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Abraham, der Hirte. Dualismus, schockierend. Die Rache Jesu Christi auf dem weissen Thron ist unermesslich und grausam. Teil 28

Glaubensimpuls 738 von Gregor Dalliard am

Sicher ist das, was ich in meinen Glaubensimpulsen schreibe für viele Christus-Gläubige schockierend, dessen bin ich mir sehr bewusst, aber auch ich trage eine Verantwortung darüber, wie ich mit dem umgehe, was mich im Laufe meines Lebens schrittweise zu den Schätzen des TaNaCHs geführt hat. Es ist doch so, wie David im Psalm 23, 1-3 schreibt: “Der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste (der Schöpfer der Welt, der El Shaddai) ist mein Hirte. Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen”.
Ob ich gesund oder krank, oder irgendwie beeinträchtigt bin, ob ich Erfolg oder Misserfolg habe, ob ich älter oder jünger bin, immer gilt die froh machende Botschaft: mir mangelt nichts (oder wird nichts mangeln). Der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, der Schöpfer der Welt, der El Shaddai (der Allmächtige) ist mein Hirte, mir mangelt in der Gemeinschaft mit JaHuWaH nichts.
Das ist keine Selbsttäuschung, keine religiöse Wahnvorstellung, keine Verdrängung von Wirklichkeiten. Josef, David und eine unvorstellbare Zahl an Menschen, gingen im Laufe ihres Lebens durch unermessliche Leiden. Diese Menschen waren und sind bis heute zu Vorbildern des Lebens geworden, und das für Zeit und Ewigkeit. Warum? Weil sie sich auch inmitten ihrer Leiden an der Treue von JaHuWaH aufrichteten liessen. Das tun auch wir heute. Danke, und nochmals danke für alle diese Zeugen!

Auf den letzten Gim 737 hin gab es verschiedene Reaktionen. Darüber bin ich ja sehr dankbar, denn Menschen setzen sich mit diesen Fragen des Lebens auseinander und nehmen Verantwortung wahr. Darum will ich gerne weiter auf dieses Thema eingehen.
Im letzten Gim 737 habe ich auf Folgendes hingewiesen: Das “Evangelium” des Paulus ist eine Wiedergabe der babylonisch-persischen (Parsen) Götterkultur, die wir in allen heidnischen Religionen auf irgendeine Weise vorfinden. Das beweisen seine Briefe. Paulus und die Kirchenväter und damit das “NT” geben diese Götterkultur wider. Dabei nahmen Paulus und seine Kirchengründer verschiedene israelitisch-jüdische Glaubenselemente auf, die sie in verzerrter Weise in das alte heidnische Glaubenssystem einflochten. Darauf bauten sie den christlichen Glauben auf. In dieses Glaubenssystem wurde ja vor allem der Jude Jahushua (Jeschua) als griechisch-römische Gottheit Jesus Christus eingebaut, der ja nicht mehr Jude sein durfte.

(Zum weiteren Verständnis dieser wichtigen Tatsachen siehe Gim 439: “Meine Antwort: Juden, vom Teufel gezeugt. Sich schmerzhaften Tatsachen stellen”. Aus der Gnade gefallen. Teil 27. vom 14. Feb. 2020).

Was ist das Kennzeichen der babylonisch-persischen Götterkultur? In dieser Glaubenskultur streiten die Mächte des Guten und des Bösen ununterbrochen gegeneinander. Beide Seiten ringen um die Menschen. Sie sind bemüht, die Menschen auf ihre Seite zu ziehen. Diese Philosophie/Theologie ist absurd, sie ist nicht nur absurd, sondern Menschen verachtend, entwürdigend und sie widerspricht absolut dem Lebensprinzip des TaNaCHs. (Siehe dazu Gim 434: Aus der Gnade gefallen. Teil 22: Die zwei unabhängigen Lebensprinzipien: das Gute und das Böse, vom 10. Januar 2020).
Wie gesagt, sind nach der babylonisch-persischen Religionskultur das Gute und das Böse personifizierte Mächte, die einander entgegenstehen, sich im Himmel und auf der Erde bekämpfen und um den Besitz der Menschen ringen. Diese Glaubenslehre wird auch Dualismus genannt. Hier eine Quellenangabe, die uns kurz und bündig sagt, was diese Glaubenslehre beinhaltet: “In der dualistischen Weltsicht besteht die Wirklichkeit aus zwei Sphären, die einander absolut entgegengesetzt sind. Dabei werden nicht nur zwei Welten [Himmel - Hölle], sondern auch zwei ewige Gottheiten als Schöpfer unterschieden, die diese Welten hervorgebracht haben. Einer unsichtbaren, geistigen Welt steht die sichtbare, materielle Welt gegenüber. Häufig wird auch eine Welt des Lichts von einer Welt der Finsternis unterschieden. Die unsichtbare geistige Welt ist die Schöpfung eines guten Gottes, während die materielle Welt auf das Wirken eines bösen Gottes zurückgeht”. (Quelle).
Wie also gesagt, ist die Lehre des Paulus unbestreitbar in diesem traditionellen Dualismus verankert. Nochmals: Das beweisen seine Briefe eindeutig. Er war jüdischer Abstammung, ist aber in der von der griechischen Philosophie beherrschten Stadt Tarsus als römischer Bürger (sein Vater war römischer Bürger) schulisch gebildet worden und aufgewachsen. Er war hin- und hergerissen zwischen Judentum und dieser babylonisch-persischen, bzw. griechisch-römischen Kultur. Schliesslich ist er dieser mystischen Philosophie erlegen, das belegen die Resultate, die seinen himmlischen Erscheinungen, Stimmen, Entrückungen und Visionen folgen.
Die vier “Evangelien” im “NT” sind das Produkt der paulinischen Mystik. Also einer Vermischung der parsischen Mystik mit israelitisch-jüdischen Zeugnissen, die völlig aus ihrem prophetischen Zusammenhang gerissen worden sind.
Diese chaotische Glaubensphilosophie zeigt sich dann im sogenannten Buch der Offenbarung sehr eindrücklich. Im Himmel bricht ein Krieg aus (s. Offb 12,7-9). Der grosse Drache verlor den Kampf und durfte nicht mehr länger im Himmel verbleiben. Dazwischen sei die Bemerkung erlaubt: Wenn es diesen Drachen gäbe, wie kommt er dann überhaupt in den Himmel? Was hätte er dort zu suchen gehabt? Nun, er wurde nach der Lehre des “NT” aus dem Himmel auf die Erde geworfen. Mit dem grossen Drachen ist niemand anders gemeint als der angebliche Teufel oder der Satan, der als listige Schlange schon Adam und Eva verführt hatte und seither die ganze Welt verführt. Paulus nennt ihn der Gott dieser Welt. Diese Welt aber hat keinen anderen Gott, als den Elohim (“Gott”) JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten, den Schöpfer der Welt. Darum soll die ganze Welt den Schöpfer und Elohim “Gott” dieser Welt preisen, IHM singen und Ihm Loblieder darbringen: “Jauchzt Elohim (‘Gott’), alle Welt”! (Ps 66,1). “Dein ist der Himmel, und dein ist die Erde. Die Welt und ihre Fülle, du hast sie gegründet” (Ps 89,12). HalleluJaHu!

Paulus und die Gründer des Christentums haben In ihrer antijüdischen Besessenheit den Weg der dualistischen babylonisch-persischen Religionsideologie eingeschlagen. So muss im Christentum der Kampf, der im Himmel des griechisch-römischen Theos heftig vonstatten geht, auf Erden weiter geführt werden. Durch das Ritual der Taufe folgen die Christen dem angeblichen Gott des Lichtes, Jesus Christus. Sein Einsatz besteht im Kampf gegen den anderen Gott, den Gott dieser Welt, den Teufel: “Hierzu ist der Sohn Gottes offenbart worden (vom Theos in Maria gezeugt und geboren, Gal 4,4), damit er die Werke des Teufels vernichtet (zerstöre)” (1Joh 3,8). Paulus liess seinen Gott (Theos) auferstehen und zur Rechten des Theos im Himmel sitzen und von dort aus die Welt regieren, aber das alles half diesem Gott Jesus Christus und seinem Erzeuger, dem Theos, nichts, denn bis heute kann er keinen Erfolg verbuchen, obwohl sie lehren: “Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben” (1Joh 4,9), d. h. konkret in seinem Reich, in seinen Himmel kommen, während alle anderen Menschen in das Reich des Teufels, in die Hölle kommen.
(Siehe dazu: Warum erfand der Mensch den Teufel? Gim 576: Die universelle Ethik JaHuWaHs. Der Mensch erfindet den Teufel. Auf dem Weg zum Friedensreich bringt JaHuWaH das Friedensreich schrittweise zur Fülle. Teil 10, vom 30. Sep. 2022).

Niemals hätte oder hat der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, der Schöpfer Himmels und der Erde ein Reich, eine Hölle geschaffen, wo ein babylonisch-persischer Theos für immer über eine unvorstellbare Masse von Menschen herrschen wird, und das mit den grausamsten Verbrennungsmethoden (Siehe gerade das schreckliche Verbrennungsmartyrium bei der Brandkatastrophe in der Nacht auf den 1. Januar 2026 in Crans-Montana).
Jeder, der dem babylonisch-persischen “Evangelium” des Paulus und der Kirchengründer nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, lehrt die christliche “Bibel”, “sondern der Zorn Gottes (des Theos) bleibt auf ihm” (Röm 1,18; Joh 3,36; 3,18).
Für Christen führt kein Weg an dieser Lehre des Paulus und der Kirchenväter vorbei. Nach der Lehre des “Neuen Testamentes” und den Dogmen der Kirchenväter wird darum der grösste Teil der Menschheit mit flammendem Feuer den Zorn Gottes zu spüren bekommen, indem sie im Feuer verdammt werden. (Feuer: siehe dazu Gim 513 vom 16. Juli 2021.)
Feuer hat im TaNaCH eine unterschiedlich sinnbildliche Bedeutung. Von den Getauften aber wird Feuer vorwiegend im Zusammenhang von Hölle gebraucht, ein Ort, ein Reich in dem die Menschen, die dem “Evangelium” des Paulus nicht geglaubt haben, anhaltende Feuer-Qualen und Quälereien erleben werden. In Mt 3,1-11 wird das bevorstehende Ende der Welt und den Anbruch der Herrschaft des paulinischen Gottes Jesus Christus proklamiert. Johannes sah angeblich viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen und er sprach zu ihnen: “Otternbrut! Wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen? Die Kirchenväter legen Johannes dem Täufer auch folgende Worte in den Mund: “…der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen; seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.
Gemeint sind die Juden, die das babylonisch-persische “Evangelium” des Paulus von sich weisen. Sie sollen keinen Zugang zu dem Gott (Theos) des Paulus bekommen. (Darüber sind wir unendlich froh und dankbar - und vom angesagten Zorn des Theos hat sich nichts bewahrheitet.) Darum werden sie im Geist des Paulus in den vier “Evangelien”, die ja nach der Entstehung der Briefe des Paulus ihre Endfassung bekommen haben, als Otternbrut bezeichnet.
Die Verwerfung und Verdammung der Juden nimmt dann im Christentum von Jahrhundert zu Jahrhundert an Heftigkeit zu, die schliesslich in der Zeit der Shoa (Holocaust) eine Grausamkeit erreicht, die uns sprachlos macht. Massen von Juden wurden lebendigen Leibes ins Feuer geworfen.

Dasselbe wird der Gott der Christen Jesus Christus mit jenen Menschen machen, die dem “Evangelium” des Paulus nicht geglaubt haben; das lehrt das “Neue Testament”: “Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen…” (Mt 25,31). “Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der andere Tod” (Offb. 20,14) (nach Luther) “Und der Teufel, ihr Verführer (die Juden und ihr Vater, vgl. Joh 8,44), wurde in den See von brennendem Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind. Tag und Nacht werden sie gequält, in alle Ewigkeit” (Offb 20,10). Die Rache Jesu Christi auf dem weissen Thron ist unermesslich und grausam, grausamer kann es nicht gehen.
Welch eine Freude erfüllt uns heute, dass wir Dank des prophetischen Wortes diesen fürchterlichen und grausamen religiösen Irrwahn (Terror) durchschauen und aus ihm herausfinden durften: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10).

Seid alle herzlich gegrüsst. Lasst uns Freude haben am Leben und Gutes tun, denn wir haben allen Grund dazu. Shabbat Shalom!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 18. Januar 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!