bibeltreu.com

Aus dem Glauben des Jahushua von Nazareth. Teil 5

Glaubensimpuls 481 von Gregor Dalliard

Das ist zwar nichts Neues für uns, aber für so manchen, der sich gerade in diesen Tagen und Nächten der Corona-Zeit in den digitalen Medien herumtreibt und auf bibeltreu.com stösst, seltsames Neuland. Der Glaube des Paulus und des Johannes stehen grundsätzlich im Widerspruch zum Glauben des Jahushua von Nazareth, siehe dazu den überarbeiteten Gim 113. Natürlich sind es auch die anderen Schreiber des “NT”, die Schreiber jener Texte, die wir als “NT” vor uns haben, ausser jenes Schreibers, der den uns bekannten Jakobusbrief in seiner ursprünglichen Form geschrieben hat. Siehe dazu den überarbeiteten Gim 41.
Was müssen wir uns allezeit vor Augen haben, wenn wir aus den Texten des “NT” lesen? Es ist der schrecklichste und folgenschwerste Missbrauch von Schriften, den diese Welt jemals gesehen hat – der folgenschwerste Missbrauch den die Verfasser der “NT”-Schriften und die späteren Kirchenväter mit Jahushua von Nazareth und seinem Glauben angerichtet haben.

Stellen wir uns einmal etwas vor, jeder für sich. Ich wäre unter unserem Volk – was den Glauben betrifft – sehr einflussreich gewesen. Jahrzehnte nach meinem Tod bemächtigt sich jemand meiner Person. Was ist der Grund dafür? Sie beabsichtigt nämlich eine gezielte Änderung des Glaubens unter den Mitmenschen zu erreichen. Sie beabsichtigt die Beziehung, die mein Volk zu JaHuWaH hat, mit allen Mitteln zu unterbinden. Sie beabsichtigt entschieden, aber fromm getarnt, die Vernichtung meines Volkes, die Vernichtung der Juden. Ihre treibende Kraft ist der Hass und die Wut auf mein Volk, weil diese Menschen – und so auch ich – in der Beziehung mit JaHuWaH eigenständig gemacht worden sind. Konkret heisst das: Wir ordnen uns keiner Religion, und damit auch keinen Gottheiten dieser Welt unter. Aber damit kommt diese Person nicht durch, weil sie zu wenig bekannt und zu wenig einflussreich ist.

Was macht sie? Wie gesagt, sie bemächtigt sich meiner Person. Im Gedächtnis der Menschen bin ich noch immer als ein sehr begabter und einflussreicher Mensch bekannt. Damals löste ich nämlich eine Erweckungsbewegung innerhalb meines Volkes aus. Abertausende verliessen ihren unseriösen Lebensstil, verbunden mit ihrem Götzendienst. Sie sagten sich von den Göttern der Heiden los und übergaben sich mit neuer Hingabe meinem Glauben hin, dem Glauben an JaHuWaH. Selbst jene Menschen haben mich noch irgendwie in Erinnerung, die mich zwar nicht persönlich kannten, aber sie haben mich – vom Hörensagen – noch in der zweiten und dritten Generation nach meinem Tod in Erinnerung. Also: Weil die Menschen von Generation zu Generation von meiner einflussreichen Grösse erzählen, wissen sie um meine Person.

Zur Erreichung seiner Ziele knöpft sich dieser Mensch mich vor. Er benutzt mich für seine Zwecke. Gezielt missbraucht er meine Person. Er legt mir aussergewöhnliche Dinge in den Mund, die ich gesagt haben soll, die ich aber nie gesagt habe. Weil ich in meinem Leben tatsächlich aussergewöhnliche Dinge sagte und tat, immer aber zum Besten meiner Glaubensfamilie, zu ihrer Wiederherstellung und zur Ehre JaHuWaHs, ist es nach so vielen Jahren ein Leichtes mir gegenteilige Dinge in den Mund zu legen, die mich in den Widerspruch zu JaHuWaH und meinem Volk setzen. Diese Person legt mir tatsächlich Dinge in den Mund, die ich aber nie gesagt habe, nie zu sagen gewagt hätte, noch wollte, nicht einmal im Traum! Ungeheuerliche Dinge – und ich kann mich nicht dagegen wehren, weil ich schon rund zwei bis drei Generationen lang verstorben bin. Das, was ich wirklich gesagt habe, also Wahres, lässt sich nach so langer Zeit leicht mit Falschem mischen, ja, dem einmal Gesagten sogar einen völlig gegenteiligen Sinn geben. Das ist verrückt! Das ist das “Neue Testament”.

All die modernen Medien und Kommunikationsmittel, die es heute gibt, die gab es zu jener Zeit, als ich lebte, noch nicht. Über meine Person wurde zu meinen Lebzeiten auch nie etwas Schriftliches festgehalten. Doch jeder kann immerhin soviel von mir wissen, dass ich kein Voodoozauberer war, kein Hindupriester, kein Buddhistischer Mönch, oder was auch immer, sondern ein Schriftgelehrter, d. h. Lehrer, innerhalb einer ganz bestimmten Glaubensfamilie, die allen Menschen dieser Welt bekannt ist – so oder so! Sie lag mir sehr am Herzen, denn in diesem Glauben wurde ich grossgezogen. Dieser Glaube ist übrigens auf der ganzen Welt einzigartig in seiner Weise, denn er deckt alle Bereiche des menschlichen Lebens ab. Auf dieser Erde gibt es nichts seinesgleichen. Ich nahm von Herzen und mit grosser Freude an den Glaubensfesten teil. Aus der Vertiefung in meinen Glauben und aus der Treue zu meinem Glauben sind die entsprechenden Taten gefolgt, die für die Mitmenschen, was jeder damals bestätigen konnte, in jeder Weise äusserst erbaulich und stärkend waren. Sie waren menschlich, weil mein Erlöser und Fels des Lebens, JaHuWaH, menschlich ist. Meines Glaubens wegen – wegen meines überzeugten und hingebungsvollen Engagement – bin ich in jungen Jahren von der römischen Besatzungsmacht, die unser Volk in jenen Tagen grausam unterjocht und ausgebeutet hatte, hingerichtet worden.

Damit bleibt Jahushua von Nazareth unser allernächster Zeuge, innerhalb einer Reihe von ausgesprochen beeindruckender Zeugen, die – wie Leitplanken im Licht – auf den guten Weg des Lebens weisen. Wir danken JaHuWaH von ganzem Herzen für diese Lichter, die uns in seinem Licht den Weg des Lebens weisen. “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht." Wir gehören heute zu denen von denen der eindrucksvolle Prophet Jeshajahu sagte: “Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein grosses Licht. Die im Land der Finsternis wohnen, Licht leuchtet über ihnen. Du vermehrst den Jubel, du machst die Freude gross. Sie freuen sich vor dir, wie man sich freut in der Ernte.." (Jes 9,1-2).
Wie könnte beim Lesen solcher Zusprüche, unsere Freude nicht überströmend sein – oder werden?: “Ich, JaHuWaH, ich habe dich (Israel/Juda) in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bundesvolk, zum Licht der Völker” (Jes 42,6). Seid alle darin gesegnet und herzlich gegrüsst. Allen wünsche ich einen reich bekömmlichen Shabbat. Shalom!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Voranzeige: Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein, am 19. September 2021 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, info@imkerei-hunzinger.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).