"Und JaHuWaH wird König sein über die ganze Erde"! (Sach 14,9). "Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Verstand" (Jer 3,15).
Glaubensimpuls 759 von Gregor Dalliard am
Im (Gim 720) zitierte ich die Worte des Propheten Sacharjahu: “Und JaHuWaH wird König (Hirte) sein (als solcher erkannt sein) über die ganze Erde; an jenem Tag wird JaHuWaH, der El Eljon einzig (EINER) sein und sein Name wird einzig (EINER) sein” (Sach 14,9). Der Hirte der Menschen, JaHuWaH, lässt SEIN Wesen durch niemanden und nichts vertreten oder ersetzen, auch nicht durch den von Paulus in eine griechische Gottheit umgewandelten Jesus Christus, der nichts mit dem Juden und Rabbi Jahushua (Jeschua) zu tun hat. Diese Tatsache bestätigen alle israelitisch-jüdischen Propheten, die vom Ruach JaHuWaHs, des El Eljons, des Höchsten erfüllt sind: “Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern (Jes 42,8). JaHuWaH wird König sein!
Nach der Lehre der Getauften, nach ihrer verwerflichen Ersatztheologie, ist JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, der El Shaddai, der Allmächtige, dazu aber nicht fähig. Darum schrieb ich im (Gim 719): Die Gottheit Jesus Christus ersetzt den Hirten JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten, weil dieser angeblich unfähig ist, SEINEN Hirtendienst auszuüben. Wir erinnerten uns daran, dass schon der Prophet und König David bekennt:’JaHuWaH ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln (mir mangelt nichts)’ (Ps 23,1). Ja, im unerschütterlichen Vertrauen auf JaHuWaH habe ich das zeitliche und das ewige Leben. Jahushua (Jeschua) unterschied glasklar zwischen JaHuWaH, dem El Shaddai, dem Allmächtigen, dem EINZIG EINEN Hirten und König und den Hirten Israels, dem Hirtendienst der Menschen, wie der Propheten, der Priester, der Könige u. a. m., die als irdische Hirten für die Führung des Volkes hin zu zu dem EINZIG EINEN Hirten und König, dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El El Eljon, dem Höchsten in dieser Welt führen sollen und damit eine unermessliche Verantwortung auf sich tragen.
Das also ist der ergreifende Wille und das ebenso ergreifende Ziel JaHuWaHs, des El Eljon, des Höchsten. Friede und Wohlergehen wird unter den Menschen sein und das in einer Weise, wie das die Welt bis dahin noch nie erlebt hat. Das wird sein, obwohl in den Erfahrungen und Augen der Menschen gerade vieles dagegen spricht.
Merken wir uns dabei aber Folgendes: JaHuWaH führt immer mehr Menschen dazu SEINEN Willen zu tun, aber die vielen Menschen sind sich dessen oft gar nicht bewusst. Das mag sich für manche christlich oder islamisch geprägten und engagierten Menschen schockierend anhören, also für Menschen, die den TaNaCH (“AT”) zwar als Wurzel ihres Glaubens bezeichnen, aber in der verderblichen Ersatztheologie erzogen worden sind. Da JaHuWaH der Schöpfer des Menschen ist, führt ER immer mehr Menschen dazu, SEINEN Willen zu tun und das selbst dann, wenn sie, wie gesagt, sich dessen nicht einmal bewusst sind und ihnen die direkte Beziehung zu JaHuWaH mangelt oder fehlt. Ergriffen und “getrieben” von der Macht des Elohims (des “Gottes”) JaHuWaH ruft der Prophet Jirmejahu (Jeremia) in äusserst schweren Tagen, in Tagen unfassbarer Nöte: “Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Verstand. Und es wird geschehen, wenn ihr euch im Land vermehrt und fruchtbar seid in jenen Tagen, spricht JaHuWaH, wird man nicht mehr sagen: ‘Die Bundeslade JaHuWHs’; und sie wird keinem mehr in den Sinn kommen, und man wird nicht mehr an sie denken noch sie suchen…” (Jeremia 3,15-16). Ja: “mit Erkenntnis und Verstand weiden”. Das ist etwas sehr Wesentliches, das der Grossteil religiöser Menschen nicht zu verstehen vermag. Schon der Prophet Jeschajahu (Jesaja) lehrte: “Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen”. Das sind keine Träume, keine Phantasien, keine falschen Vertröstungen. Als Erinnerung denken wir an den fortschreitenden Lernprozesse (z. B. Fortschritte im Bildungs- und Sozialwesen u. a. m.) seit den letzten beiden Weltkriegen.
Wer die Geschichte der Menschheit von einem Jahrhundert zum nächsten, eben durch alle vergangenen Jahrhunderte eingehend studiert, der kann nicht anders als den grossen israelitisch-jüdischen Propheten recht geben und tief ergriffen und demütig danke sagen. Vielen Völkern ist es noch nie so gut ergangen wie heute! JaHuWaH hat SEINEN Plan, darum gibt er SEINE Ehre keinem anderen, egal, was die Getauften in ihrem religiösen Wahn der schändlichen Ersatztheologie lehren. ER ist unersetzbar, christliche Ersatztheologie hin oder her (vgl. 3Mo 26,44).
Das heisst, die Theologie, bzw. Philosophie ultraorthodoxer oder ähnlich geprägter jüdischer Kreise, der Priester und Pastoren sämtlicher Kirchen und Gemeinschaften und der islamischen Religionen wird keinen nennenswerten Einfluss mehr auf die Menschheit ausüben. Sie werden mit der verwirrenden und blind machenden Ersatztheologie, aus der ihre frommen Systeme bestehen, laufend weniger Einfluss auf die Menschen ausüben können, denn damit haben sie sich bisher selbst geweidet (vgl. Hes 34,2), wie damals die meisten Priester aus dem aaronitischen Geschlecht, denen die israelitisch-jüdischen Propheten schwerste Vorwürfe machen: “Und das Wort JaHuWaHs geschah zu mir so: Menschensohn, weissage über die Hirten (Priester und Könige) Israels, weissage und sprich zu ihnen, den Hirten: So spricht der Elohim JaHuWaH: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden (sie zu JaHuWaH dem EINZIG EINEN Hirten und König führen)? (Hes 34,1-2).
Obwohl die Getauften das prophetische Wort in seinem Zusammenhang besitzen und sich auf diesen Schatz berufen, deuteten sie es in schändlicher Weise zur Ersatztheologie um und treiben damit bis heute einen exzessiven Judenhass mit den allerschwersten Folgen in der Geschichte und in der Gegenwart. Bis zu dieser Stunde bezeichnen sie den gesamten Inhalt des TaNaCHs als Altes Testament und das offiziell, indem sich die Getauften im sogenannten “Neuen Testament” hartnäckig als das neue Israel lehren und die Juden als das von JaHuWaH verworfene und verdammte Volk bezeichnen, es sei denn, sie anerkennen ihre griechisch-römische Gottheit Jesus Christus als den wahren und einzigen Hirten an, ohne den niemand in den Himmel kommen kann.
Heute wissen wir aus dem prophetischen Wort in seinem Gesamtzusammenhang: Einzig und allein die persönliche gepflegte Beziehung zu dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El El Eljon, dem Höchsten und Schöpfer des Lebens, macht einen Menschen glücklich. Die daraus resultierenden Werke befähigen und ermutigen einen solchen Menschen in Harmonie mit den Nächsten zu leben. Das ist und bleibt der Wille und das Ziel JaHuWaHs für dich und für mich und für alle Menschen.
Das ist mit der ergreifenden Metapher oder Bildsprache des Propheten Hesekiel konkret ausgedrückt: “Und ich werde einen Hirten über sie einsetzen, der wird sie weiden: meinen Knecht David, der wird sie weiden, und der wird ihr Hirte sein. Und ich, JaHuWaH, werde ihnen Elohim (“Gott”) sein, und mein Knecht David wird Fürst in ihrer Mitte sein. Ich, JaHuWaH, habe geredet” (Hes 34,23-24). Auch diese sehr erquickende Bildrede wird von den Getauften im Zuge der Ersatztheologie aus dem prophetischen Zusammenhang gerissen und auf die von Paulus und den Kirchengründern griechisch-römische Gottheit Jesus Christus übertragen, mit der der Jude Jahushua (Jeschua), der Nazarener, nichts zu tun hatte und hat. Das ist ein niederträchtiges Vorgehen, das den Judenhass und die daraus hervorgegangenen Verbrechen der Getauften im Laufe der Geschichte in “frommer” Weise fest gekittet hat. Wer ist mit dem Zeugnis gemeint: “mein Knecht David wird Fürst in ihrer Mitte sein”? Im Gesamtzusammenhang des prophetischen Wortes ist damit unmissverständlich von jenen die Rede, denen die Befolgung des Willens JaHuWaHs im Leben erste Priorität einnimmt, die das absolute Vertrauen auf IHN setzen, den El Eljon, den Höchsten, aber auch jene Menschen, die den Willen JaHuWaHs im Umgang mit den Mitmenschen leben, ohne, sich dessen bewusst zu sein. Darin wird der verheissene Segen an Abraham wirksam, sowohl im persönlichen Leben als auch für alle Geschlechter der Erde: “…und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde” (1Mo 12,3)!
In dem was unsere weitere Zukunft angeht, wird der Prophet sehr konkret: “Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt JaHuWaH! Denn sie alle werden mich erkennen (meinen Willen tun) von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Grössten…” (Jer 31,34). Und der Prophet Jeshajahu (Jesaja) ruft: “Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen. Haus Jakob, kommt, lasst uns im Licht des JaHuWaH leben!” (Jes 2,4-5).
Also bleibt das Fundament, auf dem wir leben und bauen: “Ich bin JaHuWaH und sonst keiner. Ausser mir gibt es keinen Erlöser… und meine Ehre gebe ich keinem andern” (Jes 45,5; 48,11). Darum schreibt der Prophet Jirmejahu (Jeremia): “…leitete es (das auserwählte Volk) JaHuWaH allein, und kein fremder Elohim (“Gott”) war mit ihm” (Jer 7,22-23.25; vgl. dazu: 1Mo 15,6; 5Mo 32,12; 5Mo 32,6-18).
Mit dieser trostreichen Verheissung für die Zukunft wünsche ich allen einen gesegneten Shabbat Shalom und grüsse alle ganz herzlich
Gregor Dalliard
Ankündigungen
Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 21. Juni 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!