“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 8

Glaubensimpuls 361

Eine Leserin schreibt: “Wie hatte Abraham Zugang zu Gott? Wie soll ich das verstehen? Ich kann damit einfach nicht umgehen. Mit Jesus als Gott war das so einfach, weil er nach der christlichen Lehre zugleich Gott und Mensch ist und zwar Mensch wie ich und du und jeder andere auch. Ich konnte mir den Gott Jesus immer als einen Menschen vorstellen. Anders habe ich ihn mir nie vorgestellt, weil ja der Gott Himmels und der Erde, nach der Lehre des Paulus, in Jesus Christus Mensch geworden ist. Da ist es einfach eine Beziehung zu Gott zu haben. Die Beziehung war wie von Mensch zu Mensch, nur dass er zugleich als Mensch auch mein Gott war. Ich hatte eine rein menschliche Vorstellung und Beziehung zu ihm, anders ist das ja gar nicht möglich, oder? Das geht doch allen Christen so. Das machte es so einfach mit diesem Gott Jesus in einer Beziehung zu leben und diese Beziehung täglich zu pflegen. Wenn ich nun zurückdenke wird mir bewusst, dass ich mir den Gott Jesus nie als Gott, als Geist, vorstellen konnte so wie das Abraham und Sara taten. Darüber habe ich mir früher überhaupt keine Gedanken gemacht. Seitdem ich mir Gott nur als Gott vorstelle, ohne mir dabei einen Menschen vorstellen zu können, der auf dieser Erde gelebt hat, habe ich grosse Probleme. Können sie mir weiterhelfen?

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 7

Glaubensimpuls 360

Im letzten Gim 359 habe ich den grossen und prägenden Propheten Jeshajahu (Jesaja) zitiert. Das von JaHuWaH erwählte und berufene Volk befand sich in den schlimmsten Kriegs- und Deportationswirren. Das Volk drohte unterzugehen, und mit ihm die Verheissungen an Abraham, hatte es doch den Auftrag als einziges Volk dieser Erde, die Weisungen des Lebens, welche die Erlösung von allem Götzentum, aller menschlich-religiösen Sklaverei und von allen menschlichen Ungerechtigkeiten in sich trugen, hinaus in alle Welt zu bringen, bis hin zu den entferntesten Inseln. In dieser Not rief Jeshajahu das Volk auf, sprechend im Namen JaHuWaHs, seinen Blick auf den Glauben Abrahams zu richten, auf die Verheissungen, die nicht nur das Land betreffen, sondern auch den geistigen Segen, die Wiedergeburt der Menschen in JaHuWaH. Blickt hin auf Abraham, euren Vater, und auf Sara, die euch geboren hat!” (Jes 51,1-2). Der Prophet verhiess: Ein Überrest des Volkes wird durchkommen, durch die Kriegswirren hindurch, uns bekannt als ein Stumpf des Isai, als Spross aus Isai (Jes 11). D.h. dieses Volk ist der gesalbte Überrest, der Messias, der die Völker in das künftige messianische Friedensreich führen und belehren wird (vgl. Jes 11,1ff, 2,2-5, 51,4; Mi 4,2-8; Joe4,12; Sach 8,20-23 u.a.m). Die Kapitel Jes 11 und 12 sind wegweisend. Das ist umwerfend und erfüllt uns täglich mit viel Dankbarkeit. Das jüdische Volk trägt die messianischen Verheissungen Abrahams in sich. Es ist darum der Messias im Messianischen Reich. In diesem wunderbaren Text von Jes 51 wird die absolute Bedeutung und Wichtigkeit des auserwählten Volkes, sein Auftrag für alle Menschen, einmal mehr hervorgehoben:

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 6

Glaubensimpuls 359

Das auserwählte Volk geriet im Alltagsleben immer wieder in das schwere Fahrwasser der Vergesslichkeit über das was im Glauben Abrahams zusammengehört. Die Folgen waren vorhersehbar, vor allem für die Propheten. Abraham war durch sein Vertrauen auf JaHuWaH (seinen Glauben) von JaHuWaH erlöst worden. Die Erlösung durch JaHuWaH kann darum auch als eine Neugeburt oder Wiedergeburt bezeichnet werden. Sie war ein bewusster und entschiedener Akt im Leben Abrahams, der zum Segen für alle Menschen führt und führen wird. Dieser Akt ist ein unwiderrufbarer Bund. Von da an wird Abraham von JaHuWaH Freund genannt. “Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme Abrahams, meines Freundes” (Je 41,8). Das ist das Verhältnis von Freunden.

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 5

Glaubensimpuls 358

Im letzten Gim 357 sprachen wir über die Stärke, die Kraft des Durchhaltens und den stets neuen Lebensmut der aus dem Glauben Abrahams entspringt. Aus der Beziehung Abrahams zu JaHuWaH lebten die Familien der Patriarchen und später das ganze jüdische Volk, der Überrest, bis zu diesem Tag. Diese Beziehung war und ist nicht nur ein Windhauch, der gekommen war und wieder verschwand. Durch alle Zeiten hindurch verlieh sie dem auserwählten Volk eine Lebenskraft, eine Dynamik und Energie zu neuen Wegen, wie wir sie bis zum heutigen Tag in keinem anderen Glauben nachweisen können. Die Früchte dieser Beziehung prägen diese Welt mehr als den meisten Menschen bewusst ist.

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BDS Schweiz. “....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 4

Glaubensimpuls 357

Jemand schrieb: Ist es nicht paradox, während Abraham in allem gesegnet wurde wird das heutige Israel über bewusst gesteuerte Falschmeldungen in den Medien von der EU und von ganz Europa diffamiert und delegementiert. Sprechen wir mit Bürgern Europas über Israel und die Juden stossen wir auf eine beängstigende Voreingenommenheit, eine radikale Ablehnung, Verurteilung und Hass. Wie ist das möglich nachdem Europa, vor allem wir Deutsche, dieses politische Muster kennen müssten?

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 3

Glaubensimpuls 356

Das Vertrauen, das Abraham in JaHuWaH fand war etwas völlig Neues, ganz anders als der Umgang den die Völker mit den Göttern und Götzen und ihren Forderungen pflegen. Abraham wusste, dass er diese Beziehung allen Menschen vermitteln sollte. Ihm wurde von JaHuWaH geoffenbart: der Mensch kann und wird nur in der Gemeinschaft mit JaHuWaH innerhalb dieser – vom Bösen – verworrenen Welt ein Leben der Zuversicht finden und führen können. Das menschliche Zusammenleben wird immer wieder von neuen Herausforderungen gebeutelt. Nur in den Ordnungen JaHuWaHs lässt sich ein Mensch wieder so herstellen, dass er den Weg des Miteinanders neu zu wagen vermag.

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“.. und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 2

Glaubensimpuls 355

Für manche Bibelleser ist die Aussage: “….und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1), sehr provokativ und widersprüchlich. Sie sagen, wie konnte Abraham in allem gesegnet sein, da er zuerst sehr lange darunter litt, dass er keine Nachkommen hatte. Und dann die schwere Prüfung mit der Aufforderung JaHuWaHs ihm seinen Sohn Itzak, den Sohn der Verheissung, auf Morijahu (Moria im späteren Jerushaljim) zu opfern. Jenen Sohn den er so spät gezeugt hatte und den Sara über alle Regeln des Lebens hinaus geboren hatte.

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“.. und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 1

Glaubensimpuls 354

Bei unseren alljährlichen Familientreffen fehlt es denn auch nie an Gesprächsstoff. Da einige aus der Verwandtschaft Psychologen, bzw. Psychotherapeuten sind, andere Lehrpersonen und wieder andere Religionslehrer kann es ab und zu einmal zu tiefschürfenden Gesprächen kommen. Einer meiner Neffen, Psychotherapeut, kann es beim besten Willen nicht begreifen, dass ich mit den vielen Ritualen der katholischen Kirche und der Religionen nichts mehr anfangen kann, ja sie sogar als götzendienerische Traditionen hinstelle und mich sogar eifrig dagegen positioniere. Diese Tatsache führte unweigerlich zu einer gewissen Entfremdung.

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Der Mensch, die Krone der Schöpfung und die Schöpfung.

Glaubensimpuls 353

Nach der mitteleuropäischer Zeit hat der Sommer gerade erst am 21. Juni um 12:07 Uhr begonnen. Viele freuen sich in der Sommerzeit ganz besonders, vor allem jene die eine besondere Beziehung zur Schöpfung pflegen. Die Bibel (TaNaCH) lehrt uns zwei wunderbare Tatsachen. JaHuWaH ist überall, in allem was existiert (Ps 139,17-18) und JaHuWaH kennt mich durch und durch und zwar als sein Liebeswerk innerhalb seiner Schöpfung (Ps 139,1-4). Einfach umwerfend!

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Der neue bayerische Ministerpräsident Söder, das Kreuz und die christliche Ethik. Teil 2

Glaubensimpuls 352

Die christliche Glaubens- und Lebensethik hat sich aus der Kreuzestheologie heraus entwickelt. Sie entspricht den damaligen heidnischen Traditionen, für die eine Annahme bei den Göttern und eine Erlösung von allen Übeln nur auf die Opferung eines Menschen und dessen geflossenem Blut beruht. Sie ist aus dem Glauben an den von hellenistischen Philosophen entjudaisierten und vergöttlichten Jahushua von Nazareth entstanden und geschaffen worden, der von den Römern als jüdischer Rabbi gepfählt worden war. Die Glaubens- und Lebensethik aller Menschen sollte und muss sich nach den christlichen Lehre an dieser christlichen Vorstellung orientieren. Es gibt nach ihrer blinden Überzeugung keine Erlösung und kein vernünftiges Zusammenleben ohne diese christlich-heidnische Glaubens- und Lebensethik (s. Dogmen, CIC).

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