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Der Unterschied zwischen dem Glauben Abrahams und dem Glauben der Religionen

Glaubensimpuls 761 von Gregor Dalliard am

Wie wir sahen, banden sich Menschen an Menschen mit besonderen Begabungen. Sie galten durch Jahrtausende hindurch als Menschen, die von einer himmlischen Gottheit in eine Frau gezeugt worden waren (siehe Gal 4,4; Mt 1,20, Lk 1,35), denn anders konnten sich die Menschen die aussergewöhnlichen Fähigkeiten eines Menschen nicht erklären.
Parallel dazu waren die Menschen von den Kräften der Natur, dem Kosmos und den Naturgewalten immer wieder tief betroffen oder erschüttert. Darum machten sie aus den Naturkräften Gottheiten, sie wurden personifiziert, d.h. sie wurden erstens dem Bilde des Menschen ähnlich gemacht. Zweitens wurden ihnen aber übermenschliche Eigenschaften zugeschrieben. Sie machten z. B. die Erfahrung, dass ein Erdbeben mit Tsunami innert Sekunden oder Minuten ein ungeheuerliches Elend unter den Menschen anrichten kann. Was ist das für eine Macht?, fragten sich die Menschen. Da sie aber von der modernen Wissenschaft wie z. B. von der Verschiebung der Kontinentalplatten oder Erdplatten und dergleichen keine Kenntnis hatten, war für sie klar, dass hinter den schrecklichen Ereignissen der von Menschen geschaffene Gott Poseidon steht, der Bruder des Zeus. ([Quelle](https://de.wikipedia.org › wiki › Poseidon)).
Heute ist uns der Unterschied zwischen dem Glauben Abrahams und dem Glauben der Religionen und ihrer Gründer bekannt? Abraham und seine Nachkommen hatten erkannt und verstanden, dass es nur EINEN Schöpfer geben kann, von dem alles kommt und in dem das Leben Sinn macht, weil wir alle, ausnahmslos alle, in SEINEM Bilde geschaffen sind Gim 711. Die Heiden hingegen machten und machen das genaue Gegenteil: sie schufen und schaffen sich Gottheiten, Halbgötter und Götzen nach ihrem Bilde.
Im Laufe der Geschichte erlagen Israeliten immer wieder der Versuchung Gottheiten zu folgen, die im Bilde (Vorstellungen) von Menschen gemacht waren, vor allem dann, wenn es ihnen nicht gut ging. Gerade Priester trugen diese Neigung in sich. Anstatt vollkommen, gegründet und unerschütterlich auf JaHuWaH zu vertrauen, auch dann wenn es uns nicht gut geht, suchen auch wir, wie Israeliten nach einem Gott (einer Hilfe), die dem Bilde von Menschen entspricht, also nach unserem Bilde: “…da versammelte sich das Volk zu Aaron (Priester), und sie sagten zu ihm: Auf! Mache uns Götter (nach unserem Bilde), die vor uns herziehen” (2Mo 32,1).
Abraham und seine Nachkommen erkannten, dass die Kräfte der Schöpfung, also der Naturgewalten keine Gottheiten sind, die zum Teil durch Priesterfunktionäre und ihre grausamen Rituale (Blutopfer) umgestimmt werden müssen oder können (was der christlichen Lehre entspricht). Abraham und seine Nachkommen erkannten ebenso, dass Menschen mit aussergewöhnlichen Begabungen von keiner Gottheit in eine Frau gezeugte Menschen waren und sind, wie das die Getauften heute noch glauben (siehe Gal 4,4; Mt 1,20, Lk 1,35). Ihre Begabungen sind Gaben des EINZIG EINEN, DER alles geschaffen hat, und dafür sollen alle dankbar sein und ihre Begabungen zum Segen der Menschen und der Schöpfung einsetzen. Sie sollen diese Begabungen nicht als Macht über andere Menschen ausüben, wie das die Mutter der Christenheit, der Vatikan im Laufe seiner 2000-jährigen Geschichte in brutalster Weise getan hat. (Siehe Gim 471: Konkordat der Kirche mit Hitler, dem als Mitfolge Abermillionen Juden zum Opfer vielen).

Die Schöpfung und damit auch die Menschheit, befindet sich in einem unerschöpflichen Prozess (Wandel). Mit Verstand und Wissen kann und soll der Mensch sich weiterentwickeln. Das ist ein unmissverständlicher Auftrag des Schöpfers JaHuWaH in 1Mo 1,28. Die Bildrede in 1Mo 1,28 spricht genau davon. Über Erfahrung und Forschung entwickelt sich der Mensch immer weiter. Mit Verstand und Wissen soll er sich mit jeder Weiterentwicklung auseinandersetzen, sie verarbeiten und so dem Mitmenschen dienen. Dem Prozess der Weiterentwicklung, im Kontext von 1Mo 1,28, stellen sich religiös und politisch festgefahrene Menschen gerne entgegen. Diese Menschen sind meistens Menschen, die Führern folgen, die sich selbst einen Gott (Theos) gemacht haben (Zu Ersatztheologie Gim 509; Gim 506). Wir können das heute verstehen, da sie ohne böse Absicht ihren Verstand an ihre religiösen Führer abgegeben haben und sich, wie gesagt, ohne böse Absicht, einer frommen Hirnwäsche unterworfen haben. Verstand und Wissen sind, neben der Liebe zu JaHuWaH und zum Nächsten, die allerschönsten und wirkungsvollsten Gaben, die uns der Ruach JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste geschenkt hat.
Über allem steht das Vertrauen auf den EINZIG EINEN: “Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Göttern (Götterbildern) (Jes 42,8).
In diesem Kontext möchte ich wieder einmal auf die drei unumstösslichen Gegebenheiten im menschlichen Leben hinweisen. “Es gibt drei Dinge, die sollten wir unbedingt beachten. Sie sind so gegenwärtig in unserem Leben wie wir selbst gegenwärtig sind. Erstens gibt es Dinge und Ereignisse im Leben eines jeden Menschen, über die wir nicht verfügen können. Zweitens gibt es Dinge und Ereignisse im Leben eines jeden Menschen auf die wir keine direkte Antwort haben. Drittens müssen wir nicht auf alles eine Antwort haben. Wer sind wir denn? Grundsätzlich und diskussionslos sollten wir diese drei gesetzten Tatsachen akzeptieren, sonst wird das Vertrauen auf JaHuWaH nie zu unserem zentralen Lebensglück werden. Sie sind unumstössliche Wirklichkeiten. Rennen wir gegen diese drei Tatsachen an, dann rennen wir gegen eine Mauer an, die stärker als unser Eigensinn ist, mag er noch so religiös und fromm in Aktion treten. Akzeptieren wir in aller Demut und Bescheidenheit diese drei Tatsachen. Unsere Beziehung und Gemeinschaft mit JaHuWaH wird aufblühen. Wir werden einen Weg des Segens beschreiten – für uns und für unsere Mitmenschen”. Das tun wir, trotz aller Mängel, die uns ein Leben lang anhaften und begleiten. Mensch ist eben Mensch, in jedem Fall, und er bleibt Mensch bis zu seinem letzten Atemzug in dieser Welt. aber eines ist gewiss: Wir sind in in einer unzertrennbaren Lebensgemeinschaft mit dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten. “Wer darf hinaufsteigen auf den Berg JaHuWaHs und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte?Wer unschuldige Hände und ein reines Herz hat, er, der seine Seele nicht auf Falsches gerichtet und nicht zum Betrug geschworen hat. Er wird Segen empfangen von JaHuWaH und Gerechtigkeit von dem Elohim (“Gott”) seines Heils.Das ist das Geschlecht derer, die nach ihm trachten, die dein Angesicht suchen: Jakob. Erhebt, ihr Tore, eure Häupter, und erhebt euch, ihr ewigen Pforten, dass der König der Herrlichkeit einzieht! Wer ist dieser König der Herrlichkeit? JaHuWaH, stark und (all)mächtig!”
Erstens einmal: Was ist gemeint mit: “wer unschuldige Hände hat”? Wer keine Verbrechen plant und das wohl der Mitmenschen anstrebt: “Glücklich der Mensch, der nicht folgt dem Rat jener, die nicht JaHuWaH folgen, den Weg der Verbrecher nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat an den Weisungen JaHuWaHs und darüber nachdenkt Tag und Nacht (sich darüber freut und sich darin allezeit, in jeder Lage des Lebens aufrichten lässt) siehe Psalm 1,1. Und zweitens, was ist gemeint: “wer ein reines Herz hat”? Jener Mensch, der JaHuWaH in jeder Lage seines Lebens bedingungslos vertraut, trotz der Schwächen, die ihm ein Leben lang anhaften mögen. Das ist eben der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, der El Shaddaj, der Allmächtige. Unsere Schwächen sind in der Beziehung mit JaHuWaH kein Mangel, weil wir auf IHN vertrauen. ER hält das so, und ER handelt auch entsprechend. Darum betet David: “…mir wird nichts mangeln”. Wunderbar.

Wir stimmen mit dem Zeugnis im Psalm 118,27 bei: “JaHuWaH ist Elohim (“Gott”). Er hat uns Licht gegeben”. Und: “Nicht mehr wird die Sonne dir als Licht am Tage dienen noch als heller Schein der Mond dir leuchten; sondern JaHuWaH wird dir zum ewigen (hier: zum immerwährenden) Licht sein und dein Elohim (‘Gott’) zu deinem Glanz” (Jes 60,19). Mit “Licht am Tage” und “heller Schein der Mondes” sind Götzenkulte gemeint, Kulte, die jemanden zum Licht des Lebens machen, der es nicht ist und nicht sein kann. Noch einmal: “Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Göttern (Götterbildern) (Jes 42,8). Lasst uns solche Verheissungen ergreifen und tief, ja sehr tief, verinnerlichen.
Mit tiefer Freude und Dankbarkeit grüsse ich alle herzlich! Diese Freude teile ich mit euch und ich möchte all das Gute sehen, das ich heute und in Zukunft in JaHuWaH haben darf und es bewusst geniessen. Bleibt reich gesegnet! Mit einem herzlichen Shabbat Shalom

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 21. Juni 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!