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Fastenzeit und Ostern, Zeit der intensiven antijüdischen, bzw. antisemitischen Indoktrination. Die Juden werden von Paulus und seinen Mitbegründern des Christentums bis zum heutigen Tag als Untermenschen bezeichnet. Garant dieser schrecklichen Irrlehre ist die bis zu diesem Tag geltende Ersatztheologie.

Glaubensimpuls 746 von Gregor Dalliard am

Tragischerweise vollzieht sich in diesen Tagen in der christlichen Welt erneut die intensivste antijüdische, bzw. antisemitische Indoktrination. Jedes Jahr erreicht die Indoktrination zu Judenhass und -feindschaft während der Fasten- und Osterzeit einen neuen Höhepunkt. Glaube, Liturgie und Zeremonien sind mit dieser uralten Selbstgerechtigkeit des Christentums über die Juden tief miteinander verwoben. Sie gelten unter Christen als das Selbstverständlichste auf dieser Welt, selbst bei nicht gläubigen Menschen in den christlichen Ländern. Den Christen ist dieses Denken ab seinen Anfängen von den Kirchengründern und später von den Päpsten gewaltsam aufgezwungen worden. Das sitzt, da es schon den Kleinsten indoktriniert wird (Religionsunterricht, Erstkommunion, Sonntagsschule usw.). Im Laufe der letzten 2000 Jahren hat sich dieser Irr-Glaube unter den Getauften als völlig normal in ihr Denken hineingefressen. Abermillionen Katholiken nehmen die Fasten- und Osterzeit sehr ernst. Ihnen ist kein Vorwurf zu machen, denn, wie schon gesagt, ist ihnen von Kindesbeinen an ihr christlicher Überglaube mit der Verdammnis der Juden (die Ersatztheologie) als der einzige Weg in den Himmel vermittelt worden, wollen sie nicht in der Hölle enden, von der ihr Jesus verheisst, dass es da kein Heraus mehr geben wird.
Wir erinnern uns: Paulus machte aus JaHuWaH einen heidnischen Rache-Gott und aus dem Juden Jahushua (Jeschua) von Nazareth, der angeblich als Gott von einer Frau geboren war (Gal 4,4), entgegen dem Zeugnis der Propheten, einen sündlosen Gott-Menschen, eine heidnische Auferstehungs- und Rache-Gottheit, die jene, die dem “Evangelium” des Paulus nicht glauben, so wie das die Juden berechtigterweise taten und tun, mit unauslöschlichen Feuerqualen bestrafen wird (vgl. Mt 3,12; Mt 25,41; Offb 14,10; Offb 20,10; Offb 21,8 u. a. m.). (Siehe dazu auch Gim 711).

Das katholische Volk (Laien) meint es aufrichtig. Die Kirche lehrt, aufbauend auf dem “Evangelium” des Paulus, dass ihr Gott (Theos) einen Sohn in eine Frau zeugte, so wie das bei den meisten heidnischen Religionen der Fall ist. Dieser Menschen-Gott, den sie geboren hat (Gal 4,4) wird von den Kirchengründern als der Gott Jesus Christus bezeichnet. Der Glaube an ihn, an sein Blut und alles das, was die Kirche damit verbindet, ist nach dieser Irrlehre für jeden Menschen entscheidend, wo er seine Ewigkeit verbringen wird: im Himmel oder in der Hölle.
Im Lichte des TaNaCHs, erkennen wir den Sinn des prophetischen Wortes in seinem ganzen Zusammenhang, d. h. in seinem umfassenden Segen. Wir halten aber Folgendes fest: Jede Lehre, die sich auf Abraham beruft und diesen Zusammenhang, diesen Sinn übergeht oder umdeutetet, endet im Irr-Sinn des Antijudaismus, bzw. des Antisemitismus, allen voran das Christentum. Die frühen Konzilsbeschlüsse, unter der Führung der römischen Kaiser, machten die Ersatztheologie des Paulus definitiv zum Glaubensbekenntnis für alle Menschen. Dabei liessen sie sich zu der Behauptung hinreissen, dass Abraham in Wirklichkeit drei Gottheiten, drei Gott-Personen (drei Götter) angebetet hätte (Konzil von Nicäa 325 u. Z. und Konstantinopel 381 u. Z.) Selbst auf dem Zweites Vatikanisches Konzil, das vom 11. Oktober 1962 – 8. Dezember 1965 stattfand, waren der Papst und die Bischöfe nicht bereit, diese verbrecherische und in der Geschichte so folgenschwere Ersatztheologie aus der Welt zu schaffen. (Siehe (Quelle)).

Meine katholische Religion war mir als junger Mensch absolut wichtig. Für den Papst und seine Kirche (Kirchensystem) wäre ich in den Tod gegangen. In dieser christlichen Lehre sind die Protestanten eben Protestanten, d. h. Abgefallene, weil sie nicht mehr in der Einheit mit dem Papst, d. h. mit Petrus, dem angeblichen ersten Papst, leben. Gemäss den Dogmen des Vatikans sind hre Bischöfe, Pfarrer, Pastoren, Prediger, und wie sie alle betitelt sind, nicht mehr als allgemeine (nicht geweihte) Katholiken, Als solche sind sie blosse Laien (Unwissende, religiöse Sklaven), da sie in der Trennung vom Papst keine priesterliche Vollmacht mehr besitzen. Das heisst: Ihnen ist es nicht mehr möglich eine Messe zu feiern, deren Kern und Höhepunkt die rituelle Umwandlung (Wandlung) von Brot und Wein in den wahren Leib und in das wahre erlösende Blut des Juden Jahushua von Nazareth ist.
Paulus hat den Juden Jahushua (Jeshua) entjudaisiert, d. h. ihm das Judesein abgesprochen und aus ihm eine auferstandene heidnische Gottheit Jesus Christus gemacht, mit einem Leib, der nun nicht mehr jüdisch, sondern christlich ist. Zu diesem Wandlungsritual ist nur jener Priester fähig, der in der absoluten Einheit (Kadavergehorsam) mit dem Papst lebt, dem angeblichen Nachfolger Petri.
Ich möchte diese Tatsache noch einmal betonen: Die Befähigung, das gewöhnliche Brot und den gewöhnlichen Wein in das angeblich echte Fleisch des Leibes Jesu und in das angeblich echte erlösende Blut des Leibes Jesu in der Messe zu vollziehen (Messopfer) umzuwandeln (herzuzaubern), ist nur dem Papst gegeben und jenen Männern, die der Papst über die Bischöfe zu Klerikern (Auserwählten) macht. Darum ist eine katholische Messe immer ein Messopfer, aber niemals eine Eucharistie (Danksagung), wie das im Zuge der Ökumene und der interreligiösen Aktivitäten vom Vatikan den Unwissenden vorgegaukelt wird. Es ist eine folgenschwere Täuschung, eine Irreführung, die mit allen möglichen Tricks und viel Blendwerk praktiziert wird.
Dem Priester wird diese Vollmacht bei der Priesterweihe durch die Handauflegung und die Salbung des Bischofs vermittelt. Was heisst das? Der Priester besitzt ab der Priesterweihe die Vollmacht über das vom Papst verordnete Ritual (Verzauberung von Brot und Wein). Diese Verzauberung geschieht bei jeder Messe. Zu sagen, die Messe sei nur ein Gedächtnis, wie das die Protestanten aller Schattierungen behaupten, auch die sogenannter Freikirchen und Gemeinschaften, entwürdigt den Papst und seine Priester in ihrer Machtfülle bis ins Tiefste ihres Seins. Der Weg in den Himmel führt nach dem urchristlichem Dogma nur über das Einnehmen (das Schlucken) des vom Priester verzauberten Brotes (Oblate) in den Leib Jesu. Das Blut muss er nicht extra trinken, denn das ist im verwandelten Brot (in der Hostie oder Oblate) enthalten. (Als Ergänzung: Gim 413).

Damit ist klar: Für die Juden ist in diesem religiös-chaotischen Kontext überhaupt kein Platz, und wenn, dann nur auf der allertiefsten Ebene, weil sich die Kirche ihrer doch etwas erbarmt, damit auch sie den Menschen-Gott Jesus annehmen, gemeint ist: sich durch die Taufe in die Kirche integrieren lassen.
Als Mörder des christlichen Gottes (Theos) galten und gelten die Juden für Paulus, und damit für die Kirchengründer und Schreiber der “Evangelien” und der Briefe im “Neuen Testament” als verflucht (Gal 1,8-9; 2Thes 1,8); 1Kor 16,22, d. h. als Untermenschen, als Menschen die moralisch und damit auch biologisch dermassen minderwertig abqualifiziert worden sind, dass ihnen jedes Existenzrecht abgesprochen worden war und wird (Siehe z. B. Joh 8,44). Wenn wir uns diese Tatsachen zu Herzen nehmen, können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, ohne Konsequenzen in unserem Glaubensleben zu ziehen.

Im nächsten Gim steht die Frage im Raum: Was hatten der katholische Kleriker, der heilige Augustinus und der islamische Kleriker, Ayatollah Ali Chamenei im Iran, gemeinsam?

Unsere Dankbarkeit ist gross! “Du tust mir kund den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar” (Ps 16,11).
“Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Elohims (‘Gottes’), und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk.Ein Tag sprudelt dem anderen Kunde zu, und eine Nacht meldet der anderen Kenntnis – ohne Rede und ohne Worte, mit unhörbarer Stimme… Das Gesetz JaHuWaHs (die Weisung zum Leben) ist vollkommen, es erquickt die Seele; das Zeugnis JaHuWaHs ist zuverlässig, es macht den Einfältigen weise. Die Ordnungen JaHuWaHs sind richtig, sie erfreuen das Herz” (Ps 19,1-3.8-9).
In dieser Dankbarkeit wird unser Herz aufgerichtet, vor allem im Wissen, dass JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste eine unvorstellbare Freude an deinem und meinem Leben hat. Dieser unvorstellbaren Freude kann sich und wird sich niemals etwas dazwischen stellen können. Das ist das Gesetz JaHuWaHs. Von uns Menschen aus gesehen nicht fassbar. Fassbar aber in JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten. Darum wünsche ich allen von Herzen einen inneren friedvollen Shabbat Shalom. Freuen wir uns an den kleinen Segnungen, die wir weiterhin ausleben dürfen und können.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 15. März 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!