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Glaubensimpulse

Der Umgang miteinander und Vorherbestimmung (Prädestination). Der Wille des JaHuWaH und mein freier Wille? Teil 2

Glaubensimpuls 453 von Gregor Dalliard am

Wie gesagt: Alle Menschen sind Geschöpfe, im Bilde JaHuWaHs geschaffen, und kehren nach dem irdischen Leben zu JaHuWaH zurück. Ist das etwa nicht ein froh machendes Evangelium? Mehr brauche ich über meine Zukunft nicht zu wissen. Das zu wissen genügt. Es gibt in dieser Welt unendlich viele Spekulationen und Lehren über das, wie es nach dem Tode sein wird. Das ist ja in einem gewissen Sinn auch verständlich, denn wir würden doch allzugerne wissen, wie denn das nach dem leiblichen Tode genau weitergeht, was mit unseren Nächsten und Freunden geschehen ist. Die berechtigte Neugier treibt Menschen von den blühendsten Phantasien bis hin zu schrecklichsten Behauptungen mit schwerwiegenden Folgen, wie im letzten Glaubensimpuls erwähnt.
Ich vertraue darauf, dass JaHuWaH für mich, der ich in seinem Bilde geschaffen bin, nur das Allerbeste vorhat. Das beruhigt mich durchgehend. Das genügt mir, bringt mein Leben in Schwung und so richtig in Fahrt!
Wie JaHuWaH mit Ungehorsamen, Verbrechern etc. nach deren Tode umgehen wird, muss mich überhaupt nicht beschäftigen. Wer bin ich denn? Ich bin für die Gestaltung und den Aufbau des Reiches JaHuWaHs in dieser Welt mitverantwortlich. In der Lebensgemeinschaft mit JaHuWaH kann ich dazu segensreich beitragen. In meinem Leben und in meinem Umfeld wird dadurch das Böse weniger und das Gute blüht hier und dort auf. Das ist der Wille, den uns JaHuWaH aufgetragen hat: “Und JaHuWaH segnete sie, und JaHuWaH sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und verwaltet sie, (schützt sie, geht verantwortlich mit ihr und den Mitmenschen darin um)” (1Mo 1,28). Das ist der Wille JaHuWaHs. Wie wir damit umgehen, liegt nun an uns, an jedem einzelnen von uns.
Von dieser Lehrweisheit in 1Mo 1,28 getragen und geleitet, erinnert uns Jahushua von Nazareth an den Willen JaHuWaHs: "….dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden!" (Mt 6,10). D.h., geht mit der Schöpfung und miteinander menschlich um, was uns keineswegs immer auf Anhieb gelingt! Darin und daran zu schaffen lohnt sich aber und bringt Segen, der Abraham mitverheissen worden ist, denn das ist der Wille des Abba JaHuWaH, unseres Schöpfers.
Was das Herzstück des geoffenbarten Willens JaHuWaHs in der Thora ist, hat der einflussreiche und berühmte Pharisäer und Rabbi Hillel, der 9 u.Z. gestorben ist, also einige Jahre bevor Jahushua von Nazareth von den Römern gepfählt worden war, so ausdrückt: „Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem Nächsten nicht. Das ist die ganze Tora und alles andere ist nur die Erläuterung; geh und lerne sie.“ (Der Babylonische Talmud: Lazarus Goldschmidt). Jahushua von Nazareth kommt aus der Bibelschule des berühmten und einflussreichen Pharisäers Hillel. Daran besteht heute wohl kein Zweifel mehr.
Jahushua, der ebenfalls ein einflussreicher Pharisäer und Rabbi war, bestätigte das Herzstück der Thora als ihn einer, der ebenfalls Schriftgelehrter (Bibellehrer) war, fragte: “Welche Weisung (Gebot) ist das erste von allen?” “Jahushua antwortete ihm: “Das erste ist: ‘Höre, Israel: JaHuWaH, unser Elohim ist EINER (ein EINZIGER); und du sollst JaHuWaH, deinen Elohim, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!’ Das zweite ist dies: ‘Du sollst deinen Nächsten lieben, denn er ist wie du’ (kann auch so übersetzt werden: den Nächsten lieben wie dich selbst!) Grösser als diese ist keine andere Weisung (anderes Gebot). Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer (Schriftgelehrter, Rabbi), du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist EINER, und es ist kein anderer ausser ihm; und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer” (Mk 12, 29b-33).
Das ist die Goldene Regel des Lebens. Sie ist das Fundament auf dem alles menschliche Zusammenleben und Auskommen gedeihen kann. Das ist der fest verordnete Wille JaHuWaHs. Gegründet ist die Goldene Regel auf dem Gebot der Thora in 3 Mo 19,18. Zusammen mit den Geboten der Liebe zu den Fremden und den Feinden gehört sie zu den fundamentalen Weisungen JaHuWaHs in der Thora. Ist das etwa nicht wunderbar? Darauf wird ein Leben aufgebaut das Sinn macht und befriedigt!
Einen anderen Willen JaHuWaHs gibt es nicht. Alles andere im Leben ist diesem Willen untergeordnet. Wer das glaubt und lehrt, und im praktischen Alltag umsetzt, darf sich bibeltreu und glücklich nennen, selbst wenn ihm die Umsetzung dieser glückselig machenden Lebensgebote oft zu schaffen machen! Darum beharrte Jahushua von Nazareth so sehr auf die Weisheiten der Thora, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten auch: “Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz (Lebensweisheiten) oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu lehren (erfüllen, leben). Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz (von der Liebe zu JaHuWaH und den Menschen) vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten (fundamentalsten) (Liebes-)Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heissen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird gross heissen im Reich der Himmel” (Mt 5,17-19).
Ja, also, wo ist das Problem? Wir dürfen uns, in aller Bescheidenheit, jeden Tag glückselig preisen. Auf der grossen Menora (siebenarmige Leuchter), vor der Knesset in Jerushalajim, ist das biblische Zeugnis des grossen Pharisäers Hillels festgehalten.

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Vorherbestimmung (Prädestination). Der Wille des JaHuWaH und mein freier Wille? Teil 1

Glaubensimpuls 452 von Gregor Dalliard am

Es geht dabei um zwei Fragen. Erstens geht es um die Lehre der Prädestination. Was heisst das? Ein Grossteil der Christen glaubt, dass JaHuWaH das ewige Leben der Menschen bereits im voraus bestimmt hat. Die einen hat er zum ewigen Leben erwählt, die anderen zur ewigen Verdammnis. Die Frage: Wenn JaHuWaH alles schon im voraus entschieden hat, wenn ich von ihm zur ewigen Glückseligkeit erwählt bin, weil er das im voraus fix entschieden hat, und nichts und niemand konnte und kann diese Entscheidung beeinflussen, sie antasten, warum soll ich mich dann noch um ein JaHuWaH-gefälliges Leben bemühen? Hat dann der Wille des Menschen, auf sein ewiges Leben hin, überhaupt noch einen Einfluss?

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Aus der Gnade gefallen: Virus und Quarantäne! Teil 40

Glaubensimpuls 451 von Gregor Dalliard am

Der Gesprächsinhalt eines Telefons, den ich im letzten Gim wiederzugeben versucht habe, wirkt nachhaltig weiter. Wir wollen nochmals kurz auf die zwei Kontrastpunkte eingehen. Auf der einen Seite haben wir das brutale Vorgehen des Paulus, mit seinem Gott, seinem persönlich gezeugten Jesus Christus, und seinem menschlichen Versöhnungs- und Blutopfer. Das “endet” für eine unendliche Masse von Menschen – die sich dem “Evangelium” des Paulus nicht untergeordnet hat oder nicht unterordnet (d.h. u.a. auch “das Bild anbeten”) – qualvoll. Diese Qualen nehmen kein Ende: “..so wird auch er trinken vom Wein des Grimmes Gottes, der unvermischt im Kelch seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm (Jesus Christus). Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht” (Offb 14,10-11). (Wir erinnern uns, an den Fluch, den Paulus in Gal 1,8-9 und anderswo, über alle ausspricht, die sich seinem “Evangelium” nicht unterordnen!) Paulus und sein Gott, sein Jesus Christus, werden uns hier tatsächlich als die ungeheuerlichsten Wesen geoffenbart, die vor nichts zurückschrecken und die an Bosheit von nichts und niemand übertroffen werden können.
Sie haben den angeblichen Apostel Johannes zu ihrem Komplizen gemacht (Joh 20,2), der uns die “Geheime Offenbarung” geschrieben haben soll. Wer steckt hinter einem solchen Menschen, der sich für solche Wesen, mit solch grauenvollen Phantasien, Plänen, Rachegedanken und Bosheiten zu einem solchen Lieblingsjünger hat machen lassen? Nun, die Theologie des Johannes ist die Fortführung der Theologie des Paulus (s. Gal 1,8-9; 5,4-10; 1Kor 16,22; 2Thess 1,4-10; Mk 16,16 u. a. m.).

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Aus der Gnade gefallen, Teil 38. Zwölfter Teil meiner Antwort: Juden, vom Teufel gezeugt.

Glaubensimpuls 450 von Gregor Dalliard am

Telefongespräche können sehr erbaulich und weiterführend sein. So geschehen in den letzten Tagen. Ein junger Mann berichtete von seiner Glaubensentwicklung. Mit seinem Einverständnis darf ich den Gesprächsinhalt – einigermassen zusammengefasst – wiedergeben.
Punkt 1: Seit Monaten beschäftigen wir uns mit der Erlösungslehre des Paulus. Eines ist mir, unter anderem, klar geworden. Sie widerspricht dem israelitisch-jüdischen Zeugnis komplett. Sie ist im prophetischen Wort nicht zu finden. Nach dem “Evangelium” des Paulus ist der Weg zum Abba JaHuWaH, zur himmlischen Glückseligkeit, nur über den Glauben an die Erlösergottheit Jesu Christi, und den Glauben an die Auferstehung dieser Gottheit, möglich. Paulus mass sich etwas Unvorstellbares an, ein schlimmes Vergehen, das nur einem geistig kranken Menschen zuzutrauen ist? Er hatte dem Juden Jahushua von Nazareth sein Jüdischsein weggenommen. Das ist ein Gräuel: “wenn wir Christus auch nach dem Fleisch (als Jude) gekannt haben, so kennen (lehren) wir ihn doch jetzt nicht mehr so (nicht mehr als Jude)” (2.Kor 5,16).
Was er da gemacht hat ist ungeheuerlich. Weder JaHuWaH noch ein biblischer Prophet spricht jemals von der Umwandlung eines Juden in eine heidnische Gottheit. Der Jude Jahushua von Nazareth war nie König der Juden, das ist geschichtlich erwiesen. Er war auch nie Messias. Auch das ist geschichtlich erwiesen. Warum wohl? Das messianische Reich war ja mit dem Leben des Jahushua von Nazareth nicht angebrochen. Das ist eine Tatsache, die jeder Mensch sehen kann und die jeder in seinem täglichen Leben erfahren muss.
Nachdem die Römer Jahushua von Nazareth mit vielen tausend anderer Juden hingerichtet hatten, herrschten sie in Judäa weiter. Wenn aber der Messias kommt, bzw. das messianische Reich anbrechen wird, dann wird jede Fremdherrschaft über die Juden ein Ende haben, ebenso wird jede andere Herrschaft auf dieser Welt langsam aber sicher ein Ende haben. Das war im Leben des Jahushua von Nazareth nicht der Fall. Bis heute ist nichts davon sichtbar geworden. Damit ist die Sache klar entschieden.

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Aus der Gnade gefallen. Teil 37. Elfter Teil meine Antwort: Juden, vom Teufel gezeugt.

Glaubensimpuls 449 von Gregor Dalliard am

Wir sagten im Gim 443, dass das “Evangelium” des Paulus in der Umpolung des messianisch-jüdischen Glaubens in die Inhalte der traditionellen Erlösungsreligionen der heidnischen Völker besteht. Um jeden Preis, und mit allen Mitteln, wollte er das neue “Evangelium” im ganzen römischen Weltreich durchsetzen. Vor allem aber wollte er sein “Evangelium” den Juden aufzwingen. Dabei war ihm jedes Mittel recht. Er gab sich als der einzig erwählte Mensch aus, der von JaHuWaH und der neuen Gottheit Jesus Christus speziell dazu bestimmt worden sei. Dabei sei er absolut bibeltreu (d.h. dem TaNaCH treu), indem er nichts lehre, was nicht schon in den biblisch-prophetischen Schriften enthalten sei. Das ist natürlich ein völliger Unsinn, der jedem aufrichtigen Bibelleser, der sich bewusst und entschieden nach den Quellen des prophetischen Wortes der Bibel (TaNaCH) aufmacht, wie Schuppen von den Augen fallen wird. Der Weg zu diesen Quellen nimmt Zeit in Anspruch, aber er wird dich zum Segen führen und dich zum Segen setzen, den JaHuWaH damals Abraham verheissen hatte (vgl. 1Mo 12,1-3).
Die vorgetäuschte Demut des Paulus, seine Sprüche über die selbstlose Liebe eines Christen zu jedem Menschen, die jeder Wirklichkeit entbehrt (vgl. 1Kor 13), machen ihn aber vor der Christenheit zu dem perfekten Heiligen, dem kein Mensch, ausser der Juden, zu widerstehen wagte. Das ist bis heute so geblieben. Die Christen wagen es nicht, weil sie, in Unkenntnis des biblisch-prophetischen Wortes, von seinen verschrobenen Visionen und Offenbarungen blind gemacht worden sind. Damit sind sie verführbar geblieben und sitzen seit bald 2000 Jahren in dem unüberwindbaren religiösen Fabelkonstrukt des Paulus gefangen, aus dem sie nicht mehr herausfinden. Dementsprechend haben sie auch nichts in der Hand, um Paulus und seinem System widersprechen zu können. Die Juden widerstehen ihm, weil JaHuWaH ihnen das prophetische Wort anvertraut hat (Ps 103,7; Sach 20-23). Darum kennen sie es in seinem Umfang (Jes 2,2-3). Er hat sie als Verwalter über sein prophetische Wort und als seine Zeugen eingesetzt (Jes 43,9-12; 9,5-6; 44,8; Dan 2,44; 7,14.18.22.27; Ps 145,13; 146,10) und damit beauftragt, es bis an die Grenzen der Erde zu bringen (Zeph 3,9; Jes 45,21-25; Sach 14,8; Hes 47,1-12). Damit hat er sie zum Licht der Völker (Jes 49,6; 33,22; Sach 14,9; Hes 34,24; Zeph 3,9.15.17; Dan 7,27) befähigt. Er wird die Decke, die alle Völker bedeckte, verschlingen (vgl. Jes 25,7; Hes 36,23).
Sagen wir es noch einmal: Das neue ‘Evangelium’ des Paulus war für die Griechen äusserst attraktiv, vor allem innerhalb jener heidnischen Kreise, denen die Opferung des Königssohnes, von ihrer Tradition her, noch bekannt war. Paulus aber kam mit seinem “Evangelium” bei den wiedergeborenen Juden nicht an. Die Juden wehrten sich immer schon heftig gegen jeden Versuch der Assimilation. Wie wir bereits sahen, kamen die Menschen, die sich in Thessalonich und anderswo Paulus angeschlossen hatten, vorwiegend aus dem hellenistischen Umfeld.

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Aus der Gnade gefallen. Teil 36. Zehnter Teil meine Antwort: Juden, vom Teufel gezeugt.

Glaubensimpuls 448 von Gregor Dalliard am

Inzwischen haben einige auf den letzten Gim reagiert. Nicht nur negative Reaktionen! Was sehr betroffen macht, ist die Lehre einer angeblichen Erbsünde, die von manchen schon länger als nicht biblisch erkannt worden ist. Warum? Zusammengefasst lässt sich sagen: Sie passt nicht zum Wesen des JaHuWaH, zu seiner Treue, Gnade und Barmherzigkeit. Die angebliche Erbsünde und deren Folgen, über Adam zu allen Menschen gekommen, passt ganz und gar nicht zum Wesen des Schöpfers JaHuWaH. Sie passt nicht zum Umgang JaHuWaHs mit seinen geschaffenen Menschen, noch zum Umgang mit dem auserwählten Volk.
Hingegen passt sie absolut zu den Vorstellungen über die antiken heidnischen Gottheiten. Für sie kennzeichnend sind die lang anhaltenden oder endlosen Rachegedanken im Umgang mit ihren frommen Sklaven. Fast ausnahmslos forderten sie ein Menschenopfer göttlicher Abstammung als Sühnung. In ihren Rachegedanken kommen sie den Menschen keinen Millimeter entgegen, bis der letzte Tropfen menschlichen Blutes aus dem Opfer gepresst ist. Das müsste eigentlich jeder Bibelleser, der dem Glauben des Jahushua von Nazareth nachgeht, mit der Zeit erkennen müssen. Das wünschen wir noch vielen unwissend gehaltenen Mitmenschen.

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Aus der Gnade gefallen. Teil 35. Neunter Teil meiner Antwort: Juden, vom Teufel gezeugt.

Glaubensimpuls 447 von Gregor Dalliard am

Es gibt immer wieder sehr erfreuliche Meldungen auf die Gims. Ich möchte, in dieser Woche von Pessach, einen Auszug dieser erfreulichen Mitteilung mit den Lesern/innen teilen. Die Schreiberin gab mir grünes Licht dazu. Obwohl sie anonym geblieben ist und bleiben möchte, darf ich ihr Zeugnis “als Ermutigung für andere veröffentlichen”, wie sie schreibt. Momentan befindet sie sich in einer Selbstfindungsphase. Ich muss einfach gestehen, diese Nachricht hat mich tief berührt. Sie erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit. Es tut sich was in unseren Landen! Hier also ein Auszug ihres Zeugnisses, in verkürzter Form:

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Aus der Gnade gefallen. Teil 34. Achter Teil meiner Antwort: Juden, vom Teufel gezeugt.

Glaubensimpuls 446 von Gregor Dalliard am

Auf die positiven Reaktionen meiner Gims freue ich mich natürlich sehr. Bei vielen Getauften tut sich was, das wollen wir nicht unterschlagen. Nur wissen sie sich manchmal nicht zu helfen, was verständlich ist. Ihr religiöses Umfeld ist eben ihr ihr religiöses Umfeld. Aber: “Gut Ding braucht Weile”, sagt der Volksmund – und so ist es. Einfach dran bleiben und sich an den heutigen Möglichkeiten von Herzen freuen. Nicht aufgeben, wenn sich die ersten Widerstände aufmachen. JaHuWaH, der Schöpfer des Lebens, hatte Abraham eingeladen die Schätze des Lebens zu ergründen und darin zu wandeln. Die offene Tür zu diesen Schätzen würde das bedingungslose, gegenseitige Vertrauen sein. Abraham war einverstanden. Auf das Vertrauen, das JaHuWaH ihm entgegenbrachte, antwortete Abraham mit Vertrauen. Damit begann er, sein Leben nach dem Willen und Bilde JaHuWaHs auszurichten (1Mo 1,27). Er wandte sich von seiner uralten götzendienerischen Religion ab, befreite sich – mit Hilfe von JaHuWaH. Damit löste er wohl einen heftigen Sturm der Entrüstung, innerhalb der heidnischen Priesterschaft und seines Familienclans aus. Doch, JaHuwaH, der über allem steht, beruhigte ihn: “Fürchte dich nicht, Abram; ich bin dir ein Schild, ich werde deinen Lohn sehr gross machen” (1Mo 15,1). Er gab ihm damit zusätzlich Segen und Verheissungen. Diese Verheissung ist auch jedem von uns, in jeder Situation, zugesprochen (1Mo 12,3). Wunderbar! Ergreifen wir solche Zusprüche mit der ganzen Kraft des Glaubens, der auch in Abraham war, und in vielen seiner Nachkommen ist – und es geschehen Wunder!

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Aus der Gnade gefallen. Teil 33. Siebter Teil meine Antwort: Juden, vom Teufel gezeugt.

Glaubensimpuls 445 von Gregor Dalliard am

Sicher gab es in jeder Generation aufrichtige Christen. Sie haben innerhalb der ihnen aufgezwungenen politisch-religiösen Lebensumstände und Lehren, zum Teil Aussergewöhnliches an Menschlichkeit geleistet. Das gilt es allezeit zu respektieren und zu würdigen.
Wie wir verstanden haben, ist das Kirchentum von Paulus entworfen und verankert worden. Wie er schreibt, geschah das aufgrund einer Erscheinung vor Damaskus (Apg 9,3-8; Apg 22,6-10; Apg 26,12-18; 1Kor 9,1) und aus verschiedenen Offenbarungen aus dem Himmel. Mit seinem “Evangelium” hatte er den Grund des Christentums gelegt. Die Kirchengründer haben in seinem Geist darauf weitergebaut. So wie heute das “Neue Testament” vor uns liegt, müssen wir sagen: Paulus war eindeutig ein falscher Prophet.
Der Prophet Jirmejahu (Jeremia) sprach eine tiefe Weisheit aus. Wir sollten sie verantwortungsvoll zur Kenntnis nehmen. Was er sagt, gilt als Kriterium nach dem alle Lehren auf ihre Echtheit geprüft werden müssen, auch auf die Lehre des Paulus: “Von dem Tag an, da eure Väter aus dem Land Ägypten auszogen, bis auf diesen Tag habe ich alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, täglich früh mich aufmachend und sendend” (Jer 7,25). “Tretet auf die Wege, seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wo denn der Weg zum Guten sei, und geht ihn! So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen” (Jer 6,16). “Hört auf meine Stimme, dann werde ich euer Elohim sein, und ihr werdet mein Volk sein! Und geht auf dem ganzen Weg, den ich euch gebiete, damit es euch wohlgeht” (Jer 7,23)!

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Aus der Gnade gefallen. Teil 32. Sechster Teil meine Antwort: Juden, vom Teufel gezeugt.

Glaubensimpuls 444 von Gregor Dalliard am

Aufklärung unter Christen tut Not, vor allem was Paulus und sein “Evangelium” betrifft. Die meisten Getauften sind in den frommen Strukturen des Kirchentums festgefahrenen. Die Menschen wachsen innerhalb der Gepflogenheiten ihrer Kultur auf. Diese ist durch und durch von ihrer angestammten Religion geprägt. Etwas, das selbst den säkular Lebenden, innerhalb ihrer Kultur, nicht unbedingt bewusst ist. Darin ist sicher nicht alles verkehrt. Das weiss wohl jeder. Ein klein wenig Gift allerdings, hochdosiert, kann alles vergiften und Menschen zu Verbrechern werden lassen. Das beweist uns nicht nur der Holocaust. Was hier ein Kind und ein junger Erwachsener aufnimmt, das wird meistens sein Denken im weiteren Leben bestimmen. Im Allgemeinen bleibt er sein ganzes Leben lang darin sitzen. Die meisten stört das auch in keiner Weise. Sie wollen innerhalb dieser Gepflogenheiten ihre gewohnte Ruhe haben.
Es sei denn, ein Mensch setzt sich aus irgendeinem Grund mit der Vergangenheit auseinander, weil er seltsame Entwicklungen beobachtet, wie etwa der neu aufkommende Antijudaismus, bzw. der Antisemitismus. Er stellt sich die die Frage: Woher kommt der Antijudaismus, bzw. der Antisemitismus? Warum gab es in den letzten 1’600 Jahren so viele Verbrechen an den Juden. Warum wurden sie, ausgerechnet von den Getauften, über alle Masse verübt? Woher kommt das? Er geht den Herausforderungen auf den Grund und zieht entsprechende Konsequenzen daraus. Er wagt es sogar, das “Neue Testament”, als mögliche Quelle dieser Verbrechen, gewissenhaft unter die Lupe zu nehmen. Das macht er unter anderem, weil sich der Antisemitismus (das faschistische Gedankengut) gerade in Deutschland und in der Schweiz, aber auch anderswo, innerhalb der SP- Mitgliedern so unverfroren breit macht.

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