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Pessach. Zeugung und Geburt aus JaHuWaH – wie geht das? Der ägyptische Widdergott und sein Kreuz. Teil 7.

Glaubensimpuls 185 von Gregor Dalliard

Lasst uns mit grosser Dankbarkeit, Hingabe, Ausharren und Freude unser heikles aber äusserst wichtiges Thema fortsetzen. Es geht um die Wiederherstellung der Ehre JaHuWaHs, seiner Propheten, seines Volkes und auch um die Wiederherstellung der Ehre Jahushuas von Nazareth und seiner Schüler, die allesamt im prophetischen, im israelitisch-jüdischen Glaubensreichtum verankert waren. Es geht um die Verwirklichung der Ziele, die sich JaHuWaH für die ganze Menschheit gesetzt hat. Diese Ziele verwirklicht ER über Abraham und SEIN auserwähltes Volk: Es geht um SEINEN verheissenen Segen für alle Menschen und alle Geschöpfe dieser Erde (vgl. 1Mo12,3).

Damit verbunden ist die Sühnung der unsäglichen Verbrechen, die unsere christlichen Vorfahren – und zum Teil wir selbst – an JaHuWaH und seinem auserwählten Volk begangen haben. Dieses Volk ist die von JaHuWaH erwählte Nation, die einen priesterlichen Dienst in dieser Welt zu erfüllen hat: “Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein” (2Mo 19,6). Priester des Königs JaHuWaH sollen sie sein: “Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen (d. h. der bringt sich selbst um den Segen, der hat sich selbs gerichtet)” (1Mo12,3). Diese Verbrechen an SEINEM Volk waren und sind nicht nur physischer und seelischer Art. Diese Verbrechen bleiben an den Christen haften und sie bleiben als ein Weg des Fluches, innerhalb der Schöpfung bestehen, solange die christlichen Kirchen und Gemeinschaften nicht bereit sind zur Ehre des Schöpfers und Erlösers JaHuWaH zu den Inhalten des TaNaCHs (des “ATs”) umzukehren, zu der Bibel des Jahushua von Nazareth.

Solange sie sich weigern das gesamte biblisch-prophetische Offenbarungsgut des TaNaCHs (des “ATs”) in seinen Zusammenhängen dem rechtmässigen Besitzer JaHuWaH und seinem auserwählten Volke zuzugestehen und zurückzugeben, wirkt dieser Fluch in ihren Reihen und in der Welt weiter. Bis zu dieser Stunde weigern sie sich, ihren schändlichen Missbrauch des prophetischen Wortes im TaNaCH (im “AT”), der Bibel des Jahushua von Nazareth, aufzugeben. Bis zu dieser Stunde weigern sie sich den damit verbundenen Betrug an den Menschen, die ihnen vertrauen, aufzugeben. Bis zu dieser Stunde weigern sie sich die im TaNaCH bezeugte Zeugung und Geburt in und aus JaHuWaH zu lehren und zu praktizieren, So bleiben sie freiwillig und entschieden in den unberechenbaren religiösen Irrtümern des Paulus und seiner Mitbegründer des Christentums gefangen. Damit missbrauchen sie viele Menschen auf schändliche Weise.
In dieser “Karwoche” wird der Weg des Fluches gegen das Volk der Priester JaHuWaHs erneut beschritten und wieder verfestigt. Dies geschieht durch zahllose liturgische Feiern, durch Zeremonien, Passionsspiele, Gottesdienste u. v. m. Eine grosse Masse tut es aus Unwissenheit. Sie tut es, weil sie dazu verführt worden ist. Damit wird aber weltweit wieder ein unsäglicher verantwortungsloser Hass gegen die Juden entfacht.

Selbst wenn sich früher Israeliten und später Juden durch Lauheit, durch Vernachlässigung, oder durch Erpressung und Terror, von Seiten der Christen, assimiliert und damit Verrat am geoffenbarten Glaubensgut geübt haben, so steht uns kein Urteil über dieses Versagen zu. Wir kennen die grausamen Umstände, die meistens dazu führten nur mangelhaft oder gar nicht. JaHuWaH hat sich aber zu allen Zeiten einen tapferen und treuen Überrest bewahrt, der aus IHM gezeugt und geboren war und ist.

An uns ist es, den eingeschlagenen Weg der Umkehr, der Zeugung und Geburt aus und in JaHuWaH mit viel Freude, mit Dankbarkeit und gespannter Neugier, aber auch mit der notwendigen Gelassenheit und mit gegenseitiger Ermutigung fortzusetzen. Wir “leisten” damit alle einen kleinen Beitrag am Aufbau des Segens, den JaHuWaH dem Abraham mit auf den Weg gab: "…und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!" (1Mo 12.3). Das ist tatsächlich etwas Grossartiges und Einzigartiges, woran ich früher nicht einmal im Traum dachte!

Im letzten Gim 184 habe ich darauf hingewiesen, dass das Kreuz bei den Ägyptern das Sinnbild und das Zeichen für das Leben und die Wiedergeburt (Auferstehung) war. Dies im Zusammenhang mit der jährlichen Nilschwemme, auch Nilflut oder Nilüberschwemmung genannt. Betrachten wir die christliche Lehre von Kreuz und Wiedergeburt (Auferstehung), dann finden wir dieselbe Symbolik des Kreuzes vor, aber auch dieselbe Bedeutung von Leben und Wiedergeburt (Auferstehung).
Die gläubigen Ägypter rühmten sich des Kreuzes. Es existierte für sie kein Leben und auch kein Weiterleben (Wiedergeburt, Neuwerden, Auferstehung) ohne das Kreuz, ausserhalb des Kreuzes. Sie rühmten sich des Kreuzes, des Zeichens des Sterbens und des Neuwerdens, d.h. der Auferstehung (der jährlichen Nilschwemme, auch Nilflut, Nilüberschwemmung genannt). Ohne das Kreuz, dass ihr Leben, ihr Sterben und das neue Leben bedeutete, wäre ihr Glaube sinnlos gewesen. Das Kreuz war der Schlüssel zum Leben und der Schlüssel des Lebens. “Das Ankh-Kreuz, das ägyptische “Schleifenkreuz” ist die Urmutter aller Kreuze… Das ägyptische Kreuz- Symbol, wird auch Henkelkreuz, Nilschlüssel, Lebensschleife oder koptisches Kreuz (als Symbol der Koptisch-orthodoxen Kirche), genannt und steht für das Weiterleben im Jenseits”. Quelle.

Genau das übernahmen die Kirchenväter: “Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft” (1Kor 1,18). “Mir aber sei es fern, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt”, d.h. durch das ich in Neuheit lebe und leben werde – durch die Auferstehung. (Gal 6,14). Das sind typisch heidnische Aussprüche.
Gegen diese okkulte ägyptische Philosophie, die wir auch in den persischen, griechischen und andern Philosophien vorfinden, wehrten sich die Juden, selbstverständlich auch jene Juden, die Jahushua folgten und durch ihn zu JaHuWaH zurückgefunden haben. Sie erlebten und verstanden Jahushua von Nazareth nicht anders als einen jüdischen Gesalbten (Mashiach), als Rabbi, als Pharisäer, der für JaHuWaH brannte. Er führte die Unsicheren und Abgefallenen mit brennendem Eifer zu JaHuWaH zurück und nicht zu einem Glauben an das Kreuz. Sie verehrten ihn als Lehrer, d.h. als Rabbi und sie hörten auf ihn. Er war sich damit seiner Hinrichtung durch die Römer gewiss. Das Zeugnis dieser Juden kam bei den heidnischen Führern und dem heidnischen Volk nicht an. Diese Auseinandersetzung wird uns auch aus folgenden Aussagen deutlich gemacht:

“Wenn aber gepredigt wird, dass Christus aus den Toten auferweckt sei, wie sagen einige unter euch, dass es keine Auferstehung der Toten gebe? Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos, inhaltslos aber auch euer Glaube. Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verlorengegangen. Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen” (1Kor 15,12-19).

Wie wir aber wissen, steht im “Neuen Testament” die Auferstehung direkt mit einer sofortigen Wiederkunft – gleich, in Kürze – und dem anbrechenden Friedensreich des angeblichen Messias Jesus Christus in Verbindung. Doch der angeblich “Auferstandene” Jesus Christus ist zur angesagten Zeit - gleich, in Kürze - nicht wiedergekommen, obwohl es von solchen “Verheissungen” im “Neuen Testament” nur so wimmelt. Sein Friedensreich ist auch nie angebrochen!
Jahushua selbst sah den Anbruch des messianischen Reiches nicht unter der Herrschaft der Römer, sondern nach dem Ende einer langen Zeit, nach der Herrschaft jener, von denen Daniel Folgendes voraussagt: “Und er wird Worte reden gegen den Höchsten (gegen das prophetische Wort) und wird die Heiligen des Höchsten (die Juden, das Volk der Priester) aufreiben; und er wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern (z. B. ersetzt er den Shabbat mit dem Sonntag, Pessach mit Ostern; er ersetzt das Shma Jisrael mit der Lehre einer Dreieinigkeit u. v. m.), und sie werden in seine Hand gegeben werden für eine Zeit und ⟨zwei⟩ Zeiten und eine halbe Zeit (bis hin zum Holocaust)” (Dan 7,25). Dass Daniel damit unzweideutig die Getauften, die Christen meint, die das römische Reich weiterführten, ist ausser Zweifel.
Jahushua sah sich nie als König der Juden, denn er kannte die Schrift, den TaNaCH (“AT”), nur zu gut. Er wusste, dass nur der EINE, JaHuWaH, König der Juden war, ist und allezeit bleiben wird. Dieses Königtum wird nie durch jemanden anders ersetzt werden können. Wegen seines intensiven Einsatzes wurde er von den Römern verfolgt. Sein bevorstehender Tod stand ihm logischerweise allezeit vor Augen – wie so vielen Juden vor und nach ihm! Er wies mehrmals auf seinen unausweichlichen Tod hin. Doch wenn der Messias (das sind die Juden) das Friedensreich vom Vater empfangen wird, wird es ihm nie mehr entzogen werden können, d.h. der Messias, bzw. das Messianische Reich, wird nie mehr untergehen, es kann nicht mehr sterben: “Und das Reich und die Herrschaft und die Grösse der Reiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen (Dan 7,27). Jahushua aber, als der angebliche Mashiach (Gesalbte) der Endzeit, starb.

Die oben zitierten Verse 1Kor 1,18 und Gal 6,14 sind Paulus zugeordnet worden. Die Zeugung und Geburt aus und in JaHuWaH stand den heidnischen Vorstellungen von Leben, Sterben und Neuwerden völlig entgegen. Der Autor muss ein Kirchenvater gewesen sein, der von dem prophetischen Wort überhaupt nichts wusste. Es muss ein Mensch gewesen sein, der vollkommen in einer der vielen heidnischen Traditionen und Vorstellungen von Leben, Sterben und Wiedergeburt (Auferstehung) verankert lebte. Hier vertritt er die Wiedergeburt in einen andern Menschen, in Christus, als eines Wesens, das sowohl wahrer Mensch als auch wahrer Gott war, also einer Gottheit, wie sie damals unter den Heiden geglaubt wurde.
In der damaligen Zeit wurden gerne Namen angesehener Persönlichkeiten unter einem persönlichen Dokument gesetzt (missbraucht), um der eigenen Überzeugung zu Glaubwürdigkeit und Akzeptanz unter den Menschen zu verhelfen.

Zudem ist es eine Wiedergeburt, die nur durch und über ein grausames Sühneopfer geschehen kann, und zwar über das allgemeine Folterinstrument der Römer. Dies geschah angeblich darum, weil JaHuWaH diese Folter, diese Qualen, dieses Blut, diese Erstickungsqualen des Jahushua vorgesehen hatte, weil er sie unbedingt wollte, geniessen wollte, weil er sich ohne diese Grausamkeiten nicht hätte besänftigen lassen. Meine lieben Freunde, das ist alles zu makaber, zu entsetzlich, zu absurd. So etwas können sich nur äusserst verlorene, irregeführte oder religiös vollkommen verdorbene Menschen ausdenken und als allgemeine heilsnotwendige Glaubensregel aufstellen.

Nein, das ist den heidnischen Göttern und ihren Anhängern zuzuordnen, die laufend Menschenopfer forderten, ohne die sie sich niemals versöhnen liessen. Diese Theologie auf JaHuWaH und seinen gesalbten Rabbi Jahushua von Nazareth übertragen zu wollen ist absolut verwegen, grausam und scheusslich. Sie entbehrt jeder prophetischen Grundlage der Bibel. Sie schändet das Wesen JaHuWaHs und seine Heilswege.

Davon spricht kein einziger Prophet des auserwählten Volkes – nicht ein einziger!! JaHuWaH hat sie nie solches gelehrt. Wir suchen im ganzen Tanach vergeblich danach. JaHuWaH hat durch seine Propheten auch nie gelehrt, dass in ferner Zukunft wie bei den Heiden eine vom Himmel herabgekommene Gottheit, als wahrer Mensch und wahrer Gott (Erlöser), die ganze Menschheit durch ein grausames – Entsetzen erregendes – Blutopfer, das er ohne Widerrede fordere, erlöst werden würde. Die Römer pfählten Jahushua als Rebell wie tausend andere Juden auch, die gegen die Reichsordnung verstiessen, weil sie sich den Ordnungen JaHuWaHs verpflichtet fühlten.

Die Kirchenväter machten aus dem Pfahl ein heiliges Kreuz der Erlösung. Dem Kult des Kreuzes verhalfen die Kirchenväter durch eine ganz besondere Lüge zum Durchbruch. Sie verbreiteten die Geschichte, dass Helena, die Mutter des Kaisers Konstantin, im 4. Jh. das Kreuz Jahushuas in Jerushalajim gefunden hätte. Die Römer brauchten sehr viel Holz. Immerhin wurden zur Zeit Jahushuas unter dem grausamen Pilatus, rund 6000 Juden gepfählt. Es gab in und um Jerushalajim wohl kaum noch Holz zu finden. Zudem wurden die grossen Mahlzeiten auch in dieser Stadt auf dem Feuer zubereitet. Dazu brauchte es Holz nicht nur Ziegen-, Schaf- und Kuhdung! Rund 300 Jahre nach dem Tod Jahushuas wird wohl kaum noch ein altes Holzstück gefunden worden sein!

Von diesem angeblich gefundenen Kreuz sind unzählige Kreuzsplitter als heilige und heilbringende Reliquien in alle Welt verkauft worden. Doch würden wir alle Holzsplitter, die weltweit in den Klöstern, Kathedralen, Kirchen, Kapellen, im privaten Besitz und im Vatikan aufbewahrt und angebetet werden zusammentragen dann hätten wir mehrere Hektar Holz vor uns!

Schockierend müssen sich diese Darlegungen für einen überzeugten Christen anhören. Doch die Wahrheit macht frei, wenn auch der Weg, den uns die Wahrheit führt, anfänglich alle unsere Widerstände wachrüttelt – es ist ein schmerzhafter aber heilsamer Weg. Dieser Weg ist das Ziel aller Propheten und treuen Gläubigen JaHuWaHs gewesen. “JaHuWaH macht die Gefangenen frei” (Ps 146,7). Diese Aussage bezieht sich auch auf die geistigen Dinge.

In diesem Zusammenhang muss ich schon wieder das Wort JaHuWaHs zitieren: “So spricht JaHuWaH, der König Israels und sein Erlöser (die Wahrheit), JaHuWaH der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und ausser mir gibt es keinen Erlöser (keine Wahrheit).. Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Erlöser (Gott) ausser mir? Es gibt keinen Fels (keine Wahrheit ausser mir), ich kenne keinen.” (Jes 44,6.8). “..und dein Erlöser ist der Heilige Israels” (Jes 41,14). Es gibt also keine Wahrheit ausserhalb des Schöpfers JaHuWaH, ausserhalb seiner Ordnungen, Rechtsbestimmungen und Shabbate. Er macht frei. Ist das nicht wunderbar? Das glaubte auch Jahushua von Nazareth und das lehrte er ununterbrochen!

Von Herzen wünsche ich allen einen gesegneten Sederabend und ein jubelndes Fest der Erlösung, ein Pessachfest als eine Danksagung auf unseren Auszug aus “Ägypten”!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein, am 20. Februar 2022 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).