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Ich war tot, ich habe funktioniert, nun lebe ich. Ich bin auferstanden

Glaubensimpuls 654 von Gregor Dalliard

Ein eigenartiger Titel, nicht wahr? Wir tragen alle eine Verantwortung in diesem Leben und die wollen wir in Freude und Dankbarkeit wahrnehmen. Wir haben allen Grund dazu. Elohim JaHuWaH, unser Schöpfer, hat den Menschen in SEINEM Bilde geschaffen. Konkret heisst das, dass nach der Weisung des Elohim JaHuWaH jeder Mensch mit Achtung und Respekt zu behandeln ist, wie das ja der Schöpfer JaHuWaH selbst auch tut: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin JaHuWaH” (3Mo 19,18). Das prophetische Zeugnis in 3Mose 19,18 wird auch folgendermassen übersetzt: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst, denn er ist wie du. Er hat dieselben Bedürfnisse zu einem guten Leben wie du”, oder: “Was du nicht willst, das man dir zufügt, das füge auch keinem anderen zu”. “Ich bin JaHuWaH” heisst konkret: “Ich, JaHuWaH, ich mache das auch so”. (s. Gim 650). Wunderbar!

Das ist das grundlegende israelitisch-jüdische Zeugnis, das die Basis allen menschlichen Zusammenlebens regelt und segnet. Darauf ist alles andere im Leben aufgebaut. Wer in dieser Grundhaltung lebt, der bezeugt, dass er JaHuWaH mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft (Verstand) liebt. (s. Gim 511).
Im praktischen Alltag ist das absolut nicht einfach. Das weiss jeder aus eigener Erfahrung! Wie wir damit aber umgehen sollen, ist uns u. a. in der prophetischen Weisung des Lebens in Sprüche 24,16 mitgeteilt. Nun, wer diese Weisungen beachtet ist ein neuer Mensch, eine Neuschöpfung, denn er wohnt im Herzen JaHuWaHs.
Ein solcher Mensch braucht weder das Blut einer griechisch-römischen Gottheit Jesus Christus, die ihn mit ihrem Blut erlöst, noch eine leibliche Auferstehung. Diese heidnischen Lehren aus dem Kult der Perser und Ägypter wirken zerstörerisch. Sie sind völlig sinnlos und überflüssig. Darum wollen wir die von den getauften Führern vorgeschriebenen Lehren und Zeiten der sogenannten Karwoche und Osterzeit seelenruhig übergehen und diese Tage als Tage der Erholung geniessen, und das ohne religiösen Stress. (Lies dazu Gim 587: Eine Auferstehung macht keinen Sinn. Elohim JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste und der Engel JaHuWaHs. Teil 3).
Wo dieses Wesen JaHuWaHs in einem Menschen von religiösen Organisationen massiv verunstaltet oder zerstört worden ist und wird, dürfen wir nicht einfach schweigen. Das Christentum erhebt den Anspruch, die Religion der Wahrheit, der Liebe und des Friedens zu sein und darum über allen anderen Menschen zu stehen. Mit seiner Ersatztheologie hat das Christentum aber allezeit das Gegenteil von dem bewiesen, was es behauptet. Das beweist uns die Geschichte unwiderruflich.
Mit seinen Lehren und seiner Vergangenheit tritt es nicht nur den Schöpfer mit Füssen, ebenso die Würde jedes einzelnen Menschen. Darauf machen wir immer und immer wieder aufmerksam. Das tun wir nicht etwa, weil wir andere bekehren wollen. Religiöse Irrtümer bringen Menschen um ihre Würde und Freiheit, die JaHuWaH, gemäss SEINEM Bilde, in jeden Menschen hinein gelegt hat. Gerade die Lehre vom Glauben an eine Erlösung durch das Blut einer Gottheit und deren Auferstehung, ohne die angeblich niemand in den Himmel kommt, hat eine Masse von Menschen ins Unglück gestürzt.

Vor allem in der Woche vor Ostern und an Ostern erneuert das Christentum seine Ersatztheologie (Antijudaismus) in Hochform. Diese völlig normale Woche wird z. B. von den TV- und Radiomoderatoren der Schweiz im katholisch-traditionellen Sinn des Vatikans als Karwoche bezeichnet. Was heisst Karwoche? “Die Karwoche (Althochdeutsch kara ‚Klage’, ‚Kummer’, ‚Trauer’; früher: Charwoche, auch: Stille Woche) ist im christlichen Kirchenjahr die letzte Woche der Fasten- oder Passionszeit und damit die Woche vor Ostern”. (Quelle).

Moderatoren der offiziellen Schweizer TV- und Radionachrichten, vor allem vom Wetterdienst, sprechen nicht mehr, wie üblich, von den allgemein bekannten Wochentagen (deren Bezeichnungen sind ja bereits heidnischen Ursprungs). Die Woche wird nach dem katholischen (antijüdischen) Gesetz in Karwoche umbenannt, der Donnerstag in Gründonnerstag, der Freitag in Karfreitag, der Samstag in Karsamstag und der Sonntag als Ostern (Auferstehungstag).
Sie sind sich damit wohl nicht bewusst, dass sie damit alljährlich einen wesentlichen Beitrag und Neuaufschwung zum Antisemitismus in unserem Lande leisten. Seit Paulus beherrscht die Ersatztheologie (Antijudaismus) den Glauben der Christen. Die Ersatztheologie (die Verdammung der Juden) ist der Kern des christlichen Glaubens, der Kern von Ostern. In der Fasten- und Passionszeit wird den Getauften alljährlich eine gehörige Portion antisemitischer Wiederbelebungsinjektionen verabreicht. Die Folgen bleiben in diesen gefährlichen Tagen nicht aus.
Gerade in dieser Woche (Karwoche genannt) wird den Kindern die Ersatztheologie (der Judenhass) in äusserst konzentrierter Form verabreicht. Das erste Mal wird ihnen das Gift der Ersatztheologie (Judenhass) in der Vorbereitung auf die Erstkommunion und bei der Erstkommunion verabreicht. Das zweite Mal in einer Hochdosis während der katholischen Fasten-und Passionszeit (Ostern). Protestanten, freikirchliche und alle anderen christlichen Gemeinschaften praktizieren die Verabreichung des ersatztheologischen Giftes nicht minder auf ihre Weise.
Halten wir fest: In der Karwoche werden die Kinder der Getauften zu einem scheinbar harmlosen Judenhass instrumentalisiert. Doch was in dieser Zeit der Fasten- bzw. Passions- und Osterzeit in die Kinderherzen eingepflanzt wird, das wird nicht mehr auszurotten sein.

Warum werden in den offiziellen täglichen TV-Nachrichten der Schweiz während der Osterzeit die Wochentage nach der Auferstehungslehre des Paulus benannt? Angeblich hat sich dem Paulus, gemäss seinem Zeugnis, in einer Vision eine griechisch-römische Gottheit als Gottheit Jesus Christus geoffenbart. Sie hat sich ihm als Erlöser der Menschheit geoffenbart, die angeblich von den israelitisch-jüdischen Propheten verheissen und von den Juden ermordet worden war. Das ist natürlich ein nicht verantwortbarer Unfug, der schwerwiegende Folgen für die Juden und die Menschheit mit sich brachte und bringt (Zahllose Pogrome, Holocaust und unbeschreibliche Verbrechen der Hamas mit Unterstützung der Getauften Welt, der UNRWA).
Dieser griechisch-römische Gott behauptete von sich, dass ohne den Glauben an ihn, verbunden mit dem Leiden und dem Blut, dass sein Vater-Gott (Zeus, (Zéus), Deus, Gott) von ihm forderte, kein Mensch gerettet und in den Himmel kommen würde, d. h. also nach dem Tod in der Hölle enden würde, grauenvoll, nicht wahr! Es gäbe nämlich eine Auferstehung des Leibes, die er mit seinem Blut bewirkt habe. Wider besseres Wissen wird behauptet, dass er auferstanden sei, und so würden alle, die an ihn glauben auferstehen: “Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden” (1.Kor 15,22). “Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes (Hölle) bleibt auf ihm (Joh 3,36, Mk 16,16; Mt 28,19; Gal 1,8-9). (Im heräischen Ur­text gibt es keine Hölle, die wurde von der kath. Kirche als Drohgebärde auf der Basis der griechischen Gottheit Hades erfunden.)
Das mit Adam ist eine Bildrede, eine Metapher, die nicht wörtlich genommen werden darf, wie das Paulus und die Getauften (hl. Augustinus) tun. Das musste zu einer nicht enden wollenden Katastrophe führen.
Die Nachfolger des Paulus haben diese Visionen des Paulus weiter mit echten israelitisch-jüdischen Zeugnissen vermischt und vertieft. Daraus sind die vielen Evangelien entstanden (vgl. Lk 1,1-4), die im 4. Jh. von Papst Damasus und dem Kirchenvater Hieronymus auf vier reduziert, eine definitive inhaltliche Form und Anpassung an die griechisch-römische Reichsreligion erfuhren (vgl. Gim 420).
Damit war definitiv eine Art christliche Bibel geschaffen, das sogenannte Neue Testament. Es wurde zur Richtschnur aller im römischen Reich gemacht, wollten sie nicht laufend mit der Schärfe des Schwertes verfolgt und beraubt werden. In diesem Neuen Testament sind die prophetischen Inhalte und vieles mehr äusserst perfid und folgenschwer umgedeutet und in schändlicher Weise als der neue antijüdische Heilsweg verankert worden. Die Juden sind darin verworfen, verdammt und durch die Getauften ersetzt (darum Ersatztheologie). Für sie gibt es nach, der Lehre der Getauften, nur einen Weg vor der Bewahrung der bevorstehenden Höllenqualen, wenn sie sich auf die Namen der drei griechisch-römischen Gottheiten (Trinität) taufen lassen, also Christen werden. Das war uns in unserem früheren Glaubensleben nicht im Geringsten bewusst, so sehr waren wir von der Ersatztheologie indoktriniert. Mit all unserem Eifer funktionierten wir, blind gemacht, in diesem religiösen System.
Erst ein tiefgreifendes und lang anhaltendes Studium der prophetischen Texte im TaNaCH (“AT”) und der geschichtlichen Fakten rüttelte uns auf. Schritt für Schritt wurden wir aus diesem religiösen Wahnsinn und Widerspruch heraus geführt. Der Prozess der Befreiung aus dieser religiösen Finsternis der christlichen Irrtümer (der Ersatztheologie, im Zusammenhang mit der Lehre von einer Auferstehung durch das Blut der griechisch-römische Gottheit Jesus Christus und der Trinitäts-Irrlehre) war lang und manchmal sehr schmerzhaft. Die Beharrlichkeit aber hat sich gelohnt.

Wir zahlen jedes Jahr Radio und Fernsehen: “Jeder Privathaushalt zahlt eine jährliche Abgabe von 335 Franken”. Wir müssen also alle diese Bundessteuer zahlen, d. h. diese vom Antijudaismus geprägten TV- und Radionachrichten in der Osterzeit müssen wir alle mitfinanzieren. In ihrer religiösen Hörigkeit auf den Vatikan gehen die Verantwortlichen von TV- und Radio äusserst respektlos mit den Juden um, obwohl wir diese folgenschwere antijüdische Irrlehre wie Ostern/Auferstehung in keiner weise mehr unterstützen wollen. Sie ist vom TaNaCH (“AT”), vom prophetischen Wort her und vom Bekenntnis der Juden niemals zu rechtfertigen.

Was aber soll’s! Wir dürfen heute befreit von diesen Irrtümern leben, unsere Verantwortung wahrnehmen und uns herzhaft an den Segnungen JaHuWaHs freuen. Heute funktionieren wir nicht mehr nach religiösen Vorgaben, die kein Leben in sich haben. Wir leben, wir sind wahrhaftig zu neuem Leben auferstanden. Wir können mit Getauften in echtem Frieden leben, ohne uns mit ihnen zu streiten. Wir werden aber nie mehr ihren antijüdischen Osterglauben mit ihnen teilen und wenn notwendig und angebracht nicht schweigen über ihren religiösen Widerspruch und Unsinn.
Wo Menschen versuchen, mit ihrem religiösen System andere Menschen ihrer Würde und Freiheit zu berauben, die JaHuWaH jedem Menschen in seiner Ebenbildlichkeit geschenkt hat, werden wir uns wehren und aufklären. Das tun wir mit grosser Freude und anhaltender Dankbarkeit.
Bleibt alle reich gesegnet in diesen gegenwärtigen Herausforderungen.
Mit herzlichen Grüssen Shabbat Shalom.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns wieder am 21. April 2024 um 14,00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger-Schmid, Allmenhag 2, 2577 Finsterhennen. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.