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Die Entstehung des Priestertums wie wir es kennen und das Priestersein in JaHuWaH. "Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges (ausgesondertes) Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst" (2Mo 19,3-6). Mensch geworden im Menschen: "... und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde"! (1Mo 12,3).. Teil 4

Glaubensimpuls 754 von Gregor Dalliard am

Ja, seit Abraham dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten begegnet ist, ist das Wesen des El Eljons, des Höchsten, in dieser Welt sichtbar geworden, wir können sagen: Mensch geworden im Menschen: “… und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde”! (1Mo 12,3). Das ist etwas ausserordentlich Wunderbares. Damit ist die von Paulus geschaffene und später von den Kirchengründern auf den Konzilien weiter entwickelte Lehre der Ersatztheologie für immer passe, die besgt, dass die Getauften das neue Israel sind, weil in der Gottheit Jesus Christus Gott Mensch geworden sei. Damit ist diese Irrlehre definitiv als die schlimmste und verheerendste Irrlehre in der Geschichte der Menschheit entlarvt und widerlegt.

Folgende Gedanken beschäftigen einige sehr, und zwar die Frage, ob denn jemand überhaupt eine Beziehung zu dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten aufnehmen kann, wenn der Elohim (“Gott”) JaHuWaH ihn nicht dazu bewegt? Im letzten Gim 753 habe ich geschrieben: “Da JaHuWaH, der El Eljon, uns in SEINEM Bilde geschaffen hat, ist in jedem Menschen dieses Grundbedürfnis nach dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten eingepflanzt, jeder Mensch hat den Impuls des Elohims (des “Gottes”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten in sich und ist von IHM angerührt und motiviert. Nur werden die meisten Menschen davon abgehalten, diesem Bedürfnis zu entsprechen und nach der Quelle des Lebens zu suchen. Warum? Auf der ganzen Welt stehen religiöse Führer den Religionen vor. Sie wollen nichts wissen von den Quellen des Lebens, die uns im TaNaCH (“AT”) vermittelt werden; das zeigt sich gerade im Christentum ganz speziell, weil es sich im Unterschied zu allen anderen Religionen in besonderer Weise auf den TaNaCH (“AT”) beruft, dessen Inhalte aber umgedeutet hat und bis heute zutiefst in der Ersatztheologie (Antijudaismus/Antisemitismus) verwurzelt ist und bleibt”.

Warum schmeissen heute jedes Jahr, vor allem in Europa, Abertausende von Christen ihren angestammten christlichen Glauben über Bord, indem sie sich entweder still und unauffällig oder ganz entschieden vom kirchlichen Leben distanzieren oder den Austritt aus ihren Kirchen einreichen? Es handelt sich nicht nur um Menschen, die sich der Kirchensteuer entledigen wollen. Eine Masse von Menschen kann die Grundlehren der christlichen Ersatztheologie (als die Wurzel des weltweiten Antijudaismus/Antisemitismus und die eingefleischte Tradition des Heidentums), die sie als Kinder mitbekommen haben, in keiner Weise mehr teilen. Den meisten von ihnen ist die Widersprüchlichkeit der christliche Ersatztheologie von Kindesbeinen an einverleibt worden. Die Eltern oder Erzieher taten das in der festen Überzeugung, das Richtige zu tun, weil auch sie über den Vatikan in den jeweiligen Kirchen und christlichen Gemeinschaften in der Unkenntnis dieser Zusammenhänge erzogen wurden, ohne sich jemals ernsthaft Gedanken darüber zu machen, ob das denn auch der Wahrheit entspricht, was ihnen in ihren angestammten Kirchen oder christlichen Gemeinschaften als Wahrheit vermittelt wurden oder vermittelt wird.
Nun, unter dem permanenten Druck der religiösen Führer mit den Höllenandrohungen, wagte es kaum jemand ihre Ersatztheologie zu hinterfragen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. So blieb und bleiben sie nicht ansprechbar für die Umkehr zu dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten und SEINE verheissenen Segnungen. In ihren Kinder- und Jugendjahren haben sie meistens recht eifrig mitgemacht. Irgendwann - vor allem über die digitalen Medien, erkannten sie schleichend den Unsinn und die tiefen Widersprüche dieser Glaubenslehren zum realen Leben. Unbewusst oder bewusst reagierte und reagiert in ihnen, der von unserem Schöpfer in uns Menschen hineingelegte gesunde Menschenverstand. **Aber was ist die traurige Folge für eine Masse von Menschen, die das Christentum verlassen? Sie wollen sich nicht mit den angestammten Glaubenslehren auseinander setzen und zwar aus den Quellen des TaNaCHs (des “ATs”) heraus. Wie sollten sie auch? Die chaotisch-heidnische Ersatztheologie wurde ihnen als die Wahrheit der Bibel vermittelt, ja eingetrichtert (Siehe Gim 714). Die widersinnige und in sich widersprüchliche Ersatztheologie mit allen ihren Gerichts-, Feuer- und Höllenandrohungen stösst diese Menschen berechtigterweise dermassen ab, dass sie kein Verlangen verspüren, nach den Quellen der biblischen Zusammenhänge zu suchen und zu forschen.
Wir können heute sagen: gerade weil jeder Mensch im Bilde JaHuWaHs geschaffen ist, stossen ihn intuitiv religiöse Lehr- und Verhaltensweisen ab, die dem Wesen und Schöpfungswillen JaHuWaHs widersprechen. Sie bewirken in einem solchen Menschen meistens genau das Gegenteil dessen, was religiös irregeführte Menschen in ihrer Unwissenheit gerade verhüten und mit allen Mitteln erreichen wollten. Diese religiös irregeführten Menschen glaubten aufrichtig und eifrig das Richtige zu tun.
Waren wir früher nicht auch gefangen und getrieben von dieser Irrlehre (Ersatztheologie), bevor wir das prophetische Wort in seinem Zusammenhang schrittweise erkannten und ebenso schrittweise umsetzten? Heute verstehen wir, dass diese Menschen, die wir bekehren wollten, intuitiv diese religiösen Lehr- und Verhaltensweisen ablehnen, weil sie dem Wesen und Schöpfungswillen JaHuWaHs näher sind, als wir das von uns und von ihnen glaubten; denn viele von diesen Menschen führen ein Leben der Nächstenliebe, von dem die Propheten sagen, dass sie identisch ist mit der Liebe zu dem El Eljon, dem Höchsten (vgl. Mk12,29-31).
Auf was sollte der Blick, unser Herz gerichtet sein, wenn Kinder und Jugendlichen den traditionellen Glaubenslehren den Rücken kehren, aber auch nicht bereit sind sich mit dem prophetischen Wort im TaNaCH (mit dem “AT”, der Bibel des Jahushua [Jeschua]), in seinem Gesamtzusammenhang auseinander setzen zu wollen? Den Grund dieser Ablehnung haben wir genannt. Und was ist mit jenen Jugendlichen, die über die Erziehung und Prägungen ihrer Erwachsenen aufrichtig und ernsthaft mit ganzem Herzen den Irrweg der christlichen Ersatztheologie gehen, und diesen Irrweg von ganzem Herzen als die “Wahrheit” verteidigen und leben?
Wie schon oft gesagt, dürfen wir, gerade mit dem Blick auf den El Eljon, den Höchsten und SEINEM Wesen in tiefer Dankbarkeit und Liebe mit ihnen umgehen, denn auch sie sind im Bilde des El Eljons geschaffen, auch sie leben ja nur aus IHM, woher denn sonst? Lasst uns darum unseren Glaubensweg leben, ohne, das wir zu allem ja und amen sagen.

Bleibt alle reich gesegnet im Segen, der uns und allen Menschen auf dieser Erde verheissen ist. Lassen wir diesen Segen zu, lassen wir ihn jeden Tag ganz bewusst neu in unsere Herzen einziehen und wirksam werden: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10).
Von Herzen wünsche ich allen den tiefen inneren Frieden, besonders allen jenen, die sich einsam fühlen: “JaHuWaH ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? JaHuWaH ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? (Ps 27,1-2).

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Ins ein. Wir treffen uns am 17. Mai 2026 um 14.00 Uhr bei Ferdinand und Regula Marti, in 3232 Ins, Rieserenweg 24 (tel.: 031/ 991 69 12), (frmazo@hispeed.ch)! Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!