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Aus dem Glauben des Jahushua von Nazareth. Teil 20

Glaubensimpuls 496 von Gregor Dalliard

Im letzten Gim schrieb ich: “Die Schreiber nahmen diese uralten Vorstellungen, von denen sie selbst noch z. T. geprägt waren, in die Bibel auf. JaHuWaH ist zwar der El Shaddai (der Allmächtige), aber er braucht “Hilfe” zur Heilung dieser Welt”. Er braucht und will Menschen, die diesen Auftrag in SEINEM Namen tun, denn niemand kann JaHuWaH sehen und am Leben bleiben! Dazu hat er Israel erwählt: “Denn du bist JaHuWaH, deinem Erlöser, ein heiliges (ausgesondertes) Volk. Dich hat JaHuWaH, dein Erlöser, erwählt, dass du ihm zum Volk seines Eigentums wirst aus allen Völkern (für alle Völker), die auf dem Erdboden sind. Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völker, hat JaHuWaH sich euch zugeneigt und euch erwählt – ihr seid ja das geringste unter allen Völkern –, sondern wegen der Liebe JaHuWaHs zu euch….” (5Mo 7,6-8). Dass er Israel dazu erwählt hat ist eine Tatsache, die heute ausserhalb jeder Frage steht. Wer die Entwicklung der Menschheit – in allen ihren Bereichen des Lebens betrachtet – wird diese Tatsache nicht mehr bestreiten können. Die Früchte aus dem verheissenen Segen Abrahams sind allen Völkern zugedacht. Sie sind allezeit wirksam und werden allezeit wirksam bleiben. Das wiederum erfreut mich – und jeden von uns – jeden Tag neu. So vergeht kein Tag, an dem ich JaHuWaH dafür nicht danke und IHN lobe und preise. Also: bleiben wir dran! Es gibt keine Alternative dazu. Das ist wunderbar. Dafür sind wir ebenso täglich dankbar.

Wir fassen zusammen: Im Heidentum waren sämtliche Naturgewalten Götter, Gottheiten. Die Menschen lebten in und aus der frommen Angst. Sie gingen von Angst zu Angst. Sie glaubten, dass sich diese Gottheiten in den Geschehnissen des Alltags, in dem was sie erlebten, demonstrierten. Ob das gute Naturgewalten (Gottheiten) waren, wie die Sonne, oder schlechte (Gottheiten), wie Erdbeben, ihnen allen wurden in zahllosen Kulten und Ritualen geopfert, gehuldigt, um sie allezeit gut, gnädig und barmherzig zu stimmen. Es gab keine Entwicklung. Alles fromme Getue drehte sich im Kreise. Dafür sorgten die jeweiligen Kleriker. Sie wachten darüber und lehrten, dass alles so bleiben müsse, wie es immer schon war!
Die Bibelschreiber berichten uns, wie Abraham diesen heidnischen Glaubenskreis, diese Falle, diese fromme Finsternis, durchbrach und damit für sich und seine Leute beendete. Welch ein Dank erfüllt uns heute! Er erkannte den El Eljon, den höchsten Gott, Elohim, der in Wirklichkeit kein Gott ist, sondern JaHuWaH, der alles ins Dasein gerufen hat. Alles ist von dem El Eljon (dem höchsten El) geschaffen worden. Keine Naturgewalt ist in sich selbst eine unabhängige Existenz, also eine Gottheit, die etwas bewirken kann: keine Krankheit, kein Leid, keine Epidemie, nicht die Himmelsgestirne etc., nichts ist aus sich selbst geworden und wirkt eigenständig, als personifizierte Kraft. Alles ist geschaffen, es ist da.
Aber, so dachten und sagten sich die Menschen in den antiken Zeiten, alle Ereignisse um uns herum sind doch eigenständig wirkende und wirksame Kräfte, d. h. Gottheiten. Sie nehmen massiven Einfluss auf unser tägliches Leben, auf Schritt und Tritt. Sie bestimmen dies und das. Der Ausbruch eines Vulkans bewirkt so viel Elend und Tod. Ein Krokodil, das in seiner Kraft einer Mutter beim Kleiderwaschen am Fluss ihr Kind wegschnappt und verschlingt, ist doch eine Kraft, eine Gottheit. Das ist doch eine böse wirksame Kraft. Das ist doch nicht einfach nichts. Wir müssen diese Gottheiten besänftigen, indem wir ihnen opfern, am Besten, wenn wir ihnen Menschen opfern. Noch wirksamer wird unsere Unterwerfung, wenn wir des Königs Sohn opfern. Also wurde auch dem Krokodil – als Gottheit – Ehre und Anbetung zuteil, damit es keine Kinder mehr fressen möge. Der Krokodil-Priester war für den entsprechenden Kult zuständig. Die Menschen hielten sich verängstigt an die strengen Gebets- und Opferzeremonien. Nun kommt Abraham und sagt uns: Der speiende Vulkan ist keine Gottheit, auch das fressende Krokodil ist keine Gottheit, auch die Kraft eines Löwen ist keine Gottheit! Wie bitte? Jeder sieht doch, was sie unter uns Menschen anrichten! Abraham sagt: der feuerspeiende Vulkan ist nur eine Naturgewalt, vom El Eljon geschaffen, nichts mehr und nichts weniger. Die ganze heidnische Welt rannte gegen Abraham und seine Sippe an: “Das ist doch Gott-losigkeit, Götter-losigkeit, Gottheiten-losigkeit. Das ist doch Atheismus pur”. Dagegen müssen wir mit allen Mitteln ankämpfen. Die vielen Natur-Gottheiten werden sich ob soviel Gott-losigkeit, Götter-losigkeit, Gottheiten-losigkeit bitter rächen, wenn wir sie nicht mehr beachten, ihnen den entsprechenden Kult und die Opfer versagen – wartet mal ab!"

So lehren Abraham und die in seinem Glauben Stehenden: Hinter allem steht der El Eljon, d. h. JaHuWaH. Die Gottheiten der Heiden und ihre Ordnungen, was sind sie? “Hört das Wort, das JaHuWaH zu euch redet, Haus Israel! So spricht JaHuWaH: Gewöhnt euch nicht an den Weg der Nationen und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Nationen vor ihnen erschrecken! Denn die Ordnungen der Völker – ein Götze ist es, der sie gab. Ja, ihre Götzen sind Holz, das einer aus dem Wald geschlagen hat, ein Werk von Künstlerhänden, mit dem Schnitzmesser hergestellt. Man schmückt es mit Silber und mit Gold. Mit Nägeln und mit Hämmern befestigen sie es, dass es nicht wackelt. Sie sind wie eine Vogelscheuche im Gurkenfeld und reden nicht; sie müssen getragen werden, denn sie gehen nicht. Fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn sie tun nichts Böses, und Gutes tun können sie auch nicht. Keiner ist dir gleich, JaHuWaH. Du bist gross, und gross ist dein Name durch deine Macht. Wer sollte auf dich nicht hören, König der Nationen? Denn das gebührt dir! Denn unter allen Weisen der Nationen und in all ihren Königreichen ist niemand dir gleich. Sie sind allesamt dumm und töricht; die Unterweisung der Nichtigkeiten” (Jer 10,1-7).

Die Bibelschreiber fassen diese Tatsache in ihrem Grund-Bekenntnis zusammen: “Im Anfang schuf der El Eljon, Elohim, den Himmel und die Erde” (1Mo1,1). Also, alles was existiert, ist geschaffen worden von EINEM, hat keine eigene unabhängige Existenz, also gibt es keine Götter. Götter und Gottheiten sind von Menschen gemacht. Sie entsprechen den verirrten Vorstellungen und Gedankengängen frommer Menschen. Später lesen wir in 5Mo 32,39 das Bekenntnis: “Seht nun, dass ich, ich es bin und kein El (Gott) neben mir ist! Ich, ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich, ich heile; und es gibt keinen, der aus meiner Hand rettet!”. Der Prophet Amos schreibt: “Wird etwa in der Stadt das Horn geblasen, und das Volk erschrickt nicht? Geschieht etwa ein Unglück in der Stadt, und JaHuWaH hat es nicht bewirkt? Denn der Herr, JaHuWaH, tut nichts, es sei denn, dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, enthüllt hat” (Am 3,6). Also: Alles was ist, ist aus JaHuWaH.
Folgerichtig kamen einige Propheten zum Schluss: Nicht das auserwählte Volk ist Schuld an der schrecklichen Katastrophe, die über Israel und Juda gekommen ist, sondern JaHuWaH selbst. Also war die Zerstörung des Königtums Judas, die Zerstörung des Tempels, des Priestertums, die Zerstörung eines unabhängigen auserwählten Volkes, seine Berufung, seine Sendung etc. von JaHuWaH bewirkt. Anders kann das ja gar nicht sein, denn wäre dem nicht so, dann wäre JaHuWaH nicht mehr JaHuWaH, nicht der Allmächtige, nicht der El Shaddai, ohne den nichts geschieht. Das Volk ist damit von seiner angeblichen Schuld befreit. Zudem sagte Moshe: “Aber JaHuWaH hat euch bis zum heutigen Tag weder ein Herz gegeben zu erkennen, noch Augen zu sehen, noch Ohren zu hören (5Mo 29,3). Zum Propheten Jeshajahu sagte JaHuWaH: “Geh hin und sprich zu diesem Volk: Hören, ja, hören sollt ihr und nicht verstehen! Sehen, ja, sehen sollt ihr und nicht erkennen! Mache das Herz dieses Volkes fett, mache seine Ohren schwer hörig und verklebe seine Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört und sein Herz nicht einsichtig wird und es nicht umkehrt und Heilung für sich findet!”
Warum sollte JaHuWaH ein solches Interesse haben, fragten sie sich, da sein Wesen doch von Gedanken des Heils erfüllt ist? Wie ist es denn möglich, dass JaHuWaH ein Volk für eine bestimmte Aufgabe aussondert, aber es daran hindert zu verstehen, zu erkennen, einsichtig zu werden? ER weiss doch wie das Wesen Mensch beschaffen ist!
Später, im babylonischen Exil, wird diese Feststellung dem schon längst existierenden alten Psalm 89 hinzugefügt, s. Verse 39 – 48: “Du aber hast verworfen…. Du hast…." Der Prophet Jeshajahu fragte JaHuWaH: Wie lange dieser (babylonische) Zustand anhalten solle? “Da sagte ich: Wie lange, JaHuWaH? Und er sprach: Bis die Städte verwüstet sind, ohne Bewohner, und die Häuser ohne Menschen und das Land zur Öde verwüstet ist. JaHuWaH wird die Menschen weit fortschicken, und die Verlassenheit mitten im Land wird gross sein. Und ist noch ein Zehntel darin, so wird es wieder dem Niederbrennen verfallen wie die Terebinthe und wie die Eiche, an denen beim Fällen ein Stumpf bleibt – ein heiliger Same ist sein Stumpf” (Jes 6,11-13).

Jetzt folgen die berechtigten Fragen: Sind jene Juden, die aus Babylon in ihre Heimat nach Juda zurückgekehrt waren, wirklich “ein heiliger Same”, im Unterschied zu jenen Juden, die vor der babylonischen Katastrophe gelebt haben? Sind die Juden heute anders, bessere Juden, als die Juden, die vor, während und nach der babylonischen Katastrophe gelebt haben? Nach allem was wir bis zu dieser Stunde wissen, kommen wir zum völlig gesunden Schluss: Keineswegs! Eines ist gewiss: sie waren, sind und bleiben in dieser Welt immer “ein heiliger Same”. Sie aber waren und werden auch immer Menschen bleiben, mit Leib und Blut, wie jeder von uns auch, aber sie erfüllen eine Aufgabe in dieser Welt. Darin sind sie “ein heiliger Same”. Trotzdem, es gab, gibt und wird immer solche und solche Juden geben, in jeder Generation ist das so. Das ändert nichts an der Tatsache, dass sie seit Abraham “ein heiliger Same” sind und der Welt den verheissen Segen vermitteln.
Sie waren es und werden es immer bleiben, ob uns das passt oder nicht. Ob ganz Europa, unter der Führung der deutschen Politiker, die Juden weiterhin vor aller Welt herabsetzt, diffamiert, indem Europa die Hamas, die Hizbullah, den Iran etc., nicht entschieden in ihre Schranken weist, indem es sich weigert gegen die antijüdische Hetze in den Schulbüchern der palästinensischen Führung konsequent vorzugehen. Die Geldmittel dazu werden nicht gestoppt. Die Juden werden weiterhin öffentlich gedemütigt, wie das Bundespräsident Steinmeier gegenüber dem Iran tat. Wie schon einmal gesagt: Zu Ehren des 40. Jahrestages der „Islamischen Revolution“ übermittelte er 2019 dem radikal antisemitischen iranischen Mullah-Regime ein Telegramm mit dem Inhalt: „im Namen meiner Landsleute herzliche Glückwünsche“, das, obwohl die Volksmassen, vor allem die junge iranische Generation, vom Klerus schwer missbraucht wird.

Kommen wir zurück zu unserer Frage: Hat denn die Generation zur Zeit der babylonischen Zerstörung etwa mehr gesündigt als jede frühere oder spätere Generation? Hat denn diese Generation etwa weniger auf JaHuWaH gehört als jede andere Generation vor ihnen – oder nach ihnen? Gab es etwa in dieser Generation nicht ebenso viele hingebungsvolle und JaHuWaH-treue Juden, wie in allen Generationen davor und danach? Hätte JaHuWaH nicht auch jede Generation vor der babylonischen und jede Generation nach der babylonischen Katastrophe – bis heute – ebenso grausam behandeln müssen, ausnahmslos jede Generation? Diese Fragen sind absolut berechtigt. Wir kommen zum Schluss: Das hätte er tun müssen, wenn ER es war, wenn ER der Initiator war, der die Generation, zur Zeit der babylonischen Katastrophe, so grausam misshandelte!
Gäbe es denn nicht seit eh und je keine Juden mehr, wenn dem so wäre? Die Israeliten wären doch in den Jahrhunderten, als sie in Ägypten waren, wie Spreu vom Winde verweht worden, hätten sich assimiliert, wären längst schon untergegangen. Mit den Juden wäre alles schon vor Jahrtausenden zu Ende gegangen. Der Durchbruch Abrahams, der Segen Abrahams für diese Welt, wäre längst vorher in der Wüste versandet. Noch einmal: Hätte JaHuWaH – gerechtigkeitshalber – nicht mit jeder früheren Generation, mit einer nach der anderen, ebenso umgehen müssen wie mit jener Generation zur Zeit der babylonischen Katastrophe? Und hätte JaHuWaH nicht mit jeder Generation – bis zu diesem Tag – gleichermassen umgehen müssen? Wo ist hier denn die viel gepriesene Forderung nach Gerechtigkeit bei JaHuWaH zu finden? Es gab in jeder Generation “genug” JaHuWaH-treue Juden, das kann nicht bestritten werden. Warum klagen die Propheten allesamt, alle Juden gleichermassen an? Wo ist hier Gerechtigkeit?

Wie die oben zitierten Texte zeigen, standen die Propheten immer schon in einem schweren Dilemma. Sie konnten dem nicht einfach so ausweichen. Wenn JaHuWaH derjenige ist, der Himmel und Erde geschaffen hat und ER der Allmächtige ist, der El Shaddai, und ohne IHN nichts geschieht, dann muss ER das Grausame bewirkt haben. Anderseits erkannten sie doch, dass in jeder Generation viele Juden hingebungsvolle JaHuWaH-treue Menschen waren. Also konnte es doch keine absolute Schuld beim Volk geben. Wie gesagt, wäre die Schuld bei den Juden gewesen, gäbe es längst schon keine Juden mehr. Dann wieder die Tatsache, dass viele den Auftrag JaHuWaHs gar nicht zu fassen vermochten, weil ER es ihnen nicht ermöglicht hatte (vgl. 5Mo 29,3). Steht eine solche Aussage nicht im Widerspruch zu vielen anderen Aussagen, wie: “Darum zieht mein Volk gefangen weg aus Mangel an Erkenntnis” (Jes 5,13). Hier wird uns das Dilemma der Propheten offen aufgezeigt. Solch fürchterliche Ereignisse, wie zur Zeit der schrecklichen babylonischen Katastrophe, standen in keinem Verhältnis zum Wesen JaHuWaHs.
Warum konnte ER dann nicht verhindern, dass die Götter der Babylonier, die Nichtse, über JaHuWaH und sein Volk dermassen brutal und grausam herfallen und triumphieren konnten? Hätte es für JaHuWaH nicht auch andere Möglichkeiten gegeben, die Abgeirrten zurück zu holen? Die Propheten kamen ganz einfach zu folgendem Schluss: JaHuWaH als JaHuWaH macht keine Fehler. Sie konnten nicht anders. Das was geschehen ist, das ist geschehen. Das Versagen kann nur bei uns, unserem Volk, liegen. Also hat ER die Katastrophe unseretwegen über uns kommen lassen. Damit wird die Ehre JaHuWaHs einerseits gerettet, anderseits bleibt einiges offen.

Hier möchte ich unbedingt auf die Punkte im Gim 494 hinweisen, etwas das die Propheten nicht mit einbezogen haben. Sie liessen diese Tatsache ausser Acht, erwähnen sie nicht, weil sie damals nicht anders konnten! Es sind erstens die politischen Absichten und Machtansprüche der Babylonier und zweitens der absolute Einsatz der Juden und ihre Verteidigung gegen die Babylonier, zur Rettung der Ehre JaHuWaHs – auf Leben und Tod! Obwohl der Prophet Jirmejahu sagte: aufgeben!
Drittens war ihnen der Auftrag und die Aufgabe für diese Welt nie abhanden gekommen, wie es scheinen möchte. Das alles schien aber durch die Babylonier endgültig kaputt gemacht. Darum hielten die Juden während der lang andauernden Belagerungszeit – unter grausamsten und furchtbarsten Zuständen – aus. Was in jenen grausamen Jahren geschah wurde später in Babylon als Fluchtext in die Thora eingebaut, vor allem in 5Mo 28,13-69. Die kommenden Generationen sollten ihren Auftrag für diese Welt niemals aufs Spiel setzen. Die Bundestreue war ihnen – und wird ihnen – niemals abhanden kommen. Heute dürfen wir diese Tatsachen in die Beurteilung der Ereignisse von damals miteinbeziehen, Israel und Juda entlasten. Das würden heute die Propheten auch so tun! Im nächsten Gim möchten wir dem Wesen der Propheten etwas näher kommen.

Ja, die Propheten selbst sind fassungslos über das, was geschehen ist. Wenn die Sache von JaHuWaH ausgegangen ist, dann war es zu viel, mehr als normal. Darum: “Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Erlöser. Redet zum Herzen Jerushalajims, und ruft ihm zu, dass sein Frondienst vollendet, dass seine Schuld abgetragen ist! Denn es hat von der Hand des JaHuWaH das Doppelte empfangen für all seine Sünden” (Jes 40,1). Das aber macht keinen Sinn, wenn JaHuWaH Gedanken des Heils hat. In allen diesen Ereignissen schwingen die Gedanken und Emotionen der Propheten mit hinein! Sie gehen in ihrem Eifer über das Wesen JaHuWaHs hinaus. Darum buchstabieren sie nachher wieder zurück und bitten um Trost für das Volk.

Allen wünsche ich viel Geborgenheit und Wohlsein in der Gemeinschaft mit JaHuWaH und einen gesegneten Shabbat. Shalom!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Voranzeige: Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein, am 19. September 2021 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, info@imkerei-hunzinger.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).