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Denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben (Jer 29,7).

Glaubensimpuls 745 von Gregor Dalliard am

Es ist tatsächlich so: In der Beziehung mit JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten verändert sich so vieles in unserem Leben. Das war bei Abraham so und das ist auch heute nicht anders, bei dir und bei mir. Wir können in der Welt nichts ändern, möglicherweise können wir auch in unseren Familien und bei unseren näheren Verwandten und Bekannten glaubensmässig nichts ändern, aber EINES können wir: Wir selbst können ganz persönlich frohen und dankbaren Herzens innerhalb unserer Familien, Verwandtschaft und Nachbarn unseren Glaubensweg mit JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten gehen und uns in unserem Umfeld von Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft freuen - und zwar täglich, egal wie diese Menschen glaubensmässig leben.
Unser segensreicher Auftrag ist es, an jedem neuen Tag in unserem Umfeld das zu leben, woran der Prophet Micha zu seiner Zeit die JaHuWaH-treuen erinnerte und woran auch wir uns immer und immer wieder mit neuer Hingabe erinnern wollen: “ER hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert JaHuWaH von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und einsichtig zu gehen mit deinem Elohim (‘Gott’)?” (Mi 6,8). Was ist unter Güte zu verstehen? “Unter Güte versteht man eine freundliche, wohlwollende und nachsichtige Einstellung gegenüber anderen. Elemente von Güte sind: Gutes tun, Gnade üben, Wohlwollen und Barmherzigkeit” (Quelle). Auf Recht unter den Nächsten zu üben gehen wir hier nicht weiter ein, das wissen wir.
Wir könnten hier auch das weise Zeugnis Jirmejahus (Jeremias) hinzufügen, das in einem gewissen Sinne passt: “Und sucht den Frieden der Stadt, in die ich euch gefangen weggeführt habe, und betet für sie zu JaHuWaH! Denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben” (Jer 29,7). Auf eine gewisse Art und Weise sind auch wir Weggeführte, weg geführt aus dem heidnisch-christlichen Glaubensleben unseres Umfeldes. Suchen wir den Frieden in unseren Familien, Verwandten und in der Nachbarschaft, obwohl sie den Glauben nicht mit uns teilen. Denn in ihrem Frieden, werden auch wir den Frieden haben.
Das heisst bei weitem nicht, dass wir an ihren religiös-rituellen heidnischen Traditionen mitmachen müssen, um den Frieden zu erhalten. Wir aber wollen ihnen in den Alltagsbelangen zünftig unter die Arme greifen. Das berührt die Mitmenschen so oder so und macht uns entsprechend glücklich, selbst dann, wenn wir keinen entsprechenden Dank ernten sollten. Der innere Frieden ist unsere Ernte.

Mit anderen Worten ist es das, was der Prophet Zephania im Ruach des El Eljons allen denen zuspricht, die in der Beziehung mit JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten leben: “JaHuWaH, dein Elohim (‘Gott’), ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet (d. h. ER steht dir bei; besser: ER geht mit dir, ER ist mit dir unterwegs); ER freut sich über dich in Fröhlichkeit, ER schweigt in seiner Liebe, ER jauchzt über dich mit Jubel” (Zeph 3,17). Einfach wunderbar. Es gibt vor JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten, dem Schöpfer des Lebens kein stichhaltiges Argument, das wir dagegen vorbringen könnten. Egal was in deiner und meiner Familie, in deiner und meiner Verwandtschaft, in deiner und meiner Nachbarschaft anders läuft, dein und mein erstes Augenmerk ist und bleibt das, was du und ich in dem El Eljon, dem Schöpfer allen Lebens für Zeit und Ewigkeit sind und haben - unantastbar von nichts und niemandem. In keinster Weise darf uns da etwas verunsichern und unglücklich machen. An Angriffen und Versuchungen wird es nie fehlen. Das wäre nur ein schlechtes Argument, um uns aus der Fröhlichkeit JaHuWaHs zu schmeissen.
Wir haben das Vorrecht, dass wir alles, jeden krummen Nagel, jedes verlorene Haar in JaHuWaH wissen, d. h., wir können alles, ja alles in SEINE Hände geben und darin lassen. Und wenn etwas von Neuem wieder an uns nagen sollte, erinnern wir uns wieder, dass alles das, was wir in SEINE Hände gegeben haben, einen gesegneten Ausgang findet und finden wird, selbst dann, wenn alles dagegen zu sprechen scheint und wir es nicht als solches fühlen oder erleben sollten, wie das damals zur Zeit des Propheten Habakuk der Fall war: “Denn der Feigenbaum blüht nicht, und an den Reben ist kein Ertrag. Der Ölbaum versagt seine Leistung, und die Terrassengärten bringen keine Nahrung hervor. Die Schafe sind aus der Hürde verschwunden, und kein Rind ist in den Ställen. – Ich aber, ich will in JaHuWaH jubeln, will jauchzen über den Elohim (‘Gott’) meines Heils. JaHuWaH ist meine Kraft” (Hab 3,17-18).

So wünsche ich allen Wohlergehen inmitten der Menschen unter denen wir leben: “In DIR will ich mich freuen und jauchzen, will DEINEN Namen besingen, du Höchster” (Ps 9,3). Darin seid alle herzlich gegrüsst. Shabbat Shalom.

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns am 15. März 2026 um 14.00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger in 2577 Finsterhennen, Allmenhag 2 (tel.: 032 396 34 03), k.hunzinger@sunrise.ch. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!