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Der Islam hat sich durch die Theologie (Ersatztheologie) der Christen zur antisemitischen bzw. antijüdischen Kraft in der Welt verführen lassen.

Glaubensimpuls 655 von Gregor Dalliard

Über die sozialen Medien hat sich quasi alles sehr schnell verändert, für viele zum Negativen. Sich darin zurecht zu finden fällt vielen gar nicht leicht, und sie sehen in diesen Medien nur Negatives. Neben allem anderen wird aber mit den digitalen Medien auch sehr viel Segen verbreitet, was gerade vielen in den traditionell christlich geprägten Kreisen gar nicht passt.
Menschen tauschen sich über diese Medien aus, so wie das 2000 Jahre seit der Entstehung des Christentums nie möglich war. Ob gewollt oder ungewollt gelangen Jugendliche zu den Quellen und Hintergründen der Entstehung ihrer angestammten Religion oder der Religionen überhaupt. Davor aber fürchten sich die Kirchen, die Freikirchen und christlichen Gemeinschaften ganz besonders. Reden wir nicht um den Brei herum. Wie nie zuvor in der Geschichte wird von den säkularen Medien die Ersatztheologie ans Licht gebracht, beim Namen genannt, auf der das Christentum aufgebaut ist. (Gim 242). (Gim 508).
Den christlich erzogenen Jugendlichen ist die Ersatztheologie (Antisemitismus/Antijudaismus), in der sie erzogen worden sind oder werden, nicht bewusst. Für sie ist das die einzige Wahrheit, in der sie sich sicher wissen und der sie sich verpflichtet fühlen. Als Kinder sind sie ersatztheologisch getrimmt worden. Das sitzt. Wer sich wohl fühlt, will niemals etwas an lieb gewordenen religiösen Gewohnheiten ändern. Was kümmern ihn jene, die durch solche Lehren schweren Schaden davontragen.
Bei genauerem Hinsehen aber erfahren sie gerade über die digitalen Medien, dass ihr Glaube und dessen Praxis auf den Missbrauch des prophetischen Wortes im TaNaCH (“AT”) durch Paulus und seine Nachfolger zurück zu führen ist. Sie erfahren auch, dass die Theologie des Paulus nichts anderes als Ersatztheologie ist, die letztendlich die monströse Frucht der Shoa (Holocaust) im christlichen Europa hervorbrachte, die an Grausamkeiten in einem solchen Mass wohl nicht zu überbieten ist.
Sie werden sich innerlich vom Christentum distanzieren und früher oder später ganz davon abwenden. (Ich spreche hier von Menschen, die gerade durch die gegenwärtigen Ereignisse im NaHen Osten erschüttert sind und ernsthaft nach den Wurzeln dieser Katastrophe suchen). Viele werden aber äusserlich in ihren angestammten Kirchen oder christlichen Gemeinschaften bleiben. Darin sind sie aufgewachsen, da haben sie ihr soziales Umfeld, in diesem Umfeld leben sie und fühlen sich wohl. Viele werden, aus was für Gründen auch immer, nicht den Mut und die Kraft aufbringen, sich von diesem schrecklichen und folgenschweren religiösen Irrtum zu trennen, zu sehr sind christliche Kultur, Ersatztheologie und Wohlfühlsucht miteinander verwoben. Wie nur sollen sich führende Christen offen von der folgenschweren Ersatztheologie trennen? Sie sind zu feige, denn zu wichtig ist ihnen ihr Ansehen und zu sehr sind sie finanziell davon abhängig. Zu gross ist ihr Einflussbereich, zu bekannt sind sie geworden, als dass sie ihre Verantwortung wahrnehmen wollen und ihre antisemitische, bzw. antijüdische Theologie/Philosophie aufgeben und zu JaHuWaH und SEINER Gerechtigkeit umkehren würden.
Was aber wird viele Jugendliche erst recht schockieren und verwirren? Sie werden erfahren, dass sich der Islam durch die Theologie (Ersatztheologie) der Christen zu einer antisemitischen bzw. antijüdischen Kraft in der Welt verführen liess. All die Widersprüche und der Missbrauch des prophetischen Wortes bleiben einem denkenden und aufrichtig suchenden jungen Menschen nicht verborgen. Selbst wenn Jugendliche diese Widersprüche und Irrtümer innerhalb der christlichen Religion nicht einzuordnen und zu formulieren wissen, sie werden sich vom Glauben ihrer Eltern abwenden.
Das bringt in den religiös-traditionellen Familien und Gemeinschaften einiges durcheinander, denn diese Menschen haben nie gelernt oder sind nie gelehrt worden, die biblischen Texte (Inhalte) im Zusammenhang ihrer Entstehung (in welcher Zeit, unter welchen Umständen) zu verstehen und entsprechend zu deuten, damit sie uns heute zum Segen werden und wir Frieden finden. Darin sind sie nie unterwiesen worden. Das haben sie nie gelernt. Die Verantwortlichen der Getauften fürchten nichts mehr als interessierte Jugendliche, die hartnäckig nach den Hintergründen ihres Glaubens suchen und entsprechende Fragen stellen. (Gim 580.

Jetzt wäre die Zeit da, in diesen Tagen der schrecklichen Ereignisse im Nahen Osten. Israel ist in äusserster Not. Die Getauften müssten jetzt zu JaHuWaH umkehren und definitiv Abschied von der Ersatztheologie nehmen. Sie müssten jetzt zum Glauben Jahushuas umkehren, der allein im prophetischen Wort gegründet ist. Klar und unmissverständlich müssten sie jetzt bekennen, dass Paulus ein fanatischer Lügner und Judenhasser war. (Ein Mythomane muss krankhaft und zwanghaft lügen). Sein Hass gegen die Juden kannte keinen Respekt vor dem Wort JaHuWaHs und SEINER Propheten.
Mit hasserfüllten Worten, mit unermüdlichem Eifer und ständigen Drohungen kämpfte er Tag und Nacht gegen die Juden an. Er verlor sich so sehr darin, dass er JaHuWaH, den El Eljon, durch eine griechisch-römische Gottheit Jesus Christus ersetzte, die Juden als Gottesmörder verdammte und alle Verheissungen im TaNaCH (“AT”) den Getauften zusprach. In seiner Wut sprach er ihnen jegliches Recht ab zu leben, wie Menschen leben. Er ersetzte den Glauben des Shma Jisrael in JaHuWaH durch den Glauben an seine griechisch-römische Gottheit Jesus Christus und deren menschlichem Blut als erlösendes Werk. Also lehrt er: “Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, ausgesondert für das Evangelium Gottes (des Theos, nicht des Elohim JaHuWaH), das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheissen hat”.
Nichts davon hat JaHuWaH jemals durch SEINE Propheten verheissen. Alle prophetischen Schriften werden erfahrungsgemäss von Radikalen missbraucht, ohne rot zu werden! Entsetzlich sind die Folgen, das zeigt uns die Geschichte.

Allen voran sind jetzt die messianischen Juden (beschnittene Katholiken sind sie) aufgefordert, die Ersatztheologie über Bord zu werfen. Ebenso aber auch die christlichen Werke, die zwar zu Israel stehen und vorgeben die Juden zu unterstützen. Sie aber betrügen weiterhin nicht nur JaHuWaH, die Juden und sich selbst, denn sie verkehren mit den Juden nur in der Absicht, sie durch die Taufe ihrer griechisch-römischen Gottheit Jesus Christus (Ersatztheologie) zu unterwerfen und einzuverleiben. Aus diesem Grund enthält das heidnische „NT“ ein Ge­misch aus jüdischen und heidnischen Informationen, um die Juden zu verführen.
Was Paulus nicht gelungen ist, soll ihnen gelingen. Sie wollen sie vom Shma Jisrael mit all SEINEM Segen trennen, d. h. von ihrer ungeteilten Liebe zum prophetischen Wort und der Beziehung zu JaHuWaH. Natürlich ist das vielen engagierten Getauften nicht bewusst. Und zudem sollten wir uns durch manches Fehlverhalten von Juden nicht abhalten lassen, JaHuWaH in SEINEM prophetischen Wort ungeteilt und mit viel Freude und Dankbarkeit zu folgen.
Die Inhalte des TaNaCHs (“AT”) werden in allen christlichen Kirchen und Gemeinschaften trotz der gegenwärtigen Ereignisse im traditionellen (antijüdischen) Modus des Missbrauchs (der Ersatztheologie) gelehrt, und zwar unbeirrt, selbstsicher und in einer unvorstellbar überheblichen Art und Weise, obwohl gerade durch all die Ereignisse der Vergangenheit und der Gegenwart JaHuWaH in aller Deutlichkeit zu den Christen spricht.
Ausserhalb der Ersatztheologie gibt es nach dem Neuen Testament, nach der Bibel der Gründer des Christentums, keine Erlösung. Wer nicht in der Ersatztheologie verankert ist, wird nach der Lehre des Neuen Testamentes niemals den Himmel sehen. Ein Glaube, der eine andere Deutung als die Ersatztheologie zulässt und lehrt, gilt unter den Getauften als Frevel. Entsprechend sind die Folgen. Wir sind alle in einem solchen religiösen Umfeld erzogen worden. Das ist etwas, das sich in den zahllosen Kriegen innerhalb der Christen, aber immer gemeinsam gegen die Juden, durch die ganze Geschichte hindurch wiederholt, auch in diesen Tagen (momentan die Getauften Russlands gegen die Getauften der Ukraine).

Die Erkenntnis über die Zusammenhänge des prophetischen Wortes geben dem Menschen die innere Würde zurück, die der Mensch bei seiner Erschaffung im Bilde seines Schöpfers JaHuWaH, des El Shaddai, in sich trägt. Das ist etwas so Wunderbares, das durch nichts und niemanden in Frage gestellt oder missbraucht werden darf.
Tiefe Dankbarkeit erfüllt unsere Herzen jeden Tag, denn so etwas hat es in der 2000-jährigen Geschichte des Christentums noch nie gegeben.
Dank dessen, dass JaHuWaH die Juden hinaus in alle Welt zerstreut hat und viele Juden ihre Treue zu JaHuWaH und zu den elementaren Weisungen des Lebens überall in der Welt bewahrt und vertreten haben, nahmen sie durch all die Jahrhunderte positiven Einfluss auf die Getauften.
Das taten sie trotz der unbeschreiblich grausamen Leiden, die ihnen von Seiten der Getauften über die Ersatztheologie des Paulus und die Gründer des Christentums in allen Jahrhunderten zugefügt worden sind und immer wieder neu zugefügt werden, auch in diesen Tagen.
Lesen wir die Texte der Gründer des Christentums, angefangen bei Paulus (Gal 1,8-9; 2Thess 1,6-10; Mk 16,16 u. a. m.), und der angesehenen Kirchenväter der Getauften, dann steht auf deren “Speiseplan” durchgehend die Verfluchung und Ausrottung der Juden, es sei denn sie lassen sich auf die Gottheit Jesus oder alle drei Gott-Personen der Christen taufen. Die paulinische Ersatztheologie erreichte während des Zweiten Weltkrieges und in der Shoa (Holocaust) ein entsetzliches Ausmass, das uns bis heute fassungslos macht. Das sind Ereignisse, über die wir immer und immer wieder reden müssen.
Die Menschen sind von vielen täglichen Sorgen geplagt, sie möchten lieber nichts vom Missbrauch des prophetischen Wortes durch Paulus und die Getauften (der Ersatztheologie) hören. Sie möchten in Ruhe gelassen werden.
In ihrer anerzogenen Selbstsicherheit und frommen Arroganz glorifizieren sie weiterhin die Lehre des Paulus (Ersatztheologie), als hätte es all die Pogrome, die Shoa und den 7. Oktober 2023 nie gegeben. Es wird weiterhin argumentiert: “Die Juden haben das nicht anders verdient, sie sind selber schuld, das steht doch so in ihrer eigenen Bibel”. Das steht aber so nicht in ihrer Bibel; wie oben gesagt, lässt sich alles aus seinen Zusammenhängen reissen.
Auf die tieferen Zusammenhänge dessen, was im TaNaCH (“AT”) steht, muss immer wieder hingewiesen werden. Diese Zusammenhänge müssen immer wieder aufgezeigt werden. Wer sie nicht versteht, oder verstehen lernen will, bleibt in der christlichen Ersatztheologie (Anijudaismus/Antisemitismus) stecken. Die betreffende Person fördert den Anijudaismus/Antisemitismus, selbst dann, wenn sie sich, irregeführt (betäubt) durch die christliche Auslegung des prophetischen Wortes, dessen nicht bewusst ist, aber immer und überall die Liebe zu Israel bekundet. Ein solcher Mensch macht sich mitschuldig an den Verbrechen im Nahen Osten. Kein Blut seines geriechisch-römischen Gottes Jesus Christus (im Wesen und Bilde des Zeus gezeugt, geboren und geschaffen), wird ihn davon befreien können, keine Taufe, denn davon lehrten weder JaHuWaH, noch die Propheten, noch Jahushua von Nazareth etwas. Davon lehren Paulus und die von ihm geschaffene griechisch-römische Gottheit Jesus Christus, die im römischen Reich für alle Getauften zur Obergottheit entwickelt worden ist. Das Verbrechen der Ersatztheologie kann nur in der Umkehr zu JaHuWaH behoben werden, dem konkrete Schritte folgen.

Wir sind den treuen Juden unendlich dankbar. Denn Dank ihrem beharrlichen Einfluss in der ganzen Welt, dürfen wir heute in dieser Freiheit leben, die uns im prophetischen Wort täglich wie ein reich gedeckter Tisch angeboten wird. Die Juden erfüllten und erfüllen damit den Auftrag, der ihnen von JaHuWaH mit der Erwählung und Sendung in alle Welt gegeben worden ist. Danke!

Seid alle mit einem herzlichen Shabbat Shalom gegrüsst.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns wieder am 16. Juni 2024 um 14,00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger-Schmid, Allmenhag 2, 2577 Finsterhennen. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.