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Die universelle Ethik JaHuWaHs. Auf dem Weg zum Friedensreich bringt JaHuWaH das Friedensreich schrittweise zur Fülle. Teil 13

Glaubensimpuls 579 von Gregor Dalliard

So stellten sie etwa das Glück als Frau dar, als die Göttin Fortuna (lateinisch für Glück, Schicksal). Der personifizierte Donner wurde zum Gottes-Sohn des Odin und der Jord (Erde). So ist z. B. der personifizierte Donner von der christlichen Führung als Donnerstag (Thorstag) übernommen worden, wie übrigens alle Wochentage, weil die Getauften nichts mit den israelitisch-jüdischen Wochennamen zu tun haben wollten, z. T. auch aus Angst vor der Rache dieser Götter. [Quelle] (https://mittelalter.fandom.com/de/wiki/Donar).
Diesen Gottheiten wurden bestimmte Tage geweiht. Diese Tage galten lokal, regional oder im ganzen Land als heilig. Mit Ritualen wurde ihnen, an ihrem Tag oder zu ihrer Zeit durch Menschenopfer, manchmal durch Fasten oder Verletzungen am eigenen Leib, durch Wallfahrten oder sonstigen frommen Erfindungen, gehuldigt.
Mit der Übernahme dieser Wochentage führte das Christentum natürlich auch die heidnischen Gebräuche weiter. Das zeigt der Heiligenkult in all seinen Facetten und Traditionen. Dies geschieht heute in den vielen christlichen Kirchen und Gemeinschaften auf unterschiedliche Weise. Der Heiligenkult ist damit nichts anderes als eine Weiterführung des heidnischen Götterkultes.

Der Sonntag ist der heilige Tag der personifizierten Sonne. Ihr ist dieser Tag geweiht. Dieser Sonnengott heisst griechisch: Helios; römisch: Mithras oder Sol Invictus, „unbesiegter Sonnengott“. Die Gründer des Christentums machten aus dem griechischen Logos, (aus dem Helios, Mithras, Sol Invictus) ihre neue Gottheit Jesus Christus. Alle Eigenschaften und Festtage übertrugen sie schrittweise auf den neuen Helios (Mithras, Sol Invictus) Jesus Christus, vermischt mit Elementen aus dem Judentum, die missbraucht und ins Gegenteil umgedeutet worden sind (Ersatztheologie). Damit wurde das Leben des Juden Jahushua von Nazareth und seine jüdische Lehre in schändlicher Weise pervertiert. Wir erinnern immer wieder an die Quellen des geistigen Missbrauchs, weil das für die persönliche Heilung der Menschen, aber auch für den gesunden Umgang mit den Juden in der Zukunft absolut wichtig sein wird. Aus dieser Quelle des Missbrauchs und der Vertuschung fliesst 2Kor 5,16: “Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleisch (als Jude); wenn wir Christus auch nach dem Fleisch (als Jude) gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so”, d. h. wir kennen ihn nicht mehr als den an, der er wirklich war, als Jude. Jetzt ist er Christ, denn er hat die christliche Taufe über sich ergehen lassen. Damit basta!
So sagen sie: Um das zu erreichen haben wir ihn auferstehen lassen (vgl. Röm 1,4), wie das bei vielen bekannten heidnischen Göttern Tradition ist. In der Tradition der täglich aufgehenden Sonne liessen die Heiden ihre Götter auferstehen. Die neue Gottheit, wie gesagt, ein Gemisch aus Heidentum und Judentum, musste im Kleid der heidnischen Tradition gesehen und geglaubt werden. So wurde Jesus Christus nun auch zu einer auferstandenen Gottheit erklärt. Folgerichtig lesen wir im Brief an die Römer: “aufgrund der Totenauferstehung” (Röm 1,4). Das passt!

Übrigens, wie wir schon öfters sagten, hat der Jude Jochanan, von den Christen fälschlicherweise Johannes der Täufer genannt, niemals getauft. Die Juden kannten keine Taufe. Die christliche Taufe auf drei Gott-Personen ist erst nach langen innerchristlichen Kämpfen geschaffen worden. Im 4. Jh. wurde der christliche Gott definitiv zu drei Gott-Personen gemacht, das anhand der platonischen (griechischen) Philosophie im Zusammenhang mit dem Logos. Darauf legten die Kirchenväter dem angeblich auferstandenen Jahushua von Nazareth, der damit nun nicht mehr der Jude Jahushua von Nazareth sein durfte, sondern zu einer griechisch-römischen Gottheit gemacht worden war den Taufbefehl auf drei Gott-Personen in den Mund (vgl. (Mt 28,18-20). Damit war der Fall für die Kirche erledigt.
Auch kannte der angebliche Johannes der Täufer keine Taufe auf den Namen Jesu. Jochanan hätte Jesus auf den Namen Jesus taufen müssen, wenn er denn getauft hätte. Das aber ergibt für die Taufe Jesu, im christlichen Zusammenhang, auch keinen Sinn!

In dem von Paulus und den weiteren Gründern des Christentums auf den ersten Konzilien geschaffenen christlichen Gott Jesus Christus sind die heidnischen Götter Helios, Mithras, Sol invictus, Apollon-Sol und wie sie alle hiessen, einverleibt worden. Von nun hiessen diese Gottheiten Jesus Christus. Darum wurde der Sonntag (Sonnen-Tag), der zu Ehren dieser Götter als Ruhetag gehalten und gefeiert wurde, auf Jesus Christus übertragen. Viele Christen halten den Sonnen-Tag (Sonntag) als Tag der Auferstehung ihres Gottes Jesus Christus.
Als Ergänzung: Die Auferstehung – heidnische Wurzeln des Christentums. Teil 1 Gim 393; Teil 2 Gim 394.

Wir sind unendlich dankbar, haben wir aus dem frommen griechisch-römischen, platonisch-theologischen Getümmel und Mischmasch der Kirchenväter herausgefunden. Im Glauben und im Vertrauen des Jahushua von Nazareth haben wir den Sinn des Lebens und damit den Frieden in unserem Leben gefunden: “Denn mein Fels und meine Burg bist du” (Ps 71,3).
Herzlich grüsse ich alle mit dem bewährten Zeugnis: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). Shabbat Shalom!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein auf Samstag, den 17. Dezember 2022 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.