"Sei treu bis zum Tod, und ich werde dir den Siegeskranz des Lebens geben" (Offb 2,10). Teil 4
Glaubensimpuls 86 von Gregor Dalliardgelöscht
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Weiterlesen »aktualisiert: 24. 04. 2023.
Die Tage von Pessach sind vorbei und doch beschäftigen manchen noch Fragen: Wer ist in Jes 52, 13-15 und Kap 53 mit Knecht, mit Leidensknecht gemeint? Gerne möchte ich darum auf diesen Abschnitt in Jeshajahu eingehen. Wer ist der Mann, dieser Knecht, dieser Leidensknecht, von dem speziell in diesem Text die Rede ist?
Für die Getauften ist die Sache diskussionslos klar. sie wissen nicht, dass der christliche Glaube auf der Ersatztheologie des Paulus und seiner (antijüdischen/antisemitischen) Mitbegründer des Christentums aufgebaut ist (vgl. Gal 1,8-9; 1Kor 16,22). Ihr Glaube ist von dem Gottessohn Jesus Christus, von ihrer Mensch gewordenen Gottheit Jesus Christus gegründet worden. So ist ihr Hirn gewaschen worden, das sitzt.
Aufgrund der Lehre des Paulus haben die Gründer des Christentums den jüdischen Rabbi Jahushua von Nazareth im 3./4. Jh. endgültig und offiziell entjudaisiert (vgl. 2Kor 5,19-20; Röm 1,1-4) und aus ihm, nach griechisch-römischem Muster (Tradition), ihre mystische Gottheit Jesus Christus gemacht. Diese neu definierte Gottheit Jesus Christus bezeichneten sie fortan als jüdischen Mashiach (d. h. zu deutsch der von JaHuWaH Gesalbte, griechisch der Christos, lateinisch der Christus), der von ihren eigenen Leuten angeblich verfolgt, verurteilt und gekreuzigt worden ist. Dieses religiöse Konstrukt hat aber nichts mit dem israelitisch-jüdischen Verständnis von Mashiach (Messias, Gesalbter) oder mit dem Juden Jahushua von Nazareth zu tun.
Auf einige Reaktionen hin möchte ich gerne auf das Passahfest zurückkommen. Wie ich im letzten Gim festhielt, bestätigte Jahushua das Feiern des Passahfestes für seine Jünger in Zukunft so wie der himmlische Vater das geboten hatte. Der antijüdische und antigöttliche Geist, der über die katholischen Kirchenväter seinen Sitz in den Kirchen hat, will uns immer wieder beibringen, dass Jahushua das von JaHuWaH verordnete und gebotene Passahfest aufgehoben und durch ein protestantisches Abendmahl oder eine Messopferfeier ersetzt hätte.
Weiterlesen »Wir stehen mitten in der Sederwoche, der Woche der ungesäuerten Brote (29. 3. 13). Das Fest wird Pessach (Vorübergehen) genannt. Es beginnt mit dem Passamahl. Dieses Fest hat JaHuWaH allen die an ihn glauben, die in Beziehung mit ihm leben, für alle Zeiten zum Gedenken an den Auszug aus Ägypten mit auf den Weg gegeben. Es ist voller prophetischer Heilszusammenhänge und enthält die tiefsten Heilsreichtümer. Darum hat JaHuWaH unser himmlischer Vater seinem auserwählten Volk und damit allen die mit ihm in Beziehung stehen geboten dieses Fest als sein jährliche Fest für allezeit als Gedächtnis, als Erinnerung, zu feiern.
Weiterlesen »Im Gim 77 habe ich auf mindestens zwei Grundpfeiler unseres Glaubens hingewiesen, die unumstösslich zum Wesen unserer JaHuWaH-beziehung gehören. Im letzten Gim habe ich etwas über den esten Grundpfeiler geschrieben, nämlich über die einzigartige und aussergewöhnliche Stellung des israelitisch-jüdischen Volkes im Heilsplan JaHuWaHs, die niemand umstossen kann ohne sich selbst des Segens zu berauben und Schaden zu nehmen - für sich und für andere. JaHuWaH bestätigt uns diese Stellung seines Volkes in der geschichtlichen Vergangenheit, er tut es heute und wird es auch in Zukunft tun.
Weiterlesen »Wie im letzten Gim angekündigt möchte ich heute etwas auf den ersten Grundpfeiler eingehen der unser Glaubensleben tragen muss. Er gehört zum Glaubensfundament eines Menschen, der im prophetischen Wort gegründet ist. JaHuWaH verhiess Abraham: “Und ich will dich zu einer grossen Nation machen und ich will dich segnen, und ich will deinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen (richten); und in dir sollen gesegnet sein alle Geschlechter der Erde” (1Mo 12,2-3; 18,18; 22,18; 26,4; 28,14; Gal 3,8; Apg 3,25).
Weiterlesen »Dieser Vers gehört zum sogenannten Lied des Moshe, das er kurz vor seinem Tod vor der ganzen Versammlung Israels ausrief. Das ganze Kapitel 5Mo 32 geht jedem bibeltreuen Menschen durch Mark und Bein. Diese Worte gehen ins Herz, sie treffen die Mitte unseres Lebens. Doch die Kapitel 5Mo 28-31 gehen in spezieller Weise diesem Kapitel 32 voraus. Die ganze Heilsgeschichte des auserwählten israelitisch-jüdischen Volkes, das der Welt das Wesen und die Ordnungen JaHuWaHs und damit das Heil vermittelt, ist in diesen Kapiteln prophetisch und zukunftsweisend enthalten, sein Auf und Ab, sein Hin und Her, Fluch und Segen. Doch bei allem was sein wird, der Fluch (d.h. im aramäisch-hebräischen biblischen Sinn immer nur die Wiederherstellungsgerichte), führt von Vernichtung zum Leben, von Zerschlagenheit zu Heilung - und alles das geht nur von JaHuWaH aus. “Seht nun, dass ich es bin und kein anderer Elohim neben mir ist! Ich, ich töte und ich mache lebendig, ich zerschlage und ich, ich heile; und es gibt keinen, der aus meiner Hand rettet” (5Mo 32,39).
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