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Ich bin von JaHuWaH geliebt. Wie geht das?

Glaubensimpuls 776 von Gregor Dalliard am

Wir haben das Zeugnis, das allem Leben Sinn gibt: “Und Elohim (‘Gott’) sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild (in unserem Bild), uns ähnlich! … Und Elohim (‘Gott’) schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Elohims (‘Gottes’) schuf er ihn (1Mo 1,26). Das ist die Quelle des Lebens, aus der wir Weisheit und Frieden schöpfen. Das ist ein umwerfendes Zeugnis, das sich bis heute im Leben unzähliger Menschen bewährt hat, das war und ist ihre geistliche Speise im täglichen Leben für Zeit und Ewigkeit. Laufend schöpften und schöpfen Menschen aus dieser Fülle. Einfach umwerfend! Niemand und nichts kann diese Tatsache, diese innigste Beziehung mit der uns unser Schöpfer geschaffen hat und liebt, in irgendeiner Weise mindern oder ungültig machen, nicht einmal das schlimmste Versagen oder die schlimmste Erfahrung in unserem Leben. Das ist einfach umwerfend und wunderbar.

Aber da sind wir schon bei dem zentralen Punkt des Lebens, der so viele gläubige Menschen bei Einbrüchen in ihrem Leben zermürbt, der in ihnen Vorwürfe an ihre Vorstellung von „Gott“ aufsteigen lässt: Warum hast DU mich in diese Situation geraten lassen? Warum hast DU mich nicht davon bewahrt. Sie fallen in Zweifel, noch schlimmer in Verzagtheit und Depressionen und machen sich und die Mitmenschen verrückt. Viele werden bei solchen Einbrüchen im Leben bitter und boshaft. Dabei sehen sie nicht, dass andere Menschen viel grösseres Leid erlebt haben und erleben; solch ein Verbitterter sieht in seiner Bitterkeit nur sich selbst im Zentrum des Universums. Das habe ich z. B. im Altersheim beobachtet und erlebt, wo der Vater von Marianne, meiner Frau, untergebracht war, bevor er starb. Er selbst war anständig und beherrscht geblieben bis er nach fast einem Jahr dort an meiner Seite starb. Wenn ich nicht auf Reisen war, habe ich ihn beinahe jeden zweiten Tag besucht und ihn jedes Mal einige Stunden in seinem Rollstuhl in Visp umher gefahren.
Einige Insassen des Altersheims waren zum Erstaunen ihrer Angehöriger sehr böse und unbeherrscht geworden. Wurden sie nicht rechtzeitig mit Medikamenten stillgelegt, mussten wir mit allen möglichen Dingen rechnen. Ich habe beobachtet und heraus gehört, dass es meistens Menschen sind, die sich in ihrer Religiosität verstellt haben, weil es so zu einem Christenmenschen gehört, aber wenn die Kräfte zu diesen Verstellungen schwinden, zeigt sich das wahre Innere eines Menschen und so oft zum Leidwesen seiner Mitmenschen.
Darum ist es so wichtig, dass der Mensch schon in jungen Jahren eine befreiende Beziehung zu JaHuWaH aufbaut, der uns in SEINEM Bilde geschaffen hat und nicht zu einer Gottesvorstellung. Dazu aber bieten die Religionen keine Möglichkeit. Sie machen aus ihren Anhängern von Kindesbeinen an einen religiösen Roboter, der so funktionieren soll, wie das die Religionshüter vorgeben. Ein solches Kind, ein solcher Mensch, gilt dann in den Religionen als Beispiel eines frommen Menschen für andere. Das aber ist kein Leben aus der Quelle des Lebens. Ein solches religiöses Leben kann dann bei schweren Einbrüchen auch keine fundierte Hilfe sein. Anstatt ihre Anhänger zu einer segensreichen Beziehung zu dem Elohim JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten zu führen, fordern die religiösen Führer ihre Anhänger auf, noch intensiver die Angebote ihrer Religion in Anspruch zu nehmen und/oder zu spenden. Und was tun sie vor allem?

Um diese Beziehungslosigkeit zu übertünchen, vertrösten sie ihre Anhänger auf ein besseres Leben nach dem Tode, dort würde jede Träne von ihnen abgewischt werden. Mit dieser Lehre halten sie die Menschen davon ab, jetzt, im Hier und Heute, eine fundierte Beziehung zu JaHuWaH aufzubauen, der uns in SEINEM Bilde geschaffen hat. JaHuWaH will, dass wir jetzt, hier und heute, jeden Tag und in jeder Situation die vertrauensvolle Beziehung zu IHM haben und pflegen, daraus leben und profitieren. Darin wird der an Abraham verheissene Segen für uns wirksam. Das ist das oberstes Prinzip des Elohims JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten. Bei der Taufe wird im Christentum den Menschen die persönliche Beziehung zu JaHuWaH verunmöglicht. Stattdessen wird die Vertröstung auf das Jenseits implantiert. Das ist erstens ein raffinierter Trick, die Menschen von der persönlichen Beziehung mit dem Elohim JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten im Alltag fern zu halten und zweitens geben die Anhänger bei der Taufe die persönliche Verantwortung für ihr tägliches Leben weitgehend in die Hände der Religionsführer. Das übernimmt die Religion. ER, der die Liebe überhaupt ist, wird von den Getauften auf das Grässlichste bekämpft, wie auch Sein Volk und Seine Torah. „Jahushua“ (Jeschua) bedeutet JaH ist Heil, aber „Jesus“ heisst: JaH ist ein Schwein. Das ist Feindschaft gegen den allmächtigen Elohim.
Die religiösen Führer des Christentums und des Islams wissen genau, was die israelitisch-jüdischen Propheten und der Jude Jahushua (Jeschua) aus dem reichen bewährten Schatz der Juden, aus der Quelle des Lebens lehrten und lehren: “Ihr (Christentum und Islam, die sich auf die israelitisch-jüdischen Propheten berufen) betet an, was ihr nicht kennt; wir (die Juden) beten an, was wir kennen (JaHuWaH, den El Eljon), denn das Heil ist aus den Juden (bei den Juden)” (Joh 4,22) (Siehe dazu Gim 509; Gim 709).
Diese Tatsache aber wollen die Führer beider Religionen um jeden Preis verhindern. Darum haben sie diesen reichen und bewährten Schatz der Juden, diese Quelle des Lebens gleichsam an sich gerissen und umgedeutet. Damit haben sie immenses Leid in die Welt gebracht. (Siehe Ersatztheologie: Gim 506; Gim 507; Gim 508; Gim 509; Gim 410; Gim 422; Gim 764; Gim 765).
Wie aber soll ich hier und heute und irgendwann im späteren Leben bei jeder schweren Herausforderung und bei jedem Versagen JaHuWaH vertrauen können, wenn ich darin nicht unterwiesen (trainiert) worden bin, und das schon in den jungen Jahren meines Lebens? Das ist in unserer digitalen Zeit sehr schwer umzusetzen, fast nicht mehr möglich, da die Kinder schon so früh von Einflüssen vereinnahmt werden, die wir kaum oder nicht abzuwehren vermögen. Was wir aber gegenwärtig können: wir wollen unsere Kinder oder Grosskinder zu jeder Zeit mit offenen Armen aufnehmen, selbst dann und gerade dann, wenn es uns enorme Überwindung kosten sollte, denn die Liebe wird immer stärker sein als unser Versagen und das unserer Kinder oder Grosskinder. Tun wir das, selbst dann, wenn die Kinder nicht nach unserem Verständnis umkehren und leben! Wir haben ja den Elohim JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten als unseren Vater und Hirten! Sind wir uns dessen bewusst? IHM übergeben wir kleine Menschlein alle unsere Sorgen - und das jeden Tag aufs Neue! (Siehe dazu Gim 745).

Ja mancher von uns war schon in seiner Jugendzeit auf der guten Spur hin zu JaHuWaH, dem Höchsten, den wir unwissentlich suchten und in den letzten Jahren gefunden haben: “Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit, bevor die Tage des Übels kommen und die Jahre herannahen, von denen du sagen wirst: Ich habe kein Gefallen an ihnen” (Pred 12,1). (Siehe dazu Gim 284). Im Volksmund wird oft gesagt: “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr”. Wie oft haben wir diesen Volksspruch in unseren Kinder- und Jugendjahren gehört! Daran ist wohl Wahres, aber in jedem Alter und zu jeder Zeit kann der Mensch seine Beziehung zu JaHuWaH wecken, entfalten und trainieren.
Im Buch der Sprüche, der Lebensweisheiten Shlomos lesen wir (übersetzt nach Hoffnung für alle): “In diesem Buch sind die Sprüche Salomos (Shlomos) aufgeschrieben. Er war einer der Söhne Davids und herrschte als König über Israel. Wenn du seine Worte beachtest, wirst du Weisheit erlangen und zu einem verständigen Menschen heranreifen. Die Sprüche helfen dir, dein Leben sinnvoll zu gestalten, und machen dich fähig, gute Ratschläge zu erkennen und anzunehmen. Durch sie gewinnst du Einsicht; du lernst, aufrichtig und ehrlich zu sein und andere gerecht zu behandeln. Wer jung und unerfahren ist, wird urteilsfähig, er bekommt ein Gespür für gute Entscheidungen. Selbst wer schon über viel Wissen und Erfahrung verfügt, kann noch dazulernen…” (Spr 1,1-7). Andererseits lehrt Shlomo aber auch: Wer sein Ohr abwendet, die Torah zu hören, dessen Gebet ist ein Gräuel (Spr 28,9) womit klar die Getauften angesprochen wären; nur wegen einer Übersetzungsfälschung (Gesetz) können sie’s nicht sehen.

Herzlich grüsse ich alle, denn wir lassen uns in jeder persönlichen Lebenslage sagen, auch bei allem, was dir und mir als Mangel erscheint, was du und ich aus eigenen Kräften nicht schaffen: JaHuWaH ist mein Hirte, was ich als Mangel, als nicht machbar, als nicht umsetzbar erlebe, das ist in (bei) IHM kein Mangel für mich. Nur ich meine das, und rede mir das ein, aber für JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten ist es das nicht: “JaHuWaH ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt (erfreut) meine Seele” (Ps 23,1-3). Ist das wunderbar!
“Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; er wird die Lämmer in seine Arme sammeln und in seinem Busen tragen und die Schafmütter führen”. (Jesaja 40,11). Das ist für uns jetzt, hier und heute, da ER jetzt unser Hirte ist.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen (Videokonferenz) in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 18. Oktober 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!