bibeltreu.com

Gnade, der Quell des Lebens, Licht des Lebens.

Glaubensimpuls 763 von Gregor Dalliard am

Im letzten Gim 762 habe ich geschrieben: “JaHuWaH hat Abraham und seine Nachkommen zu nicht ersetzbaren Zeugen SEINES Wesens gerufen und berufen. “Ihr seid meine Zeugen” (Jes 43,10). Ein unantastbares Zeugnis, denn die israelitisch-jüdischen Propheten bezeugen unisono: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). Und nun das aussergewöhnlich Wichtige, das wir niemals übersehen und vergessen sollten: Das ist das wunderbare Zeugnis, dass sich im Laufe von Jahrtausenden im praktischen Alltag von unzähligen Menschen (Juden) bewährt hat; es gäbe sonst keine Juden mehr. (Siehe Gim 529: Das Ende der christlichen Herrschaft über die Juden. Teil 7 und Gim 544).

Denken wir einen Augenblick an die unmenschlichen grausamen Pogrome gegen die Juden in Europa, die immer wieder neu, beinahe 2000 Jahre lang von den Getauften ausgegangen sind, und das sowohl im Westen als auch im Osten Europas. In einer Weise sind sie bis heute nicht versiegt, etwas, das uns gerade jetzt, in unserer Gegenwart, bestätigt wird, nur dass sich die Juden heute um ihr Überleben zu wehren und durchzusetzen vermögen, auch gegen ein Europa, das aus wirtschaftlichen Gründen das grausame islamistische Terrorregime in Teheran erhalten will. Damit werden die islamistischen Terrorableger Irans ermutigt und weiter am Leben erhalten. Nur zum Scheine und teilnahmslos “bekämpfen” Europas Politiker den islamistischen Terror. Europa bezahlt dafür einen hohen Preis und wird in Zukunft einen noch höheren Preis dafür bezahlen müssen. Die Hauptstädte Europas sind heute schon weitgehend von Islamisten unterwandert. (In diesem Zusammenhang ist es interessant den Gim 224 vom 31. Dez. 2015 nachzulesen).

Jede Religion, die sich auf Abraham beruft, aber die Gnade JaHuWaHs allein, durch etwas oder durch einen Menschen-Gott ersetzt, verwirft JaHuWaH und SEINE Propheten und damit die Quelle des Lebens. Ein solcher Mensch bewegt sich ausserhalb des verheissenen Segens, der Abraham und seinen Nachkommen in 1Mo 12,3 und anderswo verheissen wurde, oder dessen, was in 1Mo 15,6 bezeugt ist: “Und er vertraute (glaubte) JaHuWaH; und er rechnete es ihm als Gerechtigkeit (als das Einssein) an. (Siehe Gim 741).
Gnade, wie wir sie im allgemeinen und im speziellen verstehen, finden wir allein im EINZIG EINEN Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten. Voll Dankbarkeit möchte ich hervorheben: Gnade ist einzig und allein in der Beziehung mit JaHuWaH gegeben. Wer Gnade ersetzt, also ausserhalb JaHuWaHs sucht, verwirft gemäss des Zeugnisses der israelitisch-jüdischen Propheten JaHuWaH und das, was Gnade ist, SEINE Führung, die Erlösung oder den Segen des Lebens für sich und seine Lieben. Gemäss dem Zeugnis der israelitisch-jüdischen Propheten kann und darf dieses Bekenntnis, dieses Lebensprinzip durch keinen anderen Gott ersetzt werden, ohne dass jemand für sich und seine Mitmenschen Schaden nimmt; sei das der christliche Sonnengott Jesus Christus (Sonn-Tag), oder der islamische Mondgott Allah, oder irgend ein anderer.
Mit dem Islam und seinen Auswirkungen wissen wir mehr oder weniger woran wir sind, anders ist das mit der christlichen Ersatztheologie: Die Menschen (alle Getauften), die in der Ersatztheologie des Paulus und damit in der Theologie der Gründer des Christentums verwurzelt sind (siehe Konzilien von Nizäa 325 und Konstantinopel 381), sind damit im Antijudaismus, bzw. im Antisemitismus verwurzelt. Blind gemacht und verbissen verwerfen sie den EINZIG EINEN Elohim (“Gott”) JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten, egal welcher Kirche oder christlichen Gemeinschaft sie angehören. Sie tauschten und tauschen IHN mit einem heidnischen Gott (Theos) aus, der irreführend als der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste gelehrt wird. Was aber der Gott (Theos) der Getauften fordert, ist ein religiöse Irrsinn: Dieser fordert von der römischen Justiz, dass sie den Leib des von ihm gezeugten Sohnes, seinen Sohn, als Sühneopfer für ihn zerschinden und ihn grausam in seinem Blute am Kreuz sterben lassen.
Wird dieser Forderung nicht entsprochen, so lehrt das “Neue Testament” bleibt dieser Gott (Theos) auf das Menschengeschlecht zornig. Er straft sie, indem er ihnen den Eintritt in seinen Himmel verwehrt und sie stattdessen nach ihrem leiblichen Tod ihr ewiges Leben in einem immerwährenden brennenden Höllenfeuer verbringen lässt. “Wer an den Sohn glaubt, (der von Paulus und den Kirchengründern zu einem Gott gemacht wurde) hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm” (Joh 3,36). Im Widerspruch dazu steht: “Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt” (1.Johannes 2,2). Die Ersatztheologen widersprechen sich durchgehend.
Das ist die christliche Ersatzlehre, bzw. das Ersatzmittel anstelle der Gnade, die allein in JaHuWaH ist. Dass die christliche Ersatztheologie voller Widersprüche ist, ist nichts Neues. Paulus lehrt in seinem “Evangelium” explizit, dass Jesus Christus (als der wahre Gott und der wahre Mensch: Konzile) die Menschen von der Gnade, die in JaHuWaH ist, losgekauft hat: “…als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott (Theos) seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz (also als Jude), damit er die loskaufte, die unter dem Gesetz (in JaHuWaHs Gnade) waren, damit wir die Sohnschaft (die Gnade des Theos) empfingen” (Gal 4,4-5). Also: In dem Gott Jesus Christus wird dem Menschen über die Taufe die Sohnschaft des heidnischen Gottes, des Theos gegeben, denn die Sohnschaft JaHuWaHs ist uns im Vertrauen auf JaHuWaH für Zeit und Ewigkeit gegeben.

Unter der Autorität des heidnisch-römischen Kaisers Konstantin musste die Lehre des Paulus auf dem Konzil von Nizäa 325 zu einer reichsweiten einheitlichen antijüdischen Lehre für alle Getauften verankert werden, d. h. mit den bestehenden heidnischen Glaubenstraditionen in Einklang gebracht werden. So geschah es auf den Konzilen. (Zu Konzile: Gim 695; Gim 755; Gim 685; Gim 686; Gim 687). Damit haben die Gründer des Christentums den schlimmsten Weg der Pervertierung JaHuWaHs und SEINES Wesens, nämlich der Gnade, eingeschlagen, die uns unlösbar in dem EINZIG EINEN Elohim, (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten gegeben ist, der SEINE Ehre keinem anderen gibt (vgl. Jes 42,8.12; Jes 48,11; 5Mo 32,3; Ps 62,8; Ps 96,7; 1Chr 16,28 ). Das bezeichnen die Konzile als Gnade, von der uns der Sohn des Theos mit seinem Blut befreit hat (vgl. Eph 1,7: Kolosser 1,14; Kolosser 1,20; 1. Petrus 1,18-19; Hebrews 9:22; 1. Johannes 1,7; Ephesians 2:13; Offb 1,5 u. a. m.).

Die Getauften berufen sich zwar vehement auf den TaNaCH (“AT”), aber bezeichnen und vermitteln ihn abschätzig als Testament und zwar als ein Testament, das der Vergangenheit angehört. Seit den Tagen da Paulus und die Gründer des Christentums den Juden Jahushua (Jeshua), der ein Jude war (vgl. Röm 1,3; 9,5) zu einem (antijüdischen) Gott definierten (vgl. 2Kor 5,16; Röm 1,4); (Nicäa 325; Konstantinopel 381 usw.), zählen nur noch die Entscheidungen der Konzile. Im “Neuen Testament” werden die jüdischen Zeugnisse mit dem “Evangelium” des Paulus und den Entscheidungen der ersten Konzile vermischt und als geoffenbarte Wahrheit allen Getauften eingetrichtert. Bis ins späte Mittelalter hinein geschah das immer wieder mit grausamer Gewalt. Die Autoren des “Neuen Testamentes” und die gegenwärtigen Theologen und Pastoren suchten und suchen bis heute krampfhaft und mit einem enormen Aufwand im TaNaCH nach Stellen, die ihre antijüdische, bzw. antisemitische Ideologie stützen sollen.
“Eine Quelle des Lebens ist der Mund des Gerechten (jenes Menschen, der in der Beziehung zu JaHuWaH gegründet ist), aber der Mund der JaHuWaH-losen (dessen Glaube (Vertrauen) nicht allein in der Beziehung mit JaHuWaH gegründet ist) birgt Gewalttat” (Spr 10,11). Keiner, der die vielen leidvollen Verbrechen und Kriege der beiden Grossreligionen des Christentums und des Islams und ihrer vielen religiöser und politischer Anhängsel gewissenhaft erforscht und überdenkt, wird das jemals bestreiten können.
Die Verheissung des Segens an Abraham für alle Völker dieser Erde beruht unantastbar in der Beziehung zu JaHuWaH (1Mo 1,12,3): Erstens: “Merkt auf mich, mein Volk, und meine Nation, hört auf mich! Denn Weisung (des Lebens und für das Leben) geht von mir aus, und mein Recht werde zum Licht der Völker” (Jes 51,4). Zweitens: “Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein grosses Licht. Die im Land der Finsternis wohnen, Licht leuchtet über ihnen” (Jes 9,1). Drittens: “Glücklich ist das Volk, das den Jubelruf kennt! JaHuWaH, im Licht deines Angesichts (dir vertrauend) wandeln sie” (Ps 89,16).
Welch ein Leben in Geborgenheit, Zuversicht und Dankbarkeit ist das, trotz all der Erfahrungen im Leben, die wir rein menschlich gesehen, als negativ erfahren und bewerten. Die Verheissungen JaHuWaHs sind jedem von uns zugesprochen, weil wir JaHuWaH im TaNaCH (AT) gesucht und den Schatz im Acker gefunden haben. Wir haben über Jahre nach IHM gesucht und geforscht, und das nicht vergeblich. Dieser Segen ist uns in unserem Leben für immer zugesprochen und geschenkt. Er ist wirksam und bleibt für immer, für Zeit und Ewigkeit, unantastbar. Das ist Wahrheit und Gerechtigkeit, zwei Begriffe, die mit dem Wort Gnade ausgedrückt werden. Ich möchte an Gim 741 erinnern:
“Beachten wir Folgendes: Nathan überführte David. David hatte in seiner verworrenen Situation Recht und Gerechtigkeit mit Füssen getreten. Nathan und David kannten die Grundfeste auf der die Nachkommen Abrahams, d. h. die Gemeinde des El Eljons, des Höchsten gebaut ist, und worin sie immer, für Zeit und Ewigkeit, Bestand haben wird: “Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Grundfeste. Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her.Glücklich ist das Volk, das den Jubelruf kennt! JaHuWaH, im Licht deines Angesichts wandeln sie” (Ps 89,15-16).
Sie tragen uns durch jede noch so erbärmliche oder leidvolle Zeit unseres Lebens hindurch. Sie verkünden das Wesen des EINZIG EINEN Elohims (“Gottes”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten, denn seine Liebe und SEINE Gnade hat kein anderes Wesen, darum kann ER SEINE Ehre auch keinem anderen Wesen geben. Tausendmal Dank. “Der unser gedachte in unserer Niedrigkeit, denn seine Gnade währt ewig”! (Ps 136,23).

Wer als Getaufter eingehend und tiefgründig das Wesen des El Eljons, des Höchsten studiert, ist zuerst einmal über die antijüdische, bzw. antisemitische Lehre des angeblichen Lieblingsjüngers Jesu, des Johannes, geschockt: “Denn das Gesetz (die Weisung des Lebens) wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden” (Joh 1,17). Das ist eine typisch frühkatholische antijüdische Kampfansage gegen die von JaHuWaH über Abraham bestehende Gemeinde des El Eljons, des Höchsten, also eine Lehre der Gründer des Christentums, die den eigentlichen Sinn des Wesens von Gnade nicht verstanden haben, nicht verstehen konnten. Sie kamen ja aus dem griechischen Kulturkreis und waren Beisassen in den jüdischen Synagogen, die aber nicht in den Tiefen der Gnade und Wahrheit gegründet waren, in jenen Schatz, der tief im TaNaCH verborgen liegt, und wie ein Schatz im Acker gesucht und gefunden werden muss: “Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der Elohim („Gott“) JaHuWaH” (Jer 29,13-14). Einfach wunderbar! (Siehe Gim 724; Gim 254). “Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her. Glücklich ist das Volk, das diesen Jubelruf kennt!” (Ps 89,15). Die Gnade gehört zum Wesen JaHuWaHs, des El Shadai, des Allmächtigen. Für den Menschen verständlicher ist sie in den Begriffen Heil, Barmherzigkeit, Güte, Gerechtigkeit, innere Ruhe, Frieden etc. im El Shadai, dem Allmächtigen ausgedrückt. Die Lehre des Johannes ist darum äusserst verwerflich und schändlich. Sie gehört zu den wesentlichen Irrlehren des Christentums, die durch die ganze Geschichte der vergangenen 2000 Jahre eine breite Blutspur hinterlässt, bis hin zum Holocaust und darüber hinaus.
Ich grüsse alle mit den segensreichen Worten des Propheten Jeshajahu (Jesajas), die auf uns alle zutreffen, da wir die Gnade, die in JaHuWaH ist, nicht verleugnen: “Der Ruach (Atem) JaHuWaHs ist auf mir; denn JaHuWaH hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen (Befreiung jenen, die gebrochenen Herzens sind). Lassen wir es zu! Frage dich: “Was hält mich gefangen? “Warum fühle ich mich so elend? Warum bin ich eigentlich gebrochenen Herzens? Daraus gibt es eine Befreiung. Verinnerliche die dir zugesprochenen Schätze des Lebens und das jeden Tag, oder auch nachts, wenn du nicht schlafen kannst. Es wird in deinem Leben das geschehen, was Jeshajahu (Jesaja) in einer Zeit, die zum Verzweifeln war, zu jenen, die JaHuWaH vertrauten sprach: “Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit JaHuWaHs ist über dir aufgegangen” (Jes 60,1).

Mit einem Herzen voller Dank wünsche ich dir einen reich beschenkten Shabbat Shalom.
Herzliche Grüsse

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 21. Juni 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!