Glaubensimpuls 313 von Gregor Dalliard am
Das menschliche Zusammenleben ist absolut kein Zuckerschlecken, sowohl in der grossen weiten Wirtschafts- Finanz- und Weltpolitik als auch im kleinen alltäglichen Zusammenleben. Überall und zu jeder Zeit ist das harmonische Zusammenleben durch natürliche oder unvorhersehbare Ereignisse bedroht, doch daran denken wir normalerweise nicht ununterbrochen. Das würde das Leben unerträglich machen. Schlimmer ist es wenn unser Zusammenleben durch wirtschaftliche und politische Einwirkungen von irgendwelchen Menschen bedroht wird und das Böse überhand nimmt. Das geschieht vor allem dort wo sich Menschen auf Kosten anderer bereichern und deren Existenz systematisch ruinieren oder deren Elend schändlich ausnutzen und sich bereichern. Das ist ein uraltes Problem, denn schon auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir: “Und JaHuWaH sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde gross war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Und es reute JaHuWaH, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein” (1Mo 6,5-6).
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Glaubensimpuls 312 von Gregor Dalliard am
Wir halten fest: Ohne die Gnade JaHuWaHs gäbe es überhaupt kein Leben. Nicht nur das. Ohne JaHuWaH wäre das Leben sinnlos, es gäbe überhaupt keinen Sinn im Leben. Die Barbarei wäre das einzig sinnvolle Verhalten! Mitmenschen ausbeuten, berauben, zu Sklaven machen u.a.m. würde zur Tagesordnung gehören. Ohne die Führung JaHuWaHs, ohne seine Rechtsnormen und Weisungen versinkt der Mensch in erschreckende Abgründe. Wo die Sünde gegen den Nächsten begangen wird, also gegen die Menschlichkeit oder gegen die soziale Gerechtigkeit, greift JaHuWaH äusserst drastisch ein. Das ist die Wunde, die immer wieder aufzubrechen droht, in jeder Generation, in jedem menschlichen Zusammenleben. Durch dieses Verhalten wurden zur Zeit des Propheten Jeshajahu im auserwählten Volk tiefe Wunden geschlagen. Er musste seinen Finger auf diese Wunde legen. Denn jede soziale Ungerechtigkeit, jede Unmenschlichkeit entstellt das Angesicht JaHuWaHs, der jeden Menschen nach seinem Bild geschaffen hat.
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Glaubensimpuls 311 von Gregor Dalliard am
Der Prophet Jeshajahu vermittelt uns – mit dem was er hört und sieht – die unübertreffliche Grösse und Einzigartigkeit JaHuWaHs. Kein Mensch könnte aus der Lebensfülle, die JaHuWaH, unser Schöpfer ist und gibt, leben, vor ihm bestehen und mit ihm rechten, wenn nicht ausnahmslos jeder einzelne Mensch in seiner totalen Gnade eingetaucht wäre. Ausserhalb dieser Gnade existiert überhaupt nichts. Zu glauben, dass ausserhalb dieser Gnade etwas lebensfähig wäre, zeugt von grosser biblisch-prophetischer Unwissenheit, von religiöser Verführung und Verblendung (vgl. Ps 136; 139, überhaupt alle Psalmen). Wie uns die Propheten vermitteln, vor allem Jeshajahu, würde damit JaHuWaH seine unvorstellbare Grösse und Einzigartigkeit abgesprochen werden, und das von so kleinen Geschöpfen, wie die Menschen in den Augen JaHuWaHs sind.
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Glaubensimpuls 310 von Gregor Dalliard am
Die Einzigartigkeit des israelitisch-jüdischen Prophetentums wird durch den Propheten Jeshajahu (Jesaja) in vollkommener Weise verkörpert und dargestellt. Er fasst das ganze Prophetentum vor seiner Zeit zusammen, führt es weiter und vertieft es in einer unüberbietbaren Weise. Zusätzlich empfing er von JaHuWaH zukunftsweisende Offenbarungen. Das ist ein Geschenk von unfassbarem Wert, sowohl für das auserwählte Volk als auch für die ganze Menschheit. Ergreifend steht er im Glauben (Vertrauen) Abrahams – und damit in den Verheissungen an Abraham.
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Glaubensimpuls 309 von Gregor Dalliard am
“Das auserwählte Volk ist das Königtum, das Messias-Königtum JaHuWaHs. Alles andere ist sinn- und zwecklos”, so schrieb ich im letzten Gim. Für manche Leser ist das nicht so einfach nachzuvollziehen. Das ist sehr verständlich! Vergessen wir nicht: Die Gründer des Christentums hatten das prophetische Wort der Bibel in einer äusserst geschickten Weise pervertiert. Ihre antijüdischen Auslegungen wurden später – mit Hilfe der Staatsmacht – den eroberten Völkern eingepfropft. Trotz meines jahrzehntelangen Bibelstudiums blieb mir die Tiefe und Fülle der biblisch-prophetischen Quellen lange unzugänglich. Wir haben es hier mit einer Perversion der biblischen Auslegung zu tun. Die Bibelauslegung der Christen stellt eine schier unüberwindbare Barriere zum prophetischen Wort der Bibel (TaNaCH) dar.
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Glaubensimpuls 308 von Gregor Dalliard am
Wir beendeten den letzten Gim mit dem wunderbaren prophetischen Freudenruf des Psalmisten, der darin mit der Verheissung aller Propheten JaHuWaHs übereinstimmt: “JaHuWaH (HERR) ist König! Es frohlocke die Erde!” (Ps 97,1). In den Psalmen, überhaupt im ganzen prophetischen Wort, wird die kommende Königsherrschaft JaHuWaHs – auch auf der Erde – immer wieder genannt und gepriesen (Ps 47,3.8; 93,1; 96,10; 98,6; 99,1; 146,10). Das ist die Kernbotschaft des bleibenden prophetischen Wortes, d.h. der ganzen Bibel. Es wird sich das Gebet erfüllen, auf dem der Rabbi und Pharisäer Jahushua von Nazareth sein ganzes Gewicht legte, wie alle Propheten, Gerechte und Pharisäer Israels das taten und tun (vgl. Mt 6,9-10). Dieser Freudenruf geht uns durch Mark und Bein, umso mehr da gegenwärtig die Welt wieder einmal im argen liegt. JaHuWaH wird von den Propheten Friedensfürst genannt. Wie könnte es denn anders sein!
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Glaubensimpuls 307 von Gregor Dalliard am
Eine erste grosse Katastrophe, die das Königtum über Israel brachte war die Teilung des Volkes in zwei Reiche mit je einem König. Diese Teilung war durch den König Shlomo (Salomon) heraufbeschworen worden. Im Unterschied zu König David führte er das Volk in den Abfall von JaHuWaH. Er betete sowohl zu JaHuWaH als auch zu den Göttern seiner vielen ausländischen Frauen. Damit verliess er die Heilsquellen, die JaHuWaH dem auserwählten Volke gegeben hatte. Was König Shlomo hervorbrachte war, ist und bleibt Tohuwabohu, d.h. die Vermischung der Heilsoffenbarung JaHuWaHs mit den heidnischen Religionen. Das mag rein äusserlich als sehr positiv bewertet werden, doch am Ende des Tages wird nichts anderes als Tohuwabohu heraus kommen.
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Glaubensimpuls 306 von Gregor Dalliard am
Im letzten Gim schrieb ich: “Das irdische Königtum beinhaltet automatisch das Richteramt. Als solches stellt es die Entmündigung des einzelnen Menschen dar”. Damit einher ging immer wieder die Ausbeutung ganzer Menschengruppen. Die Menschheitsgeschichte bestätigt uns diese Tatsache zur Genüge. Selbst das israelitisch-jüdische Königtum verfiel immer wieder diesen uralten unsozialen heidnischen Praktiken. Der Prophet Shmuel war zu seiner Zeit der Hauptrichter oder Oberrichter in Israel, so wie Moshe zu seiner Zeit (vgl. 2Mo 18,19-23). Shmuel reiste von Jahr zu Jahr in ganz Israel herum und hielt Gerichte (vgl. 1Sam 7,15-17). Damit hielt er ganz Israel auf den gesunden Wegen JaHuWaHs zusammen.
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Glaubensimpuls 305 von Gregor Dalliard am
Lasst uns mit viel Freude, gelassen und doch mit einer frohen Ernsthaftigkeit aus den Zusammenhängen der Thora und der Propheten weiter forschen. Als die Zwölf Stämme im verheissenen Land angesiedelt waren, drohten sie auseinanderzubrechen. Erstens verblassten bei manchen führenden Leuten Sinn und Zweck der eigentlichen Erwählung und Berufung des Volkes, nämlich die Verheissung an Abraham: “…und du sollst ein Segen sein! …und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” (1Mo 12,2-3).
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Glaubensimpuls 304 von Gregor Dalliard am
Teil 2 von “Alle meine Quellen sind in dir!” Ps 87,7 Teil 2 ist mir als Brücke zu unserem Thema sehr wichtig, damit wir besser verstehen können was uns der TaNaCH eigentlich sagen will, besser: was uns JaHuWaH vermitteln will, was sein Wille ist. Merken wir uns Folgendes! Die Menschen aller Generationen sind versucht ihr Augenmerk, ihr Herz, auf das Äussere zu richten. Gerne verlieren wir uns in den äusserlichen Dingen. Wenn wir nicht wachsam sind, lassen uns gerne täuschen. Was wir sehen macht uns Eindruck. Das ist äusserst gefährlich. Das kann dann selbst einen Menschen, der JaHuWaH vertraut unzufrieden und aggressiv machen.
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