Der Shomer – der Wächter. Teil 4

Glaubensimpuls 472

Alle Christen hängen an der Brust des Vatikans: Sie glauben und leben aus der Ersatztheologie. Sie haben von ihren Grundlehren her gar keine andere Wahl. Mögen sich einzelne Freikirchen und christliche Gemeinschaften in einigen Lehren noch so sehr vom Vatikan abgrenzen wollen und sich noch so sehr bemühen sich judenfreundlich zu geben – sie bleiben an der Brust des Vatikans hängen. In ihrem Wesen bleiben sie katholisch. Das Ganze ist unecht.

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Der Shomer – der Wächter. Teil 3

Glaubensimpuls 471

Nun ja, heute gibt es zwar von verschiedenen Seiten her Schritte des Aufeinander-Zugehens. Was aber sollten wir uns unbedingt merken? Diese Bemühungen mögen gut gemeint sein, sie bleiben ohne Frucht, klar gesagt, eine Heuchelei. Warum so pessimistisch? Das ist kein angenehmes Thema, aber wir müssen uns damit beschäftigen, bis Konsequenzen folgen. Der Holocaust war die Frucht der immer noch geltenden christlichenTheologie, Heilslehre und Liturgie. Selbst 75 Jahre nach der Schreckenszeit unter Hitler, sind in der christlichen Theologie, Heilslehre und Liturgie keine grundlegenden Konsequenzen gefolgt.

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Der Shomer – der Wächter. Teil 2

Glaubensimpuls 470

Wir sagten im letzten Gim 469: “Im biblischen Sinn (“AT”) ist der Wächter des Glaubens nicht zu verwechseln mit einem Religions-Hüter, der über eine Theologie wacht..”, wie das im “NT” und in allen Religionen der Welt der Fall ist. Sagen wir es ganz einfach. JHWH, und damit das israelitisch-jüdische Volk, kennt keine Theologie. Das Volk kennt das Leben aus, in und mit JHWH, weil es aus IHM gezeugt und geboren worden ist.

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Der Shomer – der Wächter. Teil 1

Glaubensimpuls 469

Sind wir nicht alle irgendwie Wächter? Wir wachen über unser Leben – jeder über sein Leben. Vielleicht müssten wir besser sagen: Wir sorgen uns. Wo ist die Schnittstelle zwischen Wächter sein und sich sorgen? Neben dem täglichen Sorgen ist uns von der Bibel her das Amt des Wächters aufgetragen, zu unserem eigenen Segen und Nutzen. Es ist doch so: Wo Menschen über das eigene Wohlergehen und das der Mitmenschen ein offenes Auge haben und sich engagieren, dort lässt sich anbahnendes Unheil frühzeitig oder rechtzeitig erkennen und möglicherweise abwenden.

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Glaubensimpulse überarbeiten – eine dringende Notwendigkeit!

Glaubensimpuls 468

Ich bin gerade daran meine früheren Glaubensimpulse zu überarbeiten und zum Teil sogar zu löschen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte bin ich schrittweise tiefer in die biblischen Zusammenhänge hineingewachsen. Seit längerer Zeit schon, während der angeblichen Corona-“Pandemie”, als die alten Menschen unter Angst und Schrecken aus den Familien und unserer Mitte entfernt und eingesperrt worden waren, wussten viele Menschen nicht wie sie die Zeit totschlagen sollten. Was blieb vielen anderes übrig als täglich “Ausflüge” in die Medienlandschaft zu unternehmen.

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Der Wille des JaHuWaH und mein freier Wille? Teil 16

Glaubensimpuls 467

Im Gim 458 sagte ich etwas sehr Wesentliches. Es handelt sich um den entscheidenden Wegweiser dem wir folgen müssen, wollen wir die Bibel in ihrem Gesamtzusammenhang als den Willen JaHuWaHs verstehen. Ich möchte den Hinweis dieses Wegweisers unbedingt noch einmal wiederholen, weil dieses Wissen uns den lebenswichtigen Einblick in das Wesen und in den Willen des JaHuWaH vermittelt. Hier wird uns der entscheidende Blick zum Verständnis der Bibel erschlossen. Dieses Wissen lässt uns verstehen, dass wir Mitteilhaber, Mitgestalter am Willen des JaHuWaH sind.

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Der Wille des JaHuWaH und mein freier Wille? Teil 15

Glaubensimpuls 466

Wir dürfen nie vergessen: Seit Abrahams Begegnung mit JaHuWaH (dem Monotheismus) und seiner Berufung, darin ein Segen für die ganze Menschheit zu sein, durchlief das auserwählte Volk verschiedene Entwicklungsstufen auf dem Weg des Glaubens – bis in unsere Tage herein. Es sind Jahrtausende der Entwicklung. Eine Frage, die uns immer wieder beschäftigen sollte: Aus welchem Zusammenhang heraus sind die Gebote/Weisungen JaHuWaHs entstanden, in welchem Zusammenhang stehen sie zueinander und wie sind sie in der jeweiligen Gegenwart auszuleben?

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Der Wille des JaHuWaH und mein freier Wille? Teil 14

Glaubensimpuls 465

In ein schreckliches Dilemma gerät der Bibelleser, der nicht versteht, was in der Bibel zu den Übergängen gehört. Als Übergang in der Bibel gelten bestimmte Normen und Gesetze, die mich heute nicht mehr betreffen, die aber in den Tagen beim Auszug aus Ägypten, bei der Landnahme, zur Zeit der Propheten und Könige etc., etc. absolute Verbindlichkeit und Gültigkeit besassen. Vorschriften, Gebote, die damals einfach dringend notwendig waren, unumgänglich, unvermeidlich, weil sie damals, aus den aktuellen Umständen heraus, notwendigerweise so und so verordnet werden mussten.

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Der Wille des JaHuWaH und mein freier Wille? Teil 13

Glaubensimpuls 464

Im letzten Gim schrieb ich: “Wie wir bereits sehen konnten, sind bestimmte Regelungen und Ordnungen, die JaHuWaH gab, in späteren Zeiten wieder fallen gelassen worden, weil sie nicht mehr notwendig waren. Das, obwohl sie von JaHuWaH, zum Zeitpunkt, als ER sie verordnete, in seinem expliziten Willen, als ewige Ordnungen gegeben worden waren”. Damit meinte ich nicht, dass das israelitisch-jüdische Volk sie eigenwillig, je nach Lust und Laune, hatte fallen lassen. In jenen Tagen, als die Israeliten aus Ägypten herausgeführt wurden, waren die Völker dieser Welt gefangen und gequält in den dunkelsten und grausamsten Formen der Götzendienerei.

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Der Wille des JaHuWaH und mein freier Wille? Teil 12

Glaubensimpuls 463

In Bezug auf dieses Thema, werden die Menschen, die in der Bibel forschen und nach der Anwendung ihrer Inhalte in unseren Tagen suchen, wohl nie einen gemeinsamen Nenner finden. Eines ist gewiss: Die Schreiber der Bibel wollen uns aber JaHuWaH als beweglich vermitteln. Was will ich damit sagen? JaHuWaH hat in jede Zeit durch seine Propheten und Richter hineingesprochen. Wie wir bereits sehen konnten, sind bestimmte Regelungen und Ordnungen, die JaHuWaH gab, in späteren Zeiten wieder fallen gelassen worden, weil sie nicht mehr notwendig waren.

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