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Pessach-und der Pharao. Ist Trump der moderne Kyrus? "...und wer dir flucht (dich vernichten will), den werde ich verfluchen (in die Vernichtung rennen lassen)" (1Mo 12,3).

Glaubensimpuls 750 von Gregor Dalliard am

Die aussergewöhnliche Beziehung Abrahams zu dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten, der Himmel und Erde ins Dasein rief und den Menschen in SEINEM wunderbaren Bilde schuf, hat die Welt verändert, denn mit dieser Beziehung Abrahams ist das Himmelreich auf der Erde angebrochen. Danke! Seit dieser Zeit nimmt das Bestreben nach der Würde des Menschen (Menschenwürde), wie sie JaHuWaH dem Menschen geschenkt hat, laufend zu, weil ER ihn in SEINEM Bilde geschaffen hat.

JaHuWaH, dem Schöpfer des Lebens und Seinem Werk der Menschenwürde haben sich die klerikalen Mächte (die Begründer des Götzendienstes) immer schon entgegen gestellt. Das ist der Götzendienst in allen seinen etablierten religiösen Ausdrucksformen in der Welt, leider auch des Christentums. Darin wird die Erschaffung des Menschen im Bilde JaHuWaHs bekämpft oder umgedeutet. Was Recht und Gerechtigkeit ist, wird von dem Klerus der jeweiligen Religion definiert, d. h. der Menschenwürde entgegengesetzt, so wie sie JaHuWaH definiert und fordert. Diese Auseinandersetzungen zwischen den Klerikern (der Priesterschaft) und den Propheten begleiteten die ganze Geschichte Israels. Die Befreiung aus dem klerikalen Götzendienst, aus dem religiösen Würge-Griff der klerikalen Mächte, ist immer mit vielen Schmerzen und Leid verbunden, das war und ist im Judentum so, im traditionellen und freikirchlichen Christentum ist das so; und auch im Islam ist das nicht anders. Das erleben wir gerade im gegenwärtigen Krieg, den Israel und die Amerikaner gegen das mörderische Mullahregime führen, gegen die islamische Priesterelite, die islamischen Kleriker. In diesen Tagen geschehen tiefgründige Veränderungen.

Diese tiefgründigen Veränderungen leuchten in dem alljährlich wiederkehrenden Pessach-Fest auf, und das in seiner ganzen Fülle. Obwohl dieses damalige Geschehen von vielem überlagert ist, suchen und finden wir im Pessach-Fest den “Schatz im Acker”. Aus dem Glaubensschritt oder vielmehr dem Vertrauensschritt Abrahams zu dem El Eljon, dem Höchsten, ist die Frucht der aussergewöhnlichen Beziehung der Israeliten zu dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten erwachsen. Wie oben gesagt: mit dieser Beziehung Abrahams ist das Himmelreich auf der Erde angebrochen. Ich möchte betonen: mit der Beziehung Abrahams zu dem El Eljon, dem Höchsten. Darin haben traditionelle Priesterschaften keinen Platz. Und wenn es solche gibt, dann stehen sie dem Willen und der Menschenwürde, die JaHuWaH entspricht, entgegen, anders als das Melchisedek, der Priester des Höchsten und der König der Gerechtigkeit tat. (Siehe Melchisedek: Gim 570).
Nur in dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten, der Himmel und Erde ins Dasein rief, ist es möglich, innerhalb der Menschheit das Richtige zu tun. Die Menschheit ist seit der Beziehung Abrahams mit IHM aufgefordert, unablässig nach Recht und Gerechtigkeit, nach Gnade und Wahrheit (Treue) zu streben und sie im Alltag umzusetzen, denn “Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Grundfeste. Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her. Glücklich ist das Volk, das den Jubelruf kennt! JaHuWaH, im Licht deines Angesichts wandeln sie”. Und dazu gehört das Bekenntnis: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht“ (Ps 36,10). Danke!
(Siehe dazu Gim 694: Licht:“Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). Der sein Haus auf den Felsen baut (vgl. Mat 7,24-27)). Die Elite der Kleriker tritt diese Botschaft des Lebens mit Füssen, sie stellt sich mit allen Mitteln dagegen, denn sie weiss genau, dass sie die Herrschaft über die Menschen verliert, wenn sie sich ungeteilt auf JaHuWaH einlässt, so wie das Melchisedek, Abraham und zahllose andere Menschen heute tun.
Ich verweise gerne auf Gim 562 mit der Überschrift: Der tiefste Lebenssinn für Zeit und Ewigkeit. Teil 1. In diesem Gim wies ich auf das zentrale Fundament des menschlichen Zusammenlebens hin, das uns die israelitisch-jüdischen Zeugen durchgehend vermitteln. Im Psalm 89,15 ist uns diese Botschaft kompakt vermittelt.

In diesen Tagen wird viel über den Pharao, Mose und Trump geschrieben und verglichen. Der Pharao sah sich als der oberste Gott der Götter. Rigoros wurde diese Ideologie von den Priestern im ganzen ägyptischen Land gepflegt, gefördert und den Menschen eingepfropft, und das mit allen Mitteln. Um die Gottheiten zu besänftigen und den Gott-König, den Pharao, in seiner Macht und in seinem Stolz erhalten zu können, wurden alljährlich zahllose Rituale strengstens praktiziert. Aus dieser religiösen Kultur war es unmöglich auszubrechen. Der sichere Tod stand in Fels gehauen fest, es sei denn die betreffende Person verliess das Land, wie das Abraham tat.
Anders ist das bei JaHuWaH, dem El Eljon. Die unvoreingenommene Liebe JaHuWaHs ist es, die jeden Menschen in SEINEM Bilde geschaffen hat. Darum und darin ist jedem Menschen jene Menschenwürde geschenkt, die jedem für Zeit und Ewigkeit einen grenzenlosen Selbstwert vermittelt, d. h. den tiefsten Lebenssinn schenkt und damit den Sinn für Recht und Gerechtigkeit, für Gnade und Liebe erschliesst.
Im Gegensatz dazu stand der Pharao. Schauen wir auf die Geduld des Mose. Unermüdlich versuchte er, den Pharao umzustimmen, damit er das so viele Jahre hindurch terrorisierte Volk des Elohims (des “Gottes”) JaHuWaH des El Eljons, des Höchsten in die Freiheit entlassen würde. Der Pharao zeigte Bereitschaft, aber immer und immer wieder verhärtete er von neuem sein Herz und trieb die Juden noch mehr ins Unglück, bis die Zeit gekommen war, da JaHuWaH dem Terror ein Ende setzte. Sicher ist uns in der Torah vermittelt, dass JaHuWaH das Herz des Pharao verhärtete. Nichts geschieht, ohne das Wissen JaHuWaHs. JaHuWaH will, dass die Menschen SEINE Absicht und das Ziel JaHuWaHs verstehen und verinnerlichen. Darum nehmen gewisse Ereignisse eine längere Zeit in Anspruch. Irgendwann war das Mass voll und JaHuWaH wurde von den Israeliten wieder als der einzige König erkannt und verherrlicht. Wir können das ganze Geschehen in 2. Buch Mose, Kapitel 1-15, nachlesen.

Sehr Ähnliches ereignet sich im aktuellen Krieg. Denken wir an all die Bemühungen Israels in all den vergangenen Jahren. Die Islamisten hatten nie die Absicht Frieden mit Israel zu schliessen. Ihr offenes Ziel war die Vernichtung des Staates Israel und aller Juden auf der Welt. Die Europäer haben Israel immer wieder zu neuen Friedensabkommen gezwungen. Und nun bedenken wir, damit ein entführter Jude freikommen konnte mussten die Juden auf Druck der europäischen Politiker als Gegenleistung Dutzende bis Aberhunderte islamistische Mörder freilassen. Das Massaker vom 7. Oktober 2023 an über tausend Juden wurde von den europäischen Politikern weitgehend ignoriert, während die iranischen Dschihadisten in ganz Europa einen nie dagewesenen Auftrieb erfahren.
Wirtschaftliche Interessen und die Abermillionen stimmberechtigten Moslems und Islamisten stehen im Fokus der Europapolitik. Das ist eine Schande!
Aber das Mass ist nun voll. Die Juden wehren sich, und sie haben heute die Kraft und die Mittel dazu. Sie lassen sich von den Europäern, vor allem von den erzkatholischen Ländern Spanien und Irland nicht mehr unter Druck setzen, schon gar nicht mehr vom Vatikan. Diese Zeiten gehen gerade definitiv zu Ende. Sie geben nicht auf, bis die Islamisten, die sich bis heute die Vernichtung aller Juden zum Ziel gesetzt haben, ihrer eigenen Vernichtung zustreben, wie das zur Zeit des Pharao geschah.
Besoffen vom ersatztheologischen Judenhass muss Europa nun den schmerzhaften Weg der Ernüchterung lernen und gehen. Der Machthaber Kyrus, ein unbeschriebenes Blatt, setzte alle von den Babyloniern versklavten Völker in Freiheit, darunter auch die Juden. Obwohl er Heide war wurde er von den Juden als Christus, als Messias, d. h. der Gesalbte des Elohims (des “Gottes”) JaHuWaH des El Eljons, des Höchsten bezeichnet. Wie immer Präsident Trump beurteilt wird, der ebenfalls ein unbeschriebenes Blatt ist, er ist für die Juden der moderne Kyrus, der Christus, der Gesalbte des Höchsten. Wer nur könnte das nach 2000 Jahren grausamster Quälerei und blutigster Verfolgungen durch die Getauften nicht verstehen?

In der Torah ist uns in 2Mo 15,1-21 das sogenannte Siegeslied am Schilfmeer überliefert. Eine Freude, die alles vergangene Leid zurückliess und nach vorne schaute: “Damals sangen Mose und die Söhne Israel JaHuWaH dieses Lied. Sie sagten: Singen will ich JaHuWaH, denn hoch erhaben ist er; Pferd und Wagen warf er ins Meer…Die Wagen des Pharao und seine Streitmacht warf er ins Meer, die Auslese seiner Wagenkämpfer versank im Schilfmeer…Und die Prophetin Mirjam, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand, und alle Frauen zogen aus, hinter ihr her, mit Tamburinen und in Reigentänzen. Und Mirjam sang ihnen zu: Singt JaHuWaH, denn hoch erhaben ist er; Pferd und Wagen warf er ins Meer!”
Gerade dasselbe Muster wiederholt sich jetzt in unserer Welt, nicht mehr mit Ross und Reiter; mit den modernsten Waffen unserer Tage wird der Pharao von heute, das mörderische islamistische Klerikerregime und seine Entourage bekämpft. Anders ist dem islamischen Dschihadismus nicht beizukommen. Hoffen wir, dass Israel und Amerika durchhalten: “…und wer dir flucht (dich vernichten will), den werde ich verfluchen (der Vernichtung preisgeben, in die Vernichtung rennen lassen)” (1Mo 12,3).

Lasst uns einstimmen in das Bekenntnis der Mirjam: “Elohim (‘Gott’) JaHuWaH der El Eljon, der Höchste ist König auf immer und ewig!” Hier wird jeder andere König mundtot gemacht, nicht mehr nennenswert. In dieser freudigen Gewissheit wünsche ich allen von Herzen weiterhin erfreuliche Pessachtage - und lasst uns Gutes tun, Shabbat Shalom. 

Gregor Dalliard

P. S. Ergänzende Glaubensimpulse: Gim 668: “Aber euch, die ihr auf mich hört, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung ist unter ihren Flügeln. Und ihr werdet hinausgehen und umherspringen wie gesättigte Kälber” (Mal 3,20).
Gim 576: Die universelle Ethik JaHuWaHs. Der Mensch erfindet den Teufel. Auf dem Weg zum Friedensreich bringt JaHuWaH das Friedensreich schrittweise zur Fülle. Teil 10.

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 19. April 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!