Die Entstehung des Priestertums wie wir es kennen und das Priestersein in JaHuWaH. Die definitive Verwerfung JaHuWaHs, des El Eljons, SEINER Weisungen, des Priesterseins in JaHuWaH und der Juden auf dem Konzil von Nicäa 325 u. Z. Teil 7
Glaubensimpuls 757 von Gregor Dalliard am
Vom prophetischen Wort her widerstanden die Juden dem Paulus konsequent, und wie wir heute anhand der prophetischen Zeugnisse und Zusammenhänge wissen, taten sie das berechtigterweise Gim 584. Dafür sind wir ihnen unendlich dankbar. Wir denken dabei an die Ungeheuerlichkeit, die von Paulus ausging und später von den Kirchengründern im “Evangelium” nach Markus und Matthäus und in den übrigen Schriften des “NTs” übernommen worden ist. Wir lesen im “Evangelium” nach Matthäus: “Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden” (Mt 28,18). Dieser Aussage der jungen Kirche widerstanden die Juden mit klaren und eindeutigen Worten der Propheten. So u. a. über das Zeugnis des grossen Propheten Jeschajahu (Jesaja), dem ersten Schriftpropheten der Bibel (des TaNaCHs). Er verhiess sowohl Juda im Südreich als auch Israel im Nordreich leidvolle Tage, denn er lebte in einer aussergewöhnlich schweren Zeit, in der die Assyrer im Begriffe waren, sowohl das Nordreich Israel als auch das Südreich Juda einzunehmen. Aus Angst und Verzweiflung wollten viele zum Staats- und Kriegsgott Assur oder Marduk überlaufen. Falsche Propheten schürten Unsicherheit, Zwiespalt und Chaos unter den Juden und Israel.
In dieser so schweren Zeit weist der Prophet Jeschajahu (Jesaja) mit aller Entschiedenheit und Deutlichkeit auf das Wesen des Elohims (“Gottes”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten hin, bei dem allein jeder Mensch Hilfe und Heil, Ruhe und Frieden findet für Zeit und Ewigkeit. Niemand kann IHN jemals ersetzen: “Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen (keiner Menschengottheit) noch meinen Ruhm den Götterbildern (einem Jesus Christus, den die Menschen zu einem Gott gemacht haben)” (Jes 42,8). “Merkt auf mich, mein Volk, und meine Nation, hört auf mich! Denn Weisung geht von mir aus, und mein Recht werde zum Licht der Völker” (Jes 51,4). Wie gesagt: niemand kann IHN jemals ersetzen, weder der Gott Assur, noch Marduk noch das Blut eines Juden, den die Römer kreuzigen und den Paulus zu einem Menschen-Gott machte (vgl. 2Kor 5,16).
“Von dem Tag an, da eure Väter aus dem Land Ägypten auszogen, bis auf diesen Tag habe ich alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, täglich früh mich aufmachend und sendend” (Jer 7,25). Niemals hat einer SEINER Propheten gelehrt, dass der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, der Elohim (“Gott”) Abrahams, Isaaks und Jakobs einmal einen Menschen-Gott, einen Messias namens Jesus Christus senden werde, der mit seinem vergossenen Blut Israel mit IHM versöhnen müsse, wie das Paulus und die Getauften bis heute lehren. Was die Getauften machten und machen ist absurd und schändlich. Hier wird der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste und SEIN Wort in einer abscheulichen und verwerflichen Weise pervertiert. Ebenso wird Abraham, sein Bekenntnis und die Verheissung JaHuWaHs pervertiert: “Und ich will segnen… in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde” (1Mo 12,3)!
Darum sollte es uns nicht erstaunen, dass die schlimmsten Gräuel, die jemals auf dieser Erde geschehen sind, von den getauften Führern ausgegangen sind, denn der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste gab Abraham im gleichen “Atemzug” die Verheissung: “Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen”, d. h. den lasse ich in die (fromme) Irre gehen, d. h. in die tiefste Finsternis, die in der Entwürdigung des Menschen endet. Wie wir sahen, bauten die christlichen Führer (Bischöfe) ein rigoroses religiöses Machtsystem auf, nachdem sie erkannt hatten, dass Paulus sie belogen hatte, denn ihr Gott Jesus Christus war zu der von Paulus angesagten Zeit nicht wiedergekommen, auch Jahrzehnte danach nicht (Siehe u. a. Gim 432; Gim 756; Gim 729).
Alles in der Welt musste nun dem Aufbau und dem Erhalt dieses ruchlosen klerikalen Machtsystem dienen. Das bestätigt uns die 2000-jährige Geschichte des Christentums ohne Wenn und Aber. Selbst karitative Einrichtungen wurden für diesen Zweck geschaffen. Sie sollten und sollen die Macht der Kirchenführung und -doktrin (des Papstes und seines Klerikalismus) überall in der Welt präsent machen und verankern. Dazu dienten und dienen perfekt die Mönchs- und Nonnenorden (Klostergemeinschaften) innerhalb dieser religiösen Machtstruktur. Diese Menschen wurden mit “himmelschreienden” Mitteln und Methoden aus der Ebenbildlichkeit JaHuWaHs gerissen, ihrer Würde beraubt und gleichsam als Sklaven des christlichen Machtsystems grenzenlos missbraucht.
Sie wurden gelehrt, dass sie damit den Willen Gottes tun und dafür im Himmel einen entsprechenden Platz einnehmen würden. Niemand durfte diese Methoden hinterfragen, ohne mit Ausgrenzung aus der Gesellschaft und mit dem Tode zu rechnen.
Diese verdorbene christliche Ersatztheologie ist zudem verantwortlich für die Entstehung des Islams im frühen 7. Jahrhundert und den um 1840 in Frankreich entstandenen Kommunismus, der in seiner entarteten Ideologie unermessliches Leid über die Menschheit brachte und bringt (Siehe Russland und China). (Zu Abraham siehe Gim 570: Abraham, zum Licht der Völker geworden).
Jeder Mensch ist im Bilde JaHuWaHs geschaffen und als solcher ist er von JaHuWaH über SEINE Propheten aufgefordert, in jedem Mitmenschen das Bild JaHuWaHs zu entdecken, zu sehen und zu fördern: “Ich, JaHuWaH, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, blinde Augen aufzutun (sowohl geistlich als auch in der Wirklichkeit des Lebens), um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen und aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen (in der geistlichen Blindheit). – Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen….” (Jes 42,9).
Wir halten fest: Das “NT” ist nach der Zerstörung des Tempels geschrieben worden, also nach 70 u. Z. Von denen, die Jahushua (Jeschua) kannten und mit ihm zusammen unterwegs waren, lebte nach dem Jahre 70 u. Z. wohl keiner mehr. Lukas hat die Apostelgeschichte vermutlich in den Jahren 80–85 u. Z. geschrieben, also lange nachdem die ewige Stadt Jerushalajim von den Römern zerstört und den Heiden übergeben worden war. Die Irrlehre des Paulus wurde in den Schriften des “NTs” zusammengefasst und auf den Konzilien von Nicäa 325 und Konstantinopel 381 zur verbindlichen Lehre der Getauften gemacht: “Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes” (Mt 28, 18-20). “Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist (also nicht getauft ist), wird verdammt werden…” (Mk 16,16).
Nun wissen wir alle heute, dass die Lehre von drei Gott-Personen, von Gott Vater, von Gott dem Sohn Jesus Christus und von Gott dem Heiligen Geist erst 325 u. Z. auf dem Konzil von Nizäa entstanden ist und auf dem Konzil von Konstantinopel 381 u. Z. als verbindliche Glaubenslehre und -bekenntnis zum Staatsgesetz für alle Getauften verankert worden ist. Wer nicht an diese drei Gott-Personen glaubt, der ist verflucht und in Ewigkeit verdammt. Diese Irrlehre wurde von den Juden als uralte traditionelle Irrlehre des Heidentums (drei führende Gott-Personen) unmissverständlich durchschaut und verworfen. Wir sind ihnen zu unendlichem Dank verpflichtet, und das tun wir jeden Tag. Anhand des zusammenhängenden prophetischen Wortes war das ja auch nicht schwer. (Siehe dazu Gim 750 und Gim 751).
Im Gim 654 habe ich Folgendes geschrieben: “Das mit Adam ist eine Bildrede, eine Metapher, die nicht wörtlich genommen werden darf, wie das Paulus und die Getauften tun (vor allem der hl. Augustinus). Das musste zu einer nicht enden wollenden Katastrophe führen.
Die Nachfolger des Paulus haben diese Visionen des Paulus weiter mit echten israelitisch-jüdischen Zeugnissen vermischt und verankert. Daraus sind die vielen “Evangelien” entstanden (vgl. Lk 1,1-4), die im 4. Jh. von Papst Damasus und dem Kirchenvater Hieronymus auf vier reduziert wurden und die definitive inhaltliche Form und Anpassung an die griechisch-römische Reichsreligion erfuhren (vgl. Gim 420)”.
Wen wunder’s, dass das “NT” heute als antijüdisches/antisemitisches verbindliches Dokument aller Getauften bezeichnet werden muss. (Siehe Gim 110: “Shma (Höre) Israel: JaHuWaH ist unser Elohim (d. h. unser Heil). JaHuWaH ist EINZIG EINER” (5Mo 6,4; Mk 12, 29-30). Fragen zur Dreieinigkeit! Mindestens acht Prinzipien, die es zu beachten gilt). Unsere Konsequenzen sind gefordert.
“Aber jetzt, so spricht JaHuWaH, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein” (Je 43,1). “Berichtet und bringt Beweise herbei! Ja, sollen sie sich miteinander beraten! Wer hat dies von alters her hören lassen, schon längst es verkündet? Nicht ich, JaHuWaH? Und sonst gibt es keinen Elohim (“Gott) ausser mir. Einen gerechten und rettenden Elohim (“Gott”) gibt es ausser mir nicht” (Jes 45,21)! Wunderbar, einfach wunderbar! Wir durften nach langen religiösen Irrfahrten den Schatz des Lebens finden und darin dürfen wir jeden Tag leben. Meine Freude ist überschwänglich.
In dieser Freude und Ruhe in JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten, grüsse ich alle ganz, ganz herzlich. Tun wir Gutes! Shabbat Shalom.
Gregor Dalliard
Ankündigungen
Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 21. Juni 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!