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Fortsetzung: Die Lästerung des Heiligen Geistes – ab in die Hölle!

Antwort von Gregor Dalliard auf Leserfrage 7

Vorweg sei gesagt, dass dieses Traktat (Antwort) nicht von mir (Gregor) ist, sondern von Shomer.

Eine Maske (Person) kann niemals gelästert werden – dies würde auch niemandem nützen und der Maske nicht schaden. So und nicht anders dürfte das auch bei der dritten Person der Gottheit sein. Die Gottheit würde schon selbst sprechen, wenn sie dies könnte.

Wenn in der griechischen Mythologie die Gottheiten gesprochen haben, dann hat man das nur durch die „Masken“ ihrer Priester gehört, obwohl geschnitzte und gegossene Götzen gar nicht sprechen können. Im Hebräischen funktionierte das anders: Ein Prophet hörte die Stimme von JHWH „persönlich“, und zwar hörbar, und dann gab er das Gehörte an das Volk oder den König oder wen auch immer weiter. Da liest man wiederholt: „JHWH redete zu Mose …. und sprach.…“ Über den christlichen Theos/Dëus ist eine derartige Aussage völlig unbekannt.

Um zu Seinen Knechten zu sprechen brauchte JHWH keine Maske, keine Person, keinen Vater, keinen Sohn, keinen Heiligen Geist, keinen christlichen oder anderen heidnischen Priester - im Judentum waren diese Elemente völlig unbekannt, bis heute. Rabbi Jeshua BarJosef von Nazaret konnte niemals etwas über die Lästerung des Heiligen Geistes gelehrt haben, da der katholische Heilige Geist zu seiner Zeit in Israel noch völlig unbekannt war; es gab diesen Heiligen Geist um die Zeitenwende noch nicht so, wenn wir einmal von heidnischen Religionen absehen, die ihn sehr wohl zu kennen meinten (s. u.). Auch die Ausgießung des heiligen Geistes an Pfingsten geht in diese Richtung; eine katholische Hirnwindungsakrobatik ist sie, nichts weiter, mehr dazu später. Da mag man sagen: „Den Heiligen Geist gab es aber bereits im ‚Alten Testament‘“; dazu kommen wir aber noch.

Fällt die dritte Person der Gottheit auf die anwesenden Jünger, haben die nachher alle Kopfschmerzen, es geht nicht anders. Nehmen wir jedoch an, dass der englische „Holy Spirit“ wirklich mit „Heilige Spirituose“ übersetzt werden muss (s. u.), dann waren die Jünger an Pfingsten tatsächlich nicht voll des süßen Weines sondern voll von Hochprozentigem; das ist noch schlimmer. Dass die in diesem Zustand nicht mehr wussten, was sie sagten und dennoch quasselten, läge ja eigentlich auf der Hand.

„Guten Morgen Heiliger Geist“ war ein Bestseller des US-Autoren Benny Hinn. Hinn ist Charismatiker und vertritt über den „Heiligen Geist“ die pfingst-charismatische Irrlehre der katholischen Kirche. Kurz nachdem wir, damals noch, an einem Anlass von Benny Hinn in der Schweiz Mitarbeiter waren, saß ich an meinem PC und machte Bibelarbeit – was auch sonst? Da traf mich plötzlich ein Gedanke wie ein Schlag: „Der Heilige Geist ist keine Person!“ Genau so, nur viel schneller, etwa mit geschätzter Lichtgeschwindigkeit. Dann überlegte ich kurz, was das war, und augenblicklich fiel mir ein, dass das Wort „Dreieinigkeit“ nirgends in der Bibel erscheint. Dann habe ich mit der Bibel im PC geprüft, was sich wie verhält und ob die Eingebung stimmen kann – und sie stimmte „dummerweise“, und wie!

Ich wusste augenblicklich, dass ich von meiner „Geistlichkeit“ angelogen worden war, damit ich sie schön mit Spenden finanzierte. Nach der Erkenntnis dieses Betrugs fühlte ich mich so schlecht, dass ich mich fast in einer psychiatrischen Klinik sah. Dass es nicht so weit kam, habe ich nur JHWH zu verdanken.

Ruach, Pneuma, Spiritus? Spirit or Ghost?
Nun, Jesus ist der Christus - das ist unwidersprochen so, seit die katholische Kirche das so bestimmt hat. Wie aber gewisse Kreise auf die Idee kommen, dass Christos/Christus (Gesalbter) und Mashiach/ Messias (Gesalbter) dasselbe ist, obwohl ein Christus im Gegensatz zum Mashiach nicht gesalbt werden muss, das allerdings ist mir schleierhaft. Christus ist ein Gesalbter ohne Salbung! Genauso schleierhaft ist mir, wie der hebräische Begriff „Ruach HaKodesch“ (Atem/Windhauch/Brausen des Heiligen) mit der Übersetzungsfälschung „Heiliger Geist“ wiedergegeben wird und ein völlig unjüdischer, griechischer Pneumatos Hagios und ein ebenso unhebräischer lateinischer Spiritus Sanctus ebenfalls. Dieser „Heilige Geist“ ist ungefähr so heilig wie die heilige Kuh: schlachten bitte! Wer sich die Mühe macht, sich einmal mit diesen Geistern zu befassen, wird schnell einmal feststellen, wo die entsprechenden Unterschiede und andererseits die Übereinstimmungen mit Heidnischem liegen.

Ich wäre einmal neugierig, wie ein katholischer Gelehrter den „Heiligen Geist“ auf jüdischer Grundlage erklären würde. Ich glaube, der würde vor lauter Schlucken kein Wort mehr heraus bringen. Beim Heiligen Geist auf katholischer Basis ist das natürlich etwas völlig anderes. So, und dann sollte mir dieser noch – ebenfalls auf der jüdischen Grundlage – erklären, wie man diesen jüdischen heiligen Geist lästern kann. Ich vermute einmal, der würde nicht nur kein Wort mehr heraus bringen, der würde mir sogar davonlaufen.

Mache ich denselben Test mit einem Rabbi, der würde sich vermutlich in dieser Arbeit schlau machen, sie mit seiner Erkenntnis abgleichen und dann das wiederholen, was ich zum Thema „Lästerung des Heiligen Geistes/Sünde wider den Heiligen Geist“ unten von mir gegeben habe.

Missionsbefehl: taufen im Namen …. des Heiligen Geistes
Mat 28:18-20 Luther  Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.  19  Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,  20  und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Im Tanach gibt es nur einen Namen, auf den es ankommt: JHWH! Und dieser Name ist Ihm so heilig, dass Er allen, die ihn missbrauchen, konkrete Flüche androht. „JHWH“ ist der Name, der am häufigsten im Tanach erscheint; alles dreht sich nur um Ihn, aber Christen haben ihn im „NT“ gegen einen heidnischen Theos und im „AT“ gegen ein lästerliches „HERR“ ausgewechselt.

Prüfen wir diese Aussagen des „Missionsbefehls“ einmal gemäß St.Paul (alias Paulus): „Prüfet aber alles.…“, dann kommt der Bischof von Rom namens Eusebius flacher dabei heraus als eine Briefmarke – für Email. Er war es nämlich, der Anno 325 beim Konzil von Nicäa auf Geheiß des heidnischen Kaisers, Pontifex Maximus und Gründers der katholischen Kirche namens Konstantin diese Formulierung „….im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes….“ in den bereits nachträglich angehängten Missionsbefehl eingefügt hatte – der theologische Fachausdruck dafür heißt „Interpolation“, und das war damals, leider, ziemlich üblich.

Diese offensichtlich gefälschte Aussage ist ganz klar kein Beweis für eine Trinität (Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit). Den Begriff „Dreieinigkeit“ in einer Computerbibel gesucht ergibt: Null Treffer. Sie ist nicht biblisch! Von diesem Götzendiener Konstantin ist bekannt, dass er sich erst auf dem Sterbebett hat taufen lassen, d. h., dass er als Heide seinen Einfluss in der Lehre der Kirche voll eingebracht hat, und da ist dieser Einfluss noch heute. Wer aber eine solche heidnische Lehre reformiert, wie Luther z. B., der bekommt niemals die Wahrheit, nein, der bekommt eine reformierte heidnische Lehre. Wer einen geschnitzten katholischen Kruzifix-Götzen namens Jesus reformiert, bekommt auch niemals die Wahrheit sondern höchstens einen reformierten Götzen. Kruzifixe sind gemäß Torah nicht zu reformieren sondern zu verbrennen.
Fortsetzung folgt

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein auf Samstag, den 17. Dezember 2022 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.