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Der Grund ist gelegt und auch der Aufbau. Wir können darauf und darin leben. Von ganzem Herzen, danke!

Glaubensimpuls 741 von Gregor Dalliard am

" Der Elohim (‘Gott’) JaHuWaH heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden… Stimmt JaHuWaH ein Danklied an, spielt unserem Elohim (‘Gott’) auf der Zither!… JaHuWaH hat Gefallen an denen, die auf ihn hören, an denen, die auf seine Gnade harren" (Ps 147, 3.7.11).
Im Gim 739 habe ich gleichsam auf sechs Fundamente hingewiesen, die zu dem unerschütterlichen Grund unseres Glaubens, oder besser gesagt, unseres Vertrauens, gehören. Gleichzeitig beinhalten diese Zeugnisse auch alle Anweisungen, wie wir in der Wohnung, die auf diesen Grund gebaut ist leben dürfen und darin glücklich sein können. Diese Wohnung ist von JaHuWaH so wunderbar eingerichtet, dass sie durch nichts und niemanden überboten oder ersetzt werden kann, auch nicht durch die Ersatztheologie, sei das die christliche oder die islamische.

Damit ist uns auch klar, dass die Lehre des Paulus in 1Kor 3,10-15 eine heidnische Lehre ist, also eine Irrlehre, die Chaos in den Menschenherzen hervorbringt. Er schreibt das genaue Gegenteil von dem, was die Propheten des Elohim (“Gott”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten allezeit bezeugten: “Denn einen anderen Grund kann niemand legen ausser dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus” (1Kor 3,11). Die Getauften haben sich diesem Irrsinn des Paulus auf Gedeih und Verderb angeschlossen. Für sie ist Jesus Christus der unantastbare Grund. Im Islam nimmt Mohammed sozusagen dieselbe Position ein, wie im Christentum Paulus. Darum lehrt der Islam, dass niemand einen anderen Grund legen kann, als denjenigen, den Allah über Mohamed gelegt hat.
Wie gesagt, hat Paulus seine Lehre aus seinen angeblichen Entrückungen und Visionen von einer Gottheit Jesus Christus empfangen, die absolut nichts mit dem Juden Jahushua (Jeschua) von Nazareth zu tun hat.
Fehler, die wir begehen, haben Auswirkungen auf unser Leben. Und wer macht keine Fehler? Darum sprach Jahushua (Jeschua) zu denen, die eine Frau steinigen wollten: “Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie” (Joh 8,7). Jahushua (Jeschua) kannte das Wesen El Eljons, des Höchsten und wusste, dass nur der El Eljon, der Höchste ohne Sünde ist (vgl. Gim 584). In den israelitisch-jüdischen Weisheitsbüchern des Lebens ist uns das immerwährende Bekenntnis bezeugt, das ausnahmslos jeden Erdenbewohner betrifft, auch Jahushua (Jeschua): “Wer darf sagen: Ich habe mein Herz rein gehalten, ich bin rein von meiner Sünde?” (Spr 20,9). Jahushua (Jeschua) war als Jude ein Mensch wie jeder andere Mensch auch. Die Heiden machten aus besonders herausragenden Menschen Halbgottheiten oder Gottheiten. Das machte Paulus mit dem Juden Jahushua (Jeschua).

Nun, die Auswirkungen einer Sünde können in Segen umgewandelt werden, wenn Einsicht, d. h. aufrichtige Umkehr unser Denken bestimmt. Die Situation von David führt uns in diese Tiefen des menschlichen Lebens hinein, eines Menschen, dessen Leben in der Beziehung zu JaHuWaH eingebettet war, und das im tiefsten Inneren seiner Seele. Nach seinen Verbrechen erlebte David herzzerreissende Zeiten, und das sicher noch bevor der Prophet Nathan ihn aus der Gnade und Barmherzigkeit des Elohims (“Gott”) JaHuWaH überführte.
David erkannte seine Schuld, wurde krank und geheilt! (siehe dazu Gim 204; Gim 230).
Wir sind tief berührt von der Beziehung des Propheten Nathan mit JaHuWaH, dem Elohim (“Gott”). ER hatte Abraham aus dem Götzendienst herausgeführt. Abraham hatte den El Eljon, den Höchsten erkannt, nicht nur das, er hatte eine tiefgreifende lebendige Beziehung zu IHM aufgebaut, denn anders ist sein weiterer Werdegang vom reichen Fürsten zu einem Hirten, vom wohlhabenden Menschen aus der Stadt Ur, in ein strapazierendes Wanderleben eines Hirten, gar nicht erklärbar.

Beachten wir Folgendes: Nathan überführte David. David hatte in seiner verworenen Situation Recht und Gerechtigkeit mit Füssen getreten. Nathan und David kannten die Grundfeste auf der die Nachkommen Abrahams, d. h. die Gemeinde des El Eljons, des Höchsten gebaut ist, und worin sie immer, für Zeit und Ewigkeit, Bestand haben wird: “Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Grundfeste. Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her. Glücklich ist das Volk, das den Jubelruf kennt! JaHuWaH, im Licht deines Angesichts wandeln sie” (Ps 89,15-16).
Ja, das ist es: Gerechtigkeit und Recht, Gnade und Treue, das brauchen wir, und grundsätzlich wünschen sich das alle Menschen. Warum? Weil alle Menschen in SEINEM Bilde geschaffen sind. Auf diesen Grundsäulen ist die Gemeinde JaHuWaHs gebaut. Darauf und darin erleben wir Segen. Diese Grundsäulen werden immer bleiben, darum bekennen die Propheten das immer gültige und wirksame Wort JaHuWaHs: “Vor mir wurde kein Elohim (‘Gott’) gebildet, und nach mir wird keiner sein” (Jes 43,10). “Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern (d. h. auch keinem Menschen-Gott mit dem römischen Namen Jesus Christus und keinem Allah mit seinem Mohammed)” (Jes 42,6-8).
Die Propheten bezeugen einmütig: die “Gemeinde”, die Paulus als Ersatz “gebaut” hat, und zwar auf dem Menschen-Gott Jesus Christus, den er angeblich in Entrückungen und Visionen gesehen und gehört hat, ist im Lichte JaHuWaHs und damit auch im Lichte des Juden Jahushua (Jeschua) von Nazareth eine Verführung mit unvorstellbar schlimmen Auswirkungen auf die Menschheit. Sie musste und muss ins Chaos führen, in unendlich viel Leid, so unter anderem in die zwei Weltkriege, wo Getaufte gegen Getaufte unsägliches Leid über die Menschheit brachten, und schliesslich im Holocaust (deutsch “völlig verbrannt”), wo sie Abermillionen Juden lebendigen Leibes ins Feuer warfen (Shoah).
David bekennt sich zu seiner Schuld und ist bereit die Konsequenzen in seinem Leben auf sich zu nehmen und das im absoluten Vertrauen auf den Vater JaHuWaH. (vgl. dazu Lk 15,11–32, ein Gleichnis, das der Grieche Lukas aus dieser Begebenheit zwischen Nathan und David ins “Neue Testament” hineinschmuggelte!).
Nathan plappert nicht von einem Feuer, das in der Ewigkeit auf David wartet, wie Paulus das später tut. Er schwätzt nicht von einem kommenden Feuer, das nach einer angeblichen Auferstehung seine Taten nochmals von einem Christen-Gott prüft und beurteilt. Das ist heidnischer Unsinn. Das ist schlichtweg religiöser Terror, der an Menschen ausgeübt wird, die keine Kenntnis vom gesamtprophetischen Wort haben. Darum werden sie von den religiösen Führern bewusst und geschickt von der Wahrheit der Propheten ferngehalten, indem sie in schändlicher Weise das gesamtprophetische Wort umdeuten. Das Ziel der Getauften muss seit Paulus bleiben: alle Menschen in die Ersatztheologie (Antijudaismus/Antisemitismus) zu führen und darin zu binden. Das tun sie, indem sie befolgen, was ihnen aus Judenhass von Kindesbeinen an eingebläut worden ist: “Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes” (Mt 28,19). “Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist (dem “Evangelium” des Paulus nicht glaubt), wird verdammt werden” (Mk 16,16; 1Kor 16,22; Gal 1,8-9 u. a. m.). (Siehe dazu Gim 417).
Übrigens wird uns im Gleichnis von Lk 15,11–32 bildlich der Kern dessen vermittelt, was der Wille des Vaters ist, damit wir die Fülle des Lebens haben und aus dieser Fülle jeden Tag mit Freude und Dankbarkeit leben dürfen. In Vers 32 ist uns der Zustand eines Menschen vermittelt, der diese Gemeinschaft mit JaHuWaH, das Wohnen beim Vater, die Fülle des Lebens, verlassen hatte und in dieser Verlassenheit eine Umkehr vollzieht. Wer nicht in der vollkommenen Gemeinschaft mit dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten lebt, also nicht in der Umarmung des Vaters bleibt, nicht im Hause des Vaters wohnen bleibt, der ist tot. “Aber man muss doch jetzt fröhlich sein und sich freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden und verloren und ist gefunden worden” (Lk 15,32). Wunderbar!
Also wenn uns das “Neue Testament” eine andere Quelle als Fülle des Lebens vermittelt, ist und bleibt das eine Täuschung, eine Irreführung, eine Pervertierung des prophetischen Wortes. Das ist die Botschaft aller Propheten.
So freuen wir uns heute von ganzem Herzen über das Licht, das Abraham im Vertrauen (Glauben) auf den Elohim (“Gott”) JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten in die Welt brachte: Darum: “Ich, JaHuWaH, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich …zum Licht der Nationen,blinde Augen aufzutun… Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern (der christlichen oder islamischen Ersatz-Theologie)” (Jes 42,6-8). Diese Verheissung hat sich in der Vergangenheit bewährt, und das trotz der bittersten und schmählichsten Leiden, die den Juden von den Getauften zugefügt worden sind, sonst gäbe es schon lange, lange keine Juden mehr auf diesem Planeten.
Was schreibt Paulus in 1Kor 3,10? “Nach der Gnade Gottes (des Theos), die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut”. Weder kennt Paulus das gesamtprophetische Zeugnis noch ist er ein weiser Baumeister. Wie schon gesagt, haben ihn seine Entrückungen und Visionen um den gesunden Menschenverstand gebracht.

Im Gim 602 sprachen wir über das, was uns gemäss Zeugnis des TaNaCHs gleich nach dem Tod erwartet. Erstens: “Und der Staub kehrt zur Erde zurück, so wie er gewesen, und der Geist kehrt zu Elohim zurück, der ihn gegeben hat” (Pred 12,7). Mehr nicht! Zweitens: “Das Endergebnis des Ganzen lasst uns hören: und halte seine Weisungen (Recht und Gerechtigkeit, Gnade und Treue (Wahrheit))! Denn das soll jeder Mensch tun. Denn Elohim wird jedes Werk, alles Verborgene, sei es gut oder böse, beurteilen” (Pred 12,13-14). Mehr nicht!
Das sind zwei zentrale Zeugnisse, die uns innere Ruhe verschaffen. Jede andere Lehre über das, was nach dem Tode angeblich sein wird, ist nichts anderes als Spekulation und Irreführung. Mehr wird in diesen Zeugnissen nicht über das gesagt, was nach dem Tode folgt. Das Wesen des Elohim (“Gott”) JaHuWaH besteht aus Gerechtigkeit und Recht, aus Gnade und Treue. ER wird das zu unserem Besten tun, denn: “Im Hause JaHuWaHs leben wir, d. h. in der Gemeinschaft mit IHM wohnen wir, ob wir nun leben oder sterben, Ich zitiere aus dem Gim 531: “der Geist kehrt zu JaHuWaH zurück, der ihn gegeben hat” (Pred 12,7). Das ist die zentrale Botschaft der Weisen, Propheten und Gerechten Israels, jener Männer und Frauen, die sich immer am “Routenplaner” JaHuWaHs orientiert haben. Aus dieser Glaubensüberzeugung lebte auch Jahushua von Nazareth bedingungs- und ausnahmslos. Wir sind also in bester Gesellschaft!”.
“Denn Elohim wird jedes Werk, alles Verborgene, sei es gut oder böse, beurteilen” (Pred 12,13-14). Wie ER das tun wird, darüber brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Das wäre vergeudete Zeit. JaHuWaH wird das gemäss SEINEM Wesen tun.
(Lies dazu Gim 531: Hölle, da will niemand hinein).
Lasst uns Gutes tun und uns darüber herzhaft freuen, dass wir dazu befähigt sind, obwohl wir nicht immer dazu gelaunt sind.

Seid alle herzlich gegrüsst mit dem Zeugnis der Propheten JaHuWaHs: “Glücklich ist das Volk, das den Jubelruf kennt! JaHuWaH, im Licht deines Angesichts wandeln sie” (Ps 89,16). Shabbath Shalom!

Gregor Dalliard  

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 15. Februar 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!