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Abraham, der Hirte. Wer bin ich im Elohim ("Gott") JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten? Teil 27

Glaubensimpuls 737 von Gregor Dalliard am

Im letzten Gim 736 haben wir uns an Folgendes erinnert: “Beim Elohim (“Gott”) JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten hat Eines absolute Priorität: Unsere Beziehung zu IHM, dem Hirten unseres Lebens, aus der ein gesegnetes Leben hervor quillt - und zwar in jeder Phase unseres Lebens, selbst dann, wenn es uns schlecht geht. ER ist die Quelle unseres Lebens. Das in der Menschheitsgeschichte bewährte Bekenntnis lautet ja: ‘Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht’ (Ps 36,10).” ER ist die Quelle unserer Zufriedenheit und Dankbarkeit.
Folgende Frage müsste diesem Zeugnis entsprechend folgen: “Wer bin ich?”
Im Allgemeinen ist es doch so: Geht es einem Menschen gut, dann sind solche Fragen für ihn meistens belanglos. Wenn es einem Menschen schlecht geht, dann hat er meistens keine Lust sich mit solchen Fragen tiefer auseinanderzusetzen, denn dann ist alles schwarz und dunkel. Anklagen, Frust, abgrundtiefes Selbstmitleid und Verzweiflung verwischen jeden Blick auf die Antwort dieser Frage.

Aber nun sind wir solche, die von der religiösen Finsternis, die uns von Paulus und seinen Nachfolgern als Licht vorgegaukelt worden ist, zu jenem Licht gekommen sind, von DEM die israelitisch-jüdischen Propheten unisono bezeugen: “in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). Von diesem Volk und seinen Propheten bezeugt der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste: “Ihr seid meine Zeugen, spricht JaHuWaH, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin. Vor mir wurde kein Elohim (‘Gott’) gebildet, und nach mir wird keiner sein” (Jes 43,10).
Ja, das ist es. Dieses Zeugnis, dieses Wissen brauchen wir. Einfach wunderbar!
Von unserem Menschsein her sind wir immer wieder herausgefordert. Wir müssen uns mit uns selbst, mit Menschen und Dingen des Alltages herumschlagen, auseinandersetzen und Entscheidungen treffen. Dabei machen wir Fehler. Wir leben heute in ganz anderen Verhältnissen als die Menschen zu biblischen Zeiten. Das leuchtet wohl jedem denkenden Menschen ein. Wissenschaft, Technik, Medizin, Kommunikation, Information und, und, und: einfach alles hat sich innerhalb kürzester Zeit verändert. Die Herausforderungen, denen wir ausgesetzt sind, die sind enorm. Aber was soll das?
Wir haben uns im Gim 734 vom 12. Dez. 2025 daran erinnert, wer denn der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste ist: “Ich bin der bei euch Seiende”, oder: “der mit euch Ziehende, der mit euch Gehende”, oder noch besser: “der für immer und in jeder Situation bei dir Da-Seiende”.
Und wie gesagt, hat der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, keine Konkurrenz, so wie das SEIN Prophet Jeshajahu (Jesaja) bezeugt: “Vor mir wurde kein Elohim (‘Gott’) gebildet, und nach mir wird keiner sein (Jes 43,10). Wow, das zu wissen tut unermesslich gut, das ist einfach wunderbar, das ist unisono von allen Propheten bezeugt. Genau dieses Wissen braucht jeder Mensch, da jeder Mensch als Ebenbild JaHuWaHs geschaffen ist, um mit dem Schöpfer unseres Lebens im Vertrauen, in Freude und Dankbarkeit kompatibel und sinnerfüllt leben zu können und das für Zeit und Ewigkeit - und das trotz der täglichen Schwächen oder Fehler.
Darum dürfen wir und wollen wir IHM täglich (auch nächtlich) alles, was wir erleben, was uns beschäftigt übergeben, in besonderer Weise dann, wenn wir vor Entscheidungen stehen. Lasst uns diese Tatsache jeden Tag, jede Nacht, bewusst verinnerlichen: “Eine Leuchte für meinen Fuss ist dein Wort (dein Zuspruch), ein Licht für meinen Pfad” (Ps 119,105).
Wir Menschen, du und ich, wir können denken, überlegen, verstehen, begreifen und handeln. Welch wunderbare Gaben hat uns unser Schöpfer gegeben. Warum ist das so? Weil uns der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste in SEINEM Bilde geschaffen hat. Warum hätte ER den Menschen, dieses schönste Werk SEINER Schöpfung, jemals verwerfen sollen, wie uns das Paulus und die Getauften einreden wollen? So etwas hat ER niemals gemacht. In SEINEM Bilde geschaffen sein heisst wesentlich auch: wir können mit IHM denken, überlegen, verstehen, begreifen und handeln. Wir sind aufgefordert, diese Gaben zu gebrauchen, damit wir den Willen des Höchsten erkennen und daraus leben, trotz all unserer Schwächen. Unser Schöpfer weiss darum.
Paulus, oder wer immer hinter den Briefen des Paulus steht, verstand die Bildrede über Adam und Eva in der Thora nicht. Die Getauften wie Augustin (der hl. Augustinus) und viele vor und nach ihm, sind diesem religiösen Irrwahn des Paulus zum Opfer gefallen. Damit haben diese Männer Verwirrung und unsägliches Leid in die Welt gebracht. Die Geschichte von Adam und Eva ist eine Bildrede, auf die Fragen der Menschen, die aus den täglichen Lebensumständen heraus entstanden sind. Diese Bildrede darf nie wörtlich gedeutet werden, wie das Paulus und die Kirchenväter, die Getauften, gemacht haben und machen. Sie soll dem Menschen in den täglichen Konflikten bildlich darstellen wie segensreich ein bewusstes Leben mit dem Elohim (“Gott”) JaHuWaH ist und wie folgenschwer ein Leben ohne Gemeinschaft mit IHM ist, nicht mehr und nicht weniger. Diese Bildrede darf also nie und nimmer wörtlich verstanden werden, denn wie soll plötzlich ein Teufel, ein Satan oder das Böse da sein und gegen den El Eljon, den Allmächtigen, in Aktion treten und Erfolg haben? Angeblich hat er Macht über den El Shaddai, den Allmächtigen. Nach dem frommen Irrwahn des Paulus bringt der “Teufel” nicht nur Adam und Eva durcheinander und zu Fall, sogar den El Eljon, den Höchsten, macht er angeblich ratlos und unfähig zu handeln. Dabei sollten wir bedenken, dass das Wort Teufel/Diabolos im TaNaCH fehlt und ein “NT” Konstrukt ist und: der Allmächtige wird nicht noch allmächtiger, wenn Paulus ihm dabei nachhilft.
Das ist bei den von den Menschen gemachten Gottheiten üblich, darum meint Paulus dem El Eljon, dem Höchsten zu Hilfe eilen zu müssen. Er glaubt mit seinem “Evangelium”, mit seiner Philosophie den El Eljon belehren zu müssen, indem er folgendes schreibt: “Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden” (1Kor 15,22). Damit soll nach der Lehre des Paulus und entsprechend auch der Getauften, der Höchste, der Allmächtige, der El Shaddai, SEIN Unvermögen eingestehen. Mit der Lehre des Paulus ist der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste dem Teufel unterlegen, denn der El Eljon, der Höchste schafft es nicht mehr alleine, ER braucht die Hilfe eines Menschen-Gottes, um die angeblich verlorenen Menschen mit seinem Blut wieder unter SEINE Fittiche bringen zu können. Diese Irrlehre hat verheerende Folgen für die ganze Menschheit. Seit Luther meinen wir sogar zu wissen, dass: “Gross Macht und viel List sein grausam Rüstung ist”.
Diese Szene in der Thora und die angeblich notwendige “Weiterführung” des Elohims (“Gottes”) JaHuWaH, des El Eljons, des Höchsten durch Paulus ist den babylonisch-persischen Göttervorstellungen entnommen. In ihnen streiten die Mächte des Guten und des Bösen ununterbrochen gegeneinander. Beide Seiten ringen um die Menschen. Sie sind bemüht, sie auf ihre Seite zu ziehen. Diese Philosophie/Theologie ist absurd, sie ist nicht nur absurd, sondern Menschen verachtend. (Siehe dazu Gim 434: Aus der Gnade gefallen. Teil 22: Die zwei unabhängigen Lebensprinzipien: das Gute und das Böse, vom 10. Januar 2020). Nun, das alles hat der El Eljon nicht nötig und wir, die wir in SEINEM Bilde geschaffen sind auch nicht.
Welch ein Interesse sollte denn der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste haben, Menschen in SEINEM Bilde zu schaffen, um sie nachher in ihrem Leben mit der Angst der Hölle z. B. zu drangsalieren, zu plagen und zu verdammen, um sie dann über das geopferte Blut eines Menschen-Gottes (griechischen Halbgottes) wieder bei sich haben zu können? Das ist religiöse Perversion pur, von religiösen Menschen blind gemachte Ver-Führung. Sie entspricht dem verdorbenen scheinheiligen Wesen religiöser Machthaber. In ihrer scheinheiligen Geschicklichkeit verführen sie die Menschen, missbrauchen sie und nutzen sie raffiniert aus.

Damit drehen Paulus und alle seine hörigen Anhänger den Spiess geschickt um und das bis zu dieser Stunde. Was sie sich in ihrer Blindheit als “Evangelium” zusammengereiht haben, ist ungeheuerlich. Alle Bemühungen der Christen, das Geschehene der letzten 2000 Jahre zu verharmlosen oder umzuschreiben, kann nichts ungeschehen machen: Also lehren sie: Sie, die Juden hätten angeblich über die israelitisch-jüdischen Propheten wissen müssen, dass der Elohim (“Gott”) JaHuWaH, der El Eljon, der Höchste, der Schöpfer des Lebens durch den babylonisch-griechischen Gott Theos abgelöst werden würde. Dabei hatte JaHuWaH mit anderen Worten gesagt: “Bete den christlichen Gott Theos u. a. nicht an und diene ihnen nicht!” (2. Lebensweisung/Gebot). Der hätte seinem Sohn, dem griechischen Menschen-Gott Logos (Jesus Christus), alle Macht über Himmel und Erde gegeben (vgl. Mt 28,18). Das aber erst, nachdem dieser ihm, dem Theos, sein Blut, sein Leben zur Versöhnung mit der Menschheit am römischen Kreuz geopfert hätte (vgl. 1Jo 2,2), wie er das von ihm gefordert hatte (Röm 5,19). Jahushua (Jeschua) aber sagt unmissverständlich: “denn ich bin vom Himmel herabgekommen (geboren worden), nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat” (Joh 6,38) - und nicht den Willen des Theos oder eines Theos zu tun.
Ist es nicht gerade das zusammenhängende prophetische Wort, das uns unmissverständlich aufzeigt, dass Paulus und seine Getauften für den Lichtglanz des Glaubens Abrahams blind waren und sind? Gerade das prophetische Wort zeigt uns auf, dass ihr Gott, nicht der El Eljon ist, sondern der babylonisch-griechische Theos (oder Zeus), der ihnen den Sinn des Lebens verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des Glaubens Abrahams, der Segen ist und Segen bringt, nicht sehen. (Siehe dazu Gim 513 vom 16. Juli 2021: Vergebung der Sünden durch das Blut Jesu? Muss sich JaHuWaH mit uns versöhnen, und dann noch durch ein Menschenopfer? Was fordert JaHuWaH von den Menschen? Teil 2).

“Und Melchisedek König von Salem, brachte Brot und Wein heraus; und er war Priester des Elohim (‘Gottes’), des Höchsten. Und er segnete ihn (Abraham) und sprach: Gesegnet sei Abram von Elohim (‘Gott’), dem Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat!” (1Mo 14:18-23). Ja: “Glücklich der, dessen Hilfe der Elohim Jakobs ist, dessen Hoffnung auf JaHuWaH, seinem Elohim, steht, der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der Treue hält auf ewig. Er schafft Recht den Bedrückten…” (Ps 146,5-7).

Herzlich grüsse ich alle und wünsche allen einen friedvollen Shabbat Shalom.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 15. März 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!