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Das Bestehende im Glauben und unsere grosse Freude Teil 1

Glaubensimpuls 519 von Gregor Dalliard

(Vorbemerkung: Wenn ich Worte benutze wie biblisch; bibelfundiert; Bibel, dann meine ich den TaNaCH (“AT”), und dessen Glaubensgrundlagen, die uns von den JaHuWaH-gläubigen, den Schriftgelehrten und Gerechten im TaNaCH vermittelt sind.) Aus dem Munde vieler Menschen, vor allem älterer Menschen, hören wir immer öfters: “Was soll ich noch glauben? Was wir früher geglaubt haben, ist heute alles in Frage gestellt. Immer mehr stellt sich dabei heraus, dass wir den grössten Unsinn geglaubt haben. Wir sind schlicht belogen und betrogen worden. Ich glaube nur noch, was ich sehe, basta”. Menschen, die sich so oder ähnlich äussern sind immerhin Menschen, denen das, was sie glauben, eben doch noch wichtig ist, selbst wenn sie nur noch das glauben wollen, was sie sehen. Seit Generationen haben ihre Väter und Mütter ihr Vertrauen auf diesen Glauben und deren spirituelle Führer gesetzt. Von ihrer religiösen Erziehung her sind sie dieser Glaubenstradition pflichtbewusst treu geblieben - und nun das. Frustriert müssen viele erst in unseren Tagen, und das noch über die modernen Medien erfahren und feststellen, dass gerade ihr christlicher Glaube aus nicht wenigen unhaltbaren Widersprüchen konstruiert worden ist. Das sind Tatsachen die nicht mehr von der Hand zu weisen sind.
Andere Christen erfahren über die digitalen Medien, dass ihr Glaube überhaupt nicht von dem Juden Jahushua von Nazareth gegründet worden ist. Handfeste Forschungen zeigen ihnen auf, dass ihr Glaube vielmehr ein Produkt von Griechen und Römern ist, das zu einem geschickten verführerischen theologischen Konzept konstruiert wurde. Der Inhalt ihres Glaubens bestehe aus lauter Umdeutungen des TaNaCHs (der Bibel der Juden). Das sei der Grund, warum er so leicht vor aller Welt zerlegt werden könne. Darum sei jeder Widerstand in den Medien zwecklos. Jeder Widerstand würde die Vertreter dieses Glaubens nur noch mehr der Lächerlichkeit preisgeben. Das sei in Anbetracht des Wissens über seine Entstehung und Deutung gar nicht mehr verwunderlich, denn dieser Glaube sei damit auf einem wackeligen und brüchigen Fundament aufgebaut, das irgendwann ja zum Einsturz vorprogrammiert wurde. Das hätte man ja kommen sehen müssen. Das Auseinanderbrechen der christlichen Kirchen und Gemeinschaften sei bloss die konsequente Folge davon.
Diese Argumente sind tatsächlich nicht vom Tisch zu wischen. Ihnen widersprechen zu wollen ist tatsächlich zweck- und sinnlos. Ein Glaube, der sich als biblisch ausgibt, aber sich neben dem Bekenntnis und Zeugnis des TaNaCHs, d. h. neben dem von JaHuWaH gesetzten und gesicherten Fundament aufbaut, ein solcher Glaube baut nicht auf Fels. Früher oder später wird sein Konstrukt dem versanden ausgesetzt sein und zur gegebenen Zeit weggeschwemmt werden, mag das religiöse Konstrukt noch so eindrucksvoll vor aller Welt dastehen. Wie alle treuen Schriftgelehrten, so hatte auch Jahushua von Nazareth davor gewarnt (vgl. Mt 4,4; 5,18-19; 7,21.24-27). Wer so glaubt, baut auf Sand. Wer in solchen Glaubensgebäuden lebt und sich so ahnungslos und selbstbewusst sicher wähnt, wird früher oder später seine “Wunder” erleben. “Denn wer ist Erlöser ausser JaHuWaH? Und wer ist ein Fels als nur unser Elohim JaHuWaH?” (Ps 18,32). “JaHuWaH, mein Fels und mein Erlöser!” (Ps 19,15).
Immer mehr Christen stellen schmerzhaft fest, dass es den Gründern des christlichen Glaubens gar nicht um den Glauben ging sondern um “Rache” an den Juden. Das auserwählte Volk war immer schon Zielscheibe mächtiger Völker, ihrer Religionen und Philosophien (Ägypter, Babylonier, Perser, Griechen, Römer, Christen). Die allgegenwärtigen Götzenkulte und ihre ausbeuterischen Priesterschaften haben die Lehre des EINZIG EINEN und dessen Zielsetzungen für und mit den Menschen noch nie ertragen können.

JaHuWaH aber hat nun einmal das israelitisch-jüdische Volk zum Licht der Welt gesetzt: “Er verkündete Jakob sein Wort, Israel seine Ordnungen und seine Rechtsbestimmungen. So handelte er an keiner Nation” (Ps 147,15). Daran führt nun mal nichts und niemand vorbei: “Ich, JaHuWaH, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Welt (Nationen), blinde Augen (glaubensmässig blind Gemachter) aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker (den religiösen Gefangenschaften) herauszuführen und aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen (in der Unwissenheit über JaHuWaH). – Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Ruhm den Götterbildern…. Merkt auf mich, mein Volk, und meine Nation, hört auf mich! Denn Weisung geht von mir aus, und mein Recht werde zum Licht der Völker.” (Jes 42,6; 51,4). Wunderbar, einfach umwerfend!
Wir wiederholen uns immer und immer wieder gerne: “Und es wird geschehen am Ende der Tage (wenn die Macht der der Heiden, der Ägypter, Babylonier, Perser, Griechen, Römer, Christen und der Religionen zu Ende gehen wird), da wird der Berg des Hauses JaHuWaHs fest stehen als Haupt der Berge und erhaben sein über die Hügel (gemeint ist der Wille JaHuWaHs, das ist das Reich JaHuWaHs); und alle Nationen werden zu ihm strömen. Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des JaHuWaH, zum Haus des Erlösers Jakob (d. h. uns den Weisheiten des Lebens im TaNaCH öffnen), dass er uns aufgrund seiner Wege belehrt und wir auf seinen Pfaden gehen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort JaHuWaHs von Jerushalajim” (Jes 2,2; vgl. Sach 8,20-23). Die Folge wird sein: “Und JaHuWaH wird König sein über die ganze Erde (keine Christusgottheit); an jenem Tag wird JaHuWaH (keine Christusgottheit) einzig sein und sein Name einzig (keine Christusgottheit)" (Sach 14,9). Und die Folge daraus wird wiederum sein: “Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt JaHuWaH! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Grössten, spricht JaHuWaH” (Jer 31,34).

Die Thora wird nicht mehr irgendwo auf steinernen Tafeln geschrieben sein, sondern auf ihr Herz, in das Innere eines jeden. Sie wird zum Herzensanliegen aller Völker werden (vgl. Jer 31,33). Wird es jemals etwas Wunderbareres auf dieser Welt geben können? Ich wüsste nicht was! Das ist Bestehendes. Darauf können wir uns verlassen. Das hat für immer Bestand. Das sind Weisungen, die im prophetischen Wort unumkehrbar verankert sind: “Ich bin JaHuWaH, das ist mein Name. Und meine Ehre gebe ich keinem anderen….” (Jes 42,8).
Unsere Freude ist gross. Dankbarkeit trägt uns von einem Tag in den nächsten, auch hin zu diesem Shabbat. (Forts. folgt).

Shabbat Shalom und herzliche Grüsse

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Voranzeige: Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein, am 14. November 2021 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).