufen lässt, empfängt nach der Lehre des Paulus und der Kirchengründer sofort Vergebung seiner Sünden und ein ewiges Leben im Himmel, während alle, die nicht daran glauben und sich nicht taufen lassen, wie gesagt, für immer in einem nie erlöschenden Feuer schmoren werden, und bedenken wir: unendlich. Und so kommt Paulus zu seiner irreführenden Überzeugung: “Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden” (2Kor 5,17). Diese Lehre ist ein völliger Unsinn, dem auch wir in unseren unterschiedlichen Kirchen und christlichen Gemeinschaften seit unserer Geburt unterworfen waren. Das, was ich gerade gesagt habe, hört sich für einen überzeugten Christen äusserst hart an. Für ihn ist eine solche Behauptung frevelhaft und nicht zu ertragen. Wir können auf niemanden böse sein, der so empfindet und uns gegenüber entsprechend reagiert.
Haben wir früher etwa nicht auch so oder ähnlich empfunden, als wir noch in der antijüdischen Auslegung des TaNaCHs (das “AT”), in der Ersatztheologie gefangen waren, und das eben gemäss der Ersatztheologie des Paulus und der Gründer des Christentums? Voller Überzeugung und mit ganzer Hingabe lebten wir in dieser Irrlehre, bevor wir begannen das Wort der Propheten im TaNaCH (“AT”) zu studieren. Schrittweise durften wir das Wort der Propheten in seinem Zusammenhang verstehen lernen. Parallel erkannten wir, wie mit der Ersatztheologie die Pervertierung des Elohims (“Gott”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten durch Paulus und die Gründer des Christentums voran getrieben und zu einem hässlichen und folgenschweren Machtsystem in dieser Welt aufgebaut wurde. Wir erkannten diesen finsteren Geist, der dem “Evangelium” des Paulus und der Kirchengründer zugrunde liegt. Schwere Verbrechen an Juden und der ganzen Menschheit sind in den vergangenen 2000 Jahren aus diesem religiösen Machtsystem der christlichen Ersatztheologie hervorgegangen. (Hilfreich dazu Gim 422).
Massen von Menschen haben in Unkenntnis dieser Fakten das grausame System der Ersatztheologie mitgetragen und eifrig gefördert. Die grosse Masse von Christen tut das immer noch, entweder, weil sie traditionell darin verankert ist, oder aus Bequemlichkeit, weil sie Auseinandersetzungen mit ihrem sozialen Umfeld vermeiden wollen. Kein Christ kann heute sein Verhalten (Ersatztheologie) rechtfertigen. Fast jeder hat heute über digitale Medien Zugang zu Informationen, die ihm helfen sich zu den Quellen des Lebens durchzuarbeiten. “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). So habe ich im Gim 763 geschrieben: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). Und nun das aussergewöhnlich Wichtige, das wir niemals übersehen und vergessen sollten, ist das wunderbare Zeugnis, dass sich im Laufe von Jahrtausenden im praktischen Alltag von unzähligen Menschen (Juden) bewährt hat; es gäbe sonst keine Juden mehr. Das entspräche wohl dem Geist eines Grossteils der Christenheit und der islamischen Welt. (Siehe Gim 529: Das Ende der christlichen Herrschaft über die Juden. Teil 7 und Gim 544). (Empfehlen möchte ich dazu Gim 694: Licht, Teil 5: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht“ (Ps 36,10). Der sein Haus auf den Felsen baut (vgl. Mat 7,24-27). “Der Fels aber war der Christus” (1Kor 10,4). Stimmt das?).

“Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden” (2Kor 5,17). Der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste hat jeden Menschen als Persönlichkeit in SEINEM Bilde geschaffen und ihn mit der wunderbaren Gabe des Verstandes ausgestattet. Ein Mensch, der nun der Irrlehre des Paulus zum Opfer gefallen ist, lebt damit ausserhalb der Beziehung mit dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten, in dessen Bilde er geschaffen ist. Damit aber lebt er auch gegen seine Persönlichkeit und seinen Verstand, den er als Gabe vom Schöpfer empfangen hat. Wir erinnern uns daran, wie Jahushua von Nazareth seine Zuhörer aufforderte, JaHuWaH mit ihrem ganzen Verstand zu lieben. Daran hat sich bis zu diesem Augenblick nichts geändert und es wird sich auch in Zukunft nichts daran ändern (Siehe Gim 583; Lim 5 und 6).
Ganz klar dürfen wir heute bekennen: Wenn jemand in in dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Das ist wunderbar. Darum also bleibt alle reich gesegnet in dieser frohen Botschaft.
Von Herzen wünsche ich allen einen entspannten Shabbat Shalom. Ganz liebe Grüsse

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 19. Juli 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!