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Das "Vater unser", das Selbstgericht der Christen.

Glaubensimpuls 511 von Gregor Dalliard

Der Austausch mit Glaubensgeschwistern führt uns manchmal zu tiefen neuen Erkenntnissen. So schrieb mir ein Mitbruder in einer Mail: “Weisst du, was mir vor Kurzem in den Sinn gekommen ist? Wenn Christen das ‘Vater unser’ beten, dann beten sie für ihren eigenen Untergang. Hast du dir das schon einmal überlegt? Sie bitten JaHuWaH darum, dass sein Reich (das Reich Gottes) kommen möge. Aber in diesem Reich hat es keinen Platz mehr für die Christenheit, die den Sonnentag feiert. Als mir das bewusst wurde, lief es mir kalt, den Rücken runter!”
Tatsächlich ist das eine erschütternde Tatsache. Das “Vaterunser” gehört zum zentralen Gebet der Christenheit. Bereits die Formulierung “Vaterunser” zeigt uns den verkommenen Umgang der Christen mit den zentral jüdischen Glaubensinhalten auf. Diese Heilsinhalte sind unter den Christen zu frommen ritualisierten Floskeln abgewertet worden, denn an keinen der Inhalte hält sich das Christentum. Im Verantwortungsbewusstsein dessen, was der Inhalt dieser israelitisch-jüdischen Lehre aussagt, müsste es respektvoll heissen: “Unser Vater”. Zu den wichtigsten Gebeten am Grossen Versöhnungstag gehört das „Avinu Malkeinu“, auf deutsch: „Unser Vater, unser König“. Im TaNaCH (“AT”) wird JaHuWaH „Vater“ genannt (vgl. Jer 31,9). Der Prophet Jeshajahu nennt IHN herzlich und respektvoll „Unser Vater“ (vgl. Jes 63,16; 64,7). JaHuWaH bezeichnet sein auserwähltes Volk als seinen Sohn (vgl. 2Mo 4,22; Hos 11,1-3). In 5Mo 32,6 ist JaHuWaH als Vater Israels bezeugt: “Ist er nicht dein Vater, der dich geschaffen hat? Er hat dich gemacht und dich bereitet”. Er ist der Fels “der dich gezeugt…. der dich geboren hat” (5Mo 32,18). Den Aussagen von “Unser Vater” liegt Psalm 103 zugrunde.
Jahushua, der selbst Jude war und bis zu seinem Tode Jude geblieben ist, erinnerte seine Bibelschüler (hebräisch: Talmidim יהוה) allezeit an die zentralsten Inhalte und die Leben spendende Fülle der israelitisch-jüdischen Gebete, die Ausdruck einer tiefen persönlichen Beziehung zu JaHuWaH wiedergeben. Die meisten Juden waren im Shma Jisrael tief gegründet und fest verwurzelt. Die Ausbeutung und die andauernden Schikanen durch die römische Besatzung (die Armee des Pontifex Maximus) machte im Laufe der Zeit manche Juden mürbe. Sie waren versucht, sich dem Reich der Römer unterzuordnen, anzupassen. Das versuchten Jahushua und alle anderen Schriftgelehrten zu verhindern. Für sie gab es nur in JaHuWaH Erlösung, Freiheit und die Fülle des Lebens.
Das Shma Jisrael gehört zu den wichtigsten Gebeten des Judentums. Es ist die unantastbare Weisung aus der Thora (5Mo 6,4-9): “Höre, Jisrael: JaHuWaH ist der immer Seiende (unser Elohim), JaHuWaH allein. Und du sollst JaHuWaH, den mit dir Gehenden (deinen Elohim), lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein”. Während der äusserst schweren und brutalen Herrschaft der Römer vertiefte Jahushua diese wichtigste aller Weisungen in der Thora mit einem ergreifenden Zusatz: “lieben…. aus deinem ganzen Verstand”. (Mk 12,13). Das ist äusserst ergreifend. Damit hat Jahushua keinen Frevel begangen, sondern die Zeichen der Zeit verstanden.
Bis heute gehört das Shma Jisrael zum zentralen Bestandteil des Abend- (Maariw, hebr. מעריב), des Nacht- und des Morgengebetes (Shacharit, hebr. שחרית). Das ist einfach wunderbar und damit ist alles klar. Das brachte die Römer immer wieder in Rage, denn der römische Kaiser galt im heidnisch-traditionellen Sinn als Sohn Gottes, ein von einer Gottheit gezeugter und von einer Frau geborener Herrscher. Er war damit Gottessohn und als solcher musste ihm ungeteilte Anbetung entgegengebracht werden. Neben ihm durfte es keinen anderen Gott oder Gottessohn geben. Als Konkurrenz zum römischen Gottessohn machten die Christen den Juden Jahushua, den die Römer ermordet hatten, zu ihrem Gottessohn und zwar durch die alte Lehre von Tod und Auferstehung, die nur dem römischen Sonnengott, dem Sol Invictus, der immer wieder untergehenden (sterbenden) Sonne und der wieder aufgehenden (auferstehenden) Sonne vorbehalten war. Der Sonnentag (Sonntag) ist der Tag der griechisch-römischen Gottheit Sol Invictus, d. h. des unbesiegbaren, immer sterbenden (untergehenden), aber immer wieder aufgehenden (auferstehenden) Sonnengottes. Die Griechen nannten den Sonnengott Helios oder Apollon. Jahushua von Nazareth wurde von den Gründern des Christentums mit der Lehre des Todes und der Auferstehung in diese Rolle transformiert. Darum feiern die Christen die Auferstehung am Tag der Sonne, wie das die Griechen und Römer taten. Paulus aber ging einen Schritt weiter. Mit einem raffinierten frommen Trick versuchte Paulus die Menschen einzuschüchtern, sowohl die Juden als auch die Römer. Das tat er, indem er Jahushua als Sonnengottheit über die traditionellen Sonnengottheiten stellte. Wie tat er das? Indem er die gleich bevorstehende Wiederkunft seines Gottessohnes Jesus Christus lehrte, verbunden mit dem gleich bevorstehenden Antritt seiner Herrschaft und dem damit verbundenen schrecklichen Gericht, das über alle kommen würde, die seinem Evangelium nicht glauben würden (Antichrist). Er war davon überzeugt.
Seine Sonnen-Gottheit Jesus Christus kam aber zur angesagten Zeit nicht zurück, und er wird es auch nie tun können, da er nie auferstanden ist. Jahushua von Nazareth hat rein gar nichts mit diesem untergehenden (sterbenden) und aufgehenden (auferstehenden) Sonnengott zu tun. Jahushua und die Juden beteten und beten allein JaHuWaH an. In dieser äusserst schweren Zeit der Ausbeutung und Diskrimierung durch die Römer erinnerte Jahushua seine Talmidim daran, weiterhin beharrlich zu JaHuWaH zu beten, auf dass sein Reich auf Erden kommen möge, d. h. vielmehr, dass die Menschen in das Reich, das JaHuWaH ist, eingehen mögen.
Nun, was wären die Christen ohne die frommen Tricks des Paulus? Ab dem 3. Jh. verschmolzen die Christen zusehends mit der griechisch-römischen Herrschaft und ihrer Götterwelt, da ihre Gottheit Jesus Christus zur angekündigten Zeit nicht wieder gekommen und seine Herrschaft mit dem angekündigten schrecklichen Gericht über alle Ungläubigen ausgeblieben war. Irritiert hörten sie auf, länger auf seine Ankunft und Herrschaft zu warten. Schleichend übernahmen sie die Macht im römischen Reich. Als Kaiser Konstantin aus Rom in die heutige Türkei weggezogen war, und dort das oströmische Reich mit der Hauptstadt Konstantinopel (heute Istanbul) gründete, nutzte Bischof Damasus I. die Schwächen des weströmischen Kaisers aus und drängte ihn ab. Damasus I. machte sich zum Papst, zum Herrscher im weströmischen Reich. Danach liess er die Texte des “Neuen Testamentes” überarbeiten und der heidnisch-römischen Denkweise anpassen, entsprechend umschreiben, soweit das in jenen Tagen möglich war. Das jüdische Zeugnis sollte, wenn möglich, nicht mehr erkennbar sein. Es sollte ein Bild der Zwietracht und des totalen Bruchs zwischen Jahushua und den Juden vermittelt werden, ein Bild der endgültigen, totalen Feindschaft. Jahushua durfte nicht mehr Jude sein (vgl. 2Kor 5,16).
Ein Beispiel: Pilatus, der ruchlose Vertreter Roms in Judäa, wurde in den Texten des “Neuen Testamentes” zum Verteidiger des Jahushua umgemodelt, als ob zwischen dem Glauben der Juden und dem des Jahushua eine nicht zu überbrückende Kluft bestanden hätte, eine Spaltung, ein irreparabler Zwiespalt, der zur Pfählung und zum Tode des Jahushua durch die Pharisäer geführt hätte. Bewusst setzten die Gründer des Christentums einen Keil zwischen Jahushua und den Juden. Aus dem Juden Jahushua wurde die Gottheit Jesus Christus gemacht, nach dem Muster der heidnischen Religionen. Das sind kriminelle perverse Vorgehensweisen. Sie sind in jeder Hinsicht verwerflich und einer religiösen Gemeinschaft, die sich auf den TaNaCH beruft, absolut unwürdig. Infolge dessen passten sie ihre Schriften den römischen Gegebenheiten an. Manche liessen sie ganz einfach weg. Das ist das “Neue Testament”.

Die Weisungen und Richtlinien JaHuWaHs sind Israel, und damit auch uns und der Welt als Thora gegeben. Sie lehrt uns den segensreichen Umgang mit JaHuWaH, den Mitmenschen und mit uns selbst. Die übrigen Schriften der Bibel, des “AT”, legen die schriftliche Thora aus. Sie sind Auslegungen der schriftlichen Thora, Weisungen und Richtlinien, wie die Thora im Laufe der Zeit praktisch gelebt wurde und gelebt werden kann. In den übrigen Schriften, d. h. in den Propheten, Schriften und Psalmen findet der Geist der Thora seinen Ausdruck. Sie sind gleichsam Auslegung der Thora und zeigen uns auf, wie die Thora ausgelebt sein will. Zusammen bilden sie den TaNaCH, d. h. das “AT”. Die Bibel, d.h. das “AT”, legt also sich selbst aus. Wunderbar, darum bleiben wir dran.
Darin eingeflossen ist die mündliche Thora. Das sind Worte des Moshe, die er mündlich dem Joshua und den Ältesten der biblischen Gemeinde weitergegeben hatte, bevor er starb. Mit dem Tode des Moshe und mit der Führung Israels durch Joshua nahm dieser Prozess seinen Lauf. Moshe hatte Joshua sicher Dinge anvertraut, die nicht schriftlich in der Thora festgehalten sind, die aber zum Geist der Thora gehören und weiter tradiert wurden. Der TaNaCH (“AT”) ist darum etwas, das in sich zusammengefügt ist. Die einzelnen Teile gehören wie ein Puzzle zusammen, sind passend ineinander und miteinander verbunden und ergeben ein wunderbares Ganzes, das unser Leben beflügelt. In einem Puzzle kann nichts willkürlich durch irgendein zusammenhangloses Teilchen ersetzt oder verändert werden. Das führt schliesslich zu Verwirrung und wüsten Resultaten. Daraus folgt ein irreparabler Schaden, wie uns das die letzten 2000 Jahren aufzeigen. Es ist das, was Paulus und seine Mitarbeiter und die Kirchenväter mit ihrer Ersatztheologie verursachten.

Jahushua lehrte seine Talmidim und Zuhörer im Geiste der Thora, und das ungeteilt: “Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden!" (Mt 6,9-10). Wann kommt das Reich JaHuWaHs? Die Antwort wird uns gleich im nächsten Versteil gegeben: “dein Wille geschehe." Dort, wo der Name des JaHuWaH geheiligt wird, dort, wo der Wille JaHuWaHs geschieht, dort ist das Reich JaHuWaHs. Dort kann nicht der Name einer Gottheit im Mittelpunkt stehen, die Jesus Christus heisst und die als wahrer Gott und wahrer Mensch, als Erlöser der Welt, angebetet wird. In solchen Ideologien werden die Herzen für JaHuWaH, der das Reich ist, verschlossen, mögen sie noch so raffiniert und trickreich vermittelt werden.
Die Aussage “dein Wille geschehe” wird mit der folgenden Aussage bekräftigt und vertieft: “wie im Himmel, so auch auf Erden”. Wo anders sollten wir den Willen JaHuWaHs vernehmen als im Zusammenhang des TaNaCHs? Damit das Reich JaHuWaHs in uns Gestalt annehmen kann, bleibt das Shma Jisrael uneingeschränkte Weisung und Haltung: “Höre, Jisrael: JaHuWaH ist der immer Seiende (unser Elohim), JaHuWaH allein. Und du sollst JaHuWaH, der mit dir Gehende (deinen Elohim), lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein."
Weder im gegenwärtigen Reich JaHuWaHs (im Herzen JaHuWaHs) noch im kommenden Reich des Friedens (Friedensreich) hat das Christentum mit seinen ersatztheologischen Irrlehren einen Platz. Nie wird es das Reich einer Gottheit Jesus Christus geben, die als König auf einem Thron sitzen wird. Was geschieht dann mit den anderen beiden Gott-Personen? Das Christentum betet doch drei Gott-Personen (Trinität) an. “Und JaHuWaH wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird JaHuWaH einzig sein und sein Name einzig” (Sach 14,9; 5Mo 6,4; 4,35.39; Ps 86,10; Joe 3,5; 1Sam 8,7 u. a. m.). Nur Anbetende JaHuWaHs werden dort eingehen, solche sucht der Vater, Jahushua und alle Gerechten (vgl. Joh 4,23). Und noch einmal: “Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückkehrt: Ja, jedes Knie wird sich vor mir beugen, jede Zunge mir schwören und sagen: Nur in JaHuWaH ist Gerechtigkeit und Stärke” (Jes 45,23).
Und zudem: Wo in der Thora hat JaHuWaH eine Versöhnung mit den Menschen gefordert? Wo hat ER als Bedingung für diese Versöhnung das Blut eines Menschenopfers gefordert? Diese Irrlehre übersteigt die fromme Pervertierung in jedem Mass. Solches steht nicht in den Weisungen der Thora, des Reiches JaHuWaHs. Solch haarsträubende Lehren haben im Reich JaHuWaHs (im Herzen JaHuWaHs) absolut keinen Platz. Hingegen war und ist die Freude im Himmel (d. h. bei JaHuWaH, das ist das Reich, Sein Reich) gross über jeden Juden, der zur Zeit der Römer durch Umkehr zu JaHuWaH, zurück zur seiner Herde gefunden hatte und das wird immer so bleiben. Zur Zeit der Römer liefen Juden zu den Römern über. Jahushua und alle Gerechten setzten ihr Leben ganz und gar für die Umkehr solcher Juden ein. Das kostet Abertausenden das Leben, mit dem Tod am römischen Marterpfahl. “Freut euch mit mir! Denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: So wird Freude im Himmel (in JaHuWaH) sein über einen Sünder (Abgefallenen), der umkehrt, mehr als über neunundneunzig Gerechte (im Shma Jisrael gesegnete Juden), die der Umkehr nicht bedürfen” (Lk 15,7). Im Shma Jisrael lebende Juden bedürfen keiner Umkehr und schon gar nicht einer Versöhnung mit JaHuWaH und einer Erlösung durch das Blut eines Menschenopfers. Das gibt es und braucht es im Reich JaHuWaHs nicht. Wenn ein Jude von JaHuWaH abgefallen war, dann bedurfte es einzig und allein der Umkehr. Das zeigt uns Jahushua im Gleichnis vom barmherzigen Vater wunderbar auf (vgl. Lk 15,11-32). Das ist der Weg vom Zustand des Todes (ohne Gemeinschaft mit JaHuWaH) hin zum Leben (d. h. in Gemeinschaft mit JaHuWaH) (vgl. Lk 15,32).

Was müsste einem Menschen, der sich über Jahrzehnte mit der Bibel, d- h. mit dem “AT” auseinandersetzt eigentlich schon aufgefallen sein? Im Willen JaHuWaHs, d. h. im Reich, im Herzen JaHuWaHs, kann es für Menschen keinen Platz geben, die sich auf das “AT” berufen und dabei beharrlich und uneinsichtig eine religiöse Ideologie vertreten (Ersatztheologie), die sein erwähltes Bundesvolk seit bald 2000 Jahren ununterbrochen überall in der Welt ausgrenzen, diskriminieren, kriminalisieren, vertreiben, verfolgen und töten. Eine Religion, die sich auf den TaNaCH (“AT”) beruft und die es seit bald 2000 Jahren darauf abgesehen hat, unter der Führung ihrer Gottheit Jesus Christus, das von JaHuWaH erwählte Bundesvolk auszulöschen oder durch Bekehrung in ihre christliche Ideologie dem Untergang zu weihen, kann nie Platz im Reich des JaHuWaH, d. h. im Herzen JaHuWaHs, finden. Eine Religion, wie das Christentum, das den Juden, dem immer währenden Bundespartner JaHuWaHs, das Heil radikal abspricht und bis heute mit Flüchen überhäuft, kann mit dieser verbrecherischen Haltung, JaHuWaH und seinem Volk gegenüber, nie jemals in das Reich JaHuWaHs eingehen. Eine Religion, die unablässig und allezeit fromm besessen den Abfall der Juden von ihrem Bund mit JaHuWaH beabsichtigt, sie durch “Bekehrung” mit dem Taufritual in den Götzendienst treiben will, wird nie in dem biblisch bezeugten Reich JaHuWaHs Platz haben.
Wie können sie dann jemals in das Reich JaHuWaHs eingehen? Wo ist der Weg zu diesem Reich? Es ist der Weg, den auch Jahushua lehrte. Es gibt nur ein In-sich-Gehen, eine konsequente Abkehr von dieser schrecklichen Ideologie der Göttertraditionen, der Sonnengottheiten. Kein Weg führt an einer konsequenten Abkehr von jener Lehre vorbei, die von einem Gottessohn spricht, der von einer Gottheit gezeugt und von einer Frau geborenen worden ist. Diese Lehre der Christen hat bis heute unermessliches Leid und abgrundtiefen Schmerz über das Bundesvolk JaHuWaHs gebracht – und damit natürlich auch über JaHuWaH, den Erlöser des Jahushua von Nazareth. Es gibt nur den Weg der Umkehr zu JaHuWaH. Mit offenen Armen nimmt ER die Christen auf, wie ER auch uns aufgenommen hat. ER wartet auf die Umkehr jedes einzelnen Christen. ER wartet auf sie, hält täglich und nächtlich Ausschau nach ihnen. (vgl. Lk 15,11-32). ER wird ihnen ein Zuhause geben, das alle Vorstellungen sprengt. Das beste Mahl wird ER ihnen bereiten, ein Mahl, das alle Erwartungen bei weitem übersteigt (vgl. Ps 23). Das ist JaHuWaH, das Reich. Danke JaHuWaH.

Herzlich grüsse ich alle und wünsche allen einen reich gesegneten Shabbat im Hause JaHuWaHs. Schalom!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Voranzeige: Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein, am 19. September 2021 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, info@imkerei-hunzinger.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).