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"Shma (Höre) Israel: JaHuWaH ist unser Elohim (d.h. Erlöser). JaHuWaH ist einzig EINER" (5Mo 6,4; Mk 12, 29-30). Fragen zur Dreieinigkeit!"

Glaubensimpuls 110 von Gregor Dalliard

In den letzten Wochen sind die Diskussionen um die Dreieinigkeitslehre im deutschsprachigen Raum neu entfacht. Noch nie sind so viele Anfragen und “Hilferufe” bei mir eingegangen, was ich nicht etwa als Belastung empfinde, im Gegenteil, ich freue mich sehr darüber! JaHuWaH öffnet in dieser Zeit immer mehr Herzen für sein Zeugnis und Bekenntnis im TaNaCH. Immer mehr Bibelleser merken, dass so manche Lehren der Kirchen, der Freikirchen und der christlichen Gemeinschaften nicht mit dem Willen JaHuWaHs und der Lehre des Jahushua von Nazareth übereinstimmen.

Wie ich schon öfters erwähnte, sind die Kirchen, Freikirchen und christlichen Gemeinschaften auf dem Fundament der katholischen Denkweise aufgebaut, auf der Theologie des Paulus und der Kirchenväter, d. h. auf der Ersatztheologie, die nichts anderes als Antijudaismus ist. Sie sind in den Grundlehren der Kirchenväter weiterhin gefangen, obwohl sie im Laufe der Zeit einzelne dieser Lehren über Bord geworfen haben. Das taten sie unterschiedlich stark und das betrifft nie die grundlegenden Irrtümer.
Innerhalb dieser Kirchen und der christlichen Gemeinschaften hinterfragen heute viele Menschen die angebliche Treue ihrer Führung zu den Inhalten des TaNaCHs (Bibeltreue). Sie möchten eine neue persönliche Beziehung zu JaHuWaH aufbauen, die aber auf der Treue zu JaHuWaH beruht, wie sie uns im TaNaCH vermittelt ist (der eigentlichen Bibel). Nach dem Zeugnis der Propheten ist die Bibel der TaNaCH (“AT”). Von einem “NT” wussten sie nichts.
Die jüdische Religionswissenschaftlerin Ruth Lapide, die regelmässig im “bibel TV” Stellung zu biblischen Themen bezieht und verschiedene Zusammenhänge aufzeigt, hat unter Christen eine Lawine von Fragen ins Rollen gebracht. Sie kennt das sogenannte “NT” wie wohl kaum ein Christenmensch. Sie hält sich zwar in manchen Aussagen bedeckt, erscheint wie angepasst. Das aber tut sie offenbar nur deswegen, weil sie sonst keine Möglichkeit hätte Einfluss auf suchende Christen zu nehmen. Auch sie lehnt vom Zeugnis des Juden Jahushua von Nazareth her die Dreieinigkeitslehre konsequent ab.

Die angebliche Lehre über eine Dreieinigkeit im TaNaCH ist anhand des TaNaCHs selbst leicht zu widerlegen. Als erstes Prinzip gilt es Folgendes zu beachten: JaHuWaH gebietet uns in der Thora nichts zu seinem Wort, zu seinen Weisungen in der Thora, hinzuzufügen oder wegzunehmen (vgl. 5Mo 4,2; 13,1 u.a.m.). Wenn wir also in Mt 4,4 Worte Jahushuas lesen, dann zitiert er aus 5Mo 3,8. Alles, was wir lehren und glauben muss also in diesen Schriften (Quellen des Lebens) enthalten sein.

Jahushua (Jesus) erinnert uns in seinem Leben, im Umgang mit JaHuWaH und seinem Wort, an das zweite Prinzip auf das wir bei der Bibelauslegung achten müssen. Es ist das gleiche Prinzip, das auch allen Propheten zu eigen war: “Es steht geschrieben: Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund JaHuWaHs ausgeht” (Mt 4,4). Jahushua zitiert hier allgemein gültige Worte aus der Thora (5Mo 3,8). Diese Worte sind fundamentale Lehraussagen der Thora. Darum sind Thora und Propheten Massstab und Richtschnur an die sich jedes Bibelverständnis halten muss. In dieser Grundhaltung verstehen wir die Bibel, also den Willen JaHuWaHs. Nur so werden wir SEINER gerecht. Darin liegt auch der Segen und der Trost JaHuWaHs verborgen, aus dem wir in allen Dingen des Lebens reichlich schöpfen dürfen.

Worauf ich immer wieder gerne hinweisen möchte, ohne dabei müde zu werden, das ist das dritte Prinzip: Jahushua ist nicht gekommen die Thora (Weisungen zum Leben) und die Propheten aufzulösen. Hätte er das gemacht, dann hätte er Eigenes gelehrt. Er hätte sich selbst widersprochen und uns dadurch vom Leben aus und mit JaHuWaH, unserem Schöpfer, getrennt.
Im Gegenteil: Jahushua hat verirrte, bzw. verlorene Juden zum wahren Leben, zur Thora und zu den Weisungen der Propheten, zurückgeführt (vgl. Mt 15,24). In seinen Aussagen, die im “NT” zu finden sind, beharrt er darauf, dass er nichts Neues und nichts Eigenes lehrt: “Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen (der in der Thora und in den Propheten offenbart ist) tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus JaHuWaH ist oder ob ich aus mir selbst rede. Wer aus sich selbst redet (nicht im Lichte der Thora), sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der mich gesandt hat, der ist wahrhaftig, und Ungerechtigkeit ist nicht in ihm. Hat nicht Moshe euch die Thora gegeben?” (Joh 7,16-19).

“Meint nicht, dass ich gekommen sei, die Thora (die Weisungen zum Leben) oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu bestätigen (erfüllen, euch vorzuleben). Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von der Thora (den Weisungen zum Leben) vergehen, bis alles vollendet (geschehen) ist. Wer nun eine der geringsten Weisungen JaHuWaHs aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt wird der Elendeste heissen in der Gegenwart JaHuWaHs” (Mt 5,17-19). Was gilt es darum zu beachten? Wir finden im “NT” Aussagen oder “Zusammenhänge, die dem Gesamtzusammenhang der Thora und der Propheten fundamental widersprechen. Die Gründer des Christentums haben bei der Fassung des “NT” Zusammenhänge des TaNaCHs bewusst geändert, umgedeutet, Worte oder Sätze später Jahushua in den Mund gelegt, die er als anerkannter Jude und Rabbi unmöglich gesagt haben konnte. Das taten sie im Zuge ihres grenzenlosen Antijudaismus, der seinen Anfang bei Paulus genommen hatte, vor allem als Folge der Lehre in Gal 1,8-9 (Ersatztheologie).

Dabei geht es vor allem um die Anbetung, des EINZIG EINEN, d. h. das Vertrauen zu IHM (vgl. 5Mo 6,1-9; Mk 12,29-33). Von IHM allein erfährt der Mensch Ordnung und Segen, Bewahrung vor religiösem Missbrauch. Das vierte Prinzip, das wir beachten müssen: Jahushua selbst zitiert in allen Grundfragen des Glaubens und des Lebens Thora und Propheten. Darum sagte Jahushua: “Denn es steht geschrieben: “Du sollst JaHuWaH, deinen Elohim, anbeten und ihm allein dienen” (Mt 4,10). Hier zitiert Jahushua die Thora, die Weisungen JaHuWaHs aus 5 Mo 6,13; 10,20 und der Propheten: 1Sam 7,3 u.v.m.
Die Schreiber des “NT” haben uns solche Aussagen korrekt überliefert. Was aber war das Ziel der Gründer des Christentums? Die Christen sollen diese Worte im umgedeuteten Sinn verstehen und einordnen, nämlich im Sinne der Ersatztheologie des Paulus. Was heisst das? Diese Aussagen Jahushuas im “NT” sollen beweisen, dass der ganze TaNaCH (“AT”) auf die Gottheit Jesu Christi und die Erlösung durch Jesus Christus hinweist. Was ist der Gipfel der diabolischen Verführung? Die Schriften des “NTs” sollen beweisen, dass selbst Jahushua von Nazareth die Überzeugung der Ersatztheologie vertrat und lehrte. Darum wurden ihm eine Menge Aussagen in den Mund gelegt. Er selbst soll sich dabei angeblich auf den TaNaCH berufen haben. Das ist ein schändlicher Missbrauch.

Ein fünftes Prinzip, das es zu beachten gilt: Weder Jahushua von Nazareth noch seine Bibelschüler (von den Christen fälschlicherweise Apostel genannt) kannten ein NT. Der Bischof von Rom, der Papst, und die Kirchenväter trugen die zahllosen “Berichte” im 4. Jh. u. Z zusammen. Das gesammelte Material wurde von dem Kirchenvater Hieronymus überarbeitet. Willkürlich passte er die meisten Berichte dem griechisch-römischen Geist an. Er veränderte, schrieb um, passte die Inhalte dem römischen Geist an. Daraus entstand das Neue Testament, das wir heute in Händen halten.
Für Jahushua und seine Bibelschüler bestand die Bibel einzig und allein aus den 5 Büchern des Moshe, den Propheten und den übrigen Schriften im TaNaCH (“AT”), aus dem also, was die Kirchen fälschlicherweise das Alte Testament nennen. Das allein war für sie die verbindliche Quelle des Glaubens aus der sie die Werte des Glaubens und des Lebens schöpften. Eine andere Bibel als den TaNaCH kannten sie nicht.
Ebenso wenig kannten sie irgendwelche Zusätze zu JaHuWaHs Wort, die man als eine neue Bibel, als Neues Testament, der Thora und den Propheten gleich zu beachten hätte. Das wäre für sie unvorstellbar gewesen. Das hätte für sie Abfall von JaHuWaH bedeutet. Ebenso der Verlust von einem sinnerfüllten Leben und damit die Abkehr von einem verantwortungsvollen Leben.

Noch einmal: Im 4. Jh führten Kirchenväter und Papst eine umfassende Sammlung von allen möglichen Berichten und Schriften über Jahushua und seine Bibelschüler durch. Es gab unzählige Legenden und Berichte, eine zahllose Menge an “Evangelien”, deren Inhalte voller Widersprüche zueinander waren (vgl. Lk 1,1-4). Diese wurden gesammelt und nach längerer Zeit auf ein Buch reduziert, das der Papst dann bewusst als Neues Testament, als die Bibel der Christen, bezeichnete.
Nach christlichem Verständnis hatten Thora und Propheten ihren Zweck erfüllt: Jesus Christus ist der in der Thora, von den Propheten und in den Schriften verheissene König. Das kann und muss nur der Jude Jahushua von Nazareth sein. Damit haben diese Schriften ihren Zweck erfüllt und sind zu nichts mehr tauglich. Worin aber sollen sie noch Beachtung finden?
Sie gelten den Getauften als Beweis dafür, dass sich die Messianischen Verheissungen aller Propheten in der neuen Gottheit Jesus Christus (der paulinischen Gottheit) erfüllt haben. Ein wahnsinnig frommer Trugschluss. Der Jude und Rabbi Jahushua von Nazareth soll der Mensch gewordene Gott auf Erden sein, der mit seinem Blut die Menschheit erlöst haben soll?. Doch davon spricht kein biblischer Prophet. Damit aber wurde der TaNaCH (“AT”) für die Anhänger des Paulus ausser Kraft gesetzt (vgl. Dan 7,25). So scheint es, aber das ist ihnen bis heute nicht gelungen! Das ist durch das verheissene Wort JaHuWaHs unmöglich.

Zu allem Übel kommt noch die Tatsache hinzu, dass viele Kirchenmenschen sich nie so ganz im Klaren darüber waren und sind, zu welchem der drei Götter sie jeweils beten sollen. Manchen bereitet diese Tatsache eine echte Not. In ihrer Not diesbezüglich sagte mir eine Frau: Am Morgen betet ich Gott den Vater an, am Mittag zu Gott den Sohn und am Abend zu Gott dem heiligen Geist, dann bin ich beruhigt, weil ich weiss, dass dadurch keine der drei Gottheiten eifersüchtig auf die andere sein muss! Manchmal praktiziert sie den Rhythmus der Anbetung in umgekehrter Reihenfolge!

Hier einige Bibelstellen die uns beweisen, dass die Bibel keine Drei-Gott-Personen (Trinität) kennt, und auch, dass der Jude Jahushua niemals ein Gott war! In 5Mo 18,18 offenbart JaHuWaH Moshe, dass er seinem Volk, nach seinem Tod aus der Mitte seiner Brüder wieder einen Propheten senden wird: “Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte (Thora, Propheten und Schriften) in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde….” In 5Mo 18,15 sagt Moshe: “Einen Propheten wie mich wird dir JaHuWaH, dein Erlöser, aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören….”

In Jo 5,39-47 soll uns eine weitere Irrlehre eingebläut werden. Vergessen wir nicht, als das “Evangelium” nach Johannes geschrieben wurde, war Jahushua von Nazareth schon seit längerer Zeit von Paulus zur einer griechischen Gottheit gemacht worden. Die Schreiber des “Evangeliums” nach Johannes legen darum Jahushua folgende Worte in den Mund: “Denn wenn ihr Moshe glaubtet, so würdet ihr mir glauben, denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?” Damit lösten die Kirchengründer eine grosse Verwirrung aus.   Die Kirchengründer wollen damit suggerieren, Moshe hätte nur von Jahushua gesprochen und zwar als Gottheit auf die alle hören sollen, wollen sie nicht dem immer währenden Gericht verfallen. Im Geiste JaHuWaHs und der Propheten hingegen bezeichnet Jahushua solche Lehrer als Menschenmörder, weil sie der Thora (dem Leben) widersprechen und aus dem Eigenen lehren (vgl. Jo 8,44). Auch diese Aussage in Joh 8,44 versuchen die Kirchenväter den Christen so zu vermitteln, als würde Jahushua damit die Juden meinen, die sich am TaNaCH orientieren. Der Mensch lebt von jedem Wort, das vom Munde JaHuWaHs ausgeht. JaHuWaH gab die Weisungen und Segnungen der Thora, damit wir Leben haben, und ihm, unserem Schöpfer zur Ehre, ein gesegnetes Zusammenleben führen können.

Am zweiten grossen Wallfahrtsfest, am Fest Shawuoth (Pfingsten), das JaHuWaH verordnete, war der Tempel zu Jerushalajim voller Juden aus aller Welt. Kepha (Petrus), der Jude, ging zum Tempel (vgl. Apg 3,8). Als überzeugter Jude durfte er in den Tempel gehen. Dort hielt er eine Predigt (Apg 3,12ff), bei der er - man höre und staune - 5Mo 18,15 zitiert um zu beweisen, dass Jahushua ein Prophet ist, nicht ein Mensch gewordener Gott”. Er bezeichnet ihn als den Propheten, den der Vater aus der Mitte der Brüder (der Juden) erstehen liess!: “Moshe hat schon gesagt: Einen Propheten wird euch JaHuWaH, euer Erlöser, aus euren Brüdern (aus den Juden) erwecken, gleich mir; auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird. Es wird aber geschehen: jede Seele, die auf diesen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volk ausgerottet werden” (Apg 3,22-23).
Dann aber haben die Christen Pech gehabt. Seit Moshe gab es immer wieder Propheten. Moshe war nicht der einzige. Gleich nach seinem Tod folgte der nächste usw. usf. Jeder aus dem TaNaCH lebende Prophet, der nach Moshe kam, war der Prophet. Wer auf diesen Prophet nicht hörte, galt als verlorenes Schaf. Lassen wir uns von keiner Verdrehung der Worte durch die Gründer des Christentums irreleiten. Egal ob sie von der später entwickelten Gottheit Jesus kommen oder ob diese Worte später Jahushua von Nazareth in den Mund gelegt worden sind oder angeblich von einem seiner Bibelschüler stammen.

Die Predigt des Kepha löste eine umfassende Erweckung unter den Juden aus, denn in wenigen Tagen erkannten fünftausend Juden Sendung und Dienst des Jahushua und kehrten zu JaHuWaH um (vgl. Apg 4,4), Jahushua von Nazareth hatte unzweideutig gelehrt: “Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel” (Mt 15,24). In kurzer Zeit kehrte ebenso eine grosse Menge der Priester (Sadduzäer) zu JaHuWaH um – zurück zum Schafstall des einen Hirten JaHuWaH (vgl. Apg 6,7).
Kepha bezeichnet Jahushua nicht als einen Gott, der einer von drei Gott-Personen ist, drei Personen die aus Gott dem Vater, Gott dem Sohn und Gott dem heiligen Geist bestehen. Er bezeichnet Jahushua schlicht und einfach als einen Propheten, gemäss dem Zeugnis aller Propheten, die der Vater aus den jüdischen Brüdern, als Juden, erweckte, erstehen liess (vgl. Apg 10,38). Wäre Jahushua nach dem Zeugnis des Moshe in der Thora nicht ein Prophet gewesen, sondern die zweite Gottheit von drei Gottheiten, dann hätte Kepha vor den versammelten Juden im Tempel Jahushua von Nazareth nicht als einen Propheten bezeichnet und hätte die Thora nicht zitiert. Er hätte offen von drei Gottheiten, von drei Gott-Personen gesprochen. Er hätte kein Blatt vor den Mund genommen.

Wir können Kepha doch nicht vorwerfen, dass er bei seiner öffentlichen Rede im Tempel die Lehre von drei Gott-Personen unterschlagen hätte. Warum hätte er alle Zuhörer belügen sollen? Unter der Führung der dritten Gottheit, dem hl Geist, sollen uns die Gottheit JaHuWaH und die Gottheit Jesus Christus erst auf den Konzilien 325 in Nizäa und 381 in Konstantinopel (Istanbul) die Lehre von drei Gottheiten geoffenbart haben. Das wollen uns die Gründer des Christentums in ihrer antijüdischen Versessenheit glauben machen. Solches zu lehren widerspricht aller Redlichkeit und jeder seriösen Bibelauslegung. Wir weigern uns einen solchen heidnischen Irrsinn weiterhin zu glauben.
Auf diesen Konzilien werden JaHuWaH, die Propheten, Jahushua und seine Bibelschüler in perfider Weise offiziell und definitiv geschändet und verleugnet. Der Grund dieser Lehre hat mit der Überheblichkeit und Eifersucht radikaler fundamentalistischer Kirchenväter über das auserwählte Volk zu tun. Daneben natürlich mit der tief verwurzelten kulturellen Bindung an das heidnische Muster von drei Gott-Personen. Drei Gottheiten gehörten zum religiösen Muster fast aller antiker Völker. Diese Männer schreckten nicht davor zurück ihr abtrünniges verkehrtes Denken gewaltsam durchzusetzen (vgl. die Gräuel unter den Päpsten in ihrer Frühzeit, die endlosen Pogrome, die spätere Inquisitionen und endlosen Kriege im Namen Jesu). Sie lehrten und lehren die Menschen bis heute aus dem Eigenen (vgl. Jo 8,44).

Zudem bezeichnete Jahushua sich selbst als einen Propheten, was wir als sechstes Prinzip bezeichnen könnten: “Und Jahushua sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausser in seiner Vaterstadt und unter seinen Verwandten und in seinem Haus” (Mk 6,4; Mt 13,57; Lk4,24). Dieser Bericht ist allerdings später, im Zuge des Judenhasses hinzugefügt oder wesentlich umgedeutet worden. Und als siebtes Prinzip gilt: Auch die übrigen Jünger wiesen auf Moshe und die Propheten hin und verkündeten Jahushua als einen Propheten (vgl. Jo 1,45; Lk 24,19; Apg 7,37). Ebenso gilt als achtes Prinzip: Auch das jüdische Volk erkannte und bekannte Jahushua als einen Propheten (vgl. Lk 7,16; Mt 21,11.46; Jo 4,19; 7,40; 9,17).

Im nächsten Gim werde ich auf weitere Bibelstellen eingehen.
Von Herzen wünsche ich allen eine ungeteilte Liebe und Freude an JaHuWaH und damit auch eine verinnerlichte Shabbatfreude, auch allen, die arbeiten müssen.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein auf Samstag, den 17. Dezember 2022 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.