“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 3

Glaubensimpuls 356

Das Vertrauen, das Abraham in JaHuWaH fand war etwas völlig Neues, ganz anders als der Umgang den die Völker mit den Göttern und Götzen und ihren Forderungen pflegen. Abraham wusste, dass er diese Beziehung allen Menschen vermitteln sollte. Ihm wurde von JaHuWaH geoffenbart: der Mensch kann und wird nur in der Gemeinschaft mit JaHuWaH innerhalb dieser – vom Bösen – verworrenen Welt ein Leben der Zuversicht finden und führen können. Das menschliche Zusammenleben wird immer wieder von neuen Herausforderungen gebeutelt. Nur in den Ordnungen JaHuWaHs lässt sich ein Mensch wieder so herstellen, dass er den Weg des Miteinanders neu zu wagen vermag.

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“.. und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 2

Glaubensimpuls 355

Für manche Bibelleser ist die Aussage: “….und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1), sehr provokativ und widersprüchlich. Sie sagen, wie konnte Abraham in allem gesegnet sein, da er zuerst sehr lange darunter litt, dass er keine Nachkommen hatte. Und dann die schwere Prüfung mit der Aufforderung JaHuWaHs ihm seinen Sohn Itzak, den Sohn der Verheissung, auf Morijahu (Moria im späteren Jerushaljim) zu opfern. Jenen Sohn den er so spät gezeugt hatte und den Sara über alle Regeln des Lebens hinaus geboren hatte.

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“.. und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 1

Glaubensimpuls 354

Bei unseren alljährlichen Familientreffen fehlt es denn auch nie an Gesprächsstoff. Da einige aus der Verwandtschaft Psychologen, bzw. Psychotherapeuten sind, andere Lehrpersonen und wieder andere Religionslehrer kann es ab und zu einmal zu tiefschürfenden Gesprächen kommen. Einer meiner Neffen, Psychotherapeut, kann es beim besten Willen nicht begreifen, dass ich mit den vielen Ritualen der katholischen Kirche und der Religionen nichts mehr anfangen kann, ja sie sogar als götzendienerische Traditionen hinstelle und mich sogar eifrig dagegen positioniere. Diese Tatsache führte unweigerlich zu einer gewissen Entfremdung.

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Der Mensch, die Krone der Schöpfung und die Schöpfung.

Glaubensimpuls 353

Nach der mitteleuropäischer Zeit hat der Sommer gerade erst am 21. Juni um 12:07 Uhr begonnen. Viele freuen sich in der Sommerzeit ganz besonders, vor allem jene die eine besondere Beziehung zur Schöpfung pflegen. Die Bibel (TaNaCH) lehrt uns zwei wunderbare Tatsachen. JaHuWaH ist überall, in allem was existiert (Ps 139,17-18) und JaHuWaH kennt mich durch und durch und zwar als sein Liebeswerk innerhalb seiner Schöpfung (Ps 139,1-4). Einfach umwerfend!

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Der neue bayerische Ministerpräsident Söder, das Kreuz und die christliche Ethik. Teil 2

Glaubensimpuls 352

Die christliche Glaubens- und Lebensethik hat sich aus der Kreuzestheologie heraus entwickelt. Sie entspricht den damaligen heidnischen Traditionen, für die eine Annahme bei den Göttern und eine Erlösung von allen Übeln nur auf die Opferung eines Menschen und dessen geflossenem Blut beruht. Sie ist aus dem Glauben an den von hellenistischen Philosophen entjudaisierten und vergöttlichten Jahushua von Nazareth entstanden und geschaffen worden, der von den Römern als jüdischer Rabbi gepfählt worden war. Die Glaubens- und Lebensethik aller Menschen sollte und muss sich nach den christlichen Lehre an dieser christlichen Vorstellung orientieren. Es gibt nach ihrer blinden Überzeugung keine Erlösung und kein vernünftiges Zusammenleben ohne diese christlich-heidnische Glaubens- und Lebensethik (s. Dogmen, CIC).

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Der neue bayerische Ministerpräsident Söder, das Kreuz und die christliche Ethik. Teil 1

Glaubensimpuls 351

Der Kreuz-Erlass des neuen bayerischen Ministerpräsidenten Söder löste heftige Auseinandersetzungen innerhalb des traditionellen Christentums aus: Seit dem 1. Juni soll im Eingangsbereich jeder bayerischen Behörden ein Kreuz hängen. Während sich die beiden deutschen Kirchenführer Kardinal Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm recht schnell gegen diese Verordnung aussprachen, freuen sich viele Bischöfe über Söders Entscheidung. Dieser Überzeugung sind, abgesehen von Söderds Kreuz-Erlass, Abermillionen von Christen auf der ganzen Welt. Das Kreuz ist für sie das sichtbare Zeichen der christlichen Ethik. Sie sehen darin ein mutiges Bekenntnis zu den christlichen Werten.

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“..denn ich selbst, ich habe gewünscht, verflucht zu sein von Christus weg für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch (Juden)”** (Röm 9,3).

Glaubensimpuls 350

Offenbar soll ein gläubiger bibelfundierter Jude diesen Satz an die Anhänger des Jahushua von Nazareth in Rom geschrieben haben (Römerbrief). Also ein bibelfester Jude an die Juden, die in jener Zeit in Rom ansässig waren und überzeugt davon waren, dass der Jahushua von Nazareth ein aussergewöhnlicher Rabbi und Pharisäer war. Das waren viele Juden anfänglich wohl. Die Sehnsucht der Juden nach dem Messias, d.h. nach dem Anbruch des Messianischen Reiches, war in dieser, für Juden aussergewöhnlich schweren und unerträglichen Zeit, auf einen neuen Höhepunkt angelangt. Aus ihrer verzweifelten Situation heraus kamen etliche auf den Gedanken Jahushua von Nazareth als den erwarteten Messias auszurufen damit er sie von den Römern befreien und den Anbruch des Friedensreiches einläuten würde. Doch Jahushua von Nazareth wurde von den Römern gepfählt. Damit hatte sich für die bibelfundierten Juden unmissverständlich gezeigt, dass er nichts mit dem biblisch-prophetisch bezeugten Messiastum etwas zu tun haben konnte und dass er niemals das biblisch-prophetische Friedensreich eingeleitet haben konnte. Alle Zeichen sprachen und sprechen bis heute eindeutig dagegen. Eines davon: die Römer herrschten weiter!!

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“Sät nach Gerechtigkeit! Erntet gemäss der Gnade!” (Hos 10,12a).

Glaubensimpuls 349

“Ist es nicht so, dass überall Ungerechtigkeit herrscht, Lug und Trug. Intrigen und Boshaftigkeit beherrschen die Welt und jedes Herz. Lug und Trug bei den Versicherungen und Banken, bei den Steuerbehörden und im Berufsleben, in der Politik und in der Kirche, und.. was soll ein solches Leben überhaupt, wenn wir immer nur Enttäuschungen einheimsen?” Die Frau, die das mittlere Alter bereits überschritten hat, hätte ihrer bitteren Enttäuschung über ihr bisher verlorenes irdisches Leben, mit allen seinen verpassten Chancen, weiter ohne Punkt und Komma freien Lauf gelassen, wenn ihr der Nachbar nicht mit den Worten Einhalt geboten hätte, “dann geh ins Kloster, vergrabe dich dort, wenn es dir da besser gefallen sollte, der Gregor kann dir dabei sicher hehilflich sein, er kennt den Laden von innen und aussen und zudem, manche um dich herum wären froh darüber.” Das war eine sehr harte Reaktion eines Mitbewohners – über diese jammervolle Frau.

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"..denn du bist bei mir" Ps 23,4c.

Glaubensimpuls 348

Nach einer Romwallfahrt über “Himmelfahrt” fragte mich ein Turnkollege: “Warum geht es mir so schlecht und anderen geht es so gut? Dein Gott, der doch der Gott aller Menschen ist, kann ich überhaupt nicht verstehen”. Unzählige Menschen fühlen sich nach “Hochs”, die sie ausserhalb des Alltags erleben, elend und von ihrem Gott vergessen, sobald sie wieder auf den Alltag zurückgeworfen sind. Gerne wird auf ein relativ braves Alltagsleben hingewiesen und die guten Taten werden aufgezählt, die doch ihre Gottheit zwingen müsste ihnen ein gutes Leben zu geben. Das ist ein uraltes Denkschema von dem auch schon die Psalmen sprechen.

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“..mir wird nichts mangeln” (Ps 23,1b).

Glaubensimpuls 347

Ein kleiner Satz mit einer ausserordentlichen Sprengkraft für jeden neuen Tag! Die ganze Bibel ist voll solcher Aufsteller. Über Jahrtausende haben sich diese Aufsteller im Leben jener, die aus dem Glauben Abrahams leben und aufbauen bewährt. Das sind also keine leeren Worte, keine moderne Werbegags, die heute gelten, in sind, morgen aber als kraftlos und bedeutungslos in Vergessenheit fallen. Dir und mir sind sie heute gegeben. Lasst uns daraus leben!

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