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Lebensimpulse

Shalom und lechaim - mehr als Gesundheit und fromme Floskeln Teil 1

Lebensimpuls 18 von Gregor Dalliard

Unsere Gesundheit ist selbstverständlich ein sehr hohes Gut. Der Mensch aber ist in seiner physischen Beschaffenheit begrenzt, nicht aber in seiner geistlichen. Das was die Thora und der TaNaCH unter Shalom und Lechaim verstehen ist durch nichts begrenzt. (Thora: die 5 Bücher Mose; TaNaCH: Thora, Propheten und die übrigen Schriften; von Christen fälschlicherweise und abwertend “AT” genannt).
Mit den Wünschen Shalom und Lechaim drücken wir einem Mitmenschen das aus, was gemäss TaNaCH nie an Grenzen stossen kann, selbst dann, wenn unsere Kräfte langsam aber sicher schwinden bis wir äusserlich sterben. Sagen wir einem Menschen Shalom, dann wünschen wir ihm aufrichtig und von ganzem Herzen den inneren Frieden, der alles andere im Leben übersteigt. Genau das braucht jeder Mensch.

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Im Namen JaHuWaH ist Rettung!

Lebensimpuls 17 von Gregor Dalliard

In den letzten Glaubensimpulsen (Gims) habe ich von dem wunderbaren und Wunder wirkenden Namen JaHuWaH geschrieben. JaHuWaH, der Name, der über allen Namen steht: “Ja, dann werde ich die Lippen der Völker verwandeln in reine Lippen, damit alle den Namen JaHuWaH anrufen, ihm Schulter an Schulter dienen” (Zeph 3,9). “Jeder, der den Namen JaHuWaH anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerushalajim wird Rettung sein, wie JaHuWah gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die JaHuWaH berufen wird” (Joe 3,5). Den Namen JaHuWaH anrufen heisst schlicht und einfach: JaHuWaH ungeteilt vertrauen und IHN als EINZIG EINEN bekennen: “Höre, Israel: JaHuWaH ist unser Elohim, JaHuWaH allein! Und du sollst JaHuWaH, deinen Elohim, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft”. Jahushua von Nazareth vertieft die Liebe und das ungeteilte Vertrauen auf JaHuWaH noch mit einem elementaren Zusatz: “und aus deinem ganzen Verstand” Wunderbar!
“Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie als Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben” (5Mo 6,4-9). Einfach wunderbar!

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Dass es mir aber jeden Tag gut gehen kann

Lebensimpuls 16 von Gregor Dalliard

Dass es mir aber jeden Tag gut gehen kann, liegt allein an mir. Ich lobe und preise JaHuWaH im Herzen und danke IHM täglich ununterbrochen für alles Gute und Wunderbare, genauso wie ich die Luft zum ein- und ausatmen brauche. Gerade im Danken entdecke ich immer wieder neu, was ich so haben darf, worin ich gesegnet bin. Vieles geht nicht so, wie ich das haben möchte. Das steht ausser Frage. Das geht jedem Menschen mehr oder weniger gleich. Wir wollen uns da nichts vormachen. Wie wir aber damit umgehen, das liegt ganz allein an jedem von uns, denn wir sind in SEINEN Händen. Das ist es!

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JaHuWaH kennen

Lebensimpuls 15 von Gregor Dalliard

 “Und auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen” (Ps 9,11). Von absoluter Wichtigkeit ist es den Namen des El Eljon, des Höchsten, zu kennen: JaHuWaH, der ist und allezeit da ist. In meinem ersten Gim 1 habe ich über den Namen JaHuWaH geschrieben. Der Name JaHuWaH ist einfach einzig und wunderbar, unantastbar. Nichts und niemand kann sich JaHuWaH, dem ICH BIN DA, dem El Eljon, dem Höchsten, gleichsetzten. Diese Tatsache hat sich durch Jahrtausende hindurch bestätigt. Sie wird u. a. durch die Existenz der Juden bestätigt, durch die Existenz des gleichsam neu erstandenen Volkes in seiner alten Heimat. Das ist das unangefochtene Zeugnis über tausende von Jahren und wird es auch immer bleiben.

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"Alle meine Quellen sind in Dir" (Ps 87,7)

Lebensimpuls 14 von Gregor Dalliard

Wie wohltuend ist ein solches Zeugnis. Wie beruhigend ist diese Aussage. Wer inmitten der Herausforderungen des Lebens einem solchen Zeugnis Raum in seinem Herzen gibt, erfährt Annahme und Geborgenheit. Als solche Zeugnisse verfasst worden waren, lebten die Menschen in den Wüstenregionen noch direkt von den Quellwassern. Labsal ohne gleichen bringt eine Quelle inmitten der Hitze. Was aus der Quelle sprudelt, schafft Leben, erweckt den Ermüdeten und Todmüden zu neuem Leben, zu neuer Lebenskraft.
Wir haben den Bezug zur Quelle möglicherweise verloren. Anders als in den Tagen der Psalmschreiber drehen wir den Wasserhahn auf. Wir trinken Wasser, duschen, ohne uns um das erquickende und lebenspendende Nass weiter Gedanken zu machen. Das Wasser ist einfach da. Mit anderen Worten: Es geht uns in unseren Breitengraden sehr gut. Wir brauchen weder zu hungern noch mangelt es uns an Brot, am Nötigsten. Wir haben mehr als dass wir für die Stillung unserer täglichen Bedürfnisse brauchen. Der “Wasserhahn” ist offen, aufgedreht, tagaus tagein. Was brauche ich da noch nach Quellen des Lebens zu suchen? Ist es nicht so, solange es uns materiell und gesundheitlich gut geht brauchen wir JaHuWaH eigentlich nicht. Geht es uns aber schlecht, klagen wir JaHuWaH an.

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Heute schon dankbar gewesen?

Lebensimpuls 13 von Gregor Dalliard

Mit diesen Impuls möchte ich den Lim 9: Und dennoch Frieden im Herzens, etwas vertiefen. Du und ich, wir leben heute. Eine seltsame Feststellung. Was gestern war ist vorbei. Die Dinge von gestern haben durchaus ihre Nachwirkungen auf heute. Sie bestimmen möglicherweise das Heute, das mag sein. Was morgen sein wird, das kann ganz anders sein, als dass wir es uns vorgenommen haben, anders als geplant. Wir alle stehen im Rhythmus von Planungen, es sei denn, wir sitzen ziellos und wie abgeschoben unter fremden Menschen in einem Altersheim und werden nur noch hin- und hergeschoben wie Gegenstände, die nun mal da sind und im Wege stehen.
Wie gehe ich heute mit mir selbst um? Bin ich mir heute bewusst, dass ich ich bin und der Zuwendung bedarf? Oder, was eben auch möglich sein könnte: Lasse ich mich wie Treibholz durch den Tag treiben. Da sind mächtig anschwellende Bäche und Flüsse, überbordende Wassermassen, die mich mitzureissen drohen.

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Eingebundensein

Lebensimpuls 12 von Gregor Dalliard

Ein seltsames Wort ist das, doch die Bedeutung dieses Wortes ist uns wohl allen bekannt. Wir leben alle mehr oder weniger mit anderen Menschen zusammen. Eingebundensein ist mehr als gebraucht werden, mehr als nur geben, mehr als nur nehmen, mehr als abhängig sein. Eingebundensein heisst, sich inmitten aller Herausforderungen des Lebens unter Menschen angenommen wissen. Die bewusste Pflege von Achtsamkeit und Rücksicht, Aufmerksamkeit und Wertschätzung jenen Menschen gegenüber, unter denen wir leben, nähren das Eingebundensein. Sie entfalten es zu immer neuen Lebensqualitäten. Das Eingebundensein ist ein Segen, so wie die Luft zum atmen.

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JaHuWaH, eine Milchkuh?

Lebensimpuls 11 von Gregor Dalliard

Im Lim 5 und 6 haben wir über die Beziehung zu JaHuWaH und unseren Verstand geschrieben. Wir erinnern uns daran, wie Jahushua von Nazareth seine Zuhörer aufforderte JaHuWaH mit ihrem ganzen Verstand zu lieben. Daran hat sich bis zu diesem Augenblick nichts geändert und es wird sich auch in Zukunft daran nichts ändern. Das zu wissen tut einfach gut. Seine Glaubensbrüder, die Schriftgelehrten, bejahten diese Lehre ungeteilt, selbstverständlich auch die Glaubensschwestern.
Was sagten wir in diesen beiden Lims 5 und 6? Wie wird das Vertrauen in JaHuWaH aufgebaut und wie kann ich IHN mit dem Verstand lieben? Dazu gehört wesentlich das Erkennen dreier Tatsachen in unserem Glaubensleben. Ich zitiere sie noch einmal: Es gibt drei Dinge, die sollten wir unbedingt beachten. Sie sind so gegenwärtig in unserem Leben wie wir selbst gegenwärtig sind. Erstens gibt es Dinge und Ereignisse im Leben eines jeden Menschen, über die wir nicht verfügen können. Zweitens gibt es Dinge und Ereignisse im Leben eines jeden Menschen auf die wir keine direkte Antwort haben. Drittens müssen wir nicht auf alles eine Antwort haben. Wer sind wir denn? Grundsätzlich und diskussionslos sollten wir diese drei gesetzten Tatsachen akzeptieren. Sie sind unumstössliche Wirklichkeiten. Rennen wir gegen diese drei Tatsachen an, dann rennen wir gegen eine Mauer an, die stärker als unser Eigensinn ist, mag mag er noch so religiös und fromm in Aktion treten. Akzeptieren wir in aller Demut und Bescheidenheit diese drei Tatsachen. Unsere Beziehung und Gemeinschaft mit JaHuWaH wird aufblühen. Wir werden einen Weg des Segens beschreiten – für uns und für unsere Mitmenschen.

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Alles o.k.?

Lebensimpuls 10 von Gregor Dalliard

Ein Spotkollege begrüsst mich seit Jahren mit: “Alles o. k.”? Meine Antwort ist seit Jahren dieselbe: “alles o. k.” Warum wir Menschen solche Floskeln gebrauchen, darüber machen wir uns eigentlich keine Gedanken. Warum sollten wir? Das sind volkstümliche Umgangsformen, die sich so eingebürgert haben. Daran ist m. E. auch nichts Falsches. Ich habe mich aber gefragt, wie wäre das aber, wenn ich meine Antwort ernst nähme? Natürlich weiss ich, mein Sportkollege ist nicht wirklich an einer Antwort interessiert. Das ist und bleibt eine volkstümliche Begrüssungsfloskel und ich antworte mit einer entsprechenden Floskel. Wo kämen wir denn hin, wollte ich auf seine Frage hin den abgelaufenen Tag erklären, meine aktuelle Stimmung begründen, ja, zumindest das was nicht o. k. war. Möglicherweise könnte unser Sportabend ins Wasser fallen! Da gäbe es bestimmt dies oder das zu erzählen, das nicht o.k. ist. Vielleicht ist es ein Dauerzustand in meinem Leben, der nicht o. k. ist, vielleicht ist es etwas Unvorhergesehenes, mit dem ich heute so gar nicht gerechnet hatte – das nicht o. k. ist. So fragte ich mich allen Ernstes, gibt es denn der Tag in meinem Leben, an dem ich sagen werde, jetzt habe ich alles im Griff, ab heute ist alles o. k.? Ich würde diesen Satz wohl kaum zu Ende gesprochen haben, und schon läge ich wieder auf dem Boden der Mutlosigkeit und der Anklage, und schon wäre nicht mehr alles o. k.! Langer Rede kurzer Sinn: Ob der Tag heute oder die restliche Zeit meines Lebens o. k. ist, hängt ganz allein von mir ab. Das ist so. Wir können unzählige Theorien zum Thema “o. k.” aufstellen, kilometerlange Bücher zum Thema “o. k.” lesen, wir werden nie “o. k.” werden, o. k. sein funktioniert auf der Basis einer bestimmten persönlichen Beziehung. Die menschlichen Beziehungen untereinander mögen, je nach Leben und Gegebenheiten wunderbar sein, sehr persönlich, aber – und sei jetzt bitte nicht enttäuscht – sie schaffen es nie bis zum ersten – notwendigen – Rang des o. k. Sie schaffen es höchstens in die Top-10, das aber reicht nicht – um aus jeder Lage heraus wieder o.k. werden zu können! Ich will ja aus jeder Lage wieder o. k. werden. Ich betone, in und aus jeder Lage des Lebens. Das ist mein Ziel. Das bringt in meinem Leben erst den vollen Sinn zur Entfaltung, zur Blüte und zur Frucht, der in mir grundgelegt ist. Das gibt einem Leben überhaupt den vollen Sinn.

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Und dennoch Frieden im Herzen

Lebensimpuls 9 von Gregor Dalliard

Ja, Wünsche und Erwartungen bleiben im Leben auf der Strecke. Jeder von uns unterscheidet sich von der Herkunft, Veranlagung und Prägung vom anderen. Das zu realisieren ist schon eine Leistung! Dennoch sind wir alle Menschen. Wir haben gemeinsame Grundbedürfnisse, Wünsche und Erwartungen. Erwartungen haben wir vor allem an die anderen, an die Allernächsten daheim, an die Nachbarn, an die Mitarbeiter am Arbeitsplatz, an die Steuerbehörde usw. usf. Entsprechen sie unseren Erwartungen, dann geht es uns gut, wenn nicht, dann rumort es in unserem Innern, manchmal ganz heftig!
Aber, abgesehen davon, bleiben manche unserer Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen im Leben auf der Strecke. Wer kennt diese Tatsache nicht? Manchmal aus den härtesten Erfahrungen heraus, die wir gemacht haben! Enttäuschungen bleiben keinem Menschen erspart. Das sagt sich nicht einfach so daher, das weiss nämlich jeder aus seiner eigenen Erfahrung. Nicht jede Enttäuschung bleibt in unserem Inneren für immer negativ haften. Je nach dem wohlwollenden Umfeld in dem wir leben, sind sie irgendwann wieder wie vergessen. Manche Enttäuschungen zeigen sich später als Segen.

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