Lebensimpulse
Lebensimpuls 21 von Gregor Dalliard am
“Wir hatten nämlich zum König gesagt: die Hand Elohims ist zum Guten über allen, die IHN suchen….” (Esr 8,22).
Was Esra hier mit diesem Ausspruch bezeugt, ist einfach wunderbar. Wer JaHuWaH sucht, erfährt die Hand JaHuWaHs zum Guten. Mit “JaHuWaH suchen” ist ebenso die Tatsache einbezogen, JaHuWaH zu vertrauen. Diese Bereitschaft ist bereits Gemeinschaft mit JaHuWaH.
Gemeinschaft mit JaHuWaH ist immer der Weg zum Guten. Wer immer, in welche Situationen des Lebens auch immer hinein gerät, darf wissen: es gibt immer eine Lösung. Warum? Was sagt mir der Glaube der israelitisch-jüdischen Vorväter unmissverständlich? Schon vor meiner Geburt war ich bereits in JaHuWaH gegenwärtig: “Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und ich erkenne es sehr wohl. Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewoben in den Tiefen der Erde. Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war. Für mich aber – wie kostbar sind deine Gedanken, Elohim! Wie gewaltig sind ihre Summen! Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand. Ich erwache und bin noch bei dir” (Ps 139,16-28).
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Lebensimpuls 20 von Gregor Dalliard am
Jeder einzelne Mensch, mit dem ich zu tun habe, ist geprägt von seiner Gene und Vergangenheit. Von Kind auf hat er eine bestimmte Prägung mitbekommen. Das ist eine Tatsache, die bei dir und mir nicht anders ist. Immer wieder realisieren wir Ärgerliches und Unmögliches an unseren Mitmenschen, selten aber an uns selbst. Eine Tatsache, die sich immer wieder bestätigt: Wir können erwachsene Mitmenschen nicht ändern.
Was wir aber können ist Folgendes: Wir können unsere Einstellung zu unseren Mitmenschen bewusst und gezielt ändern. Das ist möglich. Das ist eine ganz besondere Chance in deinem und in meinem Leben. Nehmen wir diese Chance wahr, können wir vieles in unserem Leben verändern.
Hier hilft uns das Wissen um die ungeteilte Liebe JaHuWaHs, in der wir selbst leben dürfen, sofern wir diese Liebe aus dem Zeugnis des TaNaCHs erkannt haben und in unserem ganz persönlichen Leben zulassen.
Denken wir immer wieder daran: Unsere Mitmenschen sind auch Geschöpfe JaHuWaHs, geschaffen in SEINEM Bilde (vgl. dazu 1Mo 1,26-31 aus dem ersten Schöpfungsbericht. Lies dazu Psalm 139,1-18).
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Lebensimpuls 19 von Gregor Dalliard am
Im letzten Lebensimpuls Limhabe geschrieben: “Mit den Wünschen Shalom und Lechaim drücken wir einem Mitmenschen das aus, was gemäss TaNaCH nie an Grenzen stossen kann…. Ich wünsche dem Gegenüber, dass sein Leben in JaHuWaH zur Fülle und zur Ruhe kommt, was immer auch kommen mag. Sollten wir in eine Lebenssituation hineingeraten, in der wir weder ein noch aus wissen, wird die mit Shalom oder Lechaim gesegnete Person im Schutze JaHuWaHs weder Panik noch Verzweiflung erleben…. Auf diese Begrüssung oder Verabschiedung wird ein aussergewöhnlicher Segen wirksam. Das hat nichts mit Magie zu tun….”
Zu meiner Aussage “wird die mit Shalom oder Lechaim gesegnete Person im Schutze JaHuWaHs weder Panik noch Verzweiflung erleben”, muss ich Folgendes ergänzen. Diese Aussage beruht auf der Tatsache der persönlichen Beziehung zu JaHuWaH, die der Wünschende lebt. Sagen wir einem Menschen im Geiste JaHuWaHs Shalom, dann wünschen wir ihm aufrichtig und von ganzem Herzen den inneren Frieden, der alles andere im Leben übersteigt.
Wir kannten oder kennen vermutlich alle Menschen in unserem Umfeld, die keinen inneren Frieden hatten oder haben. Wir alle kennen vermutlich auch Menschen, die möglicherweise unverschuldet in schwere Nöte geraten sind und Suizid begangen haben. Vielleicht haben wir versucht, sie davon abzubringen, für sie gebetet und ihnen oft Shalom und Lechaim gewünscht, doch dieser Versuch ist uns “misslungen”. Sie waren entschieden diesen Weg zu gehen. Aber es gibt auch Menschen, von denen wir wissen oder den Eindruck hatten, dass sie aus Verzweiflung die Flucht in den Tod ergriffen haben.
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Lebensimpuls 18 von Gregor Dalliard am
Unsere Gesundheit ist selbstverständlich ein sehr hohes Gut. Der Mensch aber ist in seiner physischen Beschaffenheit begrenzt, nicht aber in seiner geistlichen. Das was die Thora und der TaNaCH unter Shalom und Lechaim verstehen ist durch nichts begrenzt. (Thora: die 5 Bücher Mose; TaNaCH: Thora, Propheten und die übrigen Schriften; von Christen fälschlicherweise und abwertend “AT” genannt).
Mit den Wünschen Shalom und Lechaim drücken wir einem Mitmenschen das aus, was gemäss TaNaCH nie an Grenzen stossen kann, selbst dann, wenn unsere Kräfte langsam aber sicher schwinden bis wir äusserlich sterben. Sagen wir einem Menschen Shalom, dann wünschen wir ihm aufrichtig und von ganzem Herzen den inneren Frieden, der alles andere im Leben übersteigt. Genau das braucht jeder Mensch.
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Lebensimpuls 17 von Gregor Dalliard am
In den letzten Glaubensimpulsen (Gims) habe ich von dem wunderbaren und Wunder wirkenden Namen JaHuWaH geschrieben. JaHuWaH, der Name, der über allen Namen steht: “Ja, dann werde ich die Lippen der Völker verwandeln in reine Lippen, damit alle den Namen JaHuWaH anrufen, ihm Schulter an Schulter dienen” (Zeph 3,9). “Jeder, der den Namen JaHuWaH anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion und in Jerushalajim wird Rettung sein, wie JaHuWah gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, die JaHuWaH berufen wird” (Joe 3,5). Den Namen JaHuWaH anrufen heisst schlicht und einfach: JaHuWaH ungeteilt vertrauen und IHN als EINZIG EINEN bekennen:
“Höre, Israel: JaHuWaH ist unser Elohim, JaHuWaH allein! Und du sollst JaHuWaH, deinen Elohim, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft”. Jahushua von Nazareth vertieft die Liebe und das ungeteilte Vertrauen auf JaHuWaH noch mit einem elementaren Zusatz: “und aus deinem ganzen Verstand” Wunderbar!
“Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie als Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben” (5Mo 6,4-9). Einfach wunderbar!
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Lebensimpuls 16 von Gregor Dalliard am
Dass es mir aber jeden Tag gut gehen kann, liegt allein an mir. Ich lobe und preise JaHuWaH im Herzen und danke IHM täglich ununterbrochen für alles Gute und Wunderbare, genauso wie ich die Luft zum ein- und ausatmen brauche. Gerade im Danken entdecke ich immer wieder neu, was ich so haben darf, worin ich gesegnet bin. Vieles geht nicht so, wie ich das haben möchte. Das steht ausser Frage. Das geht jedem Menschen mehr oder weniger gleich. Wir wollen uns da nichts vormachen. Wie wir aber damit umgehen, das liegt ganz allein an jedem von uns, denn wir sind in SEINEN Händen. Das ist es!
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Lebensimpuls 15 von Gregor Dalliard am
“Und auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen” (Ps 9,11). Von absoluter Wichtigkeit ist es den Namen des El Eljon, des Höchsten, zu kennen: JaHuWaH, der ist und allezeit da ist. In meinem ersten Gim 1 habe ich über den Namen JaHuWaH geschrieben. Der Name JaHuWaH ist einfach einzig und wunderbar, unantastbar. Nichts und niemand kann sich JaHuWaH, dem ICH BIN DA, dem El Eljon, dem Höchsten, gleichsetzten. Diese Tatsache hat sich durch Jahrtausende hindurch bestätigt. Sie wird u. a. durch die Existenz der Juden bestätigt, durch die Existenz des gleichsam neu erstandenen Volkes in seiner alten Heimat. Das ist das unangefochtene Zeugnis über tausende von Jahren und wird es auch immer bleiben.
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Lebensimpuls 14 von Gregor Dalliard am
Wie wohltuend ist ein solches Zeugnis. Wie beruhigend ist diese Aussage. Wer inmitten der Herausforderungen des Lebens einem solchen Zeugnis Raum in seinem Herzen gibt, erfährt Annahme und Geborgenheit. Als solche Zeugnisse verfasst worden waren, lebten die Menschen in den Wüstenregionen noch direkt von den Quellwassern. Labsal ohne gleichen bringt eine Quelle inmitten der Hitze. Was aus der Quelle sprudelt, schafft Leben, erweckt den Ermüdeten und Todmüden zu neuem Leben, zu neuer Lebenskraft.
Wir haben den Bezug zur Quelle möglicherweise verloren. Anders als in den Tagen der Psalmschreiber drehen wir den Wasserhahn auf. Wir trinken Wasser, duschen, ohne uns um das erquickende und lebenspendende Nass weiter Gedanken zu machen. Das Wasser ist einfach da. Mit anderen Worten: Es geht uns in unseren Breitengraden sehr gut. Wir brauchen weder zu hungern noch mangelt es uns an Brot, am Nötigsten. Wir haben mehr als dass wir für die Stillung unserer täglichen Bedürfnisse brauchen. Der “Wasserhahn” ist offen, aufgedreht, tagaus tagein. Was brauche ich da noch nach Quellen des Lebens zu suchen? Ist es nicht so, solange es uns materiell und gesundheitlich gut geht brauchen wir JaHuWaH eigentlich nicht. Geht es uns aber schlecht, klagen wir JaHuWaH an.
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Lebensimpuls 13 von Gregor Dalliard am
Mit diesen Impuls möchte ich den Lim 9: Und dennoch Frieden im Herzens, etwas vertiefen. Du und ich, wir leben heute. Eine seltsame Feststellung. Was gestern war ist vorbei. Die Dinge von gestern haben durchaus ihre Nachwirkungen auf heute. Sie bestimmen möglicherweise das Heute, das mag sein. Was morgen sein wird, das kann ganz anders sein, als dass wir es uns vorgenommen haben, anders als geplant. Wir alle stehen im Rhythmus von Planungen, es sei denn, wir sitzen ziellos und wie abgeschoben unter fremden Menschen in einem Altersheim und werden nur noch hin- und hergeschoben wie Gegenstände, die nun mal da sind und im Wege stehen.
Wie gehe ich heute mit mir selbst um? Bin ich mir heute bewusst, dass ich ich bin und der Zuwendung bedarf? Oder, was eben auch möglich sein könnte: Lasse ich mich wie Treibholz durch den Tag treiben. Da sind mächtig anschwellende Bäche und Flüsse, überbordende Wassermassen, die mich mitzureissen drohen.
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Lebensimpuls 12 von Gregor Dalliard am
Ein seltsames Wort ist das, doch die Bedeutung dieses Wortes ist uns wohl allen bekannt. Wir leben alle mehr oder weniger mit anderen Menschen zusammen. Eingebundensein ist mehr als gebraucht werden, mehr als nur geben, mehr als nur nehmen, mehr als abhängig sein. Eingebundensein heisst, sich inmitten aller Herausforderungen des Lebens unter Menschen angenommen wissen. Die bewusste Pflege von Achtsamkeit und Rücksicht, Aufmerksamkeit und Wertschätzung jenen Menschen gegenüber, unter denen wir leben, nähren das Eingebundensein. Sie entfalten es zu immer neuen Lebensqualitäten. Das Eingebundensein ist ein Segen, so wie die Luft zum atmen.
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