JaHuWaH und seine Propheten widersprechen dem "Evangelium" des Paulus und damit der leid- und todbringenden Ersatztheologie (die Getauften sind das neue und wahre Israel, die Juden sind zum Untergang verdammt).
Glaubensimpuls 758 von Gregor Dalliard am
Das ist kein einfaches Thema, aber um der Gerechtigkeit willen, muss ich immer wieder darauf hinweisen. Die leid- und todbringende christliche Ersatztheologie ist das Kernthema des “Neuen Testamentes”, und Ersatztheologie ist Götzendienst in perfider Hochform. Wer sich intensiv, und das über eine längere Zeit hindurch, ernsthaft und gewissenhaft mit dem TaNaCH (“AT”), der Bibel des Jahushua (Jeschua) und den Schriften des “Neuen Testamentes” auseinandersetzt, von dem wird jede Blindheit der Ersatztheologie weggenommen. Ein solcher Mensch geht in sich, zieht die Konsequenzen und kehrt zu JaHuWaH um, dem Elohim (“Gott”) Israels, dem El Eljon, dem Höchsten, zu dem Elohim (“Gott”) Abrahams, Isaaks und Jakobs, denn von IHM gehen alle Verheissungen des Segens aus.
Der im Glauben Abrahams gegründete und feststehende Prophet Jeshajahu (Jesaja) erhielt von JaHuWaH die Botschaft und den Auftragt: “Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, blinde Augen aufzutun” (Jes 42,9); das ist der umfassenden Segen der Abraham für alle Menschen mit auf den Weg gegeben wurde: “und in dir (in deiner Beziehung zu JaHuWaH) sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!
Im Vertrauen Abrahams auf den El Eljon, erkennt der Mensch, dass jeder Mensch im Bilde seines Schöpfers, JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten sein Dasein hat Gim 583. Darum soll und wird aus der täglich gepflegten Beziehung zu JaHuWaH der Mitmensch den höchsten und wichtigsten Platz im Leben eines jeden Menschen einnehmen. Das aber ist keineswegs einfach, oh la la! Ein solcher Mensch aber wird immer und immer wieder versuchen diesen Weg zu gehen. (Siehe Gim 749, Gim 748). Ich erinnere sehr gerne wieder einmal an das Zeugnis, das seit Tausenden von Jahren unzähligen Menschen geholfen hat: “Denn siebenmal fällt der Gerechte (der im Segen JaHuWaHs den guten Weg gehen will) und steht doch wieder auf…” (Spr 24,16). Wunderbar, denn genau diesen Zuspruch brauchen auch wir heute jeden Tag; denn Mensch ist und bleibt eben Mensch.
JaHuWaH und seine Propheten widersprechen dem “Evangelium” des Paulus und damit den Schriften der Ersatztheologie. Sie ist die Kernbotschaft auch der vier “Evangelien”, die Papst Damasus und der Kirchenvater Hieronymus im 4. Jhd. aus den vielen “Evangelien” (Lk 1,1-4) als das “Neue Testament” ausnahmslos allen Getauften für alle Zeiten als verbindliche christliche Lehre auferlegten, wollen sie nicht in der Hölle des Theos enden und dort immerwährend schmoren. Gim 441.
Was berichtet der Grieche Lukas in seiner Apostelgeschichte: “Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr überliefert und vor Pilatus verleugnet habt, als dieser entschieden hatte, ihn loszugeben. Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und gebeten, dass euch ein Mörder geschenkt wurde; den Fürsten des Lebens aber habt ihr getötet, den Gott aus den Toten auferweckt hat, wovon wir Zeugen sind” (Apg 3,14-15).
Selbstverständlich ist davon nichts wahr, denn der Elohim (“Gott”) Israels, der El Eljon, der Höchste, der Elohim (“Gott”) Abrahams und Isaaks und Jakobs hat nie den heidnischen Götzendienst gelehrt, d. h. JaHuWaH , hat nie wie die Gottheiten der Heiden einen Sohn in eine Frau gezeugt, wie das Paulus und später die “Evangelien” lehren (vgl. Gal 4,4; Lk 1,35; Mt 1,18). Einen solchen Sohn, von einem Gott gezeugt und von einer Frau geboren wurde in der heidnischen Tradition als Sohn Gottes angebetet. Es gibt wohl keine grössere Perversion, als so etwas dem Elohim (“Gott”) Israels, dem El Eljon, dem Höchsten, dem Elohim (“Gott”) Abrahams und Isaaks und Jakobs zu unterstellen, wie das die Getauften tun. So etwas hat ER nicht nötig. Das ist ein Irrsinn, der in den heidnischen Religionen geglaubt wird.
“Die sogenannte Apostelgeschichte entspricht dem “Evangelium” des Lukas. Der griechisch geprägte Lukas bezeichnet sein “Evangelium” als seinen ersten Bericht (Apg 1,1). Und warum hat auch er einen Bericht über den Juden Jahushua (Jeschua) verfasst? Es gab in seinen Tagen zahllose sich widersprechende Berichte (“Evangelien”), also Berichte über den Juden Jahushua (Jeschua) (vgl. Lk 1,1-4). Es ist die heidnische Glaubensprägung der vielen Götterlehren, die hier zum Ausdruck kommt. Sie ist in jedem Menschen aus dem griechischen Kulturkreis tief im Innern verankert.
Immer wieder setzten sich griechisch geprägte Menschen tiefgründig mit dem prophetischen Wort, d. h. mit dem Elohim (“Gott”) Israels, dem El Eljon, dem Höchsten auseinander und schlossen sich IHM durch eine radikale Umkehr an. Als Folge davon sagten sie sich von allen Götterlehren los. Das führte immer wieder zu grossen Konflikten innerhalb des römischen Reiches.
Die vielen Gottheiten verlassen, das galt in jenen Zeiten als Atheismus (Siehe Gim 496). Neben den vielen Göttern unter den vielen Völkern im römischen Reich, nahm der Kaiser als Gottessohn die obersten Platz ein. Er galt als Pontifex Maximus (Siehe Gim 756; Gim 685) Dem Kaiser die entsprechenden Rituale und Kultfeiern zu verweigern, das hiess, ihn als Sohn Gottes verwerfen. Einem anderen Gottessohn, den ersten Platz einräumen, wie das die Getauften mit ihrem neuen Gottessohn Jesus Christus taten, das galt als Staatsverbrechen. Die Juden anerkannten keinen Gottessohn, aber sie anerkannten den römischen Kaiser als übergeordneter Mensch innerhalb des Heidentums.
Über Jahrzehnte hielten wir die Lüge, die Ersatztheologie für die Wahrheit, weil sie seit Kindesbeinen tief in uns verankert worden ist. Der Elohim (“Gott”) Israels, der Elohim JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, hat nichts mit der griechischen Gott-Person, dem Theos-Vater oder der Gott-Person Heiliger Geist zu tun, die in Frauen Söhne zeugen und diese von Frauen gebären lassen (vgl. Gal 4,4; Lk 1,35; Mt 1,18). Das sind uralte tief verankerte heidnische Traditionen. Lukas ersetzt den Elohim (“Gott”) JaHuWaH, mit dem griechischen Gott-Vater Theos. Den jüdischen Rabbi Jahushua (Jeschua) verwechselt er mit Gottessöhnen im traditionellen Heidentum, die jeweils von einem Gott gezeugt und einer Frau geborenen wurden und werden.
Nirgendwo, kein einziges Mal, hat der El Eljon, der Höchste, über seine Propheten vorhergesagt, dass ER einen Sohn in eine Frau zeugen werde, die einen Sohn gebären werde, und über dessen Opferblut ER die Menschheit mit sich selbst versöhnen werde (vgl. 2Kor 5,19; 1Jo 2,2) und dass er der Menschheit über diesen Weg das ewige Leben geben werde, wie das Paulus und später auch Lukas und das ganze “Neue Testament” lehren: “Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich” (Joh 14,6). “Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat” (Joh 3,16). “Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig” (Kol 1,19; Joh 1,14). Solche absurden Lehren pervertieren den Elohim (“Gott”) Israels, den Elohim JaHuWaH, den El Eljon, den Höchstestehen in schändlicher und abscheulicher Weise. Sie stehen im krassen Widerspruch zum Glauben Abrahams und dem gesamten Zeugnis der israelitisch-jüdischen Propheten.
Betrachten wir diese Lehre im Lichte der Gesamtheit des prophetischen Wortes, dann wird uns sofort klar: Das ist platonische (hellenistische) Philosophie, bzw. Theologie. Der Gott (Theos), den Paulus und auch Lukas predigen ist eine griechisch-römische Gottheit. Als solche hat sie weder mit dem Elohim JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten,noch mit dem Juden Jahushua (Jeschua) etwas gemeinsam. Niemals ist dieser Gott (Theos) der Elohim (“Gott”) Abrahams, Isaaks und Jakobs. Wer sich intensiv, und das über eine längere Zeit hinweg gewissenhaft mit dem TaNaCH (“AT”), der Bibel des Jahushua (Jeschua) und den Schriften des “Neuen Testamentes” auseinandersetzt, von dem wird jede religiöse Blindheit genommen. Ein solcher Mensch hat den Schatz im Acker gefunden (vgl. Mt 13,44). Er wird seine Konsequenzen ziehen, denn er hat erkannt, dass er in allen an Abraham verheissenen Segnungen eingegangen ist. Er lebt nun tatsächlich im Reich JaHuWaHs für Zeit und Ewigkeit (vgl. Ps 23). (Siehe Gim 693).
In dieser tragenden Kraft und Freude grüsse ich alle ganz herzlich und wünsche allen einen gesegneten Shabbat Shalom.
Gregor Dalliard
Ankündigungen
Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 21. Juni 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!