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"Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?... (Hes 34,2). Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Verstand" (Jer 3,15). Teil 2.

Glaubensimpuls 760 von Gregor Dalliard am

Nicht vorstellbar, dass es seit rund 2000 Jahren Christentum, und noch nach dem Ende des letzten Weltkrieges 1945, unmöglich war einen geistlichen Hirten zu finden, der die Menschen nach dem Herzen JaHuWaHs mit Erkenntnis und Verstand weidete. Wer das versuchte riskierte Kopf und Kragen, ganz einfach: ein solcher Mensch überlebte innerhalb des Christentums nicht. Heute ist das Unmögliche möglich geworden. Unfassbar: “Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Verstand” (Jer 3,15). Dieses prophetische Wort erfüllt sich in unseren Tagen. Es wird sich auch in Zukunft erfüllen, denn was der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste durch SEINE Propheten verheissen hat, erfüllt sich, darum jubelt mein Herz, ich mache geistliche Hochsprünge!

Heute gibt es überall auf der Welt geistliche Hirten, die die Menschen mit Erkenntnis und Verstand weiden. Sie führen Menschen in die Zusammenhänge des prophetischen Wortes hinein; sie lassen die Menschen das Wesen JaHuWaHs erkennen, sie schaffen eine Beziehung zu JaHuWaH. An Hand des zusammenhängenden prophetischen Wortes dürfen Menschen JaHuWaH als die Quelle des Lebens, als die Quelle ihres Lebens erfahren. Es sind Hirten, welche die Schafe JaHuWaHs, SEINE Herde, SEINE Gemeinde in SEINEM Willen weiden. Schon David bekannte voll Freude und Danksagung im Psalm 23,1-2: “JaHuWaH ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er lagert mich (weidet mich) auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern”. Oh, welch eine Erkenntnis und Erfahrung. Bisher war dieses Privileg nur innerhalb des Judentums weitgehend verstanden und möglich. Jetzt, in unseren Tagen, hat sich diese Quelle des Lebens auch uns erschlossen, und die Kirche kann uns nicht mehr töten: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht. (Ps 36,10; Ps 16,11; Ps 27,1; Ps 97,11; Jes 2,5; Jes 60,1; Jer 2,13).

Im (Gim 759) habe ich an die Botschaft JaHuWaHs erinnert, die ER über den Propheten Jirmejahu an SEIN berufenes Volk richtete: “Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Verstand” (Jer 3,15-16). Alle Propheten JaHuWaHs erinnern uns daran und fordern uns auf, JaHuWaH mit Erkenntnis und Verstand zu suchen und zu erkennen: “So lasst uns IHN erkennen, ja, lasst uns nachjagen der Erkenntnis JaHuWaHs… dann wird mein Recht hervorbrechen wie das Licht. Denn an Güte (Liebe) habe ich Gefallen, nicht an Schlachtopfern, an der Erkenntnis JaHuWaHs mehr als an Brandopfern” (Hos 6,6). Schlachtopfer, Brandopfer, Sakramente, Zeremonien, zur Schau gestellte Rituale, Messfeiern mit faszinierenden religiösen Kleidungen, frommem Gehabe u. a. m. beeindrucken JaHuWaH nicht. Das wusste ich früher nicht. Alles das war ja mit ein Grund warum ich katholischer Priester wurde, denn der Vatikan erzog uns in der Vorstellung, dass wir Menschen nur in diesem Konzept den Willen Gottes erfüllen und dadurch in den Himmel kommen.
Es stimmt tatsächlich, dass dieses religiöse Konzept der Wille Gottes ist, nur wussten wir nicht, dass dieser Gott, nicht der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste ist, den die biblischen Propheten bezeugen, sondern der heidnische Gott (Theos). Uns fehlte diese Erkenntnis, weil sie uns von unseren “Hirten” vorenthalten wurde. Alles, was der Theos fordert ist eine zur Schaustellung, eine Inszenierung seines scheinheiligen Wesens. Die religiösen Führer der Mutter Kirche durchlaufen eine rund sechs Jahre dauernde Ausbildung, damit sie später ihre Rolle, gleich einer Theateraufführung, bis in alle Details beherrschen und die Menschen beeindrucken. Die Führer der griechischen Glaubenswelt verstanden es vorbildlich ihre Götter und sich selbst vor den Menschen zu inszenieren. Diesen frommen Circus, der seine Wurzeln in den babylonischen Religionen hat, haben die Getauften in den Grosskirchen ab dem 4. Jahrhundert vollkommen übernommen. Bis heute wird ihre Position als “Hirten” des Volkes in absolut hingebungsvoller Weise zur Schau gestellt. Da es dabei angeblich immer um Himmel oder Hölle geht und die Menschen, keine Kenntnis über JaHuWaH haben und haben durften, weil sie ihren Verstand bei der Taufe an ihre “Hirten” abgeben mussten und müssen, brachte und bringt diese religiöse Täuschung den “Hirten” einen unermesslichen materiellen Reichtum und damit auch grenzenlose politische Macht ein. Sie täuschen die Menschen, machen etwas vor. Das beeindruckt. Damit halten sie die Menschen vom Wesentlichen ab. Eindringlich warnen uns die israelitisch-jüdischen Propheten vor einer solchen Scheinheiligkeit. (Zu Verstand siehe: Gim 583; Gim 615; Gim 614).
Im Gim 620 habe ich geschrieben: “Warum gibt es so viele christliche Kirchen, “Freikirchen” und christliche Gemeinschaften? Aberhunderte sind es. Das Wort Kirche erscheint in der Bibel nirgends. Es ist die Ableitung der griechischen Göttin Circe, der Schutzpatronin der Schauspieler und Zirkusleute [Zirkus – Circe!] – Die Kirche hat mehr mit dem Zirkus zu tun [Alleinunterhalter] als mit der Torah und dem wirklichen Leben”. (Quelle). Diese vielen christlichen Kirchen, “Freikirchen” und christliche Gemeinschaften konkurrenzieren sich gegenseitig, versuchen aber im ökumenischen Zwang der Zeit nach Aussen hin ein Bild der Einheit zu vermitteln. Viele machen zähneknirschend mit. Es sind nur Wenige, die Aussen vor stehen.
Vor wenigen Tagen zelebriert Papst Leo XIV. eine feierliche Messe im Inneren der gigantischen Basilika Sagrada Familia (‘Basilika und Sühnetempel der Heiligen Familie’) in Barcelona. Anschliessend weihte er den Jesus-Christus-Turm (insgesamt 18 Türme) der Basilika ein. Er ist mit einer Höhe von 172,5 Metern nun der höchste Kirchturm der Welt und löst damit offiziell den bisher höchsten Turm der Welt ab, nämlich den des Ulmer Münsters. An der Konzelebration nahmen viele Kardinälen, Bischöfe, Priester und eine Masse Volkes teil. Anwesend waren sämtliche Politiker Spaniens, die Rang und Namen haben. Wer die Zeremonie im Fernsehen mitverfolgte, erlebte eine Zirkusvorstellung (Schauspiel) besonderer Art. Unter uns gesagt: Die Mutter aller Christen versteht es die jüdische Person Jahushua (Jeschua) und den Reichtum des Lebens, den uns die israelitisch-jüdischen Propheten vermitteln in perverser Weise als Erlöser-Gottheit Jesus Christus (Theos) zu inszenieren. Niemand und nichts auf dieser Erde kann diese Perversion übersteigern. Da alle Getauften, egal welcher Kirchen, Freikirchen oder christlicher Gemeinschaften in den Lehren (Dogmen) der “Konzile” (“Konzil” von Nicäa 325, “Konzil” von Konstantinopel 381), verankert sind und bleiben, bekennen sie sich unweigerlich zum Vatikan als Mutter der Christenheit und damit zum eklatanten (immerwährenden) Judenhass. (Zu diesen Konzilien: Gim 695; Gim 740; Gim 700); Gim 701. Die meisten Getauften aber sind sich dessen überhaupt nicht bewusst. Warum? Sie halten die Bibel des Jahushua (Jeschua) wie der Vatikan sie lehrt, als Altes Testament und beziehen alle Segnungen und Verheissungen darin auf sich und die Getauften. (Siehe dazu Ersatztheologie: Gim 506; Gim 507).

Allen wünsche ich von Herzen einen friedvollen Shabbat Shalom und ich grüsse euch ebenso herzlich mit der frohen Botschaft des Propheten Hesekiels: “Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?… Und ihr, meine Herde, ihr Menschen seid die Herde meiner Weide (meine Gemeinde); ich aber bin euer Elohim (“Gott”), spricht JaHuWaH” (Hes 34,2 und 31). Einfach wunderbar! Wir begreifen das Zeugnis Davids immer tiefer in seinen Zusammenhängen: “Er erquickt meine Seele (Er stellt mich immer wieder auf, wenn ich über SEIN WESEN nachsinne)” (Ps 23,3).

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 21. Juni 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!