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Lebensimpulse

Josef: Da ist das Zuhause in dem Josef lebt. Teil 2

Lebensimpuls 38 von Gregor Dalliard

Was Josef in seinen Träumen sah, war der Blick in die näherep und ferne Zukunft. In die nähere Zukunft: die Hungersnot seiner Familie, die deswegen nach Ägypten reist um Getreide zu kaufen; in die ferne Zukunft, das, was uns z. B. in Jes 2,1-5 oder Jes 45,20-25 u. a. m. gezeigt ist.
In 1 Mo 37, 1-11 werden uns die Träume Josefs geschildert, die den Ärger Jakobs und den Neid seiner Brüder erregten. Josef hatte provoziert. Jakob hat sich vermutlich darüber geärgert, dass Josef seine Träume vor seinen Brüdern ausbreitete, die bereits wegen dessen Bevorzugung durch den Vater und wegen der üblen Nachreden, die er seinem Vater hinterbrachte, allergisch auf ihren Bruder reagierten.
Was uns hier aber in besonderer Weise beschäftigt ist die Frage: Wie ist Josef mit diesen plötzlichen und so brutalen Einbrüchen in seinem Leben umgegangen? Wie konnte er solches überstehen, ohne verbittert oder verzweifelt zu werden? Warum reagierte er nach so vielen Jahren des Leids, das ihm seine Brüder angetan hatten, nicht mit Rache? Wie nur konnte er sagen: “Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Elohim (“Gott”) aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden” (1Mo 50,20).
Die Geschichte lesen wir ab 1Mo 37.

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Josef

Lebensimpuls 37 von Gregor Dalliard

Die Beziehung Josefs, des Sohnes Jakobs zu dem Elohim JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten, dem Schöpfer des Lebens, stand am Sonntag (16. 03. 2025 bei unsere Videokonferenz in Finsterhennen bei Bern) im Mittelpunkt unserer Betrachtungen. Ab 1Mo 37 ist uns das äusserst beeindruckende, lehrreiche und für unser Leben so hilfreiche Zeugnis überliefert.
Worauf will ich hinaus? Aus diesem und zahllosen anderen Zeugnissen und Erfahrungen im TaNaCH (“AT”) wissen wir heute, dass uns die Quelle, die uns ein inneres friedvolles Leben erschliesst in der gepflegten Beziehung (Gemeinschaft) mit dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH ist. Die Quelle zu einem solchen Leben ist uns in der Torah, bzw. im TaNaCH (“AT”) erschlossen.
Die Aufforderung den Elohim (“Gott”) JaHuWaH zu suchen durchzieht die ganze Torah, bzw. den ganzen TaNaCH (“AT”). Suchen wir in diesen Quellen, finden wir alles, was uns immer wieder neu aufrichtet, m. a. W. unser Akku wird wieder aufgeladen. Die Zufriedenheit und Dankbarkeit wird alles Enttäuschende im Alltag übersteigen.
Vielen Menschen stehen ihre eigenen menschlichen Schwächen und die ihrer Mitmenschen zu einem friedvollen Leben im Wege. Sie tun so, als wüsste unser Elohim JaHuWaH nichts um unsere menschlichen Eigenarten und Schwächen.

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Wir wurden also nicht gefragt! Teil 2

Lebensimpuls 36 von Gregor Dalliard

Wir haben erkannt dass Beziehungen das A und das O des Lebens sind. Das wissen wir alle aus Erfahrung. Was recht viele verärgert ist die Tatsache, dass niemand von uns gefragt worden ist, ob wir die Beziehung JaHuWaHs zu uns überhaupt wollen. Stellen wir uns vor, wie das in den Herzen der Menschen aussähe, wenn über die Beziehung JaHuWaHs zu uns von Volk zu Volk demokratisch abgestimmt werden müsste und jeder Mensch müsste sich an den Volksentscheid halten? Oder was wäre, wenn ein Diktator für sein Land entscheiden und gebieten könnte, dass die Beziehung des Elohims (“Gott”) JaHuWaH, unseres Schöpfers zu uns ab sofort verboten wäre.

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Beziehungen sind das A und das O des Lebens - nicht gefragt. Teil 1.

Lebensimpuls 35 von Gregor Dalliard

Alles Leben läuft über Beziehungen ab, innerhalb der Pflanzen-, der Tier- und der Menschenwelt. Unser Schöpfer hat eine ganz persönliche Beziehung zu jedem Menschen in der Welt. Die israelitisch-jüdischen Menschen, allen voran die Propheten und Prophetinnen, haben diese Tatsache im Leben der Menschen sehr früh erkannt und erfahren. Sie drücken diese tiefe wegweisende Erkenntnis und Erfahrung schon auf der ersten Seite des TaNaCHs (der Bibel des Jahushua von Nazareth) klar aus: “Und Elohim (“Gott”) schuf den Menschen als sein Bild, als Bild des Elohim schuf er ihn” (1Mo 1,27; 9,6).
Als Schöpfer des Lebens lebt der Elohim JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste diese Beziehung zu jedem SEINER Geschöpfe, ob sich ein Mensch dessen bewusst ist oder nicht. Wir wurden nicht gefragt, ob wir diese Beziehung wollen. Das ist einfach wunderbar. Darüber bin ich unendlich dankbar. Damit ist uns, der Menschheit, schon im ersten Kapitel des TaNaCHs die ergreifendste Botschaft, das schönste Evangelium aller Zeiten vermittelt.
Die Beziehungen zu jedem meiner Mitmenschen sind heute davon genährt. Welch eine Kraft und Freude geht davon aus. Eine zusätzliche Antriebskraft dazu: “Denn ich (der Elohim JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste) kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht JaHuWaH, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren”. Das ist ein Volltreffer für diesen Tag, auch für Morgen, Übermorgen und Allezeit. Wer darauf baut, baut auf Fels, das bezeugt auch Jes 45,20-25.

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"....ruht mein Heil" (Ps 62,8).

Lebensimpuls 34 von Gregor Dalliard

Ich lebe, und wo lebe ich? Ich lebe innerhalb der Schöpfung, auf dieser Erde, in dieser Stadt, in diesem Dorf, in dieser Umgebung, unter diesen Menschen. Alledem entfliehen, das möchte ich ab und zu, aber das ist mir nicht möglich.
Ich kann vielem entfliehen, aber meinem Alltag nicht. Ich stehe täglich unter Druck, vor Herausforderungen. Ihnen kann ich nicht entfliehen. Von morgens bis abends bin ich an Verpflichtungen gebunden. Ich wüsste in meiner momentanen Abhängigkeit und Wahrnehmung von Verantwortung nicht, wie ich alledem entfliehen könnte, ohne dass andere und ich Schaden nehmen würden. Das ist mein Leben heute, an diesem Tag und es wird in der nächsten Zukunft wohl auch so bleiben.
Eines aber hilft mir jeden Morgen neu: Auf Elohim JaHuWaH, den El Eljon, den Höchsten ruht mein Heil und meine Ehre; der Fels meines Schutzes, meine Zuflucht ist in Elohim (Ps 62,8). “….ruht mein Heil”. Das zu wissen, tut so gut. Kein Mensch kann ohne Ruhe in seinem Schöpfer leben. Kein Geschöpf sollte vergessen, dass es zum Ganzen der Schöpfung gehört. Du und ich gehören zur Krone der Schöpfung, auch an diesem neuen Tag. Darum können wir auch heute nur inneren Frieden und Ruhe in unserem Schöpfer, dem El Eljon, dem Höchsten haben. Auch heute ruht mein Heil und meine Ehre in Elohim JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten

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Fusspflege: "Dein Wort ist meines Fusses Leuchte" (Ps 119,105). Teil 2

Lebensimpuls 33 von Gregor Dalliard

Der Vers weist in erster Linie auf den Lebensweg jedes Einzelnen hin. Zu Ende gelesen: “Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege”. Das Leben eines jeden Menschen wird verglichen mit dem Gehen auf einem Weg. Jeder Weg hat einen Ausgangspunkt und führt zu einem Ziel. Was ereignet sich nicht alles vom Ausgangspunkt bis zum Ziel hin?
An Sonntag war ich mit dem Zug unterwegs nach Finsterhennen ins Honigland. Am späteren Nachmittag ging es wieder zurück in die Berge.
In den Sommermonaten sind viele junge Familien mit ihren Kleinkindern und Kindern im Zug unterwegs. Ich liebe diese Zeit, vor allem aber die Kinder. Über die Kinder und mit den Kindern kommt es immer wieder irgendwie zu eindrücklich unterhaltsamen Begegnungen - auch mit den Eltern oder Grosseltern oder wer immer sie gerade begleitet. Die Kinder animieren und bereichern mich enorm.
In was für einem Umfeld wachsen sie heran? Wie werden sie ihren Weg gehen? Werden sie die Schätze des Lebens unterscheiden können, von denen, die ihnen das Leben verdunkeln wollen? Welche Erlebnisse und Erfahrungen werden sie machen? Wird ihr gesundes Selbstvertrauen genährt und aufgebaut werden? Werden sie dieses Selbstvertrauen aus den tiefen und gesunden Glaubensquellen der Propheten schöpfen und leben können? Es sind Quellen, die uns das frische Wasser des Lebens aus einer Jahrtausende langen Erfahrung im Umgang mit JaHuWaH und dem Leben bieten. Ein Wasser, dessen Wirkung sich bis heute bewährt hat.
Ein Wasser des Lebens, das wir und sie auf diesem langen Weg brauchen, damit auch sie das Licht des Lebens sehen und geniessen können: “Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Wege” (Ps 119,105). Das ist Fusspflege im übertragenen Sinn.

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Fusspflege: "Dein Wort ist meines Fusses Leuchte" (Ps 119,105). Teil 1

Lebensimpuls 32 von Gregor Dalliard

Ein wunderbares Bild: Mein Fuss (Füsse) und eine Leuchte! Der Fuss, unsere Füsse. Welch ein Geschenk, meine Füsse.
Heute möchte ich für meine Füsse danken. Wem danken? Dem Schöpfer natürlich. Wo mich meine Füsse überall hintragen, da kann ich nur staunen.
Meine Frau besucht im Rhythmus ihre Mutter oben in den Bergen. Sie ist eine ältere Frau in den 80er Jahren, noch rüstig, unterhält drei Gärten in unterschiedlicher Lage.
Die Fusspflege ihrer Mutter gehört bei ihr mit zur obersten Priorität. Für sie gehört dieser Akt der Nächstenliebe ganz selbstverständlich zum Leben. Darüber werden keine Worte verloren.
Etliche Male habe ich ihr dabei unauffällig zugeschaut. Ich bin davon tief berührt. Fusspflege im wörtlichen Sinn, wie gut das tut.

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"JaHuWaH richtet die Gebeugten (Elenden) auf" (Ps 146,8)

Lebensimpuls 31 von Gregor Dalliard

Stille werden und sich diesen Zuspruch zu Herzen gehen lassen.
Das Zeugnis, das Jahrtausende hindurch unzähligen Juden täglich neue Lebenskraft gegeben hat und täglich neue Lebensfreude gibt, lautet: “Auf ewig herrscht JaHuWaH als König, dein Elohim, Zion, jetzt und in allen künftigen Generationen. Halleluja!” (Ps 146).
Das ist wohl das älteste Zeugnis in der Geschichte der Menschheit, das sich wie kein anderes in dieser Welt bewährt hat. Kein Zeugnis ist von solcher Dauer und Wirkung als dieses Zeugnis aus dem Psalm 146.
Lassen wir diesen Psalm auf uns einwirken.

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Aufbauende Ergänzung von Shomer zu: Kindesmissbrauch durch Priester und Ordensleute - freie Glaubensausübung. Den TaNaCH studieren: "So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen" (Jer 6,16).

Lebensimpuls 30 von Gregor Dalliard

Hinweis vom Shomer zum Thema: Auf…. https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de ….finden sich die Namen aller erfassten Shoah-Opfer. Ich wurde als evangelikaler Christ erzogen, fand jedoch meinen deutschen Familien­namen in verschiedenen Abwandlungen knapp 2000 Mal und meine kor­rekte Schreibweise 120 Mal auf dieser Homepage wieder. Ihn gibt es auf Deutsch, Ungarisch, Polnisch, Ukrainisch usw. Wie ist es möglich, dass so viele Menschen mit meinem Namen als Shoah-Opfer und somit als Juden bekannt sind? Gregor erwähnt eines der Verbrechen, das an Juden begangen wurde: Ihre heilige Schrift, der Tanach (falsch: AT), wurde christlicherseits für ungültig erklärt, und dies, obwohl Jer 31:36+37 Elbf. unmissverständlich besagt:  Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.  37  So spricht Jahwe: Wenn die Himmel oben gemessen, und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden können, so will ich auch den ganzen Sa­men Israels verwerfen wegen alles dessen, was sie getan haben, spricht Jahwe. – In anderen Worten: Nie! Nicht nur pädophiler Missbrauch ist seitens der christlichen Kirche be­kannt, sondern auch religiöser Missbrauch. Warum bin ich ein Christ? Antwort: Weil meine jüdischen Ahnen in Zwangschristianisierungen, Po­gromen und anderen Verbrechen zu Christen gemacht wurden. Und wer waren die Verbrecher? Darüber macht man sich besser keine Gedan­ken, wenn man nicht beunruhigt sein will. Meine „Entscheidung für Christus“ als Schuljunge war völlig unbiblisch, da diese in der ganzen Bibel nirgends verlangt wird. Während sich ge­wisse Kreise heute, mit Enttaufurkunde, enttaufen lassen (Google mal mit „enttaufen“), gewichte ich meine Taufe heute als null und nichtig. Ju­den, wie auch Jeshua BarJosef einer war, werden beschnitten und nicht getauft. Mir wäre unbekannt, das jemals ein Jude seine Beschneidung abgetrocknet hätte. Wer mit seinem eigenen Namen aber auch mit den Mädchennamen sei­ner Mutter oder der Großmütter sucht, wird oft erschrecken, wie jüdisch er eigentlich wäre. Wir alle teilen dasselbe Schicksal. Dr. Martin Luther hat das katholische „Neue Testament“ reformiert, womit er jedoch nicht die Wahrheit hervor brachte (Sola Scriptura), nein, sein Erfolg war refor­mierte ka­tholische Irrlehre, und diese wird aktuell von Evangelikalen, Pfingst-Cha­rismatikern, Zeugen Jehovas (Jesus ist der Sohn Jehovas) u. v. a. weiter verbreitet. So weit einmal der andere Blickwinkel auf das Christentum und den Tanach.

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Aufbauende Ergänzung von Shomer zu: Die Propheten Israels sind keine Kopie des JaHuWaH! Den TaNaCH studieren: "So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen" (Jer 6,16).

Lebensimpuls 29 von Gregor Dalliard

Wunder sind Merkmale einer jeden Religion, ob christlich, heidnisch oder jüdisch. Dabei sieht es so aus, als täten die Wundertäter die Wunder selbst; dies jedoch ist ein Irrtum. Du erwähnst die falschen Propheten, ja, und auch die tun mitunter Wunder, um ihre Falschweissagung glaubhafter erscheinen zu lassen.
Mir wurde einmal bewusst, dass wenn Rabbi Jahushua BarJosef Wunder tat, dass das nichts mit Vollmacht zu tun hatte sondern mit Gehorsam. „Wer an mich glaubt wird auch die Werke tun, die ich getan habe“ – habe ich als Pfingst-Charismatiker in jungen Jahren ausprobiert, und zwar erfolglos. Die Beziehung des Navi zu JHWH ist entscheidend, nicht dessen Wunschvorstellungen.

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