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"Denn seine Gnade währt ewig" (Ps 136). Gedanken und Austausch unter Glaubensgeschwistern. Teil 8.

Glaubensimpuls 186 von Gregor Dalliard

Die Passahzeit und damit auch die Woche der ungesäuerten Brote, der Matzen, geht an diesem Shabbat zu Ende. Während dieser Zeit, vor allem am Sederabend und an Pessach, liessen wir uns von unserem Schöpfer JaHuWaH in besonderer Weise segnen und unser Leben aufbauen. Jeder liess sich auf “seine” Weise segnen und aufbauen, je nachdem ob er allein oder mit jemandem andern feierte oder ob er diese Zeit mit einer kleinen Gemeinschaft verbrachte. Im Zentrum dieses Festes steht wie immer: “Denn seine Gnade (Begnadigung) währt ewig” (Ps 136).

Wir taten das aus Liebe zu JaHuWaH. Als Dank für seine Gnade, bzw. Begnadigung, die, wie ER selbst, ewig währt und die jeder von uns erfahren durfte – durch die Zeugung und Geburt in und aus seinem Wesen heraus. Diese Begnadigung, bzw. Gnade, fanden und erlebten vor uns die Väter des Glaubens wie Abraham, die Patriarchen, die Propheten und alle die sie annehmen wollten. Darum gehören wir zur Gemeinde des auserwählten Volkes wie Jahushua und seine Schüler. Wir sind ihnen damit “gleichförmig” geworden. Das ist der Grund der unablässigen Freude und Danksagung:

“Preist JaHuWaH, denn er ist gut. Denn seine Gnade währt ewig!
“Preist den Elohim der Götter (der über allen Göttern steht), denn seine Gnade währt ewig! Preist JaHuWaH, den Elohim der Herren! Denn seine Gnade währt ewig! Den, der grosse Wunder tut, er allein. Denn seine Gnade währt ewig!
Den, der die Himmel gemacht hat mit Einsicht. Denn seine Gnade währt ewig! Den, der die Erde ausgebreitet hat über den Wassern. Denn seine Gnade währt ewig! Den, der grosse Lichter gemacht hat. Denn seine Gnade währt ewig! Die Sonne zur Herrschaft am Tage - denn seine Gnade währt ewig! Den Mond und die Sterne zur Herrschaft in der Nacht. Denn seine Gnade währt ewig!
Den, der Ägypten schlug an seinen Erstgeborenen. Denn seine Gnade währt ewig! Der Israel herausführte aus ihrer Mitte - denn seine Gnade währt ewig! Mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm. Denn seine Gnade währt ewig! Den, der das Schilfmeer in zwei Teile zerteilte. Denn seine Gnade währt ewig! Und Israel mitten hindurchführte. Denn seine Gnade währt ewig! Und den Pharao und sein Heer ins Schilfmeer abschüttelte. Denn seine Gnade währt ewig! Den, der sein Volk durch die Wüste führte. Denn seine Gnade währt ewig!” (Ps 136,1-16)! Einfach gewaltig!!

Die letzten sieben Glaubensimpulse – im Zusammenhang mit der biblischen Zeugung und Geburt aus JaHuWaH – haben manche Leser/innen zum Teil heftig schockiert. Vor allem zur Thematik “Zeugung und Geburt in JaHuWaH – wie geht das? Der ägyptische Widdergott, sein Kreuz (und seine Auferstehung)". Einige brechen darum den Kontakt mit uns ab. Neu Hinzugekommene greifen aber diese Thematik von ganzem Herzen auf. Sie wollen den biblischen Zusammenhängen, der Wahrheit, erst recht auf den Grund gehen. Sie forschen, beten, ringen und versuchen der biblischen Wahrheit nachzujagen, weil ihnen das bisher Geglaubte doch recht widersprüchlich und abstruse erscheint. Vor allem möchten immer mehr Menschen vom christlichen Glauben zum Glauben Jahushuas von Nazareth und seiner Schüler vorstossen. Der Glaube Jahushuas ist für sie entscheidend! Das allerdings löst viele innere und äussere Konflikte aus. Wen erstaunt das. Selbst der Volksmund sagt: “Ohne Fleiss kein Preis”!

Am 11. Januar schrieb mir eine Glaubensschwester per E-Mail folgende Überlegungen, die ich euch, liebe Glaubensgeschwister, nicht vorenthalten möchte. Sie zeigen uns wie JaHuWaH die aufrichtig Suchenden Schritt für Schritt sein Wesen erkennen lässt und wie ER sie in seine Tiefen führt. Nachdem ich mich mit der Glaubensschwester aus Deutschland abgesprochen habe, hier nun die Kopie des Briefes:

“Lieber Bruder Gregor, durch Deine vom Geiste Jahuwah geführten ernsthaften Nachforschungen und Denkprozesse bezüglich der alleinigen Wahrheit sind mir auch so einige Gedanken wegen der angeblichen Voraussetzung zur Erlösung, des Glaubens an das Opfer Jashuas, gekommen.
Im angeblichen Plan Gottes, dass unsere Erlösung einzig und allein nur durch den Mord (freiwilliger Opfertod) Jashuas gewährleistet ist, musste sie ja durch Menschen (Verräter, Mörder, Lügner) ausgeführt werden. Gott will doch niemals, dass wir uns Menschen versündigen.
Es würde niemals zu Gottes Heiligkeit passen, dass er durch Mord, ist ja Sünde, seine Pläne zur Vollendung führt.
Er, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, Licht, Heiligkeit kein Falsch. Keine Sünde. Damit hat Gott doch nichts zu tun.
Was ist durch diesen falschen Glauben entstanden?
Da die Christen glauben, wie man ihnen ja sagt, dass Jashua für sie gestorben ist, wie leben sie denn? Leben sie jetzt in den Geboten Gottes?
Ist es nicht so, dass sich die Freikirchen darüber streiten, ob ein Wiedergeborener verloren gehen kann, oder nicht. Warum kommt überhaupt so eine Frage auf?
Ja - es ist doch so, dass mancher Mensch, der nicht kirchlich ist, besser lebt als ein sog. Wiedergeborener, der sich sogar aufgrund seines Glaubens noch Seitensprünge herausnehmen kann. Christus hat doch bezahlt. (Hervorhebung von mir, Gregor).

Dadurch haben in den Kirchen die Pharisäer und die Lauen zugenommen. Falsch verstandene Gesetzlichkeit und Gnade, aufgrund eines Irrtums in der Lehre. Wo bleibt denn da die persönliche Verantwortung?
Heißt es nicht, seine Gnade währt für und für, bei denen die Ihn fürchten. Gnade ist doch keine Automation der ich mich bedienen kann.
Aus diesem Grund, weil wir eben nicht in der Wahrheit geblieben sind, wie es die Väter lehrten und Jashua, ist ja so viel Leid auf der Welt entstanden. Hat sich denn seit Jashua etwas geändert?

Ich denke, dass wenn Jashua am Kreuz sprach und das ist glaubhaft: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen”, dass er nicht dachte, dass er das auserkorene Opferlamm sein soll, sondern, dass sein Gehorsam darin lag, dass er eben gehorsam war, indem er die von Gottes Geist erhaltene offenbarte Wahrheit den verlorenen Stämmen verkündete, obwohl er wußte, dass er dafür, wie die vielen anderen Propheten auch, getötet werden könnte. Er wurde ja vom Volk nicht verstanden, aufgrund ihrer falschen Messiaserwartung und Voreiligkeit vom Joch der Römer befreit zu werden, was ja verständlich ist, dadurch aber in große Gefahr gebracht wurde, weil er zum König ausgerufen wurde. Danach ging es ja sehr schnell.

Kaiphas- “besser es stirbt einer, als das ganze Volk.” Sein Todesurteil stand ja am Schandpfahl: König der Juden. Da haben ja die Trinitarier JHWH hingesetzt. Desegen hatte ich einen Briefverkehr mit dem Factum vom Schwengeler-Verlag. Da haben sie sich wieder etwas zusammengereimt, damit das “Geheimnis” glaubhafter wird.
Wenn Abraham durch seinen Glauben gerecht wurde in den Augen Gottes, dann gilt das für alle Menschen. Gott macht doch in unserem Erlösungsweg keine Unterschiede.

Das falsche Denken von einem Opferlamm kommt ja der Trinität sehr entgegen. Denn, wenn Jashua 100 %iger Mensch war und er ist es auch, wie kann er dann ohne Sünde sein und uns erlösen? Ohne Sünde wären wir ja unsterblich. Dann hätte auch Jashua nicht wahrhaft sterben können. Sagt doch Jashua selbst, dass nur einer gut ist, nämlich Gott allein. Und jeder wahrhaft Tote braucht einen Erlöser, der ihn wieder lebendig macht. Auch Jashua.

Jashua war Baby, Kleinkind, wuchs heran, Jüngling, junger Mann. Er wäre gewisslich, wenn er nicht vor der Zeit ermordet worden wäre, älter geworden und letztendlich gestorben. Allein die Tatsache zeigt doch, dass auch Jashua dem Alterungsprozess, sprich Verwesungsprozess, unterworfen war.
Und genau aus diesem Grund kann nicht sein, was nicht sein darf. So lehren sie, Jashua muss ein Teil von Gott, oder Gott selbst sein, je nach trinitarischem Verständnis. Herrscht ja auch keine Einigkeit.

Und wenn Jashua Gott ist - Gott ist ja der Erlöser allein, somit ist Jashua durch den Opfertod Erlöser geworden. Es kann ja keine zwei Erlöser geben. Also ist Jashua Gott selbst. Alles eine logische Folgerung aufgrund falscher Tatsachen.

Will nun Gott Blutopfer oder Dankopfer? Was ist leichter. Ein Lamm schlachten und sich nicht von Gott in Sein Wesen hinein verändern lassen, oder umkehren, sich im Lichte Gottes sehen, staunen über seine unergründliche Liebe und sich zu Ihm hinwenden. Jashua hat ja in den zwei Geboten uns den Weg gewiesen.

Die Kirchenväter haben aufgrund ihres falschen hellenistischen heidnischen Gedankenguts eine raffinierte neue Lehre geschaffen, sich an die Stelle des auserwählten Volkes gesetzt, das ja diese neue Lehre aufgrund ihrer offenbarten Gotteserkenntnis gar nicht annehmen konnte, ausgeschlossen von ihrem neu gemachten Heil und Heiland und noch dazu einen Ableger, wie den Islam geschaffen und die wahren Gläubigen ausgemerzt.

Im Grunde genommen ist das Christentum immer noch in den heidnischen Wurzeln gefangen, von daher kraftlos. Darum liebäugelt es ja mit dem “friedlichen” Islam. Den Terrorismus im Islam will man immer noch nicht wahrhaben (wie auch die kath. Kirche im Mittelalter) und wird somit Wegbereiter für das grosse Friedensreich NWO, Satans Täuschungsmanöver, auf Erden. Das vollzieht sich vor unseren Augen.
In diese Welteinheitsregierung passen natürlich nicht die wahren Nachfolger Jashuas. Wir leben nicht nur in der letzten Zeit, sondern in der allerletzten.

Unter dem Schirm des Höchsten Du, lieber Bruder und Deine liebe Familie geborgen, verbleibe ich mit geschwisterlichen Grüßen herzlichst…

Soweit die Überlegungen einer aufrichtig und redlich suchenden Glaubensschwester aus dem Reichtum der Gnade, der Begnadigung, der Zeugung und Geburt aus und in JaHuWaH. Lasst uns die längst schon bezeugte und bekannte Botschaft der Propheten im TaNaCH (“AT”) allezeit voller Danksagung im Herzen bewahren und daraus bleibenden Nutzen ziehen: “Denn dein Gemahl ist dein Schöpfer, JaHuWaH Zebaoth (der Heerscharen) ist sein Name, und dein Erlöser ist der Heilige (Ausgesonderte) Israels: Elohim der ganzen Erde wird er genannt” (Jes 54,5).

Shalom!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein, am 21. August 2022 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.