Melchisedek begegnete Abraham und segnete ihn. Wir haben uns gefragt: Was ist die Folge dieser Begegnung und dieses Segens? Vorweg sei gesagt: unermesslich.
Melchisedek muss gewusst haben, dass JaHuWaH Abraham aus der Finsternis eines hochkultivierten Götzendienstes herausgerufen hatte. Die Geschichte zeigt uns, wie viele Menschen, die mit Elohim JaHuWaH gehen wollten, sich auf die Dauer nicht ganz gegen Einflüsse der Götzendiener und ihrer Ideologien erwehren konnten. Die geschichtliche Entwicklung der von JaHuWaH Herausgerufenen zeigt uns ein ständiges Hin und Her zwischen JaHuWaH und Götzendienst oder gewisse Vermischungen, die oft folgenschweren Einfluss auf das Leben der Menschen nahmen.
So ist etwa von Noah bezeugt: “Noah war ein gerechter Mann, untadelig war er unter seinen Zeitgenossen; Noah lebte mit Elohim” (1Mo 6,9). Selbst dieser aussergewöhnliche Mann verfiel später Einflüssen des Götzendienstes. Wie uns bezeugt wird, war die Not zur Zeit Noahs unter den Menschen gross: “Und Noah baute JaHuWaH einen Altar; und er nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar” (1Mo 8,20-21).
Dann wird gleich bezeugt: “Und HERR roch den wohlgefälligen Geruch” (1Mo 8,21). Dass dieser HERR nicht JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste war, dem Melchisedek angehörte und folgte, ist offenbar, denn Melchisedek, Priester des Höchsten, opferte nicht. Dieser HERR hingegen, der in 1Mo 8,21 erwähnt wird, genoss den Geruch dieses “Bratens” sichtlich, wie uns die Schreiber später berichten (die Priester des aaronitischen Priestertums). Dieses Faktum bezeugt uns etwa auch der Schreiber von Psalm 50: “Höre, mein Volk, und ich will reden, Israel, und ich will dich verwarnen! Ich bin Elohim, dein Elohim…. Sollte ich das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken? Opfere Elohim Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tag der Not; ich will dich retten, und du wirst mich verherrlichen!” (Ps 50, 7.13-14).
Inzwischen wissen wir aus den vielen Zeugnissen des TaNaCHs, dass JaHuWaH, der El Eljon, keine Freude an Opfern und Ritualen hat. Offenbar sollen sie Gemeinschaft und Frieden mit JaHuWaH erreichen oder erzwingen, was eine Täuschung ist. Damit ist die Frage berechtigt, von welchem HERRN in 1Mose 8,21 die Rede ist? Keinesfalls von JaHuWaH, dem El Eljon Melchisedeks, also von jemand anderem, nämlich vom Engel JaHuWaH [der zwar im Namen JaHuWaHs, des El Eljon geht und handelt, aber seine eigenen Richtlinien des Glaubens über JaHuWaH stellt, jemand der seinen eigenen religiösen (Über-)Eifer als Massstab des Glaubens nimmt. Dadurch reagiert er voll religiösen Zorns, wenn Menschen Fehler machen. Er kann nicht vergeben. (vgl. 2Mo 23,20-21)].
Die Botschaft des El Eljon, des Höchsten, die ER über Melchisedek an uns richtet, ist überwältigend und nicht zu übertreffen. Es ist die Botschaft, die direkt auf das zukünftige Friedensreich JaHuWaHs hinweist, besser: auf das erreichte Ziel. Davon wussten wir in den vergangenen Jahrzehnten nichts, weil wir von unseren christlichen Führern darüber in Unwissenheit gelassen worden sind, obwohl sie die Bibel ihr Eigen nennen. Mit Bibel meine ich natürlich den TaNaCH, den die Christen den Juden gestohlen haben und seither für sich beanspruchen. Dessen Inhalte haben sie dem “Evangelium” des Paulus entsprechend pervertiert, ohne dabei mit den Wimpern zu zucken.
Sie haben es nicht für nötig gehalten, das “Evangelium” des Paulus, auf dem das Christentum aufgebaut ist, zu hinterfragen. Paulus hatte dafür entsprechend vorgesorgt. Die vorbeugende Massnahme, die Paulus gleich zu Beginn seiner “Verkündigung” anwandte, war äusserst drastisch und absolut erschreckend. Kurzerhand verfluchte er alle, die seinem “Evangelium” widerstehen würden. Seine religiösen Drohungen und Erpressungen lassen keine sachliche Auseinandersetzung zu. Darum gehören wir wohl zu der glücklichsten Generation dieser Erde und die Freude und Dankbarkeit darüber ist einfach gross, denn wir sind jene Generation, die nicht mehr alles so hinnimmt, was uns glaubensmässig aufgezwungen worden ist. Wir stellen Fragen, haben unseren Glauben von A-Z und von Z-A erforscht. Laufend dürfen wir tiefere Zusammenhänge erkennen. Dadurch bauen wir am zugesprochenen Friedensreich mit, denn der Weg zum Friedensreich schafft die Erfüllung dieses Friedensreiches.
Je länger die Menschen auf dieser Erde leben desto bewusster wird ihnen, wie dringend notwendig wir auf diesem Planeten einer universellen Ethik bedürfen. Wir werden uns ebenso bewusst, dass uns keine Religion diese Ethik zu vermitteln vermag, denn jede Religion ist von ideologischen Prinzipien beherrscht. Das kann zu schrecklichen Verschmelzungen führen, mit katastrophalen Folgen. Das beweisen und zeigen uns z. B. die beiden grausamen Weltkriege im 20. Jh. Es lebt noch eine Anzahl von Zeugen dieser qualvollen Kriege, die uns immer noch fassungslos machen.
Als Putin im Februar dieses Jahres mit der Atombombe drohte, hielt die Welt den Atem an. Damit hätte in unseren Tagen wohl kaum jemand gerechnet. Diese Szenarien schienen der Vergangenheit anzugehören. Was, wenn die Menschheit darin untergeht? In ihrer Angst, und bisweilen Verzweiflung, erwarten die Christen das Kommen ihrer Gottheit Jesus Christus, dem angeblich, wie der Leser schreibt, alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben ist: “Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden” Mt 28,18). Er wird der Gewalt unter den Menschen und der gesamten Kriegstechnik ein Ende setzen und das messianische Reich mit grosser Macht auf Erden aufrichten, so glauben sie. Dafür aber gibt es keinen Anhaltspunkt im prophetischen Wort des TaNaCHs. Andere Christen, und das ist kein unbedeutender Teil, sind davon überzeugt, dass sich die Christen nicht für die Verbesserung des menschlichen Lebens einsetzen sollten, schon gar nicht für eine universelle Ethik. Das sei Sache des Jesus Christus, der sowieso alle Macht besässe und nur noch eine kleine Weile zur Rechten ihres ersten Gottes im Himmel sässe und zuschaue. Er habe das Heft immer noch in der Hand. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis er wiederkomme.
Christen dürften Jesus Christus vertrauen und die Hände diesbezüglich vertrauensvoll in den Schoss legen: denn was kümmere sie der Aufbau einer menschlichen Ethik. Erstens werde Jesus Christus sowieso alles neu machen und zweitens sollen sich Christen nur mit dem ewigen Leben beschäftigen, d. h. mit dem Himmel und der Hölle.
“Die jetzigen Himmel und die jetzige Erde aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen” (2.Petr 3,7). Gemeint sind hier ganz klar die Juden, die sich dem “Evangelium” des Paulus widersetzen müssen, da sie mit dem prophetischen Wort vertraut sind. Nach der Lehre des Paulus und seiner Kirche geht es um unsere Zukunft im Jenseits.
Die Frage lautet doch: Wo werden wir die Ewigkeit verbringen? Jesus Christus hat uns Christen doch den Befehl gegeben: “Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters” (Mt 28,19,20).
Ja, so schrieb mir jemand: “Ist mit dem grausamen Überfall Putins auf wehrlose Zivilisten, alte Menschen und Kinder, auf Schulen und Spitäler Deiner Predigt vom kommenden messianischen Reich nicht einmal mehr ein Ende gesetzt? Der Gewalt in dieser Welt kann nur der kommende Jesus Christus mit seiner Gewaltherrschaft ein Ende bereiten. Ihm ist alle Macht und Gewalt für immer gegeben. Neben der Erlösung durch sein Blut und dem Glauben an ihn, gehört diese Botschaft zum Kern des christlichen Glaubens. Wir glauben, dass Jesu Wiederkunft kurz bevor steht. Was machen Sie dann, Herr Dalliard?”
Im Anschluss an die letzten Glaubensimpulse möchte ich noch Folgendes sagen: Elohim JaHuWaH nennt dich Ben Elohim (Sohn von Elohim), weil du dein Leben in der Beziehung zu IHM, dem Elohim JaHuWaH, lebst. Natürlich sind ebenso die Frauen, die JaHuWaH vertrauen, Ben Elohim. Dieser Begriff wurzelt sogar in der Erschaffung von Adam und Eva. Im ersten Schöpfungsbericht heisst es nämlich: “Und Elohim schuf den Menschen zu (in) seinem Bilde, im Bilde des Elohim schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau” (1Mo 1,27).
Nun, du pflegst diese Beziehung in, mit und aus Elohim JaHuWaH. Aus dieser Beziehung heraus pflegst du eine neue Beziehung zu dir selbst und damit auch mit deinen Mitmenschen. Du wirst dir selbst und ihnen zum Segen, trotz deiner Launen, Eigenheiten und Sündhaftigkeit, die dich möglicherweise bis ans Lebensende begleiten werden, weil sie nicht überwindbar sind. Wie auch immer, in irgend einer Weise haftet jedem Menschen eine solche Sündhaftigkeit an. Wir dürfen dazu stehen, weil JaHuWaH darum weiss.
Das wusste JaHuWaH, als er den Menschen in SEINEM Bilde schuf. Das zu wissen ist absolut wichtig für dein Leben. Wäre das nicht so, dann wäre Elohim JaHuWaH nicht der El Eljon (der Höchste), der sich gerade darin von jedem Gott unterscheidet. Welch ein Verständnis, welch eine Barmherzigkeit, welch eine Liebe. Das alles entnehmen wir dem reichen Schatz des Lebens, der uns über den TaNaCH erschlossen ist.
Kann es für einen Menschen etwas Ergreifenderes geben, als von JaHuWaH “Ben Elohim” genannt zu werden? Zum besseren Verständnis sei gesagt: “Ben Elohim” wird im traditionellen Verständnis mit “Sohn Gottes” übersetzt. Wir wissen aber inzwischen, dass nur jemand Sohn Gottes, d. h. Sohn einer Gottheit genannt wird, der keine Beziehung zu Elohim JaHuWaH hat. Wer JaHuWaH vertraut, ist also Sohn des Elohim JaHuWaH und nicht Sohn eines Gottes. Davon spricht der TaNaCH unmissverständlich deutlich.
Selbst dann, wenn wir uns als unmöglich empfinden und unser Nervenkostüm reisst, dürfen wir uns zu den glücklichsten Menschen dieser Erde zählen. Jene unter uns, die fortgeschrittenen Alters sind, können das möglicherweise besser verstehen. Auf dem Weg zur Selbstständigkeit im Glauben mussten wir früher zahllose religiöse Barrieren durchbrechen. Das ist heute weitgehend nicht mehr so. Es sind religiöse Barrieren, die uns von frommen Menschen gesetzt worden sind, die der Forderung ihres Gottes, und damit ihrer religiösen Führer entsprechen, aber niemals JaHuWaH. Es sind Regeln der paulinischen Ersatztheologie.
Aus ihnen wären wir nicht herausgekommen, wäre uns das Zeugnis des TaNaCHs nicht zugänglich geworden. So sind wir von JaHuWaH geführt worden, der SEINEM auserwählten Volk, und damit aber auch allen Menschen (vgl. Jes 42,6; 51,4; 60,9; Ps 36,10 usw.) immer wieder zuruft: “Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht JaHuWaH” (Jer 29,13).
Mit grosser Dankbarkeit verkünden wir diese Tatsache. Wir haben den Verstand als Gabe des Schöpfers empfangen. Wer nun seinen Verstand einsetzt und das Regelwerk seiner Religion mutig zu hinterfragen anfängt, bekennt damit automatisch, dass er JaHuWaH sucht, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht. Der Start ist damit gegeben, wie er darauf weiter baut ist seine persönliche Entscheidung.
Was sagt hier der Prophet Jeshajahu im Namen JaHuWaHs? Es ist das, was ich in den letzten Glaubensimpulsen auf den Leuchter stellte. Wir weisen auf die Gnade JaHuWaHs hin. Sie ist das Wesen JaHuWaHs. Wenn es nicht so wäre, dann wäre ER nicht JaHuWaH, der El Eljon, dann wäre ER eine Gottheit, wie all die anderen Gottheiten auch. Und genau diesen Unterschied gilt es aus den vielen Schriften des TaNaCHs (fälschlicherweise von den Christen AT genannt) zu erkennen und JaHuWaH in ihnen zu finden.
Zu unserer Erinnerung sei wieder einmal gesagt: Der TaNaCH ist eine Sammlung von Texten, die Menschen über Jahrhunderte mit Elohim JaHuWaH, oder auch ohne IHN, gemacht haben, während die übrigen Völker nicht über den Rand ihrer Götterwelten und deren Forderungen hinaus gekommen sind. Der TaNaCH entwickelte sich über viele Jahrhunderte, bis er seine Endgestaltung als Kanon erreicht hatte, d. h. bis er zur definitiven verbindlichen Richtschnur des auserwählten Volkes geworden war.
Das, was wir im Gim 562 aufgezeigt haben ist Fakt. Thora und Propheten haben uns davon überzeugt. Unser Leben wird damit von Dank und Lobpreis bestimmt. Religiöse Rituale und Opfer (auch das Messopfer) können dieses Sein in JaHuWaH niemals ersetzen. Sie wirken neben diesem Sein in JaHuWaH geschmacklos, frech und letztlich selbstzerstörerisch für sich und die Mitmenschen. Sie sind Ausdruck einer fehlenden Beziehung zu JaHuWaH. Ebenso wirken anhaltende Grübeleien über die Vergangenheit selbstzerstörerisch. Sie sind Ausdruck einer tiefen Beziehungslosigkeit zu JaHuWaH. Sie bringen nichts anderes als Minderwertigkeitskomplexe hervor. In der Beziehung zu JaHuWaH verlieren sie allerdings irgendwann ihre Wirkung völlig.
Wir haben bei der letzten Videokonferenz in Finsterhennen aus jener Quelle geschöpft, die uns den Lebenssinn erschliesst. Der TaNaCH ist eindeutig das älteste Zeugnis, das die Frage nach dem Sinn des Lebens tiefgründig und umfassend erschliesst. Wir erhalten alle Antworten auf unsere Fragen, die für Zeit und Ewigkeit notwendig sind und uns innere Ruhe und Frieden geben können. Mit Dankbarkeit und dem entsprechenden Respekt gehen wir damit um. Alle Ideologien dieser Welt, alle Philosophien, Theologien und Religionen waren und sind immer wieder dem Ichkult, dem Selbstzweck, dem Menschenkult und den Klassensystemen unterworfen.
Im Zuge des Antijudaismus hat sich der grössere Teil der Menschheit nie die Mühe gemacht, nach den Inhalten des Shma Jisrael und den tieferen Inhalten der Weisungen JaHuWaHs (Zehn-Wort, 10 Gebote) zu fragen. Hier ist vor allem das Christentum zu nennen. Es bezeichnet den TaNaCH zwar als Quelle seiner Religion, setzt sich aber eigenwillig und boshaft über dessen Inhalte hinweg, obwohl JaHuWaH in 5Mo 4,1-2 verboten hat, dessen Inhalte umzudeuten.
Es war und ist gegen den Willen JaHuWaHs ausgerichtet, gab aber vor, den Willen JaHuWaHs zu lehren und zu tun. Diese falsche Entscheidung der Gründer des Christentums (Ersatztheologie) hat sich bis heute als äusserst erschwerend und verheerend auf die Entwicklung der Menschheit ausgewirkt. Manche glauben, dass das Christentum die verwilderten Völker doch humaner gemacht habe. Das aber ist ein Trugschluss. Die Vergangenheit beweist uns das Gegenteil. Die meisten Christen kennen die Inhalte des TaNaCHs nicht. Sie sind darin nicht unterwiesen worden, darum wird es innerhalb des Christentums immer wieder Kriege geben. Was an Humanität im Christentum vorhanden ist, haben sie dem Judentum entwendet. Wie wir immer wieder sagen, fällt es den meisten Christen unsagbar schwer, sich diesen Tatbestand einzugestehen und anzuerkennen, doch werden es immer mehr religiöse Führer und Politiker die diese Wahrheit erkennen und zaghaft bekennen, vor allem in Deutschland. Das freut uns ganz besonders.
Im letzten Lebensimpuls Limhabe geschrieben: “Mit den Wünschen Shalom und Lechaim drücken wir einem Mitmenschen das aus, was gemäss TaNaCH nie an Grenzen stossen kann…. Ich wünsche dem Gegenüber, dass sein Leben in JaHuWaH zur Fülle und zur Ruhe kommt, was immer auch kommen mag. Sollten wir in eine Lebenssituation hineingeraten, in der wir weder ein noch aus wissen, wird die mit Shalom oder Lechaim gesegnete Person im Schutze JaHuWaHs weder Panik noch Verzweiflung erleben…. Auf diese Begrüssung oder Verabschiedung wird ein aussergewöhnlicher Segen wirksam. Das hat nichts mit Magie zu tun….”
Zu meiner Aussage “wird die mit Shalom oder Lechaim gesegnete Person im Schutze JaHuWaHs weder Panik noch Verzweiflung erleben”, muss ich Folgendes ergänzen. Diese Aussage beruht auf der Tatsache der persönlichen Beziehung zu JaHuWaH, die der Wünschende lebt. Sagen wir einem Menschen im Geiste JaHuWaHs Shalom, dann wünschen wir ihm aufrichtig und von ganzem Herzen den inneren Frieden, der alles andere im Leben übersteigt.
Wir kannten oder kennen vermutlich alle Menschen in unserem Umfeld, die keinen inneren Frieden hatten oder haben. Wir alle kennen vermutlich auch Menschen, die möglicherweise unverschuldet in schwere Nöte geraten sind und Suizid begangen haben. Vielleicht haben wir versucht, sie davon abzubringen, für sie gebetet und ihnen oft Shalom und Lechaim gewünscht, doch dieser Versuch ist uns “misslungen”. Sie waren entschieden diesen Weg zu gehen. Aber es gibt auch Menschen, von denen wir wissen oder den Eindruck hatten, dass sie aus Verzweiflung die Flucht in den Tod ergriffen haben.