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Die universelle Ethik JaHuWaHs. Auf dem Weg zum Friedensreich bringt JaHuWaH das Friedensreich schrittweise zur Fülle. Teil 9

Glaubensimpuls 575 von Gregor Dalliard

Wir wollen weiter mit grosser Freude und Dankbarkeit aus der Quelle des Lebens, aus dem Licht des Lebens schöpfen, und das grosszügig. “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10).
Und so lesen wir in Hebr 1,3 über die neutestamentliche Gottheit Jesus Christus: “Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens”. Wer aber ist gemäss dem Willen des Vaters JaHuWaH und nach dem durchgehenden Zeugnis des TaNaCHs die Ausstrahlung der Herrlichkeit JaHuWaHs und Abdruck SEINES Wesens? Das sind jene, die sich in ihrem Leben bewusst für JaHuWaH entscheiden wie Melchisedek, Abraham und viele Zeugen des TaNaCHs, auch Jahushua von Nazareth. Sie wissen, dass sie im Bilde JaHuWaHs geschaffen sind (vgl. 1Mo 1,27). Das sind also eindeutig und unmissverständlich all jene, die an IHN glauben, die ihr Leben im Vertrauen auf JaHuWaH ausrichten, gestalten und in diesem Vertrauen vollenden werden - wie Abraham, wie Jahushua von Nazareth. Solche Menschen sind im Geiste JaHuWaHs und aus JaHuWaH gezeugt und geboren (vgl. 5Mo 32,6.18).

Die Katastrophen, Kriege, Epidemien und was auch immer sich in dieser Welt tut, sehen sie nicht als Zeichen der bevorstehenden Wiederkunft einer Gottheit, die Jesus Christus heisst. Diese Katastrophen hat es immer schon gegeben. Die Leiden der Menschen waren in den letzten 2000 Jahren schrecklicher als heute. Die Erwartung einer wiederkommenden Gottheit Jesus Christus, die dem allem ein Ende bereiten soll, ist die Frucht einer gezielten religiösen Hirnwäsche der Gründer des Christentums. Mit der Verbreitung von Angst und Schrecken lässt sich fast jedes Menschenherz von frommen Scharlatanen gefügig machen. Diese Methoden sind Ausdruck einer tiefen Unkenntnis frommer Menschen über die Wege JaHuWaHs. Denn JaHuWaH schafft durch all das hindurch neues Leben (vgl. Jes 35,10; Jes 65,17 u. v. a. m.).

JaHuWaH hat es auch nicht nötig, dass ein von einer Frau geborener Mann (vgl. Gal 4,4) die Reinigung von Sünden irgendeines einzelnen Menschen oder der ganzen Welt bewirkt (vgl. 1Jo 2,2). Aber die Gründer des Christentums lehren hartnäckig: “nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat” (Hebr 1,3). Was soll die Lehraussage dieser Männer: “und hat sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt” (Hebr 1,3)? Er soll sich dort für die Getauften verwenden: “Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott (Theos, Deus) nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden” (Hebr 7,25).
Gemäss Zeugnis des TaNaCHs ist nichts Wahres daran. Warum? In den letzten 2000 Jahren ging von niemandem mehr Ungerechtigkeit, Leiden, Verbrechen und Kriege aus als von den führenden Getauften, die stets von sich behaupten, durch den Glauben an Jesus, an sein erlösendes Blutopfer und durch die Taufe zu einer Neuschöpfung gemacht worden zu sein (vgl. die gegenwärtige Haltung des tiefgläubigen Patriarchen Kyrill I., Patriarch von Moskau und der ganzen Rus). Unermüdlich müssen wir darauf aufmerksam machen. Dieses geschichtliche Faktum sollte uns beschäftigen, damit wir beim Quell des Lebens ankommen und der Gerechtigkeit auf dem Weg zum Friedensreich zum Sieg verhelfen!

Niemand hat seine Absichten und Ziele mit einer solchen Brutalität gewirkt als die getauften Führer der letzten 2000 Jahre. Wie könnten wir den Worten der Kirchengründer glauben, die sie ihrer Gottheit in den Mund gelegt haben: “Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden” (Joh 16,7). Nein, das hat JaHuWaH nicht nötig und so etwas würde ER nie gutheissen.

Unmissverständlich hören wir das Wort JaHuWaHs: “Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern” (Jes 42,8). “So spricht JaHuWaH, der König Israels und sein Erlöser, JaHuWaH der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und ausser mir gibt es keinen Elohim…. Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Elohim ausser mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen.” (Jes 44,6.8). Einfach wunderbar, Hallelujahu!

Die Gründer des Christentums betrieben mit den Psalmen 2 und 110 einen schändlichen Missbrauch, der zu einem nie enden wollenden Antisemitismus führte. An keiner Stelle im TaNaCH, in keinem prophetischen Wort sind die folgenden Aussprüche des Autors (oder der Autoren) des Briefes an die Hebräer bezeugt:
“….sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: ‘Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt’” (Hebr 1,5). Die Aussage in Psalm 2,7 bezieht sich auf David. Er ist vom Propheten Shmuel (Samuel) gesalbt worden. Er gilt im Bekenntnis und Zeugnis Israels und der Juden als der Gesalbte JaHuWaHs (In der hebräischen Sprache heisst das „Mashiach“/Messi­as, in der altgriechischen Sprache der “Christos”, in der lateinischen: “Christus”). Von einer Gottheit Jesus, die angeblich von JaHuWaH zu SEINEM Gesalbten (Christus) gemacht worden ist, ist überhaupt keine Rede. Das ist ein perfekter Missbrauch des TaNaCHs und der geschichtlich gegebenen Fakten.
Ebenso verhält es sich mit der Aussage in Hebr 5,6: “Wie er auch an einer anderen Stelle sagt: ‘Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.'” Wie nicht anders zu erwarten ist, wurde dieser Missbrauch weiter tradiert: “Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm geöffnet, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und auf sich kommen. Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe” (Mt 3,16-17).

“….von Gott begrüsst als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks” (Hebr 5,5). Weder Jahushua von Nazareth noch die christliche Gottheit Jesus Christus war jemals Priester und König. Den Autoren des Hebräerbriefes ist die Tatsache absolut unbekannt, dass der Jude Jahushua von Nazareth, dem sie das Judesein abgesprochen hatten, indem sie ihn zu einer griechischen Gottheit Jesus Christus umfunktioniert hatten (vgl. 2Kor 5,16), jemals Hoherpriester sein konnte. Warum? Jahushua von Nazareth kam aus dem Stamm Juda und nicht aus dem Stamm Levi. Er hätte aber aus dem Stamm Levi kommen und von Aaron abstammen müssen, um Hoherpriester werden zu können. JaHuWaH hätte ihn nie als Hoherpriester akzeptiert.

Lesen wir die Verse in Hebr 5,7: “Der hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden, und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam; und vollendet ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, von Gott (Theos, Deus) begrüsst als Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks”.
Niemals entspricht das dem Wesen und der Forderung JaHuWaHs. Das ist nicht JaHuWaH, der solches geoffenbart hat und solches fordert. So etwas entspricht dem Wesen und den Forderungen der Gottheiten; denn nur auf diesem Weg lassen sie von ihrem Zorn ab. Das ist die Lehre, die allen heidnischen Priestern und Vorstehern der Antike und des Altertums entsprechen, niemals aber JaHuWaH, dem El Eljon.

Zwei Ereignisse sind bei der Begegnung Melchisedeks mit Abraham von besonderer Bedeutung. Erstens: “Und Melchisedek, König von Salem, brachte Brot und Wein heraus; und er war Priester Gottes, des Höchsten” (1Mo 14,18). Brot und Wein sind die Kennzeichen des Lebens, d. h. des Segens. Seit uralten Zeiten werden liebe Gäste und selbst Fremde mit Brot und Wein willkommen geheissen. Brot und Wein sind ein Zuspruch des Segens, ein Zeichen des fortschreitenden Segens unter der Führung des El Eljon, des Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat, die Erde auf der wir leben.
Im Psalm 104,14-15 wird uns gesagt: “Der Gras hervorsprossen lässt für das Vieh und Pflanzen zum Dienst des Menschen, damit er Brot hervorbringe aus der Erde und Wein, der des Menschen Herz erfreut; damit er das Angesicht glänzend mache vom Öl und Brot des Menschen Herz stärke” (Ps 104, 14-15).
Melchisedek, der König und Priester von Salem heisst Abraham damit herzlich willkommen und erquickt ihn damit. Gleichzeitig segnet er ihn auf dem Weg in die Zukunft und sagt damit: Die Beziehung zu JaHuWaH, dem El Eljon, macht dich zum Licht der Völker. Die Beziehung zu JaHuWaH ist gleichsam das Brot des Lebens, der Wein, der erquickt. Das sind eindrückliche Symbole, die gleichzeitig auch real sind und das Leben des Menschen erquicken.

Zweitens: “Und gesegnet sei JaHuWaH, der Höchste, der deine Bedränger in deine Hand ausgeliefert hat – Und (Abram) gab ihm den Zehnten von allem”! (1Mo 14,20). Abraham gibt dem Priester Melchisedek den zehnten Teil. Das zeigt uns unmissverständlich auf, dass es sich bei Melchisedek um einen ganz normalen Menschen seiner Zeit handelt.

Allen wünsche ich einen gesegneten Shabbat und ein ebenso gesegnetes Rosh HaShana 5783, (“Kopf des Jahres”), vom 26. – 27. September 2022 (vgl. 3Mo 23,23-25). Wir freuen uns über die Quelle und den Sinn dieses Festes und bezeugen mit dem Psalmschreiber: “Alle meine Quellen sind in dir!” (Ps 87,7).

Herzliche Grüsse, Shabbat Shalom!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein am 16. Oktober 2022 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.