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Israel im Krieg. Gräueltaten der Hamas an Teenagern und Frauen. Teil 9

Glaubensimpuls 638 von Gregor Dalliard

Was wir von unseren Erwachsenen in den Kinderjahren als Glaubenswahrheit vermittelt, bzw. eingepaukt bekommen haben, ging in Fleisch und Blut über, selbst wenn uns das als Erwachsene heute nicht mehr bewusst ist oder wir das nicht wahrhaben wollen. Die Angst vor dem Fegefeuer (katholische Lehre innerhalb der Getauften) oder der Hölle traf uns als Kinder in Mark und Bein. In den katholischen und orthodoxen Gottesdiensten ging es meistens nur um Gebete für die verstorbenen Angehörigen, die im Fegefeuer qualvoll nach Hilfe schreien. In jedem Messopferritual (Eucharistiefeier) werden durch das Gebet der Priester leidende Angehörige aus diesem dunklen brennenden Leidensmeer befreit.
Über den Papst empfängt der Priester bei der Priesterweihe die Vollmacht bei jedem Vollzug der Eucharistiefeier (Messopferritual) das bittere Leiden Jesu, das ihm angeblich die Juden zugefügt haben, und die Wirksamkeit des Blutes Jesu auf Golgatha, auf der Stelle (Wandlung) wirksam zu machen.
Jeder getaufte Katholik ist aufgefordert, das Werk des Priesters, die Eucharistiefeier (Messopferritual) mit seinen finanziellen Mitteln, Spenden und Abgaben zu unterstützen. Die Angehörigen können so den grausam im Feuer und nach Hilfe schreienden Familienmitgliedern Erleichterung und sogar Befreiung aus den Qualen zukommen lassen, bis der Priester sicher sein kann, wann die qualvoll Leidenden aus dem Fegefeuer befreit und in den Himmel eingegangen sind.
Eine erlösende Wirkung hat auch das vom Priester geweihte Wasser (Weihwasser genannt), darum soll es reichlich eingesetzt werden. Es wird bei jedem Verstorbenen während des öffentlichen Abschiednehmens (Kondolenzzeit) über die Leiche, den Sarg oder die Urne gespritzt, denn der Verstorbene im Fegefeuer schreit nach dieser erlösenden Hilfe des geweihten Wassers.
In den südlichen katholischen Ländern, die vom Protestantismus weniger oder nicht beeinflusst worden sind, gehört diese teuflische Lehre immer noch zum zentralen Glaubensleben eines Getauften. Diese Praxis machte und macht den Vatikan unermesslich reich. Selbst wenn viele Menschen heute an diesen Glaubenslehren zweifeln, so bleiben solche folgenschweren Irrlehren dennoch tief im Seelenleben der Menschen unseres Kulturkreises eingraviert.
Die Höllenkultur gehört zum Wesen des Christentums. Ihre langen Traditionen sind aus dem Heidentum erwachsen und sind von Paulus, dem Gründer des Christentums, übernommen worden. Mohammed hat im 6./7. Jh. u. Z. den Islam gegründet. Er übernahm die Höllenlehre von den Getauften.
Solche folgenschweren Irrtümer können nur durch eine intensive Auseinandersetzung mit den tieferen Inhalten der Thora und dem prophetischen Wort im TaNaCH Heilung und innere Ruhe bringen. Aus diesen Quellen erwächst eine Beziehung zu JaHuWaH, unserem Schöpfer, dem El Eljon, dem Höchsten, und dadurch auch die Befreiung aus der Höllenkultur.
Von eminenter Wichtigkeit ist sowohl für die Juden heute als auch für uns der immer wiederkehrende Aufruf des Propheten Jirmejahu (Jeremia) an das ganze jüdische Volk. (vgl. Jer 8,16, Gim 636). In den Jahren als der Prophet Jirmejahu diesen eindringlichen Aufruf an die Priesterschaft, die politischen Führer und das ganze jüdische Volk richtete, schien das auserwählte Volk definitiv unterzugehen. Es war mit dem Holocaust und dem 7. Oktober eine der allerschwersten Zeiten in der Geschichte des auserwählten Volkes.
Wir erinnern uns: Etliche Kleinstaaten, so auch Juda, waren in die kriegerischen Zwickmühlen der grossen Völker Ägypten und Babylon geraten. Nebukadnezar II zerstörte 586 v. u. Z. den Tempel, Königtum und Priestertum. Juda war damals am Boden zerstört. Der Prophet wusste genau, was jetzt noch einen Menschen retten kann. Darum erging dieser dringliche Aufruf. Ein Aufruf, der auch für uns gilt und unser Leben durch alle Stürme der Zeit zum Segen werden lässt, selbst dann, wenn wir rückblickend alles als eine reine Katastrophe beurteilen.
Das barbarische Geschehen der Babylonier, die Heiden waren, wurde von der christlichen Religion/Kultur als Folge der paulinisch-christlichen Ersatztheologie im Holocaust bei weitem übertroffen, und zwar von Getauften im 20. Jahrhundert! Halten wir fest: Nach der paulinischen Ersatztheologie und damit nach der Lehre aller Christen ist jemand, der an die Erlösung des Blutes Jesu glaubt und getauft worden ist, eine Neuschöpfung. Was heisst das? Ein solcher Mensch lebt angeblich die höchsten ethisch-moralischen Werte, die es auf dieser Welt geben kann. Warum das? Weil der Geist Jesu, der Heilige Geist (nicht der Ruach JaHuWaHs), in einem solchen Menschen wohnt und ihn in allem leitet. Der Heilige Geist und der Ruach, wie er im TaNaCH bezeugt ist, sind sind offenbar nicht dasselbe (vgl. den überarbeiteten Gim 70).
Dass sie nicht dasselbe sind unterstreicht die christliche Vergangenheit und das Leben der Getauften. Daran müssen und wollen wir immer und immer wieder erinnern: Gerade die Getauften weisen sich im Laufe ihrer Geschichte als die kriegslüsternen Menschen dieser Welt aus. Zu jedem Verbrechen waren sie fähig. Das zeigt die Geschichte unweigerlich auf. Das ist etwas, dass niemand bestreiten kann. Haben sie etwa nicht auch die zwei grausamen und fürchterlichen Weltkriege untereinander ausgefochten - und das im 20. Jahrhundert?
Dank dem beharrlichen Einfluss der Juden ist die westliche Zivilisation aufgebaut worden. Diese Zivilisation soll nun zu Grunde gerichtet werden, weil sie eben von Juden aufgebaut worden ist, nicht von den Moslems und schon gar nicht von den Getauften. Das wissen die radikalen Moslems sehr wohl. Alles Jüdische in der Welt soll vernichtet werden. Sollte das geschehen, dann wird auch unser freies Leben, das wir im Westen noch führen dürfen, zu Ende gehen. Sollten wir dieses Faktum nicht unbedingt zur Kenntnis nehmen und entsprechend handeln? Das können und werden wir wohl erst dann verstehen lernen, wenn wir uns den Lebensquellen der israelitisch-jüdischen Propheten öffnen.

Seit dem 7. Oktober werden die Juden von einer neuen Welle an Grausamkeiten von der Hamas heimgesucht. Was ist das Entsetzliche an allem? Der Grossteil der westlichen Medienwelt übernimmt heute ungefiltert die Bilder und Kommentare der Hamas über den arabischen Nachrichtensender Al Jazeera (Al Dschasira) mit Sitz in Doha, Katar. Rund um die Uhr vermittelt dieser Sender antijüdische Berichterstattungen mit einer Flut schrecklichster Bilder aus Gaza gegen die Juden. Von der Macht der Bilder wird nun gesprochen. (Quelle). Darum fragen sich ernsthafte Journalisten im Westen: “Hat die Hamas den Krieg bereits gewonnen?”, denn von der Flut der Bilder über die Palästinenser kippt die westliche Medienwelt zusehends auf die Seite der Hamas. Die Massen verfallen mehr und mehr einem Judenhass, den der Iran, Hamas, Hisbollah und eigentlich alle muslimischen Staaten erreichen wollen.
Vor Jahren soll dieser international bekannte und einflussreiche arabische TV-sender in allem noch sachlich berichtet haben. Seitdem er aber finanziell allein von Katar getragen wird, hat er sich zum totalen antijüdischen Nachrichtensender entwickelt. Die Hamas wird hier der arabischen und westlichen Welt als Opfer und Befreiungsorganisation vermittelt. Mit keinem Wort werden ihre grausamen Verbrechen erwähnt.
Gemäss Koran sind die Muslime, im Unterschied zu Juden und Christen allein gläubige Menschen. Ein Muslim darf mit einem Menschen, der nicht Muslim ist, also nicht gläubig ist, alles machen. Das ist die “gerechte” Strafe dafür, dass er kein Muslim ist. Er darf ihn versklaven und wenn es ihm nützlich ist, Abgaben von ihm verlangen, und wenn er das nicht tut, kann er ihn vergewaltigen, foltern, ein Messer in den Rücken stecken, lebendigen Leibes verbrennen und, und, und, denn er ist eben kein Gläubiger (kein Muslim). Was immer er an einem Nicht-Muslim tut, das gefällt Allah. Ein besonderer Platz ist ihm im Jenseits garantiert. Ein Nicht-Muslim ist weniger als ein Vieh.
Darum hat der Iran diese Terrorgruppen ins Leben gerufen und unterstützt sie mit allen Mitteln. Aus Liebe zu Allah und zu seinem Propheten Mohammed schrecken sie vor keiner Gräueltat an den Nichtmuslimen zurück.
Zwei Monate nach dem Überfall der Hamas auf Israel werden immer mehr grausame Details über die Verbrechen der Terroristen bekannt. Über tausend Mädchen, Teenager und Frauen wurden auf brutalste Weise sexuell missbraucht. Ihnen wurden auf bestialische Weise die Beine und Arme gebrochen bevor sich die Allah-treuen Terroristen an ihnen sexuell vergingen um sie dann schliesslich grausam zu ermorden. Vielen Teenagern und Frauen wurden bei lebendigem Leib die Brüste abgeschnitten….
Sämtliche muslimischen Staaten unterstützen diese Gräueltaten der Hamas. Neben dem Iran sind es vor allem die Türkei und Katar. Andere halten sich diplomatisch zurück, natürlich aus wirtschaftlichen Gründen, wie Saudi-Arabien. Die Gesinnung aber ist in allen muslimischen Staaten dieselbe. Die Sharia bleibt wegweisend. Was ist Allah bloss für ein Gott, der Menschen zu solchen abscheulichen Gräueln motiviert? Das ist die Folge einer tief gepflegten Höllenkultur in grauenvollster Weise präsentiert.

Der Papst, der Vatikan, schweigt zu all den Gräueln! Im Islam wird es aber nie eine Veränderung geben können wie in der Geschichte des Christentums. Vom Judentum beeinflusst sind Katholiken immer wieder Protestanten geworden. Als solche haben sie sich in vielem von der religiösen Finsternis des Vatikans befreien können, obwohl sie der Ersatztheologie verhaftet geblieben sind. Der Protestantismus seinerseits beeinflusste im Laufe der Zeit eine Veränderung im Denken vieler Menschen innerhalb des Katholizismus.
Der Vatikan setzt sich hartnäckig gegen jegliche Veränderung der paulinischen Ersatztheologie zur Wehr. Das machen auch die übrigen Kirchen und christlichen Gemeinschaften, eigentlich alle engagierten Getauften. Trotzdem nehmen Millionen von Katholiken den Vatikan und seine christlichen Lehren nicht mehr ernst, obwohl sie eingebettet in ihrer kulturellen Tradition und Gewohnheit Mitglieder des Vatikans bleiben und ihre Säuglinge taufen lassen.
Zu glauben, dass es im Islam jemals ähnliche Veränderungsprozesse geben wird, ist ein folgenschwerer fataler Irrtum der westlichen Welt. Wer daran glaubt, lebt in einem schlafwandlerischen Zustand. Er wird den Untergang des im Westen erreichten Lebensstandarts besiegeln.

“Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe!” (Ps 116,7). Noch einmal: “So spricht JaHuWaH: Tretet auf die Wege, seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wo denn der Weg zum Guten sei, und geht ihn! So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen” (Jer 6,16). Lasst uns darum unser Leben für ein Leben aus JaHuWaH in dieser kurzen Lebensdauer einsetzen. Dazu sind wir berufen. Das macht glücklich.
Allen wünsche ich gesegnete Zeiten und einen verständnisvollen Umgang mit den Mitmenschen.
Shabbat Shalom und herzliche Grüsse.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns wieder am 16. Juni 2024 um 14,00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger-Schmid, Allmenhag 2, 2577 Finsterhennen. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.