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Glaubensimpulse

“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 14

Glaubensimpuls 367 von Gregor Dalliard

Die wundebaren, tiefsinnigen und unser Leben aufbauenden sieben freudigen Tage von Sukkot gehen langsam ihrem Ende entgegen (Abschluss: am Sonntagabend, 30. Oktober). Auch dieses Fest ist aus dem Glauben Abrahams erwachsen, der auszog und wie später seine Nachkommen, unter der Führung des Moshe, beim Auszug aus der ägyptischen Götzenkultur, in Zelten oder provisorischen Behausungen, in Hütten, Laubhütten (Sukkas/Sukkes), lebte. Warum ist Abraham ausgezogen und warum lebte er in Zelten und Laubhütten: Sukkas/Sukkes? Was heisst das? Er durchbrach die religiöse Finsternis der Welt, zog aus jeder Form der religiösen Erniedrigung heraus, entledigte sich schrittweise der Bevormundung fester alter traditioneller religiöser Vorstellungen und Praktiken was ihn, in der damaligen Zeit, zwang seine in Götzentraditionen festgefahrene Familie, die Stadt und das Land zu verlassen. Er übernahm persönliche Verantwortung für sein eigenes Leben, für das der ihm unterstellten oder schutzbefohlenen Mitmenschen und der Schöpfung – im Dialog und unter der Führung des Schöpfers Himmels und der Erde.

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 13

Glaubensimpuls 366 von Gregor Dalliard

Den meisten von uns wird der international bekannte christliche Evangelisationsdienst von Joyce Meyer (joyce meyer ministries) bekannt sein. Laufend strahlt das deutschsprachige Bibel TV ihre Evangelisationen aus. Das Echo ist enorm, der Beifall gross. Dieses Interesse zeigt uns wie sehr eine Masse von Menschen nach dem tieferen Glaubens- und Lebenssinn lechzt. Ich möchte kein Urteil über die Person Joyce Meyer fällen, das steht mir gar nicht zu. Worauf ich aber eingehen möchte ist ihre Aussage, die sie in regelmässigen Abständen wiederholt: “Wollt ihr sein wie Jesus?”

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 12

Glaubensimpuls 365 von Gregor Dalliard

Eine Frau schreibt: “Du vertrittst eine seltsame biblische Ethik: versöhnen, versöhnen und nochmals versöhnen, das heisst doch nichts anderes als ewiglich auf Schmusekurs mit jenen gehen zu müssen, die mir tiefes Unrecht zugefügt haben und die selbst keinen Finger für die Wiedergutmachung rühren. Wenn dass denn so einfach wäre. Es gibt unversöhnliche Beziehungen, die bis zum Tode unversöhnlich bleiben, weil der andere nicht willens ist schwere vergangene Unrechtssituationen einzusehen und mit mir zu bereinigen. Der andere will davon nichts wissen und ich, mit meiner christlich anerzogenen Versöhnungsbereitschaft, stehe gedemütigt da, fühle mich alleingelassen, verlassen und in einer aussichtslosen Lage. Was ist denn das für eine Versöhnung, wenn das Unrecht weiterbesteht. Soll ich eine Versöhnung vortäuschen, weil ich sonst keine Gemeinschaft mit Gott haben kann?

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 11

Glaubensimpuls 364 von Gregor Dalliard

Das jüdische Neujahr, Rosh Hashana, steht vor der Tür. Wörtlich übersetzt heisst Rosh Hashana: Kopf des Jahres. Nach unserem gängigen Kalender beginnen diese freudigen Festtage mit dem Sonnenuntergang am Sonntag dem 9. September und enden mit dem Sonnenuntergang am Dienstag dem 11. September. Rosh Hashana ist ein Fest der Freude. Rosh Hashana ist auf Jom Kippur, den Versöhnungstag, ausgerichtet. Über allem steht die Gnade JaHuWaHs, etwa gemäss Ps 103,3: “Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten”.

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 10

Glaubensimpuls 363 von Gregor Dalliard

Wie glaubten die Menschen zur Zeit Abrahams? Wir können uns kaum in deren Lebensweisen und -gepflogenheiten hineinversetzen. Es gab unsere supermoderne Kommunikations- und Informationstechnik nicht, keine digitale Revolution, ebensowenig alle unsere modernen Verkehrsverbindungen und all die Lebenseinrichtungen mit all den sozialen Leistungen. Es gab aber auch nicht den modernen Stress, der soviele Menschen heute ins Abseits treibt, in die Einsamkeit drängt. Die Massen von Menschen sassen auch nicht wochenlang, tagaus tagein, auf ihren Stühlen vor dem Computerding und TV-Kanälen und holten sich ihr Essen nicht in Kaufhäusern. Die meisten unsere Beziehungen zu den Mitmenschen laufen heute über Whats App, Twitter, Facebook, Youtube u.a.m. Dinge die unsere täglichen Bedürfnisse befriedigen sollen laufen über diese Kanäle ab.

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 9

Glaubensimpuls 362 von Gregor Dalliard

Als ich mich vor einigen Jahren voller Begeisterung intensiver mit dem prophetischen Wort befasste, ahnte ich noch nicht auf was für einen zusammenhängenden Lebens-Schatz ich in der Bibel stossen würde. Doch gleich zu Beginn meiner Schatzsuche ahnte ich, dass sich mein Glaube dadurch eventuell auf den Kopf stellen würde, was dann im Laufe der Zeit auch tatsächlich geschah – Schritt für Schritt! Doch dazwischen verleitete mich mein traditioneller hellenistisch-christlicher Glaube immer wieder dazu dem biblischen Prophetenschatz mit “neutestamentlichen” paulinischen Argumenten zu widersprechen, was ich heute, in der Blindheit meiner frommen Unwissenheit, als arrogante Anmassung sehe. Wie aber hätte ich damals anders urteilen können? Dass die griechische Gottheit Jesous Christos (griechisch) oder Jesus Christus (lateinisch) des Paulus nicht der Jude Jahushua von Nazareth, nicht wahrer Gott und wahrer Mensch, nicht der fleischgewordene Gott Himmels und der Erde sein sollte, durfte unter keinen Umständen wahr sein. Dass das prophetische Wort diese Lehren als Perversion des geoffenbarten Wortes entlarven würde, davor graute mir. Doch der gefundene Schatz spricht die Wahrheit. Ihm zu widersprechen ist zweck- und sinnlos.

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 8

Glaubensimpuls 361 von Gregor Dalliard

Eine Leserin schreibt: “Wie hatte Abraham Zugang zu Gott? Wie soll ich das verstehen? Ich kann damit einfach nicht umgehen. Mit Jesus als Gott war das so einfach, weil er nach der christlichen Lehre zugleich Gott und Mensch ist und zwar Mensch wie ich und du und jeder andere auch. Ich konnte mir den Gott Jesus immer als einen Menschen vorstellen. Anders habe ich ihn mir nie vorgestellt, weil ja der Gott Himmels und der Erde, nach der Lehre des Paulus, in Jesus Christus Mensch geworden ist. Da ist es einfach eine Beziehung zu Gott zu haben. Die Beziehung war wie von Mensch zu Mensch, nur dass er zugleich als Mensch auch mein Gott war. Ich hatte eine rein menschliche Vorstellung und Beziehung zu ihm, anders ist das ja gar nicht möglich, oder? Das geht doch allen Christen so. Das machte es so einfach mit diesem Gott Jesus in einer Beziehung zu leben und diese Beziehung täglich zu pflegen. Wenn ich nun zurückdenke wird mir bewusst, dass ich mir den Gott Jesus nie als Gott, als Geist, vorstellen konnte so wie das Abraham und Sara taten. Darüber habe ich mir früher überhaupt keine Gedanken gemacht. Seitdem ich mir Gott nur als Gott vorstelle, ohne mir dabei einen Menschen vorstellen zu können, der auf dieser Erde gelebt hat, habe ich grosse Probleme. Können sie mir weiterhelfen?

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“...und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 7

Glaubensimpuls 360 von Gregor Dalliard

Im letzten Gim habe ich den grossen und prägenden Propheten Jeshajahu (Jesaja) zitiert. Das von JaHuWaH erwählte und berufene Volk befand sich in den schlimmsten Kriegs- und Deportationswirren. Das Volk drohte unterzugehen, und mit ihm die Verheissungen an Abraham, hatte es doch den Auftrag als einziges Volk dieser Erde, die Weisungen des Lebens, welche die Erlösung von allem Götzentum, aller menschlich-religiösen Sklaverei und von allen menschlichen Ungerechtigkeiten in sich trugen, hinaus in alle Welt zu bringen, bis hin zu den entferntesten Inseln. In dieser Not rief Jeshajahu das Volk auf, sprechend im Namen JaHuWaHs, seinen Blick auf den Glauben Abrahams zu richten, auf die Verheissungen, die nicht nur das Land betreffen, sondern auch den geistigen Segen, die Wiedergeburt der Menschen in JaHuWaH. “Blickt hin auf Abraham, euren Vater, und auf Sara, die euch geboren hat!” (Jes 51,1-2). Der Prophet verhiess: Ein Überrest des Volkes wird durchkommen, durch die Kriegswirren hindurch, uns bekannt als ein Stumpf des Isai, als Spross aus Isai (Jes 11). D.h. dieses Volk ist der gesalbte Überrest, der Messias, der die Völker in das künftige messianische Friedensreich führen und belehren wird (vgl. Jes 11,1ff, 2,2-5, 51,4; Mi 4,2-8; Joe4,12; Sach 8,20-23 u.a.m). Die Kapitel Jes 11 und 12 sind wegweisend. Das ist umwerfend und erfüllt uns täglich mit viel Dankbarkeit. Das jüdische Volk trägt die messianischen Verheissungen Abrahams in sich. Es ist darum der Messias im Messianischen Reich. In diesem wunderbaren Text von Jes 51 wird die absolute Bedeutung und Wichtigkeit des auserwählten Volkes, sein Auftrag für alle Menschen, einmal mehr hervorgehoben

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 6

Glaubensimpuls 359 von Gregor Dalliard

Das auserwählte Volk geriet im Alltagsleben immer wieder in das schwere Fahrwasser der Vergesslichkeit über das, was im Glauben Abrahams zusammengehört. Die Folgen waren vorhersehbar, vor allem für die Propheten. Abraham war durch sein Vertrauen auf JaHuWaH (seinen Glauben) von JaHuWaH erlöst worden. Die Erlösung durch JaHuWaH kann darum auch als eine Neugeburt oder Wiedergeburt bezeichnet werden. Sie war ein bewusster und entschiedener Akt im Leben Abrahams, der zum Segen für alle Menschen führt und führen wird. Dieser Akt ist gleich einem Bund, der nicht widerruft werden kann. Von da an wird Abraham von JaHuWaH Freund genannt. “Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme Abrahams, meines Freundes” (Jes 41,8). Das ist das Verhältnis von Freunden.

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“....und JaHuWaH hatte Abraham in allem gesegnet” (1Mo 24,1). Teil 5

Glaubensimpuls 358 von Gregor Dalliard

Im letzten Gim sprachen wir über die Stärke, die Kraft des Durchhaltens und den stets neuen Lebensmut der aus dem Glauben Abrahams entspringt. Aus der Beziehung Abrahams zu JaHuWaH lebten die Familien der Patriarchen und später das ganze jüdische Volk, der Überrest, bis zu diesem Tag. Diese Beziehung war und ist nicht nur ein Windhauch, der gekommen war und wieder verschwand. Durch alle Zeiten hindurch verlieh sie dem auserwählten Volk eine Lebenskraft, eine Dynamik und Energie zu neuen Wegen, wie wir sie bis zum heutigen Tag in keinem anderen Glauben nachweisen können. Die Früchte dieser Beziehung prägen diese Welt mehr als den meisten Menschen bewusst ist.

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