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Unerträgliche Gräueltaten. Innerhalb der festen Ordnungen JaHuWaHs ist alles dem Wandel unterworfen. Auch das Christentum und der Islam werden sich diesem Wandel beugen müssen

Glaubensimpuls 647 von Gregor Dalliard

Aus dem Zeugnis von 2Mo 6,3 (vgl. Gim 646) dürfen wir Fundamentales zum Verständnis des TaNACHs und seiner Inhalte verstehen lernen. Dieses Wissen ist eine Sache, die das Bibelstudium zu einer Freude macht. In einem Buch zusammengefasst, führt uns der TaNaCH (die Bibel) in Form eines Streifzuges durch die lange Geschichte des Volkes Israel. Nach dem Zeugnis der Propheten und der Lehre des Jahushua von Nazareth gibt es nur den TaNaCH als Bibel. Von einer Bibel als dem “Neuen Testament” wussten weder die Propheten noch Jahushua von Nazareth etwas.
Die zentrale Botschaft des TaNaCHs: JaHuWaH der El Eljon, der Höchste, hat den Menschen feste Ordnungen des Lebens gegeben. Sie ermöglichen und garantieren uns den persönlichen inneren Frieden, aber auch ein friedliches und erträgliches Zusammenleben der Menschen untereinander.
Dann aber zeigt uns der TaNaCH ebenso auf, wie es im Laufe der Zeit immer wieder strenge zeitbedingte Ordnungen und Lebensweisungen gab, die aber dem Wandel der Zeit unterworfen waren und deren Bedeutung nur noch eingeschränkt gelten oder im Laufe der Zeit absolut bedeutungslos geworden sind, weil die Beziehung zu JaHuWaH gewachsen ist. Deren sture (z. T. sinnlose) Beibehaltung ist ein Hindernis für die Weiterentwicklung in der Beziehung zu JaHuWaH und damit ein Hindernis auf dem Weg zur Glaubensmündigkeit und eine Blockade auf dem Weg zum inneren Frieden.

Diese Tatsache müsste jedem Menschen absolut wichtig sein, der die Gabe des Verstandes vom Schöpfer El Eljon empfangen hat, und die hat jeder empfangen, nur nutzt sie nicht jeder adäquat. Dann werden wir in allen Lebenssituationen zusammen mit JaHuWaH Wege gehen können, die wir uns ohne dieses Vertrauen, ohne diese Sicherheit und dieses Wissen nie zugetraut hätten.
Vor meinem Schreibpult sehe ich jeden Tag den Vers: “Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege” (Ps 119,105). Regelmässig betrachte ich diesen Vers und mein Gemütspegel erfährt jeden Tag einen zünftigen Schub nach vorn, indem ich ihn zusammen mit anderen Zeugnissen aus dem TaNaCH immer wieder verinnerliche. Diese haben sich im Laufe der Geschichte unzählige Male im Leben von Menschen bewährt, wie etwa der Psalm 23; dann kann ich loslassen und zur Ruhe kommen.
Ein Mann sagte mir kürzlich: “Bist du aber ein armer Tropf, wenn du ohne all diesen frommen Klimbim das Leben nicht in den Griff bekommst, ich brauche diesen frommen Mist nicht”. Nun aber ist sich dieser Mensch nicht bewusst, wie sehr er von einer Melancholie in die nächste schlittert, weil er überall nur Probleme sieht, sich nur damit beschäftigt und gereizt den Mitmenschen das Leben schwer macht. Wie sollte er den inneren Frieden finden und die Gegenwart in JaHuWaH geniessen können; schade und traurig zugleich!

Die Beziehung zu JaHuWaH ist Leben, sie schafft inneren Frieden und damit Leben. Diese Beziehung beruft sich auf keinen Religionsgründer, sie braucht keinen. Sie braucht nur das Zeugnis der Propheten. Was aber ist der Glaube? Der Glaube ist keine Beziehung. Er ist ein Ersatz für die Beziehung zu JaHuWaH. Der Glaube hält die Glaubenslehre irgendeines Menschen (Religionsgründers) für wahr, eine Lehre, die im Kopf eines Menschen entstanden ist und die er als „unfehlbar geoffenbart“ bezeichnet. Zum Glaubensgesetz erhoben fordern die “Geistlichen” nichts anderes als das Einhalten dieser Lehre. Darum ist der Glaube eine tote Sache, die letztlich nur Verbrechen und Tod hervorbringen kann.

Das sehen wir gegenwärtig bei der Hamas. Das sind tiefgläubige Moslems, die ohne Verstand Lehrsätze des Korans übernommen haben und umsetzen, so wie der Koran sie lehrt. Wie gesagt: Der Glaube kann kein Leben vermitteln, denn nur über die Gabe des Schöpfers, den Verstand, kann eine persönliche Beziehung zum Schöpfer des Lebens aufgebaut werden. Der Einsatz der wunderbaren Gabe JaHuWaHs, des Verstandes, sollte der erste Schritt im Leben eines Menschen werden, der nach der Wahrheit und dem Leben sucht (vgl. Gim 583).
In den Schulbüchern der Hamas und anderer Moslems, deren Druck vor allem Deutschlands Steuerzahler über das missbrauchte “Hilfswerk” UNWRA in den vergangenen fünf Jahren mit einem Milliardenbetrag finanziert haben, werden Schulkinder systematisch zur Gewalt gegen die Juden indoktriniert. Gräueltaten an den Juden werden mit einem islamischen Grillfest verglichen usw. usf.
Ein religiöser Mensch kann für seinen Glauben, den er für wahr hält, alles geben, alles riskieren, dafür sogar Leiden und Tod (Martyrium) auf sich nehmen, oder wie etwa die Hamas, die animiert durch die Lehren des Korans am 7. Oktober 2023 im Namen Allahs die schlimmsten Gräuel und Massaker an unschuldigen Menschen vollzogen hat, und man stelle sich vor, an Säuglingen, Kindern, Jugendlichen, Alten und Kranken. Was ist der Gipfel dieses unvorstellbaren religiösen Fanatismus, dessen Quellen die Köpfe jener Männer sind, die die Gottheit Allah geschaffen haben? (Und genau so wurde die christliche Gottheit Jesus in den Köpfen der Kirchengründer erschaffen, der Gott-Sohn des Katholiken Hitler). Seitdem setzen diese Kämpfer Allahs weit über hundert Geiseln unbeschreiblichen, nicht zu ertragenden Qualen aus. Mit diesen Geiseln werden die Familienangehörigen und Menschen auf der ganzen Welt Tag und Nacht mit einer bis zur Verzweiflung treibenden Ungewissheit in Angst und Schrecken gehalten. Kleine Kinder und Eltern sind durch die schrecklichen Massaker voneinander getrennt und das Wissen um ihren erbärmlichen Zustand ist nicht zu ertragen.
Kein einziger religiöser oder politischer Führer eines muslimischen Landes hat sich bisher öffentlich und offiziell, ohne Wenn und Aber für die bedingungslose Freilassung der jüdischen Geiseln eingesetzt, zumindest für die Erlösung dieser unschuldigen Kinder. Sämtliche muslimische Staaten bejahen und unterstützen im Namen des Gottes Allah diese unerträglichen bestialischen Gräueltaten ihrer “Glaubensbrüder” in Gaza, und das im Jahre 2024. Wir sind fassungslos!
Das ist der Gott Allah, der alle Muslime zu “Brüdern” macht. Diese fromme “Bruderschaft” zeigt sich seit dem 7. Oktober 2023 in nicht zu fassender frommer Brutalität und Ruchlosigkeit. Allah verbietet allen religiösen oder politischen Obrigkeiten der muslimischen Welt, für die vor ihren Augen so entrechteten, gedemütigten und gefolterten Menschen menschliche Gefühle zu entwickeln und für ihre Freilassung aus dieser Hölle öffentlich einzustehen, zumindest für die Kinder. Sie schöpfen aus der gemeinsamen Glaubensquelle, dem Koran. Ein Schauder nach dem andern durchfährt uns gerade in dieser Zeit.
Sollte es uns erstaunen, wenn sich überall in der Welt Stimmen erheben, die das weltweite Verbot des Korans und der Glaubensrituale des Islams fordern, nicht nur in China (Uiguren)?

Alles im Leben ist Entwicklungen unterworfen. Davon sind die Religionen nicht ausgenommen, wollen sie sich nicht im religiösen Terror verlieren wie der Islam in unseren Tagen. Das Christentum hat bis vor wenigen Jahrhunderten, wie der Islam, mit allen möglichen kriegerischen Machenschaften und Verbrechen gegen das Ethos der israelitisch-jüdischen Propheten gekämpft und dabei unsägliches Leid verursacht. Durch den unermüdlichen Einsatz und eine kaum nachvollziehbare Beharrlichkeit von Juden für das Ethos JaHuWaHs, erkannten immer mehr führende Christen, dass in diesem Ethos unbestreitbar ein Segen wirksam ist: “In dir (in deiner Beziehung zu MIR) sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde” (1Mo 12,3).
Zuerst waren einzelne ehemalige Katholiken, die sich während der Zeit der Reformation als Protestanten vom religiösen Terror des Vatikans zu befreien vermochten, von dieser Tatsache erfasst. Sie hatten den pädagogischen, rechtlichen, medizinischen und wirtschaftlichen Erfolg bei den Juden beobachtet und erlebt, vor allem den Segen des Rechtswesens und der Rechtspflege. Dass dieser Erfolg (Segen) trotz der allezeit wiederkehrenden grausamen Pogrome von Seiten der Getauften an den Juden zu immer neuer Blüte kam, und das, obwohl sie doch keine Christen waren, das hat viele von ihnen betroffen gemacht und ihre Gesinnung den Juden gegenüber grundlegend verändert.
Ihnen folgten zögernd und unter grossen Widerständen von Seiten des Vatikans einflussreiche katholische Laien. Diese Entwicklung fusst auf dem Lebensethos JaHuWaHs im Shma Jisrael (Höre, Israel) (5Mo 6,4+ff und in 2Mo 20).
Heute sind eigentlich alle Verfassungen und Rechtssysteme der christlichen Völker mehr oder weniger auf diesem Ethos der israelitisch-jüdischen Propheten aufgebaut. “Siehe, mein Knecht (vor allem die israelitisch-jüdischen Propheten), den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Ruach auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen” (Jes 42,1). Das einzugestehen fiel noch vor wenigen Jahren so manchem führendem Getauften schwer. Deutsche Kleriker und Politiker bekennen sich immer öfters zu dieser geschichtlichen Tatsache. Sie sind darin Vorreiter in Europa. Das freut uns alle ganz speziell. Daraus fliesst ein unermesslicher Segen für die Menschen.

Noch vor Jahren waren wir gemäss unserem christlichen Glauben und unserer Lehre fest davon überzeugt, dass der Glaube niemals einer Entwicklung unterworfen sein darf. Was die Gründer einer Religion einmal als unerschütterliche Wahrheit festgesetzt und vorgeschrieben haben, das gilt es in den Religionen als unveränderbare Wahrheit zu erfüllen, koste es was es wolle. Ohne Erfüllung der jeweiligen Lehren wird nach dem strengen Konzept der Religionen niemand in den Himmel kommen. Sie meinen ihren Himmel.

Durch Schrecken und Ängste haben sich die Religionen diese Welt gefügig gemacht und mit unendlichem Leid übersät. Es ist besser, nicht zu wissen, wie viele sie mit ihrem frommen Irrwahn in den Tod getrieben haben und immer wieder treiben. Dieses grausame unendliche Leid wäre der Menschheit erspart geblieben, und könnte erspart bleiben, wäre das Wort der israelitisch-jüdischen Propheten allezeit Mittelpunkt der Forschung, von Erziehung und Bildung, von Recht und Gerechtigkeit geblieben.
Ich betone ausdrücklich: das Wort der israelitisch-jüdischen Propheten, denn es gibt grosse jüdische Kreise, ob säkular nationalistisch oder extrem religiös nationalistisch, die der Erforschung des zusammenhängenden Wortes der israelitisch-jüdischen Propheten keine Beachtung schenken. Sie wurden entweder durch radikal säkulare oder radikal orthodoxe Vorstellungen dafür blind gemacht.

Menschen sind Entwicklungen unterworfen. Vom El Shaddai (dem Allmächtigen) zum JaHuWaH (“JHWH”), dem Elohim des Jahushua (Jeshua) von Nazareth können wir den Spuren dieser notwendigen Entwicklungen folgen, wenn wir sie erkennen und daraus lernen wollen.
Allen wünsche ich Menschen zur Seite, die bescheiden und genügsam sind. Sie haben den inneren Frieden in JaHuWaH gefunden. Ihre Nähe tut uns einfach gut.
Herzlich grüsse ich alle und wünsche allen einen freudigen Shabbat Shalom.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns wieder am 17. März 2024 um 14,00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger-Schmid, Allmenhag 2, 2577 Finsterhennen. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.