Wer ist Gregor Dalliard?

(aktualisiert am 23.02.2015) Ich wurde 1947 im katholischen Weindorf Salgesch im Mittelwallis (Schweiz) als siebtes von zwölf Kindern geboren. Mein von der katholischen Kirche geprägtes religiöses Leben und Gottesbild führte dazu, dass ich Priester werden wollte, um ganz nahe bei Gott zu sein und ihm am Besten dienen zu können. Gegen Ende des Theologiestudiums kam ich mit der katholisch-charismatischen Bewegung in Berührung. Über diese Bewegung fand ich einen leichteren Zugang zum Wort JaHuWaHs. Der innere Kampf mit der Lehre der Kirche, im Lichte biblischer Aussagen, führte nach sechs Jahren Theologiestudium und elf Jahren Priesterleben zum Bruch mit der katholischen Dogmatik. Die erkannte Wahrheit aus dem Wort JaHuWaHs, der ich mich mehr verpflichtet fühlte, als den sich widersprechenden religiösen Satzungen der Kirche, führte im Herbst 1988 zu meiner Exkommunikation (Ausschluss vom Heil, gemäss Heilsvorstellung der katholischen Kirche). Aus der offiziellen Staatskirche ausgeschlossen, lernte ich durch meine Vortragsreihen Freikirchen und christliche Gemeinschaften in ihren vielfältigen und unterschiedlichen Traditionen, Prägungen und Ordnungen kennen. Auf der Suche nach den christlichen Glaubenswurzeln forderte mich – die sich manchmal widersprechende Vielfalt innerhalb der Landes- und Freikirchen – heraus. Deshalb war ich mit ganzer Hingabe motiviert intensiver nach deren Entstehungsgeschichten und Glaubensinhalten zu forschen. Meine Forschungsarbeiten wurden von dem tiefen Wunsch genährt, das Wesen des sich als Erlöser (Gott) offenbarenden JaHuWaH zu vertiefen. Via Internet möchte ich das Erkannte suchenden Menschen zugänglich machen. Nachdem ich am 15. August 1988, dem grossen katholischen Fest Mariä leibliche Aufnahme in den Himmel (Heilsdogma 1950), den Unterschied zwischen Mirjam (Maria) der Mutter Jahushuas (Jesus) und der in der katholischen Kirche unter dem Deckmantel Maria verehrten und angebeteten antiken Himmelskönigin darlegte, wurde ich vom Bischöflichen Ordinariat vor ein kirchliches Gericht gestellt. Ich sollte verschiedene Aussagen widerrufen. Ich liebte den Bischof Heinrich Schwery und meine Priesterkollegen sehr, aber die eingeschlagene Fährte auf der Suche nach den Wurzeln unseres Glaubens konnte und wollte ich um keinen Preis der Kirche abbrechen und verleugnen. 

Auf der Stelle wurde ich sämtlicher Amtsfunktionen enthoben und exkommuniziert. Durch Rufmord versuchte das Bischöfliche Ordinariat –  nicht Bischof Schwery – und einige aus dem Klerus mich mundtot zu machen. Das Bischöfliche Ordinariat erklärte mich in einem Dokument, das an alle Priester verschickt wurde, für geistesgestört und psychisch krank, gemäss Kirchengesetz Can. 1044 § 2, was in einem zweiten Brief als Irrtum zurückgenommen wurde, jedoch nie öffentlich und an mich gerichtet. Aber schon war der Inhalt des ersten Briefes in vieler Leute Mund. Die Folgen davon kann sich jeder in etwa vorstellen.

Rund 30 Leute aus der näheren und weiteren Umgebung reichten den Kirchenaustritt ein. Die Hetzkampagne des Klerus ermutigte Leute zu unberechenbaren Handlungen: Morddrohungen, Messerstecherei, psychischer Terror, Isolation, Rufmord etc.. Am 28. Oktober 1989 verheiratete ich mich mit Marianne Martig von Grächen. Drei Kinder sind uns geschenkt worden: Nathanael (1990), Josia (1992) und Tabea (1994). Ich und meine Familie gehören, wie Millionen andere Menschen, welche die Kirche verlassen, keiner kirchlichen Organisation mehr an, d.h. keiner Landes- oder Freikirche, auch sonst keinem religiösen Verbund. Dennoch leben wir in regem Glaubens-, Meinungs- und Lehraustausch mit Menschen unterschiedlichster Glaubensprägungen.

Keineswegs verachte ich die Kirchenmenschen, obwohl ich laufend über die lehrmässige Irreführung und den biblischen Missbrauch, vor allem des Vatikans und seiner Führer, schreibe und lehre. Ich habe unter den Katholiken sehr liebe und treue Freunde. Darum unterscheide ich sehr wohl zwischen den Lehren der Kirchenführer und den Massen ihrer Anhänger, die religiös-kulturell einfach zu diesem Kirchensystem gehören und im Alltagsleben davon abhängig sind. Sie vermögen die komplizierte Kirchenideologie Roms (Religion, Politik) weder zu durchschauen noch von den biblischen Zusammenhängen her einzuordnen. Von der kirchlichen Prägung und Mitgliedschaft hängt ja nach Kirchenrecht und Dogmatik die immerwährende Himmelsseligkeit oder der immerwährende Höllenzustand ab.

Mir und vielen anderen liegt die Glaubensmündigkeit des einzelnen Menschen sehr am Herzen. Die wachsende persönliche Beziehung zu JaHuWaH, unserem Erlöser (Gott), lässt uns, gemäss der Bibel, Tanach genannt (Thora, Propheten und Schriften), zu glaubensmündigen Menschen heranwachsen, die im Alltag ihre Verantwortung gegenüber JaHuWaH, unserem Erlöser (Gott), sich selbst und den Mitmenschen wahrnehmen.