Der neue bayerische Ministerpräsident Söder, das Kreuz und die christliche Ethik. Teil 2

Glaubensimpuls 352

Die christliche Glaubens- und Lebensethik hat sich aus der Kreuzestheologie heraus entwickelt. Sie entspricht den damaligen heidnischen Traditionen, für die eine Annahme bei den Göttern und eine Erlösung von allen Übeln nur auf die Opferung eines Menschen und dessen geflossenem Blut beruht. Sie ist aus dem Glauben an den von hellenistischen Philosophen entjudaisierten und vergöttlichten Jahushua von Nazareth entstanden und geschaffen worden, der von den Römern als jüdischer Rabbi gepfählt worden war. Die Glaubens- und Lebensethik aller Menschen sollte und muss sich nach den christlichen Lehre an dieser christlichen Vorstellung orientieren. Es gibt nach ihrer blinden Überzeugung keine Erlösung und kein vernünftiges Zusammenleben ohne diese christlich-heidnische Glaubens- und Lebensethik (s. Dogmen, CIC).

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Der neue bayerische Ministerpräsident Söder, das Kreuz und die christliche Ethik. Teil 1

Glaubensimpuls 351

Der Kreuz-Erlass des neuen bayerischen Ministerpräsidenten Söder löste heftige Auseinandersetzungen innerhalb des traditionellen Christentums aus: Seit dem 1. Juni soll im Eingangsbereich jeder bayerischen Behörden ein Kreuz hängen. Während sich die beiden deutschen Kirchenführer Kardinal Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm recht schnell gegen diese Verordnung aussprachen, freuen sich viele Bischöfe über Söders Entscheidung. Dieser Überzeugung sind, abgesehen von Söderds Kreuz-Erlass, Abermillionen von Christen auf der ganzen Welt. Das Kreuz ist für sie das sichtbare Zeichen der christlichen Ethik. Sie sehen darin ein mutiges Bekenntnis zu den christlichen Werten.

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“..denn ich selbst, ich habe gewünscht, verflucht zu sein von Christus weg für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch (Juden)”** (Röm 9,3).

Glaubensimpuls 350

Offenbar soll ein gläubiger bibelfundierter Jude diesen Satz an die Anhänger des Jahushua von Nazareth in Rom geschrieben haben (Römerbrief). Also ein bibelfester Jude an die Juden, die in jener Zeit in Rom ansässig waren und überzeugt davon waren, dass der Jahushua von Nazareth ein aussergewöhnlicher Rabbi und Pharisäer war. Das waren viele Juden anfänglich wohl. Die Sehnsucht der Juden nach dem Messias, d.h. nach dem Anbruch des Messianischen Reiches, war in dieser, für Juden aussergewöhnlich schweren und unerträglichen Zeit, auf einen neuen Höhepunkt angelangt. Aus ihrer verzweifelten Situation heraus kamen etliche auf den Gedanken Jahushua von Nazareth als den erwarteten Messias auszurufen damit er sie von den Römern befreien und den Anbruch des Friedensreiches einläuten würde. Doch Jahushua von Nazareth wurde von den Römern gepfählt. Damit hatte sich für die bibelfundierten Juden unmissverständlich gezeigt, dass er nichts mit dem biblisch-prophetisch bezeugten Messiastum etwas zu tun haben konnte und dass er niemals das biblisch-prophetische Friedensreich eingeleitet haben konnte. Alle Zeichen sprachen und sprechen bis heute eindeutig dagegen. Eines davon: die Römer herrschten weiter!!

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“Sät nach Gerechtigkeit! Erntet gemäss der Gnade!” (Hos 10,12a).

Glaubensimpuls 349

“Ist es nicht so, dass überall Ungerechtigkeit herrscht, Lug und Trug. Intrigen und Boshaftigkeit beherrschen die Welt und jedes Herz. Lug und Trug bei den Versicherungen und Banken, bei den Steuerbehörden und im Berufsleben, in der Politik und in der Kirche, und.. was soll ein solches Leben überhaupt, wenn wir immer nur Enttäuschungen einheimsen?” Die Frau, die das mittlere Alter bereits überschritten hat, hätte ihrer bitteren Enttäuschung über ihr bisher verlorenes irdisches Leben, mit allen seinen verpassten Chancen, weiter ohne Punkt und Komma freien Lauf gelassen, wenn ihr der Nachbar nicht mit den Worten Einhalt geboten hätte, “dann geh ins Kloster, vergrabe dich dort, wenn es dir da besser gefallen sollte, der Gregor kann dir dabei sicher hehilflich sein, er kennt den Laden von innen und aussen und zudem, manche um dich herum wären froh darüber.” Das war eine sehr harte Reaktion eines Mitbewohners – über diese jammervolle Frau.

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"..denn du bist bei mir" Ps 23,4c.

Glaubensimpuls 348

Nach einer Romwallfahrt über “Himmelfahrt” fragte mich ein Turnkollege: “Warum geht es mir so schlecht und anderen geht es so gut? Dein Gott, der doch der Gott aller Menschen ist, kann ich überhaupt nicht verstehen”. Unzählige Menschen fühlen sich nach “Hochs”, die sie ausserhalb des Alltags erleben, elend und von ihrem Gott vergessen, sobald sie wieder auf den Alltag zurückgeworfen sind. Gerne wird auf ein relativ braves Alltagsleben hingewiesen und die guten Taten werden aufgezählt, die doch ihre Gottheit zwingen müsste ihnen ein gutes Leben zu geben. Das ist ein uraltes Denkschema von dem auch schon die Psalmen sprechen.

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“..mir wird nichts mangeln” (Ps 23,1b).

Glaubensimpuls 347

Ein kleiner Satz mit einer ausserordentlichen Sprengkraft für jeden neuen Tag! Die ganze Bibel ist voll solcher Aufsteller. Über Jahrtausende haben sich diese Aufsteller im Leben jener, die aus dem Glauben Abrahams leben und aufbauen bewährt. Das sind also keine leeren Worte, keine moderne Werbegags, die heute gelten, in sind, morgen aber als kraftlos und bedeutungslos in Vergessenheit fallen. Dir und mir sind sie heute gegeben. Lasst uns daraus leben!

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70 Jahre Israel: Nicht einfach 70 Jahre Israel. Teil 5

Glaubensimpuls 346

“Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir meine Güte (Gnade) bewahrt” (Jer 31,3). Dass es die Juden (Israel) immer noch gibt und dass es einen Staat Israel gibt – der selbst noch nach 70 Jahren existiert – widerspricht der Theologie der christlichen Kirche. Nach der Theologie der Gründer des Christentums, bzw. der Kirche, ist das eine unhaltbare Tatsache, die ihre gesamte Erlösungstheologie auf den Kopf stellt, ihr absolut widerspricht. Mit Israel aber haben wir es nicht einfach mit menschlichen Absichten, Meinungen, Überzeugungen, Planungen, Philosophien und Theologien zu tun, weder mit denen der Kirchengründer und Kirchenväter noch mit solchen der UNO, EU u.a., also auch nicht mit einer Laune der Politik.

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70 Jahre Israel: “Der Tempel JaHuWaHs (des HERRN), der Tempel JaHUWaHs (des HERRN), der Tempel JaHuWaHs (des HERRN) ist dies!“ (Jer 7,3). Teil 4

Glaubensimpuls 345

“So spricht JaHuWaH, der HERR der Heerscharen, der Erlöser (Gott) Israels: Macht gut eure Wege und eure Taten, dann will ich euch an diesem Ort wohnen lassen! Und verlasst euch nicht auf Lügenworte, wenn sie sagen: Der Tempel JaHuWaHs (des HERRN), der Tempel JaHUWaHs (des HERRN), der Tempel JaHuWaHs (des HERRN) ist dies! Denn nur wenn ihr eure Wege und eure Taten wirklich gut macht, wenn ihr wirklich Recht übt untereinander, den Fremden, die Waise und die Witwe nicht unterdrückt, kein unschuldiges Blut an diesem Ort vergiesst und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem Unheil, dann will ich euch an diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe, wohnen lassen von Ewigkeit zu Ewigkeit” (Jer 7,3-7).

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70 Jahre Israel. Jerushalajim die Taumelschale (d.h. Schwelle des Strauchelns (Sach 12,2). Teil 3

Glaubensimpuls 344

“Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Vom Sonnenaufgang (Osten) her werde ich deine Nachkommen bringen, und vom Sonnenuntergang (Westen) her werde ich dich sammeln. Ich werde zum Norden sagen: Gib her! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde, jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe” (Jes 43,5-7). Sowohl die gläubigen Juden: ”jeden, der mit meinem Namen genannt ist”, als auch die ungläubigen Juden und jene, die es nicht wissen, dass sie Nachkommen der Verheissung sind: “und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe.” Das ist wunderbar, HalleluJaHu!!

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70 Jahre Israel: Ein Volk an einem Tag geboren. Teil 2

Glaubensimpuls 343

“Da schrien sie zu JaHuWaH in ihrer Not: aus ihren Bedrängnissen errettete er sie” Ps 107,6). “Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch schon seine Söhne (Jes 66,8). Das geschah am 14. Mai 1948, zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 hatte Hitler den Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Offiziell war der Krieg am 8. Mai 1945 zu Ende.

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