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Wen bezeichnet die Bibel als den kommenden Mashiach (Gesalbten, Christus)? Teil 15

Glaubensimpuls 156 von Gregor Dalliard

aktualisiert: 26. 01. 2023
In den letzten Gims habe ich versucht das Verständnis für jene Zusammenhänge zu wecken, die von David als dem König im kommenden Reich der Heiligen sprechen, das JaHuWaH bei seinem Erscheinen am Ende der Tage seinen Heiligen, dem auserwählten Volk, übergeben wird. Für die Kirchen ist dieser David fälschlicherweise der trinitarische Gott Jesus Christus. Davon aber spricht JaHuWaH durch keinen einzigen seiner Propheten.

David ist also Vorbild und zugleich das Bild der ungeteilten Vertrauens und der Hingabe an JaHuWaH. Er ist damit Vorbild und zugleich Bild für die Treue des auserwählten Volkes im kommenden Reich JaHuWaHs, im Friedensreich. Im kommenden Reich JaHuWaHs, im Friedensreich, wird also die Treue zu JaHuWaH, zu den Rechtsbestimmungen JaHuWaHs im Umgang der Menschen miteinander, ein gesegnetes Leben nach seinen Shabbaten einzigartig erbaulich sein. Diese Einzigartigkeit wird darum mit David verglichen, weil sie nur zu seiner Zeit schattenhaft vorgelebt worden ist.

Er war, wie ich aufgezeigt habe, der einzige König der die Zwölf Stämme – als König – vereinigt führen konnte und sie ungeteilt nach den Rechtsbestimmungen und Shabbaten JaHuWaHs führte. Darum wird er in vielen Metaphern als der kommende Herrscher im Reich der Heiligen, im Friedensreich, bezeichnet. David wird nicht leiblich präsent sein und herrschen. Wie gesagt, das ist eine Metapher. Die Propheten wollen damit sagen, die Herrlichkeit JaHuWaHs tritt dann in Erscheinung, wenn die Juden wieder in ihrem angestammten Land leben werden. Das wird der Anfang jener Zeit sein, in der die Weisungen und Rechtsbestimmungen JaHuWaHs umfassende Gestalt annehmen. Damit beginnt ein Leben des Segens und des Wohlergehens, darin wird manifestiert sich die Gegenwart und Herrlichkeit JaHuWaHs.

Diese Herrlichkeit JaHuWaHs unter den Menschen wird durch etwas völlig Neues sichtbar werden. Alle Völker werden nun zu JaHuWaH und zu dessen Rechtsbestimmungen geführt werden, ohne die nichts lebenswert ist, weder im persönlichen noch im Leben der Menschen untereinander. Die lange Lebenserfahrung des auserwählten Volkes mit JaHuWaH ist in folgenden Zeugnissen bestätigt: “Denn bei dir ist der Quell des Lebens; in deinem Licht sehen wir das Licht” (Ps 36,10). “Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Grundfeste. Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her” (Ps 89,15). “Denn ein Elohim des Rechts ist JaHuWaH. Glücklich alle, die auf ihn harren!” (Jes 30,18). Sie werden ihre Freiheit innerhalb dieser Weisungen verantwortungsvoll leben und bekennen: “JaHuWaH ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? JaHuWaH ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?” (Ps 27,1).

Noch vermögen wir diese gewaltigen Veränderungen unter den Menschen nicht zu fassen. Doch das Wort JaHuWaHs wird sich erfüllen. Die Geschichte belegt uns das zur Genüge. JaHuWaH stärkt unseren Glauben durch die Ereignisse, bzw. durch Veränderungen und die noch ausstehenden Prophetien. Einfach umwerfend! Mein früherer Glaube konnte mir keine Türen und Fenster für diese gewaltigen Zusammenhänge öffnen. Im Gegenteil, er verschloss und verriegelte das, was JaHuWaH durch seine Propheten für das Jetzt und die Zukunft geöffnet hatte!

Neben David werden auch noch andere Namen als Vorbilder und Bilder genannt, die die Präsenz JaHuWaHs und dessen Erscheinen und Wirken am Ende dieses Zeitalters markieren. So etwa der Prophet Elijahu und der Statthalter von Juda, Serubbabel. In diesem Zusammenhang finden wir im TaNaCH noch viele andere Metaphern (Bildern). Wir wollen sie verstehen lernen. Das ist sehr wichtig, damit wir unser Leben nicht fehlgeleitet und unwissend vergeuden. Wir wollen nicht länger gegen JaHuWaH, seine prophetisch verheissenen Heilsordnungen vorgehen. Auch nicht gegen sein auserwähltes Volk und damit JaHuWaH Schande bereiten.

Unter dem Antrieb des Propheten Haggai wurde der Zweite Tempel gebaut. Die Botschaft im Buch Haggai ist äusserst kurz gefasst, aber sie vermittelt uns einen umwerfenden tiefen Einblick in die Zukunft.
Nach Vollendung des Zweiten Tempels spricht JaHuWaH über Haggai prophetisch von einem Dritten Tempel und von der Herrlichkeit JaHuWaHs und seinem unvorstellbaren Wirken in der Mitte seines Volkes in dieser Welt. Die Botschaft ist zusammenhängend und unvorstellbar ermutigend. Was meint aber Haggai mit dem Dritten Tempel? Auf keinen Fall meint er einen Tempel erbaut aus, aus Silber und Gold. Einen Dritten Tempel wird es darum nie geben, denn das macht keinen Sinn. Was meint dann der Prophet mit seine Aussage? Das ist eine Metapher, in der die kommenden Ereignisse im Zusammenhang mit dem verheissenen Friedensreich ausgeleuchtet werden. “Mein ist das Silber und mein das Gold, spricht JaHuWaH Zebaoth. Grösser wird die Herrlichkeit dieses künftigen Hauses sein als die des früheren, spricht JaHuWaH Zebaoth, und an diesem Ort will ich Frieden geben, spricht JaHuWaH Zebaoth” (Hag 2,8). Was ist denn grösser als der Besitz des Silbers und des Goldes der ganzen Erde, als das Silber und das Gold eines Tempels? Es ist die lebendige Beziehung zu JaHuWaH, die innere Ruhe in JaHuWaH und den Frieden mit den Mitmenschen und Wohlergehen. Dort leben zu dürfen wo Menschen sich von Gerechtigkeit und Recht, von Gnade und Treue leiten lassen: “Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Grundfeste. Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her” (Ps 89,15). “Gerechtigkeit und Recht üben ist JaHuWaH lieber als Schlachtopfer” (Spr 21,3).

Lesen wir dazu Jes 2,2-6: “Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses JaHuWaHs fest stehen als Haupt der Berge und erhaben sein über die Hügel. Und alle Nationen werden zu ihm strömen, und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg JaHuWaHs, zum Haus des Elohim Jakobs, dass er uns aufgrund seiner Wege belehrt und wir auf seinen Pfaden gehen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort JaHuWaHs von Jerushalajim. Und er wird richten zwischen den Nationen und Recht sprechen für viele Völker. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.”
Das sind Worte, die auf das Wesentliche des Menschen ausgerichtet sind. Dazu braucht es keinen Tempel, keinen Tieropferkult, kein aaronitisches Priestertum. Der Text ist voller Metaphern, voller Bilder. Jirmejahu sagt dazu: “Ich lege meine Weisungen in ihr Inneres und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Elohim sein, und sie werden mein Volk sein. Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt JaHuWaH! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Grössten, spricht JaHuWaH (Jer 31,33-34). Das wird Wirklichkeit werden. Sie werden nach dem Herzen JaHuWaHs leben wollen, leben lernen. Auch dazu braucht es keinen Tempel, keinen Tieropferkult, kein aaronitisches Priestertum.

David lebte bereits in dieser prophetischen Verheissung, obwohl er und viele andere auch von dem aaronitischen Priestertum umgeben waren. Sie lebten allein im Vertrauen zu JaHuWaH. Ihr Leben war allein auf die Rechtsbestimmungen JaHuWaHs ausgerichtet. Diesbezüglich erwarteten sie von dem praktizierten Opferkult nichts mehr, obwohl sie äusserlich darin vernetzt waren. Darum wird er vom Propheten Shmuel als ein Mann nach dem Herzen JaHuWaHs genannt: “JaHuWaH hat sich einen Mann gesucht nach seinem Herzen” (1Sam 13,14).

Zu derselben Zeit als Haggai Prophet war, war Serubabbel Statthalter von Juda, Jahushua war Hoheprister. Mit ungeteilter Hingabe liebten beide JaHuWaH. Sie wurden durch seine Thora, Ordnungen, Rechtsbestimmungen Shabbate und Verheissungen aufgerichtet, sie machten sie glücklich und eifrig für die Sache JaHuWaHs. Darum unterstützten sie mit allen Kräften den Propheten Micha beim Bau des Zweiten Tempels, zusammen mit dem Überrest des auserwählten Volkes, das aus Babel nach Jerushalajim heimgekehrt war.

Die wunderbare Metapher (Bild) in Hag 2,23 ist eingebettet in den Aussagen Haggais und der Propheten über den schrecklichen Tag JaHuWaHs (Tag des Herrn) der bei seiner Ankunft die Völker, die Feinde Israels, vernichtend schlagen wird. Wir sehen ja wie sich die Welt mit ihren institutionellen Einrichtungen täglich einseitiger, in schockierender und perfider Weise, gegen das Volk der Juden – und die Juden weltweit – organisiert. Die Lage spitzt sich von Tag zu Tag zu. JaHuWaH aber wird mit seinem Erscheinen in seinen Heiligen, also durch sein auserwähltes Volk, jeder Herrschaft ein Ende bereiten und die Herrschaft Israels aufrichten.

Im Auftrag JaHuWaHs bezeugen diese Tatsache auch die andern Propheten wie Jeshajahu, Micha, Zephanjahu, Jecheskel (Hesekiel), Joel, Sacharjahu u.a.m. Haggai spricht jene Leute an, die den Ersten Tempel noch in seiner Herrlichkeit kannten. Er spricht vom Vergleich des Zweiten Tempels mit der Herrlichkeit des Ersten Tempels. “Wer ist unter euch noch übriggeblieben, der dieses Haus in seiner früheren Herrlichkeit gesehen hat? Und wie seht ihr es jetzt? Ist es nicht wie nichts in euren Augen? Und nun sei stark Serubbabel! spricht JaHuWaH..” (Hag 2,3-4).

Damit deutet JaHuWaH über den Propheten auf den Dritten Tempel hin. Denn dieser Tempel ist nicht der letzte. Wie durch die übrigen Propheten weist JaHuWaH auch über Haggai auf die kommenden schrecklichen gewaltigen Ereignisse hin die bei seinem Kommen über die Völker und Israel hereinbrechen werden. Sie werden der Erlösung Israels und dem Bau des Dritten Tempels vorausgehen. Auf diese Geschehnisse weist Haggai in Kapitel 2,4-9.20-23 hin: “Grösser wird die Herrlichkeit dieses künftigen Hauses (Tempels) sein als die des früheren, spricht JaHuWaH der Heerscharen, und an diesem Ort will ich Frieden geben spricht JaHuWaH der Heerscharen” (Hag 2,9). Erstens wissen wir, dass der Zweite Tempel dem Ersten an Herrlichkeit in keiner Weise entsprach. Wären zweitens diese Worte nicht im Zusammenhang der Ereignisse, wie sie in Hag 2,4-9.20-23 genannt werden, gesprochen, dann müssten sie sich auf den Zweiten Tempel beziehen.

Auch die übrigen Propheten sprechen von diesen Ereignissen immer im Zusammenhang von der Endzeit. Diese von den Propheten genannten Ereignisse der Endzeit und der wahre Friede sind während der Existenz des zweiten Tempels und danach, bis heute, noch nicht erfüllt. Der wahre Friede aber wird gemäss den Worten der Propheten von dem auserwählte Volk ausgehen und zwar in alle Welt. Lies die umwerfenden Verse davor!

Damit deutet JaHuWaH über den Propheten Haggai die Zerstörung des Zweiten Tempels durch die Römer an, die in Zukunft eintreten musste. Die in der Thora und in den Propheten tief verwurzelten übriggebliebenen Juden fingen sich darum nach der Zerstörung des Zweiten Tempels und den schrecklichen grausamen Verfolgungen entsprechend schnell wieder auf. Übrigens wies Jahushua (Jesus) aufgrund der Aussagen der Propheten, des Propheten Haggai, auf die Zerstörung des Zweiten Tempels hin und zwar im Hinblick auf die Ankunft JaHuWaHs. Erst danach kann der Dritte Tempel in seiner aussergewöhnlichen Herrlichkeit und in seiner globalen Bedeutung – für die ganze Menschheit – aufgerichtet werden: “Und viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um JaHuWaH der Heerscharen in Jerushalajm anzuflehen” (Sach 8,22).

“Und am Ende der Tage wird es geschehen, da wird der Berg des Hauses JaHuWaHs feststehen als Haupt der Berge, und erhaben wird er sein über die Hügel. Und Völker werden zu ihm strömen, und viele Nationen werden hingehen und sagen: Kommt lasst uns hinaufziehen zum Berg JaHuWaHs und zum Hause Jakobs, dass er uns aufgrund seiner Wege belehre! Und wir wollen auf seinen Pfaden (Thora, Ordnungen, Rechtsbestimmungen und Shabbaten) gehen. Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort JaHuWaHs von Jerusalem” (Mi 4,1-2).

Der Statthalter von Juda, Serubbabel, war eine aussergewöhnliche Gestalt im Heilsplan HaHuWaHs. Er war Judäer, ein Nachkomme Davids, Enkel Jojachins, des letzten Königs von Juda. Nach der Rückkehr des dezimierten und gedemütigten Volkes aus Babel, nahm er bei der Wiederherstellung des Volkes, der Stadt und des Tempels, einen zentralen Platz ein.

Achten wir nun auf die Metapher, durch die der Ewige seine wunderbare Botschaft der Wiederherstellung Israels, den Bau des Dritten Tempels und die Herrschaft seiner Heiligen am Ende dieses Zeitalters hinweist. JaHuWaH lässt Serubbabel sagen, dass er mit seinem Erscheinen am Ende der Tage mit ihm Grosses vor hat! “Und ich werde den Thron der Königreiche (Herrschaftsstrukturen der Welt) umstürzen und die Macht der Königreiche der Völker vernichten; und ich werde die Streitwagen und ihre Fahrer umstürzen, und die Pferde und ihre Reiter sollen zu Boden sinken. Jeder fällt durchs Schwert. An jenem Tag, spricht JaHuWaH der Heerscharen, werde ich dich nehmen, Serubbabel, Sohn des Shealtiel, mein Knecht, spricht JaHuWaH, und werde dich einem Siegelring gleich machen; denn ich habe dich erwählt, spricht JaHuWaH der Heerscharen” (Hag 2,22-23).

Wie wir bereits wissen gibt es ein besonderes Kennzeichen für das anbrechende Friedensreichden. Wenn es entsteht wird die Herrschaft aller Reiche schrittweise enden. Das ist das Grundkennzeichen des anbrechenden Friedensreiches. Ein Messias der kommt und getötet werden kann ist nach dem Wort JaHuWaHs und der Propheten das Konstrukt der nicht verstandenen prophetischen Botschaften mit entsetzlichen Folgen, wie uns das die letzten 2000 Jahre bestätigen. Ein Mensch kann nie der Messias sein. Wenn das Friedensreich anbricht, dann bricht es im Geiste JaHuWaHs an. Das heisst konkret, dass JaHuWaH in (mit) seinen Heiligen kommen wird. Das bezeugt uns JaHuWaH durch seine Propheten. Eine andere Botschaft kennen die Propheten Israels nicht!

Lasst mich noch weitere Metaphern (Bilder) in diesem Zusammenhang anführen. In Micha 7,20 finden wir eine ergreifende Redewendung in Bezug auf das Kommen JaHuWaHs in Herrlichkeit. Da lesen wir: “Du wirst an Jakob Treue (Wahrheit) erweisen, an Abraham Gnade, die du unseren Vätern geschworen hast von den Tagen der Vorzeit her”. Diese prophetische Aussage kann nicht wörtlich verstanden werden, gerade so, als ob JaHuWaH erst bei seiner Ankunft in Herrlichkeit, also erst in jenen Tagen an Jakob Treue üben und Abraham begnadigen würde. Jakob und Abraham waren schon längst gestorben als Micha diese Aussage machte. Jakob und Abraham erfuhren zu ihren Lebzeiten wie kaum jemand anders die Treue und die Gnade JaHuWaHs.
Der Prophet Micha ermutigt in Form einer Metapher (Bild) Juda an die Verheissungen JaHuWaHs, die er Jakob und Abraham gegeben hatte. Sie leben im selben Glauben, in derselben Verheissung und in derselben Erwartung wie schon Jakob und Abraham lebten. Darin waren sie reich gesegnet. Er bezeichnet den Überrest des auserwählten Volkes, die Heiligen JaHuWaHs, als Jakob und Abraham, weil sie, wie gesagt, im selben Glauben in derselben Verheissung und derselben Erwartung wie schon Jakob und Abraham leben. Am Überrest wird Grosses geschehen und durch sie wird Grosses geschehen werden.

Das sind unvorstellbare Metaphern die uns den wunderbaren und unantastbaren Zusammenhang des auserwählten Volkes, seiner Sendung, der bleibenden Verheissungen und Zusprüche JaHuWaHs aufzeigen. Dieser Zusammenhang setzte mit der Erwählung, Berufung und Sendung von Abraham, Isaak und Jakab ein, durchzieht die ganze Heilsgeschichte. Sie erfüllte und erfüllt alle Heiligen JaHuWaHs, sie erfüllte jede einzelne Generation. Erst mit dem Erscheinen JaHuWaHs und seiner Heiligen wird dieser verbindliche Zusammenhang zur Erfüllung kommen. Das führt Haggai dem Überrest des heimgekehrten Volkes vor Augen.

Dieser Zusammenhang geht durch die ganze Heilsgeschichte. Wer ihn auseinander reisst, wie die Getauften das getan haben und tun, begeht einen gräulichen Frevel! Er tastet den Augapfel JaHuWaHs an! Sollten wir das in Unwissenheit über die wunderbaren prophetischen Zusammenhänge getan haben und umkehren, dann ist uns Vergebung in Fülle geschenkt.

Im nächsten Gim möchte ich mit dem Verständnis biblischer Zusammenhänge fortfahren. Die Worte des Propheten Zephanjahu dürfen wir heute ebenso beherzigen wie das Volk JaHuWaH damals. “JaHuWaH, dein Erlöser (Elohim), ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet; er freut sich über dich in Fröhlichkeit, er schweigt in seiner Liebe, er jauchzt über dich mit Jubel” (Zeph 3,17).
Mit einem herzlichen Shalom und einem gesegneten Shabbat!

Gregor Dalliard

Ankündigungen

Wir laden dich herzlich zu unserem nächsten Bibeltreffen in Finsterhennen ein. Wir treffen uns wieder am 17. März 2024 um 14,00 Uhr bei Martin und Kornelia Hunzinger-Schmid, Allmenhag 2, 2577 Finsterhennen. Wir freuen uns ganz fest auf die gemeinsame Zeit! Shalom!

In unregelmässigen Abständen publiziere ich Lebensimpulse (Lims).

Unter dem Kennwort Fragen Leserfragen (Lefs) möchte ich neu auf Leserfragen eingehen. Dabei werde ich auch aufschlussreiche und weiterführende Zusammenhänge anderer zu wichtigen biblischen Themen veröffentlichen.