Die Entstehung des Priestertums wie wir es kennen und das Priestersein in JaHuWaH. Teil 6
Glaubensimpuls 756 von Gregor Dalliard am
Das “Neue Testament” spricht sehr viel über die Ungläubigen. Das damalige Umfeld, in dem das “Neue Testament” entstanden ist, meinte mit den Ungläubigen durchgehend die Juden. Warum? Abraham und damit das auserwählte Volk machten die Begegnung mit dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten. Sie sind auserwählt worden, die Menschheit von den Göttern, ihren Priestern, den grausamen Ritualen, und damit von jeder Tradition und Form des Götzendienstes zu befreien. (Siehe dazu Gim 751); (Gim 750).
Der Götterkult und die Neigung dazu ist in irgendeiner Form und Weise bei allen Völkern tief verankert. Was ist die treibende Kraft zu diesem weltumspannenden religiösen Irrwahn? Es ist die Angst vor drohenden Gerichten, vor Strafen und Unglück, die auf jeden zukommt, der sich den priesterlichen (götzendienerischen) Vorgaben nicht unterordnet; es ist die Angst vor dem entsetzlichen Dasein nach dem Tod an einem Ort, den sie als Hölle bezeichnen. Alle Menschen, so lehren sie, die sich nicht der Philosophie, bzw. der Theologie der geistlichen “Führer” unterordnen kommen da hinein. Es ist ein Ort, so lehren sie, ein Ort voller Feuer und Schwefel und immerwährender Qualen, ein Ort aus dem es kein Entrinnen mehr geben wird. (Im griech. Grundtext steht hier “Hades”, ein Götze aus der griech. Mythologie, die personifizierte Hölle, an den Christen bis heute glauben.) (Siehe Gim 738; Gim 513).
Das ist das “Evangelium” des Paulus, der als römischer Bürger in den griechischen Philosophien ausgebildet war. Und weil der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, damit nichts zu tun hat und Abraham den Auftrag gab, die Menschheit in der Beziehung zu JaHuWaH von dieser furchtbaren und quälenden Angst zu befreien, will die Menschheit bis zum heutigen Tag die Juden austilgen. Vergessen wir nicht, die heidnischen Kultführer haben ihre Religionen zu weltumspannenden Macht- und Wirtschaftszentren ausgeweitet. Um nichts in der Welt wollen sie etwas von ihrer Macht verlieren. Ich sage das mal so: Für einen Menschen gibt es nichts Schlimmeres, als sein Ego von dem Schöpfer El Eljon, dem Höchsten durchschauen und heilen zu lassen. Mit allen religiösen Mitteln und frommen Tricks versucht er, sich dieser Begegnung (Gegenüberstellung) zu entziehen. Die mächtigsten und einflussreichsten Religionen in der Welt, zu denen die Getauften, und in einer etwas abgeschwächten Form auch die Muslime gehören, tun es “überzeugend” mit der Ersatztheologie. Über den grossen Propheten Jeshajahu (Jesaja), spricht aber der Elohim (“Gott”) Israels, der Elohim JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste:
“Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Ruach auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Nationen hinaus bringen. Er wird nicht schreien und die Stimme nicht erheben und seine Stimme nicht hören lassen auf der Strasse. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue bringt er (der Knecht, die Juden) das Recht hinaus. Er wird nicht verzagen noch zusammenbrechen, bis er das Recht auf Erden aufgerichtet hat. Und die Inseln warten auf seine Weisung” (Jes 42,1-4). (Gim 695).
Dieser Prozess läuft und läuft durch alle Judenverfolgungen und alle Kriege hindurch, bis sogar die Inseln dieser Erde in den Fussstapfen der Weisungen JaHuWaHs gehen werden, möglicherweise aber, ohne dass sie sich dessen bewusst sein werden. Warum? Es ist nämlich JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, der überall auf der Erde den Frieden in den Herzen zahlloser Menschen bewirkt; es ist JaHuWaH, der El Eljon, der das Bemühen und Engagement für den Frieden auf der Erde bewirkt, niemand sonst: “denn mir gehört die ganze Erde” (2Mo 19,5). Darum wie gesagt, ohne dass sie sich dessen unbedingt bewusst sind. Mit unserer begrenzten Erkenntnis wollen wir den Elohim (“Gott”) JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten nicht belehren und einschränken wollen, denn so lehrt uns Jeshajahu (Jesaja) im Wort JaHuWaHs:
“Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückkehrt: Ja, jedes Knie wird sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören und sagen: Nur in JaHuWaH ist Gerechtigkeit und Stärke. Zu ihm wird man kommen, und es werden alle beschämt werden, die gegen ihn entbrannt waren. In JaHuWaH werden gerecht sein und sich rühmen alle Nachkommen Israels” (Jes 45,23-25).
Sie werden in JaHuWaH, dem El Eljon ihren Frieden und ihre Ruhe finden, wie gesagt: möglicherweise ohne dass sie sich dessen bewusst sind, dass sie damit den Willen JaHuWaHs erfüllen. Trotz aller Leiden in dieser Welt bleibt die Freude und die Dankbarkeit gross, an jedem neuen Tag.
Paulus, begründete das “Evangelium” der Ersatztheologie, das “Höllenevangelium”. Damit wurde er zum Begründer des Christentums. Daran gibt es historisch nichts mehr zu rütteln. Dieses “Evangelium” wurde von Kaiser Konstantin, zusammen mit seinen heidnischen Philosophen und den christlichen Bischöfen auf dem Konzil von Nicäa 325 u. Z. erweitert und verankert. Die heidnischen Philosophen waren seine Berater, denn er selbst wurde erst auf dem Sterbebett Christ. Kaiser Theodosius machte diese neue antijüdische/antisemitische Lehre, die gegen den Elohim (“Gott”) JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten gerichtet Lehre, auf dem Konzil von Konstantinopel 381 u. Z. zur verbindlichen Reichsreligion im ganzen römischen Reich. (Gim 412); (Gim 699).
Paulus hatte gelehrt: “Wenn aber unser Evangelium doch verdeckt ist, so ist es nur bei denen verdeckt, die verloren gehen, den Ungläubigen (gemeint sind die Juden), bei denen der Gott (Theos) dieser Welt den Sinn verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des [Menschen-Gottes] Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen” (2Kor 4,4). Paulus wurde nicht müde, diese Irrlehre unter Androhung seines gleich hereinbrechenden vernichtenden Feuergerichtes seines wiederkommenden Gottes überall im römischen Reich unter den Menschen zu verbreiten.
Der Gott dieser Welt ist nach Paulus der Teufel, der eine babylonische Erfindung ist. Die Thora spricht von keinem Teufel. Der Apostel Johannes läuft in der Spur des Paulus weiter. Darum legt er dem Juden und Rabbi Jahushua (Jeschua) folgende Worte in den Mund: “Ihr (die Juden) seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun” (Joh 8,14). Welch ein folgenschweres Verbrechen ist ein solcher (christlicher) Missbrauch!
Nach der Lehre des Paulus ist seine Gottheit Jesus Christus angeblich Gottes Bild, (das Bild von Theos). Und dieses Bild bezeichnet er als die Herrlichkeit des Christus, welche die Juden nicht sehen, weil sie verloren gehen. Jene Juden, die im zusammenhängenden prophetischen Wort gewurzelt waren, widersprachen diesem “Evangelium” des Paulus und das berechtigterweise. Wir können es auch so sagen: Paulus widersprach mit seinem “Evangelium” dem prophetischen Wort der gläubigen Juden, um sie kaputt zu machen.
Nach jahrzehntelangem Suchen und Forschen in den prophetischen Zusammenhängen müssen und dürfen wir heute bekennen, dass der Gott (Theos) dieser Welt, der Gott (Theos) des Paulus, der auch der Gott (Theos) des Griechen Lukas war, den Sinn gerade dieser Männer verblendete, damit sie den Lichtglanz des zusammenhängenden prophetischen Wortes, für das die Propheten einstanden und ihr Leben liessen, nicht sehen und nicht erkennen wollten. Mit allen traditionellen Kräften ihrer Philosophie, bzw. der heidnischen Theologie, wehrten und wehren sie sich bis zu dieser Stunde dagegen.
Also “Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückkehrt: Ja, jedes Knie wird sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören…” (Jes 45,23). Mit den Worten: “ein Wort, das nicht zurückkehrt”, teile ich mit allen die grosse Freude in Erinnerung der Thora-Gebung am 22./23. Mai. Lasst uns Gutes tun und uns am Shabbat herzlich freuen, Shabbat Shalom.
Gregor Dalliard
Ankündigungen
Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Ins ein. Wir treffen uns am 17. Mai 2026 um 14.00 Uhr bei Ferdinand und Regula Marti, in 3232 Ins, Rieserenweg 24 (tel.: 031/ 991 69 12), (frmazo@hispeed.ch)! Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!