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Sukkot (Laubhüttenfest) und Jahushua. Teil 1

Glaubensimpuls 211 von Gregor Dalliard

Wir stehen inmitten der Festtage der Freude. Wir haben uns die Feste Rosh HaShana und Jom Kippur zu Herzen genommen. Reichlich durften wir aus ihnen schöpfen. Jeder nach seinem Vermögen und nach seinem Zugang zu den Quellen dieser Feste. Sie rufen uns zur Besinnung auf, sind uns wegweisend im praktischen Alltag und zugleich voller prophetischen Reichtums. Jahr für Jahr dürfen wir tiefer in diesen wunderbaren unerschöpflichen Schatz hineintauchen und uns innerlich an den Früchten dieser Feste erfreuen. Sie enthalten, wie das Zehnwort (zehn Gebote), das Regelwerk der Beziehung JaHuWaHs zu uns und umgekehrt (wie bei Abraham). Sie enthalten aber auch das Regelwerk des gesegneten menschlichen Zusammenlebens untereinander und öffnen uns den Blick für das künftige Heilsschaffen des JaHuWaH.

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Sukkot, Laubhüttenfest, das Fest der Freude

Glaubensimpuls 210 von Gregor Dalliard

Von Rosh HaShana über Jom Kippur blicken wir auf das bevorstehende dritte Fest im Monat Tishri (Sept./Okt.), auf Sukkot (Laubhüttenfest). Gemäss 3Mo 23,33-35 soll auch dieses Fest im siebten Monat gefeiert werden und zwar vom 15.-21. Tishri. Es beginnt am 27. September abends, nach Sonnenuntergang und dauert bis Sonntagabend. Neben Pessach (Gedächtnis der Erlösung) und Shawuoth (Empfang des Wortes und der Ordnungen der wahren Anbetung und Verehrung JaHuWaHs und des menschlichen Zusammenlebens), ist Sukkot eines der drei segensreichen Wallfahrtsfeste die JaHuWaH den zwölf Stämmen im verheissenen Land gab. Sukkot ist das Fest der Freude und des Dankes für den empfangenen Segen, den das auserwählte Volk als Segen über Abraham für sich und die ganze Menschheit empfangen durfte. “..und sollt euch vor JaHuWaH, eurem Erlöser, sieben Tage freuen. Und ihr sollt es sieben Tage im Jahr als Fest für JaHuWaH feiern: eine ewige Ordnung für eure Generationen; im siebten Monat sollt ihr es feiern” (3Mo 23,40b-41).

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Yom Kippur, der Versöhnungstag

Glaubensimpuls 209 von Gregor Dalliard

Am zehnten Tag nach Rosh HaShana (Kopf des Jahres, jüdischer Neujahrstag) feiert das auserwählte Volk, das Volk des JaHuWaH, allgemein das Volk Gottes genannt, das Versöhnungsfest Jom Kippur. Er ist der höchste Feiertag und beginnt am 22. abends und dauert bis zum 23. abends (vgl. 3Mo 16,26-32; 23,26-32; 4Mo 29,7-11). Die Versöhnung mit JaHuWaH gibt es nicht ohne dass die zwischenmenschlichen Beziehungen in Ordnung gebracht werden. Dieses Lebensprinzip gehört zumindest seit der Existenz der Thora zum Herzstück, zum Zentrum, des israelitisch-jüdischen Lebens. Die Thora ermahnt uns, JaHuWaH, unseren Schöpfer, zu lieben “denn er ist EINER und keiner ausser ihm” (5Mo 4,35.39).** D.h. er allein gibt den Menschen, seinen Geschöpfen, die Regeln des Zusammenlebens, ohne die keine Gesellschaft menschenwürdig leben kann.

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Rosh HaShana, das Fest JaHuWaHs (3Mo 23,23-25), das Neujahrsfest der Juden.

Glaubensimpuls 208 von Gregor Dalliard

Wir stehen vor dem grossen Fest Rosh HaShana, das am 13. September abends beginnt und am 14. gefeiert wird. Manche feiern bis zum 15. abends. Der siebte Monat, (Tischri = Anfang) ist, entsprechend dem Kalender des JaHuWaH, zum Haupt der Monate gemacht worden. Das Fest ist vor allem in 3Mo 23,23-25, 4Mo 29,1-6 und im Zusammenhang von Hes 40,1 bezeugt. Dieses wunderbare Fest aber zieht sich durch die ganze Bibel (Tanach) hindurch. Von der Erschaffung der ganzen Schöpfung bis hin zur Wiederherstellung der ganzen Schöpfung. Alles Leben ist von diesem Sinn erfüllt. Für das Volk (Gottes) JaHuWaHs ist es das Neujahrsfest. Der Jahreskalender JaHuWaHs richtet sich nach seiner Schöpfung: Und JaHuWaH sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren.." (1Mo1,14). “Er hat den Mond gemacht zur Zeitbestimmung..” (Ps 104,19).

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Die täglichen Bedürfnisse

Glaubensimpuls 207 von Gregor Dalliard

Wer kennt seine täglichen Bedürfnisse nicht? Du hast sie, ich habe sie. Sie gehören ganz einfach zu unserem Menschsein. Manchmal können wir sie gar nicht definieren. Du bist hungrig, ich bin hungrig. Hungrig nach Liebe, Geborgenheit, Anerkennung, Sicherheit, Wohlwollen, Heilsein. So lebt jeder von uns in einem bestimmten Umfeld, in seinem sozialen Gefüge.

Das auserwählte Volk wurde aus der Knechtschaft Ägyptens in die Freiheit entlassen. Doch der Weg der Gemeinde, die JaHuWaH mit Abraham ins Dasein gerufen hatte, führte direkt in die Wüste. Es mangelte ihnen bald einmal an den Grundbedürfnissen. Sie waren Menschen wie du und ich, was die Grundbedürfnisse angeht. Wir lesen in 2Mo 16,1-4a: “Und sie brachen von Elim auf, und die ganze Gemeinde der Söhne Israel kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tag des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus dem Land Ägypten. Da murrte die ganze Gemeinde der Söhne Israel gegen Moshe und Aaron in der Wüste. Und die Söhne Israel sagten zu ihnen: Wären wir doch durch die Hand des JaHuWaH im Land Ägypten gestorben, als wir bei den Fleischtöpfen sassen, als wir Brot assen bis zur Sättigung! Denn ihr habt uns in diese Wüste herausgeführt, um diese ganze Versammlung an Hunger sterben zu lassen. Da sprach JaHuWaH zu Moshe: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen..!

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Vergebung und Erlösung: "Meint nicht, dass ich gekommen sei, die Thora oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu bestätigen" (Mt 5,17)..

Glaubensimpuls 206 von Gregor Dalliard

Jahushua selbst sagt, dass niemand durch Fleisch und Blut Vergebung der Sünden erfährt und gerettet werden kann. Er sagt ganz klar: “Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch (Fleisch und Blut) nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben” (Jo 6,63). Ist das nicht wunderbar eingerichtet? Müssten wir uns bei der Vergebung von Schuld und Sünde auf die religiösen Vorstellungen, auf Sakramente und Riten verlassen, wo kämen wir da hin! Jahushua bestätigt darum, was alle Propheten vor ihm auch schon lehrten. Allein der Geist, der Vater im Himmel selbst, macht lebendig, d.h. rettet, hat Trost und Verständnis. JaHuWaH ist der Geist (vgl. Jo 4,24).

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Vergebung und Erlösung. Jahushua von Nazareth sprach nie von seinem Blut und seinen Qualen als dem notwendigen Opfer, das die Menschheit erlösen würde!

Glaubensimpuls 205 von Gregor Dalliard

Eine Leserin schreibt: “Wenn unsere Erlösung allein durch das vergossene Blut Jashua geschieht, weshalb musste er dann so grausam gequält werden? Wenn es so von Gott gewollt worden wäre, dann hätte Er ja veranlassen können, dass man schneller zum Blut kommt und nicht erst durch so eine grausame Tortour. Dann müsste man ja logischerweise auch die Qualen zur Erlösung voraussetzen.

Folglich ging dieses Martyrium von Menschen aus, was Gott verurteilt. Jashua hat im absoluten Gehorsam seinem Himmlischen Vater gegenüber seinen Auftrag ausgeführt, auch auf die Gefahr hin, dass er dafür getötet werden wird. Er hatte vollkommenes Vertrauen zu Gott und fühlte sich in seinen grausamen Schmerzen für kurze Zeit verlassen, wie er es auch am Pfahl ausdrückt. Er hat sein Leben freiwillig dahingegeben, geopfert, um der Wahrheit willen. Das sehe ich als die Bedeutung seines Todes. Und viele wahre Nachfolger haben für die Wahrheit ebenfalls freiwillig ihr Leben gelassen und geopfert. Unser Retter ist allein JAHUWAH. ´Ihm allein die Ehre´”. Soweit die Schreiberin. Sie führt gleich einen wichtigen Tatbestand hinzu, den ich etwas zusammengefasst formuliere:

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David erkannte seine Schuld, wurde krank und geheilt!

Glaubensimpuls 204 von Gregor Dalliard

Im Gim 203 haben wir einen Blick in die Verstrickung von Sünde und Schuld in Davids Leben geworfen. Wir haben davon gesprochen, dass ihn das ganze Geschehen krank gemacht hatte und wie er am Boden zerstört war und wie er aus der Beziehung zu JaHuWaH heraus wieder zu neuen Kräften kam. Die Sünde hatte ihn niedergeschmettert. Der Prophet Natan hielt ihm den Spiegel der Ordnungen JaHuWaHs vor Augen. In den tiefen Zusammenhängen der Ordnungen, die in der Thora niedergeschrieben sind, konnte er erkennen was er angerichtet hatte.

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Der biblische Weg der Vergebung der Sünden und der Versöhnung mit dem Vater im Himmel

Glaubensimpuls 203 von Gregor Dalliard

Im Gim 201 habe ich über die Vergebung der Sünden und die Erlösung geschrieben. Thema war: “Warum klaffen Judentum und Christentum in den zentralen Lehren über das Leben, den Glauben und den Segen so sehr auseinander?” Dieser Gim war geschrieben worden, weil einige Leser empört darüber waren, was ich im Gim vom 2. Juli 2015 schrieb, nämlich: “Ich werde meine Thora in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Erlöser sein, und sie werden mein Volk sein. Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt JaHuWaH (seine Gedanken)! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht JaHuWaH. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und an ihre Sünde nicht mehr denken” (Jer 31,31-33).

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Abraham, Israel, Obama und der Iran!

Glaubensimpuls 202 von Gregor Dalliard

Wie wunderbar! Die Bibel zeigt uns mit der Berufung Abrahams schlicht und einfach den Beginn einer neuen Weltgeschichte auf. JaHuWaH sprach zu Abraham: “Und ich will dich zu einer grossen Nation machen und will dich segnen, und ich will deinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht (dich bekämpft), den werde ich verfluchen (richten); und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” (1Mo 12,2-3). Die Geschichte hat diese Worte bestätigt: Wo die Juden hinkamen, ging es den Menschen auf allen Ebenen des Lebens besser, bis sie aus Neid und Missgunst die Juden verunglimpften, ausbeuteten, vertrieben oder umbrachten.

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