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JaHuWaH will unser Vertrauen, weil ER will, dass wir freie mündige Menschen sind. Er ist unser Hirte. Der Dieb will das nicht!

Glaubensimpuls 770 von Gregor Dalliard am

JaHuWaH will das Herz eines jeden Menschen. Warum das? Nicht, weil ER besitzergreifend ist und über uns herrschen will; das hat ER als der EL Eljon, der uns in SEINEM Bilde das Leben gegeben hat, gar nicht nötig. ER will uns nicht in unserer Freiheit einschränken. Im Gegenteil: ER will, dass wir frei sind, diese Freiheit in IHM erkennen, erfassen und sie in vollen Zügen geniessen. Alle Propheten JaHuWaHs sind gekommen, damit sie uns an Folgendes erinnern, so auch der Jude Jahushua (Jeschua): Wer nicht aus dem reichen Lebensschatz JaHuWaHs schöpft und lehrt ist ein Dieb. Und was macht so ein Dieb im frommen Kleid? Er kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Die Propheten sind gekommen und sie schöpfen aus diesem reichen Schatz des Elohims (falsche Übs.: des “Gottes”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten, damit wir Leben haben und es in Überfluss haben. “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). (Siehe Hirte: Gim 720; Gim 723).

Das heisst, IHM in jeder Lebenslage zu vertrauen und daraus zu leben. Niemand kennt das Herz eines jeden Menschen besser als JaHuWaH, der uns in SEINEM Bilde geschaffen hat. Im Gim 768 zitierten wir aus dem tiefgründigen Gebet des König Shlomo, der dies, wie alle im Wort der Propheten gegründeten Juden verstand und auslebte. Darum betete er bei der Tempelweihe: “denn du, du allein kennst das Herz aller Menschenkinder” (1Kö 8,39). Das ist der Schatz, aus dem auch wir heute leben.
JaHuWaH kennt das Herz jedes einzelnen Menschen und das Ergreifendste daran ist, dass Er gerade deswegen jeden Menschen so sehr liebt. Das will nicht in unsere Köpfe hinein, auch nicht in unsere Herzen, weil wir von unserer Religion, vom Christentum her, anders gelehrt und erzogen worden sind. Wer aber den TaNaCH (das “AT”), die Bibel des Juden Jahushua (Jeschua) gründlich durchackert, der wird imstande sein, zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe der Liebe des Elohims (falsche Übs.: des “Gottes”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten ist (nicht des von Menschen gemachten Gottes Jesus Christus), und das zusammen mit den Juden, die im Gesamtzusammenhang der prophetischen Botschaft gegründet waren und sind. Diese Liebe übersteigt alle unsere Gefühle, Meinungen und Anklagen, die uns sooft die Freude des Lebens vergällen. Also weg damit!
Religionsgründer mit ihren Priesterschaften versuchen, uns mit allerlei religiösen Auflagen aus dieser Beheimatung in der alles übersteigenden Liebe JaHuWaHs heraus zu reissen. Sie schaffen in uns Unsicherheiten, ein schlechtes Gewissen; sie beuten uns geistlich und materiell aus. Sie machen uns abhängig von ihren so fromm verpackten religiösen Ideologien und verankerten Traditionen. Damit schaffen sie in uns Schuldgefühle bis zu unserer inneren Verzweiflung und Vernichtung. Wer deswegen depressiv wird, gibt die Schuld gern der Sünde gegen den Heiligen Geist, weiss aber nicht, wie er die begangen hat. Das Durcheinander ist perfekt, dabei sucht man in der Torah vergebens nach einer Sünde gegen den Heiligen Geist, und eine Sünde, die keine ist, kann nie, nie, nie vergeben werden, weder hier noch drüben. Dieses von Menschen gemachte religiöse Durcheinander will JaHuWaH verhindern. Das bezeugen uns alle israelitisch-jüdischen Propheten und auch der Jude Jahushua (Jeschua). Das zu wissen ist so wunderbar und befreiend.

Wir sind Menschen und bleiben ein Leben lang Menschen. Wir sind und bleiben ein Leben lang versuch- und angreifbar. Wir versagen, das ist so, aber wir stehen wieder auf (vgl. Spr 24,16). Denken wir tiefgründig darüber nach, kommen wir nicht mehr aus dem Staunen heraus. Jeder, der JaHuWaH vertraut, fragt sich vermutlich irgendwann: Warum hat Er mich nicht anders geschaffen, beharrlicher, fehlerloser, schlauer, friedfertiger, frömmer; warum bin ich so rückfällig geschaffen worden? Warum bin ich so schnell aufbrausend? Warum bin ich trotz aller meiner Gebete und Verzichte nicht besser geworden? Warum geht es mir nicht, wie diesem und jenem Menschen? usw. usf. Warum dies und das? Diese ewige Fragerei ermüdet uns, macht uns lustlos, aggressiv und freudlos. Wie sich ein Karussell im Kreise (der Superfrömmigkeit) dreht, vermiesen wir uns mit dieser ständigen Fragerei unser Leben selbst, dabei haben wir ein solch wunderbares Zuhause bei JaHuWaH, der uns durch und durch kennt und uns gerade deswegen in alle Ewigkeit liebt. Und übrigens: in einem Karussell wird einem schwindelig - ob das wohl etwas mit dem religiösen Schwindel zu tun hat? Ach so: und auf einem Karussell dreht man buchstäblich durch.
Genau vor einem solchen verkümmerten Leben will uns JaHuWaH schützen, und wenn wir in einem solchen Karussell herumgetrieben werden, ER will uns daraus befreien. Er kann das und ER tut das auch, wenn wir wollen. Der erste Schritt ist es IHN (Ruach) kennen zu lernen, der zweite, IHM zu vertrauen, der dritte Schritt, alles Geschehene und Gegenwärtige in unserem Leben in IHM zu sehen (abzugeben) und der vierte Schritt ist, sich mit nichts und niemandem zu vergleichen, sondern uns jeden Tag in Dankbarkeit an das, was wir sind und haben zu erinnern. Das alles fällt uns nicht in den Schoss. Wir sind Mitgestalter dieses Segens. Dazu hat uns JaHuWaH zur Mitarbeit geschaffen und befähigt, weil wir eben in SEINEM Bilde geschaffen sind.
Weil das so ist und wir unsere Lebenskraft nicht mit allen möglichen Fragen, Vergleichen und mit Gedanken über unsere allezeit wiederkehrenden Versagen vergeuden sollen, will ER unser Vertrauen, unser absolutes Vertrauen, und das in jeder Lebenssituation. Das geht nur innerhalb eines mündigen und verantwortungsbewussten Lebens, das in IHM gegründet ist. Damit wir eine Orientierung im Leben haben, gab ER Mose das Zehnwort, die zehn Weisungen (Verhaltensregeln). Sie regeln die Grundhaltung des Menschen zu dem Elohim (falsche Übs.: “Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten und zu den Mitmenschen. Ich möchte hervorheben: Sie sind Weisungen auf unserem Lebensweg. Und sollten wir gegen eine dieser Weisungen verstossen haben, oder verstossen, dann gibt es den Weg der Besinnung und der Umkehr zu SEINEM Herzen.

“Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie spriessen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es bewirkt, was mir gefällt, und führt aus, wozu ich es gesandt habe” (Jes 55,10-11).
In dieser immer bewährten Zuwendung grüsse ich alle ganz herzlich und wünsche allen eine Ruhe, wie sie im Zuhause des Elohims ( falsche Übs.: des “Gottes”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten möglich ist. Shabbat Shalom.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen (Videokonferenz) in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 18. Oktober 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!