Abraham – aus Liebe (Gnade) errettet. Teil 1

Glaubensimpuls 331

Abraham wurde aus Liebe, d.h. aus Gnade, errettet. Das ist die zentrale Botschaft der Bibel. Und weil er JaHuWaH vertraute (glaubte) war er gerechtfertigt (vgl. 1Mo 15,6). Diese Botschaft ist der Ausgangspunkt unseres Glaubens. In dieser Tatsache ruht der tiefste Sinn unseres Lebens. Abraham ist uns zur Tür geworden, hin zum Herzen des Abba JaHuWaH, zum Vater des Lebens, zu allen geoffenbarten Glaubensquellen und -schätzen.

Bei einem Aperitif standen Menschen in verschiedenen Kreisformationen zusammen. Auch ich stand in einem dieser Kreise. Jemand sprach mich über den gegenwärtigen Stand meines biblischen Glaubens an. Er fragte mich: und was für ein Glaubensresultat ergeben deine bisherigen biblischen Forschungen und Erfahrungen? Als ich im Gespräch von Abrahams Glauben sprach, schnappte eine Person vom Kreis nebenan die folgenden Worte auf: “Abraham wurde aus Liebe, aus Gnade errettet, sein Glaube ist uns zur Tür des Lebens geworden.” Diese Person wandte sich um und sprach ziemlich heftig: Weshalb musste Abraham errettet werden? Von wem und von was musste er errettet werden? Hätte man ihn in seiner angeborenen Glaubenstradition leben lassen, bei seinen Angehörigen, in seiner Stadt und bei seinem Volk, dann gäbe es heute keine Scheissjuden auf der Welt und die Welt hätte ihren Frieden! Und zudem brachte die jüdische Justiz, zusammen mit dem jüdische Volk, den humansten Menschen, den diese Welt jemals gesehen hat, um. Das zeigt uns doch welche Unmenschen die Juden sind. Wie aus einem Mund schrien sie doch alle: kreuzige ihn, also hör auf unsere aufgeklärte Welt mit deinem biblischen Gedusel zu langweilen. Soweit die Reaktion dieser Person. Das war starker Tobak! Ihre Aussage tat mir weh. Die Diskussion war schnell beendet!

Es ist kaum zu fassen, dass eine Masse von Christen immer noch nicht fähig ist den geschichtlichen Tatsachen, den Gegebenheiten und Ereignissen der damaligen Zeit, in die Augen zu schauen, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen, es zu wollen, es zuzulassen! Sie kämen zu völlig anderen Resultaten. Wir sehen einmal mehr was die Kirchenväter in den Menschenherzen angerichtet haben. Der Judenhass sollte für immer wirksam bleiben. Dafür haben die Kirchengründer vorgesorgt, indem sie ihre Irrtümer, ihren Hass gegen das auserwählte Volk, gleich von Anfang an zu Dogmen erklärten. Dogmen sind hier unantastbare Lehren der Kirchengründer, die nie ab-, um- oder verändert werden dürfen, die zum Heile eines Christen als notwendig gelten, obwohl sie im krassen Widerspruch zum biblisch-prophetischen Wort stehen. Und wenn alle Welt erkennen würde wie verkehrt diese Lehren liegen, es bleibt dabei, sie müssen um alles in der Welt aufrecht erhalten bleiben und weiter gepredigt werden.

Zuerst schufen die Kirchengründer im 4. Jh. n.u.Z., innerhalb des römischen Reiches, drei Gott-Personen, und zwar in Anlehnung an die traditionellen drei Gott-Personen wie wir sie in allen heidnischen Religionen und Kulturen vorfinden. Dann schufen sie antibiblische Heilslehren, ebenfalls in Anlehnung an die traditionellen Sakramenten- und Erlösungslehren der Heiden, vor allem aber in Anlehnung an die Lehre der Erlösung durch das Blut eines Gottmenschen. Nachdem sie alles Jüdische von Jahushua von Nazareth weggenommen hatten, machten sie ihn zu ihrem heidnischen Gott Jesus (Zeus) und lehrten, dass der Jahushua von Nazareth dieser Jesus gewesen sei und dass alle Propheten von diesem Jesus (Zeus) gesprochen hätten, was ein entsetzlicher Missbrauch des prophetischen Wortes darstellt. Schliesslich lehrten sie, dass ihnen alle diese Lehren vom hl Geist eingegeben worden seien, in Visionen, Träumen, Jesuserscheinungen und -offenbarungen und a.m..

In einem einheitlichen Glaubensbekenntnis, das die römisch-heidnischen Kaiser von den zerstrittenen Kirchenvätern forderten und darum auch entsprechend beeinflussten und absegneten, hielten sie ihre antijüdischen Glaubensartikel als unantastbar (dogmatisch) fest. Kein Mensch dürfte sie jemals hinterfragen. Würde jemand das wagen würde er in der Hölle enden, im unauslöschlichen Feuer. Aber auch davon wissen die biblisch-prophetischen Quellen nichts. Den heutigen Kirchen- bzw. Christenführer ist daran gelegen, dass das alles so bleibt. Sie fühlen sich diesen antijüdischen Glaubensartikeln dogmatisch verpflichtet, daran gebunden, gerade so als wären sie alle verhext. Sie rühren darum keinen (nennenswerten) Finger um diesem schrecklichen Übel, diesem dogmatisierten Antijudaismus, diesem abgrundtiefen Rassismus, ein Ende zu bereiten. Seit diese Glaubensartikel stehen, offiziell seit dem 4. Jh., mussten die Juden unsägliche Leiden über sich ergehen lassen. Das wird weiter so bleiben, wenn sich die Christen nicht ernsthaft auf den Glauben Abrahams besinnen. Erst dann werden sie fähig werden, nicht mehr auf die Irrlehren der Kirchengründer zu hören, sondern, wie das auch Jahushua von Nazareth tat, auf das prophetische Wort der Väter zu achten und sich danach auszustrecken.

Damit aber wäre ihre Existenz, die Existenz des Christentums gefährdet, am Ende. Das Christentum baute alle seine Existenz auf dieser Lüge auf, auf die Verleumdung und Diffamierung der Juden. Selbst Atheisten, Freidenker und Menschen mit einem christlichen Hintergrund bleiben vom Denken der Kirchengründer geprägt, indoktriniert. Der Prozess der Indoktrination dauert jetzt immerhin schon über 1600 Jahre lang an! Ab dem 4. Jh. wird dieses Denken offiziell zur kulturellen Denkweise gemacht und von den Kirchenführern stetig weiterentwickelt. Wir sind entsetzt, dass diese Denkweise, trotz modernster historischer Kenntnisse und Kommunikationsmöglichkeiten, so tief sitzt. Diese Denkweise wird von einer grossen Masse von Christen jeden Tag in irgendeiner Weise erneuert, sei das in der Liturgie, in den Sakramenten, an Beerdigungen, in den Sonntagsgottesdiensten usw.

Jahushua war nicht gekommen um die ganze Welt mit seinem Blut zu erlösen. Kein prophetisches Wort spricht davon. Das ist eine gewaltige Irrlehre der Kirchenväter. Er war gesandt gerade diejenigen, die vom Glauben Abrahams abgekommen waren, die damit dem Hause Israel verlorengegangen waren, wieder zurück in diesen Glauben zu bringen. Achten wir auf seine Worte, die sich mit dem prophetischen Wort decken: “Er (Jahushua) aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel” (Mt 15,24). “Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte (solche die im Glauben Abrahams stehen) zu rufen, sondern Sünder ” (solche, die vom Glauben Abrahams weggekommen sind) (Mk 2,17). Ist das nicht wunderbar? In diesem Geist und Sinn wünsche ich allen einen geruhsamen und glaubensstärkenden Shabbat. Shalom Uvracha!

Gregor Dalliard

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“Seht, das ist mein Knecht, den ich halte” (Jes 42,1).

Glaubensimpuls 330

Mit der Erwählung Abrahams legte JaHuWaH gleichzeitig seinen Geist auf ihn. Wie uns das Verhalten Abrahams zeigt geschah dies nicht zwangsweise. Abraham war ergriffen von JaHuWaH. Die Begegnung mit JaHuWaH führte ihn schrittweise aus der Unwissenheit über JaHuWaH ans Licht, in das Licht des Lebens. Die Unwissenheit über JaHuWaH ist identisch mit Dunkelheit, Finsternis (Götzenkult) und kann im Leben eines Menschen viel unnötiges Leid nach sich ziehen. Es war gerade so als ob JaHuWaH eine neue Schöpfung ins Dasein rief. Als er die Schöpfung aus dem Nichts ins Dasein rief, sprach JaHuWaH: “Es werde Licht! Und es wurde Licht” (1Mo 1,3). Das bezeugen uns die Propheten Israels. Weiter bezeugen sie: “Und JaHuWaH sah das Licht, dass es gut war; und JaHuWaH schied das Licht von der Finsternis” (1Mo 1,4).

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Moslems und Jesus-Visionen. Teil 6, Schluss

Glaubensimpuls 329

Mein Vater starb 1967 als ich 19 1/2 war, meine Mutter starb im Januar 1973. 1971/72 war ich in der Klostergemeinschaft im Tirol. Im Herbst 1972 begann ich mit dem regulären Theologiestudium im Kloster Einsiedeln, das ich im Priesterseminar in Freiburg (CH) und in Luzern fortsetzte. Zwischen dem Studium kehrte ich immer wieder nach Hause zurück, denn wir bewirtschafteten ein kleines Weingut. Mit dem Ertrag konnten meine jüngeren Geschwister und ich unsere Ausbildung finanzieren. In den Sommermonaten war ich zu Hause. Beinahe jeden Mittag, bzw. Nachmittag, wenn die Sommerhitze das Arbeiten in den Reben über Mittag schier unmöglich machte, schloss ich die Fensterläden und genoss 2-3 Stunden meine mystisch-okkulte Gemeinschaft mit meiner “Leibgarde”, speziell mit der unbefleckten und ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.

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Moslems und Jesus-Visionen. Teil 5

Glaubensimpuls 328

Die Reaktionen auf den letzten Glaubensimpuls bleiben nicht aus und das ist gut so. Darum möchte ich zunächst mit meinen damaligen Glaubenserfahrungen und -visionen fortfahren. Mich zog es fast jede Nacht hinauf zu der Kapelle “Mariä Sieben Schmerzen”, die auf einem Hügel in unserem Dorf, mitten im Rhonetal, erbaut ist. in der Frühzeit wurde hier auf diesem Hügel eine keltische Frauengöttin angebetet. Ich schlich mich buchstäblich aus dem Dorf hinauf zu meiner Maria, in ca. 15 Minuten war ich oben. Die aussergewöhnliche Stille, das Gemälde mit den sieben Dolchen in Marias Herz, versetzten mich gleich in Trance.

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Moslems und Jesus-Visionen? – und der 8. Dezember. Teil 4

Glaubensimpuls 327

Nach dem langen Pilgerweg auf den verschieden Jakobswegen kommen katholische Pilger am Ziel in Santiago de Compostela (hl. Jakob) in Spanien an. Es sind nicht nur katholische Pilger, die aus Glaubensüberzeugung diesen Weg gehen, auch andere Menschen, wanderlustige, denen diese imposanten Wanderrouten mit ihren Gasthäusern und Herbergen gefallen. Müde, aber von den verschiedenen Begegnungen und dem Austausch mit unterschiedlichsten Menschen gerührt, betreten auch solche die Kathedrale in Santiago de Compostela und halten dort inne.

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Moslems und Jesus-Visionen? Teil 3

Glaubensimpuls 326

Wir stehen zwar inmitten der Chanukkafeiern, dennoch aber möchte ich weiter Ergänzendes zu unserem Thema “Moslems und Jesus-Visionen” sagen. Wir feiern das Lichterfest, die Wiederherstellung der Ehre JaHuWahs und damit des einzelnen Menschen. Warum sollten wir nicht auch unsere Wiederherstellung im Lichte JaHuWaHs vertiefen? Das ist wahrlich ein Grund zum Feiern und Danken! Ein Grund alle Lichter des Lebens anzuzünden. Denken wir in diesen Tagen von Chanukka bewusster darüber nach, wie wir diesen Segen in unserem Leben bewusster entfalten können.

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Moslems und Jesus-Visionen? Teil 2

Glaubensimpuls 325

Grundsätzlich müssen wir festhalten, dass alle diese Phänomene, auf die wir im letzten Gim hingewiesen haben, nie ein Kriterium dafür sind, dass ein Mensch die Wege JaHuWaHs, des Schöpfers Himmels und der Erde, geht. Mögen die Auswirkungen gut sein oder schlecht. Sind die Auswirkungen gut, dann sollten wir uns nicht täuschen lassen. Diese Aussage mag jemanden irritieren, der die biblisch-prophetischen Zusammenhänge, die uns das Wesen und die Weisungen unseres Schöpfers und des Lebens offenbaren, nicht kennt. Er mag sich fragen, wie kann denn etwas das gut ist, sich als gut erweist und Gutes hervorbringt, eine Täuschung sein? Warum ist denn das so wichtig, dass die Menschen die Wege JaHuWaHs gehen? Sind denn nicht alle Menschen Kinder Gottes, gehen denn nicht alle Menschen die Wege JaHuWaHs. Ist denn das Gute, das wir sehen und erleben nicht immer von JaHuWaH und wird automatisch zum Segen?

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Moslems und Jesus-Visionen? Teil 1

Glaubensimpuls 324

Das Thema Moslems und Jesus-Visionen beschäftigt recht viele Menschen. Es ist ein Thema das mit der Masseneinwanderung von Hunderttausenden von Moslems in den Westen Europas in den letzten Jahren wieder sehr aktuell geworden ist. Wir bekamen folgenden Brief per Mail zugesandt: “Folgendes Thema stellt uns dabei gerade vor eine besondere Herausforderung: In der muslimischen Welt gibt es zu Tausenden Menschen die (manchmal unmittelbar, meistens aber durch persönliche Not und Zweifel an Allah zu Gott schreien) durch Träume und Visionen von Jesus eine Bekehrung erfahren und dadurch so verändert, geheilt und stark werden, dass sie trotz Todesdrohungen und Folter etc. ihren Glauben an den Gott Jesus bekennen, Bibeln verteilen und missionieren. Oft enden sie dann im grausamen Tod. Sie halten Stand. Wir sind dazu aktuell an einem Buch mit beispielhaften Erzählungen. Beim Lesen haben wir gemischte Gefühle und wir können die mächtige Kraft und persönliche Liebe, die von diesem Jesus ausgeht, nicht leugnen. Diese Menschen suchen wahrhaftig nach ihrem Schöpfer, und er offenbart sich ihnen als Jesus!..

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Heute ist keine Gottesfurcht mehr da?

Glaubensimpuls 323

Es gibt Zeiten, da fallen uns gewisse gleichlautende Aussagen von Menschen nur so zu. Als die Zeit meines 70sten Geburtstags angefallen war, häufte sich die Bemerkung von Menschen mit unterschiedlichem christlichen Hintergrund: heute ist keine Gottesfurcht mehr da! Oder: Die physikalischen Veränderungen rund um den Globus deuten darauf hin, dass der Jesus (gemeint ist der umgepolte Jude Jahushua von Nazareth, der von den Christen auf den Konzilien des vierten Jahrhunderts offiziell in einen Christus, d.h. zum Erlöser-Gott der Christen dogmatisiert worden ist) bald wiederkommen muss, denn es ist alles drunter und drüber.

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Luther, Hitler und das Kirchentum – Entscheidungen treffen. Gegen das Vergessen!

Glaubensimpuls 322

Unsere ganz persönlichen Entscheidungen sind beeinflusst von unserer inneren Verfasstheit, von unserer Erziehung, vor allem aber von unserem religiösen Umfeld, wie uns das die Menschheitsgeschichte in ihrer religiös geprägten Kultur unleugbar bestätigt. In schwierigen Zeiten sind wir entsprechend manipulierbar. Es sei denn wir leben in einer tiefen pulsierenden Beziehung mit JaHuWaH und seinen Weisungen. Aus seinen Weisungen heraus werden wir fähig, unabhängig, glaubensmündig und verantwortungsvoll zu leben – frei von religiöser Manipulation und Unterdrückung.

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