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Pessach. Zeugung und Geburt aus JaHuWaH – wie geht das? Der ägyptische Widdergott und sein Kreuz. Teil 6

Glaubensimpuls 184 von Gregor Dalliard

Chnum (Chenemu), die ägyptische Gottheit der Schöpfung und Erhalter des Lebens, wurde also als männliches Schaf, als Widdergott, dargestellt und angebetet. Was viele Christen nicht wissen, ist die Tatsache, dass viele ägyptische Gottheiten mit einem Kreuz dargestellt wurden. Chnum wurde mit dem Was-Zepter, einem stilisierten Tierkopf und dem Kreuz, dem magischen Zeichen in der Hand, dargestellt.
Dieses Kreuz-Zeichen steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Turmbau zu Babel. Das Kreuz ist Ausdruck der Rebellion gegen den Schöpfer des Lebens, gegen JaHuWaH, seine Ordnungen und Rechtsbestimmungen.
Das verehrte Kreuz der Ägypter ist das Urkreuz aller Kreuze. Es ist für die Ägypter das Symbol des Lebens. Quelle. Im Kreuz werden die vier geteilten Zeiten des Jahres (Jahreszeiten) dargestellt, die unter dem Lebenssegen der Sonnengottheit stehen. Von dieser Kreuzverehrung geht jede spätere Art von Kreuzeskult hervor. Der Kreuzeskult der Christen geht ebenso aus den Wurzeln dieser Rebellion gegen JaHuWaH hervor.

Das ist für Christen kaum zu fassen. Auch mir wurde diese finstere und folgenschwere Tatsache erst in den vergangenen Jahren so langsam aber eindeutig bewusst, je klarer ich mich mit dem TaNaCH (“AT”), den Götterkulten und den jeweiligen geschichtlichen Zusammenhängen auseinandersetzte. Ich habe mich innerlich lange gegen dieses Faktum zur Wehr gesetzt, aber sowohl der Tanach als auch die Geschichte des Kultes über das Kreuz belegen diese schwerwiegende und folgenschwere Tatsache: Das Kreuz als Lebens- und Glücksbringer, das Kreuz als Amulett, d.h. als Zeichen dem magische Schutzkräfte zugeschrieben werden. Das Kreuz als Weg der Erlösung usw.!

Die Christen unterlassen natürlich nichts um ihre Anhänger davon zu überzeugen, dass das christliche Kreuz und sein Kultwesen nichts mit diesen heidnisch-okkulten Quellen zu tun hat. Verlegene Reaktionen schockierter Menschen, verärgerte Reaktionen von Menschen, gerade so, als wären sie auf frischer Tat ertappt worden, können wir nur allzu gut verstehen. Es steht ganz einfach zuviel auf dem Spiel. Der bisherige Glaube wird buchstäblich auf den Kopf gestellt. Was aber hat die christliche Kreuzestheologie nicht schon alles an Leid hervorgebracht? In Anbetracht der schrecklichen Verbrechen und Leiden, die aus dieser Theologie (Ersatztheologie) hervorgegangen sind, ist es unsere Pflicht unermüdlich auf diesen theologischen und folgenschweren Wahnsinn hinzuweisen.

Hitler war als junger Mensch tief katholisch und damit antijüdisch geprägt. Das ergibt sich aus dem christlichen Glauben. Er wollte Abt werden. Seine Verehrung für das Hakenkreuz geht auf das Kloster Lambach zurück. Er verbrachte sein drittes Volksschuljahr 1897/98 in der oberösterreichischen Stiftsschule von Lambach. Das Hagenkreuz oder Hakenkreuz war das Wappen des Abtes Hagen im 19. Jh. Sein monumentales Grab im Kloster Lambach ist von einer goldenen Hakenkreuz-Darstellung geziert. Hitler hat dieses Grab später wieder besucht, nachdem er die Macht über Deutschland errungen hatte. Quelle.
Das Hagen- oder Hakenkreuz geht auf diesen rebellischen ägyptischen Kult zurück, der sich über Indien in Form des Glücksrades ausbreitete. Das uralte Kreuz als Lebens- und Glücksbringer, sollte das Volk JaHuWaHs ausrotten. Das von JaHuWaH erwählte Volk, das der Welt menschliche Ordnungen, Rechtsbestimmungen und die prophetischen Shabbate des Schöpfers vermittelte, das wahre Leben und Glück unter den Menschen, sollte vom Erdboden verschwinden. Das Kreuz sollte die Welt vom “Unglück” der Juden befreien. Es soll sie als judenlose Welt beglücken. Dieses schreckliche Gedankenarsenal entwickelte sich in den Köpfen führender Gründer des Christentums. Mit unvorstellbaren Methoden an frommer Brutalität setzten sich die Gründer des Christentums gegen die Menschlichkeit durch. Ihr Judenhass kannte keine Grenzen, jedes Mittel war ihnen recht und willkommen. So ist es auch mit dem Kreuz Hitlers, denn es unterscheidet sich in nichts von irgendeinem anderen Kreuz. Es ist seit eh und je das Symbol der Vernichtung, das Zeichen der Vernichtung der menschlichen Würde und des Lebens.

Korrekt schreibt Wikipedia: “Das Anch (☥, ägyptisch ˁnḫ), auch Anch-Symbol, Anch-Kreuz, in englischer Transkription Ankh, ägyptisches Kreuz, Henkelkreuz, Lebensschleife, Nilschlüssel oder koptisches Kreuz (als Symbol der christlich-koptischen Kirche in Ägypten), lateinisch Crux ansata, ist ein altägyptisches Symbol, das für das Weiterleben im Jenseits steht. Als Hieroglyphe steht das Zeichen für das körperliche Leben”. Quelle.
Die ägyptischen Priester und Pharaonen trugen das Kreuz als Bekenntnis des Weiterlebens und als Schutzamulett. Die Kirchenväter übernahmen diese Tradition und bauten sie aus. Die Kopten, die christlichen Ägypter, bezeichnen sich als die Urchristen, was sie offenbar auch sind. Sie gehören zu den ersten Kirchen, die von den Kirchenvätern gegründet worden sind. Unter der Regierung des römischen Kaisers Tiberius war Pontius Pilatus Präfekt im Heiligen Land. Er liess während seiner rücksichtslosen und brutalen Herrschaft rund 8'000 Juden qualvoll kreuzigen. Die Kopten haben ihn später heilig gesprochen. Den widerspenstigen Juden, die sich dem “Evangelium” des Paulus nicht unterworfen hatten, sollte nur noch die Vernichtung “blühen”.

Einflussreiche und führende Kirchenväter waren von den heidnischen Philosophien und Glaubenstraditionen tief geprägt, aber sehr enttäuscht. Sie sehnten sich nach einem tieferen Sinn des Lebens.
Im Glauben der Juden fanden sie die Antwort auf ihre Lebensfragen. In der Tiefe ihrer Herzen aber sass die Angst vor der Rache der Götter, denen ihre Väter und Ahnen Huldigung und Anbetung entgegengebracht hatten. Die ungeteilte Zeugung und Geburt in JaHuWaH verängstigte sie, denn sie wussten, dass damit alle Beziehungen zu den Göttern ihrer Eltern und Vorfahren abgebrochen sein würden. Was taten sie?
Sie versuchten darum heidnisch-philosophische Inhalte, heidnische Glaubenstraditionen ihrer Väter, in den TaNaCH (“ATs”) einzubauen, besser gesagt, den TaNaCH (“AT”) entsprechend umzudeuten. Aus diesem verkehrten und verstockten Umgang mit dem TaNaCH (“AT”) entwickelte sich die schleichende Abgrenzung vom auserwählten Volk Israel und von JaHuWaH, die schliesslich in Hass überging.
Es kam zu schwerwiegenden Konflikten mit den JaHuWaH-treuen Juden, die diese Vermischung konsequent ablehnten. Dieser Vorgang heidnischer Philosophen widersprach dem prophetischen Wort grundsätzlich. Er war und ist nicht zulässig, damit der verheissene Segen an Abraham für diese Welt nicht unterbrochen wird. Dieser Widerstand war absolut notwendig und verantwortungsvoll. Dafür sind wir den JaHuWaH-treuen Juden unendlich dankbar.
Daraus entwickelte sich bei diesen heidnisch geprägten Philosophen ein erbitterter Judenhass (vgl. Gal 1,8-9; 2Kor 3,14; Joh 8,44 u. v. m.). Daraus ist das “Neue Testament” entstanden, die Bibel der Christen. In dieser Bibel ist der Judenhass tief verankert. Die Juden sind darin verdammt, ihnen wird der Mord an Jahushua von Nazareth in die Schuhe geschoben, obwohl so etwas in jenen Tagen undenkbar war. Sie sind nach der christlichen Doktrin dem immerwährenden Feuer der Hölle übergeben, weil sie angeblich den christlichen Gott umgebracht haben. Ihre Rettung aus der Hölle wird ihnen nur dann möglich sein, wenn sie anerkennen und glauben, dass dieser Mord am Kreuz von Golgatha notwendig war, damit die ganze Menschheit erlöst werden konnte. Warum? Der christliche Gott forderte dieses Blut- und Menschenopfer der Gottheit Jesus Christus, um sich mit den Menschen versöhnen zu können. Ja was nun? Was soll denn dieser entsetzliche Widerspruch?
Möge sich jeder denkende Mensch und jeder im prophetischen Wort des Tanachs (des"ATs") gegründete Mensch des absoluten Widerspruchs bewusst werden, der in einer solchen Doktrin herrscht. Eine Perversion die ihresgleichen sucht! Die Christen bleiben damit in den religiösen Verirrungen und Verwirrungen des Paulus gefangen - bis zu dieser Stunde. So bleiben die Juden vom christlichen Heil, vom christlichen Himmel ausgeschlossen. Sie wurden und werden darum von den Christen, vor allem von den Christen Europas, entsprechend behandelt. Das ist das Wesen des christlichen Geistes. Darauf ist die Christenheit aufgebaut. Darauf und daraus funktioniert sie - bis zu dieser Stunde!

Wie wir bereits wissen, versuchten diese Kirchenväter die Juden zu vernichten. Da ihnen das nicht gelang versuchten sie auf dem Weg einer neuen Ideologie den Juden ihr Erbe zu entreissen. Sie verbanden den Rabbi Jahushua aus Nazareth, der ein tiefgläubiger Jude und Pharisäer war, unter anderem auch mit den Gottheiten ägyptischer Traditionen. Wie die ägyptische Gottheit Chnum wurde Jahushua von Nazareth zum Schöpfergott und zum Erhalter des Lebens gemacht, obwohl der TaNACH (“AT”) beinahe in jedem zweiten Satz betont, dass JaHuWaH der EINZIG EINE Schöpfer und Erhalter des Lebens ist, ausser dem es keinen sonst gibt.

Das Kreuz und das Weiterleben gehörten in diesem ägyptischen Kult untrennbar zusammen. Die Verbindung von beidem wurde auf Jahushua, als der neuen Gottheit Jesus Christus übertragen. Wie die ägyptische Gottheit Chnum, so musste auch er als Wiedergeborener weiterleben. Wie die ägyptische Gottheit Chnum so konnte auch er als Schöpfer und Bewahrer des Lebens nicht sterben, nicht im Tode bleiben. Er musste als Schöpfergottheit am Leben bleiben, darum musste er auferstehen. Das aber ging nur im Zusammenhang mit dem Kreuz, dem ägyptischen Kreuz als Symbol des Weiterlebens und der Auferstehung. Diese ägyptische Erlösungslehre, die absolut im Widerspruch zum TaNaCH (“AT”) steht, kann ein in JaHuWaH gezeugter und geborener Mensch niemals akzeptieren.

Die Gründer des Christentums lehren: “wir predigen Christus als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis” (1Kor 1,23). “Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen” (Apg 4,12). Das ist natürlich eine scheussliche Verkehrung des prophetischen Zeugnisses, der Wahrheit. Der TaNaCH (Thora, Propheten und Schriften) lehrt genau das Gegenteil.

Nur den frommen christlichen Heiden wird die ägyptische Chnumlehre, unter dem Deckmantel des gekreuzigten und auferstandenen Jesus, als Schöpfer und Erhalter des Lebens, kein Ärgernis sein. Wie könnte es auch anders sein? Die grosse Masse von Christen ist von einer tiefen Unwissenheit und Blindheit beherrscht. Unkenntnis über die geschichtlichen Fakten und die “wunderbar” verpackte Ersatztheologie, die ihnen in Liturgien und Zeremonien in Lehre und Predigt, unaufhaltsam als die wahre Heilslehre eingeimpft wird, lässt keinen einzigen Lichstrahl mehr durch. Was unter Androhung ewiger Höllenstrafen in die Kinderherzen eingemeisselt wird, ist nicht mehr so leicht wegzubekommen.

Das Kreuz als Symbol des Weiterlebens sollte das Zentrum des christlichen Glaubens werden. Schon im 2. Jh. wurde diese These vereinzelt von einflussreichen Kirchenvätern vertreten, die dann, wie wir bereits zur Genüge wissen, auf den Konzilien im 4. Jh. u. Z. offiziell dogmatisiert wurde. Seit dieser Zeit ist für die Kirche das (ägyptische) Kreuz offiziell der einzige Weg der zum Heil führt. Darum wird gelehrt, dass es ausserhalb der zweiten Gottheit, der Gott-Person Jesus Christus und ihrem Kreuz, keine Errettung geben kann. Doch wissen die Quellen der Bibel, des TaNaCHs (“AT”) nichts davon. Die Quellen der Wahrheit lehren uns das Gegenteil:

“Fürchte dich nicht, du Wurm Jakob, du Häuflein Israel! Ich, ich helfe dir, spricht der JaHuWaH, und dein Erlöser ist der Heilige Israels. Siehe, ich habe dich zu einem scharfen, neuen Dreschschlitten gemacht, mit Doppelschneiden versehen: du wirst Berge dreschen und zermalmen und Hügel der Spreu gleichmachen. Du wirst sie worfeln, und der Wind wird sie forttragen und der Sturm sie zerstreuen. Du aber, du wirst jubeln in JaHuWaH und dich rühmen in dem Heiligen Israels” (Jes 41,14-16). Gewaltig und ernsthaft ist diese Wahrheit, die uns mit ihren tiefreichenden Metaphern zu Herzen gehen will.

Allen wünsche ich ein herzliches Shalom uv’racha, Friede und Freude!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein auf Samstag, den 17. Dezember 2022 um 14.00 Uhr. Martin und Kornelia Hunzinger, 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2, 032 396 34 03, k.hunzinger@sunrise.ch). Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.