Was Du über «bibeltreu» wissen solltest!
Dieser Blog ist aus einem tieferen Bibelstudium heraus entstanden. Mit bibeltreu ist die Suche nach den Quellen, nach den Wurzeln des TaNaCHs (“AT”) gemeint, ein ständiges Forschen nach den tiefen Zusammenhängen des TaNaCHs. Was heisst TaNaCH? “T” steht für Thora, “N” für Neviim, d. h. Propheten und “CH” für Chetubim, d. h. für die übrigen Schriften (kann auch mit “K” = Ketubim geschrieben werden).
Der TaNaCH enthält jene Schriften, aus deren Zusammenhang Jahushua der Nazarener erzogen worden war, anhand derer er glaubte, lebte und lehrte. Nach christlichem Verständnis ist der TaNaCH das, was in den Augen des christlichen Gottes (Theos, nicht ELOHIM JaHuWaH) völlig falsch ist. Der Jude Jahushua der Nazarener kannte den Begriff Altes Testament (“AT”) nicht. Er kannte auch kein sogenanntes Neues Testament (“NT”).
Diese Begriffe sind von den Gründern des Christentums (den Kirchenvätern) im Zuge der Verwerfung der Juden und im Geiste ihrer Ersatztheologie (auch: Enterbungs- oder Substitutionstheologie) entstanden. Nach dieser Irrlehre sind die Juden von JaHuWaH, dem El Eljon, dem Höchsten, enterbt worden. JHWH (JaHuWaH) hat die Juden angeblich durch die Christen ersetzt. Sie seien der Ersatz für das Judentum. (Einige Jahrhunderte später entsteht der Islam und auch er behauptet dasselbe von sich). Die Christen lehren also, dass sie angeblich das neue Israel sind, das Volk des JHWH. Sie behaupten den Platz der Juden eingenommen zu haben. Der TaNaCH hat im Denken der Kirchengründer seine Bedeutung endgültig verloren, weil er angeblich in der Gottheit der Christen, in Jesus Christus, seine Erfüllung gefunden haben soll. Sie schufen das sogenannte Neue Testament (“NT”) als bewusste Abgrenzung zum TaNaCH (“AT”).
Bibeltreu ist im Laufe meines persönlichen Wachstums im Glauben entstanden. Die Zusammenhänge dessen, was Bibeltreue beinhaltet, finden wir in der persönlichen Beziehung zu JaHuWaH. Diese Beziehung ist uns im TaNaCH (“AT”) bezeugt. Bibeltreu ist aus vielen Erfahrungen mit Menschen entstanden, die nach der Wahrheit in der Bibel suchen. Sie suchen am richtigen Ort: Das zusammenhängende Wort der Propheten finden wir im TaNaCH.
Viele Menschen werden in christlichen Versammlungen, bei öffentlichen Evangelisationen, durch persönliche Kontakte mit Nachbarn, Freunden und Arbeitskollegen oder beim Lesen von christlicher Literatur, durch Strassenplakate u. a. m. von Christen herausgefordert. Damit beginnt für viele ein schmerzlicher und einsamer Weg. Sie werden von ihren Mitmenschen oft nicht mehr verstanden.
Mit “bibeltreu” wurde eine Plattform geschaffen, die suchende Menschen auf ihrem Glaubensweg begleitet, sowohl durch regelmässige Glaubensimpulse (Gims) als auch mit tiefgründigen und fundierten Artikeln zu bestimmten Bibelthemen.
Der Glaube kann sich im Leben eines Menschen vertiefen und ausweiten. Das geschah und geschieht auch in meinem Leben so. Dafür bin ich sehr dankbar. Darum ist Folgendes zu beachten: Die Inhalte früherer Glaubensimpulse stimmen nicht mehr immer in allem mit meiner aktuellen Glaubensüberzeugung überein. Meinen ersten Glaubensimpuls veröffentlichte ich am 2. September 2011 unter “bibeltreu.com.” Die prophetischen Quellen des TaNaCHs (des “ATs”), die ich und andere im Laufe der Jahre schrittweise erforschen durften und weiterhin erforschen dürfen, führten und führen uns in die tiefen Zusammenhänge der Anfänge. Richtungweisend ist dabei das Wort des Propheten Jirmejahu (Jeremia): “Tretet auf die Wege, seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wo denn der Weg zum Guten sei, und geht ihn! So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen” (Jer 6,16).
Wer ist Gregor Dalliard?
Gregor Dalliard ist in einer behüteten katholischen Familie aufgewachsen. Während seines Theologiestudiums (1971-1977) lernte er Katholiken kennen, die sich speziell für das “Neue Testament” (“NT”) interessierten. Als Katholik ist man an die Glaubensdogmen und den Katechismus der Kirche gebunden. Das Interesse für das “NT” ist mit der katholisch-charismatischen Bewegung in den 1960/70-ger Jahren innerhalb des Katholizismus in Gang gesetzt worden. In den letzten Jahren seines Theologiestudiums öffneten ihm ein Mitstudent und sein junger Beichtvater Christoph Schönborn (gegenwärtig Kardinal in Wien) an der theologischen Fakultät den Weg in diese Bewegung. Damit war das Interesse für das “NT” geweckt, vor allem aber für die 4 “Evangelien”, die auf der Theologie des Paulus aufgebaut sind.
1977 wurde er zum katholischen Priester geweiht. Seine intensive Jugendarbeit, Exerzitien und Beichtseelsorge in verschiedenen Einrichtungen (Abschlussklassen: Handel, Lehrerinnen und Lehrerseminar), trieb ihn an, sich mit den Inhalten der “Evangelien” immer tiefer auseinanderzusetzen. Dies führte 1988 zur Exkommunikation aus der katholischen Kirche. Seitdem ist er überkonfessionell engagiert. Mehr hier.
Gregor Dalliard schreibt die wöchentlichen Glaubensimpulse unter “bibeltreu.com” und nimmt in seinen Artikeln Stellung zu biblischen Themen. Er versucht, tiefgründig auf die Wurzeln unseres Glaubens einzugehen.
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