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Warnung vor dem Heidentum, im Dezember 2022 von Shomer

Antwort von Gregor Dalliard auf Leserfrage 12

Der Bericht ist von Shomer verfasst. Er schreibt über die Hintergründe und die Entstehung der christlichen Weihnacht, Ostern und anderer Themen, die gerade brandaktuell sind und auch dich interessieren könnten.

Eigentlich ist das für Christen klar, dass sie sich nicht vom Heidentum verführen lassen, eigentlich, aber ich habe im Christentum heidnische Missionsstrategien bemerkt, von denen Christen nicht die geringste Ahnung haben, haben dürfen. Hätten sie diese, so hätte dies eine weitaus größere Kirchen- und Gemeinden-Austrittswelle zur Folge als die aktuelle, aber die wollen die Kirchen und Gemeinden nicht auch noch. Was weiß man als Christ über das Heidentum? Antwort: wenig bis nichts. Einem Christen fällt dabei vielleicht eine Statue im Schneidersitz mit einem dicken Bauch ein oder auch, dass man einmal etwas vom Hinduismus hörte, wo es dem Vernehmen nach bereits vor über 30 Jahren über 300 Mill. Gottheiten gab (Tendenz steigend) – jede einzelne heilige Kuh natürlich mitgezählt. Bekannt ist auch, dass sowas Sünde ist und dass man verdammt ist, wenn man sowas anbetet oder glaubt. Dann hört die Kenntnis dieser beiden heidnischen Religionen bereits auf, die wesentlich älter sind, als das Christentum. Was da aber wirklich geglaubt wird ist im Christentum top secret. Mir liegen zwei Bücher vor, die etwa Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst wurden, eines von einem Schotten namens Alexander Hislop und ein anderes vom US-Amerikaner Kersey Graves. Beide behandeln genau dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Während Hislop den Ursprung der katholischen Religion von einem reformierten anglikanischen Blickwinkel aus beschreibt, geht Graves das Thema von einem wissenschaftlichen, historischen und auch philosophischen Standpunkt betrachtet an. Was Hislop als „Babylon“ bezeichnet, nennt Graves: „orientalischer Ursprung“. „Glauben heißt: nicht wissen“, lautet ein geflügeltes Wort. Wer etwas glaubt, könnte es zwar besser wissen, aber er darf es nicht. Jeder geweihte, jeder ordinierte christliche Geistliche hat ein Patent erworben, um gewisse Irrlehren als „Wahrheit“ verkaufen zu dürfen; denn prüft man ihre Aussagen allein mit der Bibel in der Hand, muss man irritiert zugeben, dass da was nicht stimmt. „Prüfet aber alles und das Gute behaltet“ steht da, und das meiste ist eben nicht gut, wenn man prüft, wenn. Was nicht gut ist, glaubt man dann nicht mehr, ja, und „wer prüft und nicht glaubt, wird verdammt werden“ – auch da stimmt etwas nicht. Weihnachten ist heidnischen Ursprungs, das hat man vielleicht mal irgendwo gehört, und das hängt auch damit zusammen, weil in Israel im Dezember witterungsbedingt noch nie Hirten bei den Schafen auf dem Felde waren. Jesus wurde nicht an Weihnachten geboren, aber wann genau ist unbekannt – auch dies hat man schon gehört. Diese Aussage enthält zwar einen wahren Kern, ist so aber auch nicht korrekt, aber warum? In einer Computerbibel „Weihnachten“ gesucht, ergibt „Null Treffer“ – Weihnachten ist unbiblisch, und da es heidnischen Ursprungs ist, fehlt definitiv die Geschichte in der Bibel, wo sich Weihnachten zum Christentum bekehrt hätte. Weihnachten ist folglich noch immer so heidnisch wie eh und je. Hier wären wir wiederum bei der Überschrift: Warnung vor dem Heidentum. Im Heidentum wird bekanntlich toten, d. h. in Holz geschnitzten Götzen geopfert. Diese Opfer bekommt an Weihnachten das Geburtstagskind. Da nachweislich aber das Geburtstagskind in Form eines geschnitzten Weihnachtskrippen-Götzen keine Geschenke entgegen nehmen kann, schenkt man sich halt untereinander, und dies sogar im Heidentum überall auf der Welt. Das heißt: Weihnachtsgeschenke sind Götzenopfer und Heidentum. Vor Jahren informierte mich ein italienischer Konsul, dass der 25. Dezember der Geburtstag von Mithras sei. Graves schreibt in seinem Buch, dass der 25. Dezember der Geburtstag fast aller in Apotheosen zu Göttern erhobener Männer ist, zu denen neben Jesus Christus auch Buddha Sakia oder Chrishna aus Indien u. v. a. gehören. Am 21. Dezember hat die Sonne bekanntlich den tiefsten Stand erreicht. Die drei Tage vom 22. bis 24. Dezember sind gleich kurz und der 25. Dezember ist dann wieder länger. Das Heidentum hat hierfür eine plausible Erklärung: Ihre Sonnengottheiten (Mithras, Helios, Ra u. a.) waren drei Tage tot und sind am 25. wieder auferstanden – dies wurde auch „die Wiedergeburt der unbesiegbaren Sonne“ genannt. Hierbei erkennen wir, dass es einen Grund hatte, warum „Jesus Christus“ von Karfreitag bis Ostersonntag ungefähr drei Tage im Grab blieb und dann wieder auferstand. Er konnte das genau so „gut“ wie jeder andere Sonnengott auch (s. u.). Ist Jesus ein Sonnengott? Betrachtet man in katholischen Kirchen Abbildungen dieses Götzen, dann fällt hinter dem Kopf oftmals ein „Heiligenschein“ auf, oft auch mit einem 4-speichigen Sonnenrad (Kreuz) darin. In einem evangelischen Kirchenlied heißt es: „Die Sonne die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ.…“, oder auch über die „Sonne der Gerechtigkeit“ hat man schon mal etwas gesungen. Dieser Jesus ist in der Tat Heidentum par excellence, der nie befahl, ihn zu reformieren. Gemäß Bibel sind Götzen zu verbrennen und nicht zu reformieren. Wer einen heidnischen, katholischen, geschnitzten Weihnachtskrippen- und Kruzifix-Götzen reformiert, bekommt niemals die Wahrheit, nein, derjenige bekommt einen reformierten Götzen, der genau so heidnisch bleibt wie sein angebliches Geburtstagsfest auch. Er konnte das genau so „gut“ wie jeder andere Sonnengott auch, s. o. Im Heidentum vor der Zeitrechnung gab es eine Fülle von Gottheiten, die gemäß Graves am 25. Dezember geboren wurden und auch sonst noch sehr viel gemeinsam haben. So wurden alle zuvor von Propheten geweissagt, sie waren von königlicher/fürstlicher Abstammung, wurden aber in Niedrigkeit geboren. Jeder junge Gott wurde zuvor von einer lokalen heidnischen Gottheit in einer reinen Jungfrau empfangen und jungfräulich geboren, zum Teil auch durch die Seite der jungen Frau, damit bei der Jungfrauengeburt das Jungfernhäutchen mystisch unbeschadet blieb. Bei jedem jungen Gott treten Hirten und Magier (drei und mehr „Weise“) in Erscheinung, letztere von einem Stern geleitet; es gab Engelsgesang und anderes, das nur bei einer Gottheit geschehen konnte. So werden im Heidentum vielen jungen Göttern Gold Weihrauch und Myrrhe dargebracht. Bei ihnen ist es ebenso in „Mode“, dass sie – man bedenke: bis zu 1700 Jahre vor „Jesus“ – von einem Despoten in einem Kindsmord umgebracht werden sollten und dass durch einen Traum gewarnt, ihre Eltern mit ihnen flüchteten. Die Geschichten und die Umstände stimmen bisweilen derart genau überein, dass dies ein Beweis dafür ist, dass die katholische Kirche in ihrem „Neuen Testament“, bei den Heiden vor ihr kräftig abgekupfert hat, ohne Quellenangabe notabene. Die heidnischen Gottessöhne zeigten bereits in frühester Kindheit angebliche Beweise ihrer Göttlichkeit. Einmal hörte ich von Jesus in den „NT“-Apokryphen, dass er als Junge mit Judas Ischariot gemeinsam gespielt hätte. Sie formten Tauben aus Lehm, doch die Tauben von Jesus waren viel schöner. Judas wollte Jesu Tauben im Neid zerstören aber der klatschte zweimal in die Hände, worauf hin seine Tauben davon flogen. Die Wunder, die im „NT“ über Jesus stehen, kann man ebenso bei Chrishna, Buddha Sakia u. v. a. nachlesen, Totenauferweckungen inklusive. Andere Gottessöhne sind nicht nur über das Wasser sondern sogar durch die Luft gegangen. Ihre Titel sind alle so plus/minus identisch: Gottessohn, Retter der Welt/Heiland, Herr aller Herren und König der Könige usw. Neu war bei „Jesus“ gar nichts, das kannte man alles schon von früher. Fast alle Gottessöhne waren ebenso die zweite Person der jeweiligen Trinität. Angefangen hat das in Babylon wo es zuerst solche regionalen trinitarischen „Götter“ gab, es ging weiter über China, Indien, den Kaukasus, Persien, Ägypten, Griechenland, Rom, die Kelten bis hin zu den Mexikanern, die erst nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus Anno 1492 bekannt wurden, d. h., dass bei ihnen das Ersinnen solcher Gottheiten bereits lange zuvor modern war. Viele der Gottessöhne haben prophetisch von ihrem frühen Tod gesprochen, wurden im Alter von 30 plus/minus gekreuzigt, sind in die Hölle hinab gestiegen und am 3. Tag auferstanden, dann fuhren sie gen Himmel, genau so wie Maria (bekanntlich am 15. August) und ihr Sohn (bekanntlich 40 Tage nach dem heidnischen Osterfest) und Mohammed sogar auf seinem Pferd, angeblich. Wenn nun die Gottessöhne die zweite Person der jeweiligen Trinität waren, dann war die dritte Person in jedem Fall der Heilige Geist der jeweiligen heidnischen Religion. Alle Religionen waren regional; denn Weltreligionen gab es noch nicht. Dies war das Einzige, das sich nach der Gründung des Christentums änderte, und zwar durch die Schärfe des Schwertes. Und wenn Graves 16 gekreuzigte Retter der Welt vor Jesus benennt, dann hatte „Gott“ vermutlich ein schlechtes Gedächtnis, dass er noch ein 17. Opfer für die Sünden der Welt brauchte. Wenn 16 nicht ausreichten – für was bitte sehr sollte dann „Golgatha“ gut sein? Allein der Zorn Gottes bzw. der Götter und die Sühne sind heidnische Irrlehren, die den Fakten bezüglich JHWH, s. u., diametral widersprechen. Dieser ALLMÄCHTIGE ist bei Christen unbekannt, und Er hat in den „AT“ Propheten gesprochen, dass Vergebung völlig anders läuft, als mit Speise-, Tier-, Menschen- und Gottessohn-Opfern. Herrscher kann man mit Geschenken besänftigen, was wohl der Grund der Menschheit von damals gewesen sein dürfte, diese Götzenopfer einzuführen – der LEBENDIGE ELOHIM hat von diesen Opfern nachweislich nichts gesprochen. Ich lese etwas davon, dass Kain und Abel opferten. Aufgeschrieben wurde dies in der Übergangsphase von Pflanzenopfern zu Tieropfern. Suchen wir jedoch, wo „Gott“ ihnen dieses geboten hätte, kommt gähnende Leere. Es war ihr ureigenes Bedürfnis, wovon „Gott“ nichts hatte. Der Brudermord folge auf das Opfer; Sühnopfer = Fehlanzeige! In den Urtexten der Bibel gibt es keine Hölle, die gibt es nur in „unfehlbaren“ Übersetzungsfälschungen. „Sheol“ im „AT“ bedeutet „Totenreich“, völlig wertneutral. Übersetzt wurde es aber falsch entweder mit „Hölle“ oder „Grube“, ganz katholisch. Im „NT“ gibt es jedoch drei grundverschiedene „Höllen“. Da gibt es 1. die Ge(h)enna, was eigentlich das griechisch übersetzte Hinnomtal in Jerusalem ist – weit und breit kein Feuer! An griechische Götzen aus der alten Mythologie darf man als Christ nicht glauben und sie auch nicht anbeten – bei den beiden anderen „Höllen“ ist das aber etwas völlig anderes: Der Götze „Hades“ (2.) war früher die personifizierte Hölle, und Zerberus/Kerberos, der dreiköpfige Höllenhund (auch eine Trinität) war der Wächter davor. 3. wurde auch der Götze „Tartaros“ mit „Hölle“ falsch übersetzt, der eigentlich die personifizierte Unterwelt wäre. An griechische Götzen zu glauben ist zwar verboten, aber an diese beiden Götzen müssen Christen unbedingt glauben; denn wer nicht glaubt, wird verdammt werden – wer’s glaubt wird selig, wenn er Glück hat. Die Konsequenz: Die Hölle gibt es nicht; zum Teufel mit der Hölle! Und die Quintessenz der Konsequenz lautet: für eine Hölle die es nicht gibt, braucht man zwingend einen Erlöser, den es nicht gibt. Der Grund für das heidnische Christentum stünde eigentlich in der Bibel. Es ist die urheidnische Verschwörung gegen den allerhöchsten ELOHIM (EL-Elijon), dem Melchisedek und Abraham dienten. Im „AT“ wurde dieser ELOHIM mit „Gott“ falsch übersetzt und sein Name JHWH (JaHUaH / JaHUëH / Elbf.: Jahwe) falsch mit „HERR“. „HERR“ war aber noch nie ein Name. Im NT finden wir den griechischen Theos bzw. lateinischen Dëus mit „Gott“ übersetzt, also einen heidnischen Götzen, der weniger als nichts mit JHWH zu tun hat. JHWH hatte im 2. Gebot eindeutig verboten, diesen christlichen Dreieinigen anzubeten und ihm zu dienen. Er hat einen Bund mit Abraham geschlossen, von einem Bund mit Christen und erst noch in einem Neuen Testament lese ich weniger als nichts. In Jeremia 31:31ff liest man zwar etwas von einem neuen Bund, aber der ist so genau beschrieben, dass das „NT“ daneben wie ein Lügenmärchen aussieht, aber auch dies dürfen Christen nicht wissen. Es ließe sich jedoch nachprüfen, wenn man wollte. Wir haben hier einige wenige Eindrücke vom Heidentum bekommen und leider feststellen müssen, dass Christentum nichts anderes ist als Heidentum in Reinkultur. Die Warnung vor dem Heidentum ist, streng genommen nichts anders, als die Warnung vor dem Christentum. Und wir haben gesehen, dass nur der Bund gilt, den JHWH mit Israel geschlossen hat. Wir stehen zurzeit an der Schwelle der Rückkehr der verlorenen Stämme Israels, und die Entrückung der christlichen Kirchen vor der großen Trübsal fällt aus: katholische Irrlehre ist’s, die, wie anderes auch, in die Bibel hinein interpretiert wurde. Shomer

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein auf Sonntag, den 19. Februar 2023 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.