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Fortsetzung: Die Lästerung des Heiligen Geistes – ab in die Hölle!

Antwort von Gregor Dalliard auf Leserfrage 10

Vorweg sei gesagt, dass dieses Traktat nicht von mir (Gregor) ist, sondern von Shomer.

Antwort von Shomer vom 4. November 2022.

Wie wurde der Heilige Geist gemacht? Kennen heidnische Religionen den Heiligen Geist auch noch und wenn ja, wie?

Zitat Hislop, Von Babylon nach Rom S. 30

Ein Kreis in Chaldäa war zero, und zero bedeutete auch »der Same«. Gemäß dem Geist des mystischen Systems Chaldäas, das in großem Maße auf Doppelbedeutungen gegründet war, wurde da­her das, was in den Augen eines Menschen im allgemeinen nur zero im Sinne von »Kreis« (Engl.: Zero = Null) war, von den Eingeweihten als zero im Sinne von »Same« (Same = Hebr.: זֶרַע Zera) verstanden. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, zeigt das dreieine Sinnbild der höchsten assyrischen (heidnischen) Gottheit deutlich, was der ur­sprüngliche Glaube der Urväter gewesen war. Zunächst ist da der Kopf des alten Mannes, dann zero, der Kreis, der für den »Samen« steht, und als letztes die Flügel und der Schwanz des Vogels oder der Taube, (Nur dies kann die Basis für den Heiligen Geist in Gestalt einer Taube bei der Taufe des geschnitzten katholischen Kruzifix-Götzen gewesen sein.) was die Einheit von Vater, Same (oder Sohn) und Heiligem Geist zeigt, wenn auch in gotteslästerlicher Weise. (Fakt ist, dass die Chaldäer diese Gräuel-Lehren bereits lange vor der Christenheit erfunden hatten und die Christen die nur noch abgekupfert haben.) Während dies die ursprüngliche Weise war, in der der drei­eine Gott im heidnischen Götzendienst dargestellt wurde, und auch wenn diese Darstellungsart bis zur Zeit Sanheribs überlebte, gibt es doch einen Hinweis darauf, dass zu einer sehr frühen Zeit ein wichti­ger Wandel in den babylonischen Vorstellungen von der Gottheit stattgefunden hatte: Aus den drei Personen war der Ewige Vater, der Geist Gottes – Fleisch geworden in einer menschlichen Mutter – und ein göttlicher Sohn – die Frucht dieser Fleischwerdung – geworden.

Aha, hier erkennen wir gut, dass die christlichen Vorstellungen ursprünglich heidnisch waren. Nein, noch nicht einmal abgeändert wurden sie, sondern einfach durchgewinkt. Christentum ist Heidentum! Und Luther hat die in der Reformation auch noch einmal durchgewinkt – also wen wundert’s, wenn auch Pfingstpastoren sich diese Irrlehren zu eigen machen und weiter tradieren?

Zitat Hislop, Von Babylon nach Rom S. 76/77

So sagt Julius Firmicus: »Die Assyrer und ein Teil der Afrikaner wün­schen sich, dass die Luft (Hebr.: Ruach) die Oberherrschaft über die Elemente hat, da sie eben dieses [Element] unter dem Namen Juno oder Jungfrau Venus geweiht haben.« Warum wurde die Luft auf die­se Weise mit Juno in Verbindung gebracht, deren Symbol das der dritten Person der assyrischen Dreieinigkeit war? Aus dem einen Grund: Im Chaldäischen bedeutet das Wort für Luft gleichzeitig auch »Heiliger Geist«. (Hebr.: Ruach) Aus dieser Erkenntnis erklärt sich die Aussage von Proclus vollständig: »Juno bedeutet die Zeugung der Seele«. Woher konnte die Seele – der Geist des Menschen – wohl kommen, wenn nicht vom Geist Gottes? (Im Hebräischen ist Seele und Geist dasselbe: נֶפֶשׁ Nephesh) In Übereinstimmung mit dieser Eigenschaft der Juno als Verkörperung des göttlichen Geistes, der Quelle des Lebens, und auch als Göttin der Luft wird sie in den Orpheus-Hymnen folgendermaßen angerufen:

O königliche Juno, von majestätischer Miene, in Luftgestalt, gött­liche Königin, von Jupiter gesegnet, thronend im Herzen der blauen Luft, die Rasse der Sterblichen ist deine ständige Sorge; die kühlenden Stürme ruft deine Macht allein hervor, die Leben nähren, die jedes Leben wünscht; von dir allein, Mutter der Win­de (Hebr.: Ruachot) und des Regens, die alle Dinge hervorbringt, gibt es sterbliches Leben; die ganze Natur zeigt dein göttliches Wesen, und die allumfassende Herrschaft liegt bei dir ja nur, von dir geschüttelt, brüllt der brausende Fluss und die anschwellende See mit des Windes pfeifendem Stoß.

S. 77

Die zur Göttin erhobene Königin, (Dieser Gräuel nennt sich „Apotheose“) die in jeder Hinsicht als die wah­re Frau betrachtet wurde, ­wurde also gleichzeitig als die Verkörperung des Heiligen Geis­tes angebetet, des Geistes des Frie­dens und der Liebe. Im Tem­pel von Hierapolis in Syrien stand eine berühmte Statue der Göttin Juno, um deren Anbetung willen Scharen von Menschen aus allen Richtungen zusammenströmten. Die Statue der Göttin war prächtig gekleidet, auf ihrem Haupt saß eine goldene Taube, (der Heilige Geist in Gestalt einer Taube) und man gab ihr ei­nen Namen, der für das Land charakteristisch war: »Semeion« Was bedeutet Semeion? Es heißt offensichtlich »die Wohnung«; und die »goldene Taube« auf ihrem Haupt zeigt deutlich, wer in ihr woh­nen sollte – näm­lich der Geist Gottes. Kein Wunder, dass sie über­all mit Begeiste­rung angebetet wurde, wenn man ihr solch eine au­ßerordentliche Würde verlieh, ihr solch gewinnende Eigenschaften zuschrieb und sie neben alledem durch ihre Statuen als Venus Ura­nia präsentierte.

Allen Christen müsste eigentlich klar sein, dass sie diesen heidnischen Gräuel anbeten, wenn sie den dreieinigen Gott anbeten. dass die entsprechenden Priesterschaften (Pfarrer, Pastoren) das nicht preisgeben dürfen, um ihre Spendeneinnahmen nicht zu verlieren, müsste eigentlich auf der Hand liegen.

Zitat Hislop, Von Babylon nach Rom S. 27:

Nachweislich verhielt es sich genauso mit dem Glauben des alten Hindustan. Obwohl der moderne Hinduismus Millionen Götter kennt, zeigen doch die indischen heiligen Bücher, dass es ursprünglich ganz anders gewesen war. Major Moor sagt über Brahma, den höchsten Gott der Hindus: »Von ihm, dessen Herrlichkeit so groß ist, gibt es kein Bildnis« (Veda). Er »erleuchtet alle, erfreut alle, aus ihm gingen alle hervor; durch ihn leben sie, wenn sie geboren werden, und zu ihm müssen alle zurückkehren« (Veda). In »Institutes of Menu« wird er als der beschrieben, »den allein der Geist wahrneh­men kann, dessen Wesen sich den äußerlichen Organen entzieht, der aus nichts Sichtbarem besteht, der von Ewigkeit her besteht … die Seele aller Wesen, den kein Wesen begreifen kann.«

Hier haben wir in Chaldäa/Babylon und Indien zwei Beispiele für sog. Heilige Geister, die schon lange vor „Jesus“ gelehrt wurden. Und derer gibt es noch mehr, viel mehr. Der „Heilige Geist“ ist also genau so heidnisch, wie Weihnachten, Ostern, die Taufe(n) im Christentum u. a. m. – das Christentum war schon immer und ist noch heute heidnisch; Christen werden für dumm verkauft, damit sie weiter schön zahlen.

Zitat Hislop, Von Babylon nach Rom S. 129:

Nach chaldäischer Lehre wurde Semiramis, die Frau des Ninus oder Nimrod, nachdem sie unter der Bezeichnung Himmelskönigin zur Gottheit (Maria ist die umgetaufte Semiramis und Jesus der umgetaufte Tammuz, Sohn der Semiramis) erhoben wurde, als Juno, die Taube, angebetet – mit anderen Worten, als Verkörperung des Hei­ligen Geistes. (Der Heilige Geist in Gestalt einer Taube)

Zitat Hislop, Von Babylon nach Rom S. 127:

Wenn daher Bacchus mit dem mystischen Fächer dargestellt wurde, dann wollte dies besagen, dass er der Mächtige war, bei dem der »Rest des Geistes« war. Daher kam die Vorstellung von der Seelen­reinigung durch den Wind. Dementsprechend beschreibt Vergil, wie die Befleckung und Beschmutzung der Sünde entfernt wird (Dabei kann man erkennen, dass der Sünde schon immer eine zentrale Bedeutung in den alten Religionen zukam. Die Ideen, wie man Sünde los wird, unterschieden sich jedoch diametral voneinander – und das soll von „Gott“ sein?):

Dafür werden verschiedene Bußen auferlegt, und einige werden zum Bleichen in den Wind gehängt.

So wurden die Priester Jupiters (der ursprünglich nur eine andere Form von Bacchus war) »Flamen« genannt, d. h. »die den Heiligen Geist atmen oder verleihen«, indem sie ihre Anhänger anhau­chen.

Hier erkennen wir unschwer, dass das Vermitteln des Heiligen Geistes durch das Anhauchen eine heidnische Zeremonie heidnischer Priester war. Und genau dieser Zeremonie hat sich „Jesus Christus“ bei seinen Jüngern bedient? Wir könnten somit unschwer erkennen, dass der Heilige Geist eine Märchenfigur ist, genau so wie Rumpelstilzchen, von dem es heißt: „Oh wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß’“ – beim Heiligen Geist ist das nichts anderes. Dessen wahren Namen (eigentlich Semiramis) darf auch niemand kennen.

Joh 20:20-23 Elbf.  Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.  21  [Jesus] sprach nun wiederum zu ihnen: Friede euch! (eigentlich: Shalom kulam) Gleichwie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch.  22  Und als er dies gesagt hatte, hauchte er in sie und spricht zu ihnen: Empfanget den Heiligen Geist!  23  Welchen irgend ihr die Sünden vergebet, denen sind sie vergeben, welchen irgend ihr sie behaltet, sind sie behalten.

Hier habe ich bemerkt, dass etwas nicht stimmt: Also: der Heilige Geist will von den Jüngern, dass die Sünden behalten, das kann in diesem Fall ja mal vorkommen. Dann steht aber geschrieben:

Mat 6:15 Luther  Wo ihr aber den Menschen ihre Fehler nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehler auch nicht vergeben.

In diesem Fall müssen die Jünger gewisse Sünden behalten und weil sie das vom Heiligen Geist aus müssen, vergibt ihnen der Vater ihre Fehler nicht – sie fahren in die Hölle und werden für ewig verdammt. – Hier steht sogar etwas davon, dass Fehler vergeben werden müssen; was ist das denn? Das ist ja etwas ganz Neues, wenn man die Torah kennt.

Frage: Wo ist der Unterschied zwischen dem Neuen Testament und Grimms Märchen? Antwort: Märchen haben einen wahren Kern.
Fortsetzung folgt

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In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.