Die westliche Welt beugt sich dem radikal-religiösen Islam im Kampf gegen die Juden . Teil 1

Glaubensimpuls 166

Gegenwärtig werden die Juden der ganzen Welt, vor allem aber der Staat Israel, wieder einmal von einer Welle des blinden Hasses heimgesucht. Es fehlt vor allem der Europäischen Union (EU), und den meisten andern Staaten, die Bereitschaft und der Wille, sich dem Grund dieses Elendes zu stellen. Wenn schon Empörung und Hass, dann müssten sie sich zuerst gegen die diktatorischen korrupten Herrscher islamischer Staaten richten, die aus religiösen Motiven heraus ihre Untergebenen in allen Bereichen des Lebens unterdrücken und mit allen Mitteln offen oder im Geheimen gegen die Juden instrumentalisieren.

Israel ist der einzige Staat im Nahen Osten, der alle Religionen in seinem Land existieren lässt und allen Bewohnern eine sichere Existenz und Entwicklung ermöglicht. Kein arabischer Staat räumt Andersdenkenden diese Freiheit ein. Kein arabischer Staat würde wie Israel den Christen eine solche Freiheit zugestehen und so vielen Kritikern aus den Kreisen der Kirchen, der Politik und des Journalismus die Einreise gewähren. Israel ist hier Christen gegenüber aussergewöhnlich geduldig und vorbildlich, wenn man bedenkt was es gerade vom Christentum an Leid und Vernichtungsversuchen über sich ergehen lassen musste. Das müssten unsere Politiker ernsthaft zur Kenntnis nehmen.

Israel ist ein Land, dass Siedlungen auf Boden baut, den es sich vorher von den Besitzern teuer erkaufen musste. Hier ein paar wichtige Fakten die wir nicht vergessen sollten:

Erstens gehört der Tempelberg den Juden. David hatte für diesen Berg den vollen Kaufpreis bezahlt. Er kaufte ihn dem früheren Besitzer, dem Jebusiter Ornan, ab (vgl. 1Chron 21,18-27). Also gehört der Tempelberg rechtmässig den Erben Davids, den Juden. Umso mehr da für Moslems Mekka das Zentrum ihres Glaubens ist.

Zweitens wurden nach der Zerstörung der Stadt Jerushalajim durch die Römer, im Jahre 135 n.u.Z., nie alle Juden aus dem Land der Juden vertrieben. Es gibt Städte und Dörfer die seit jener Zeit durchgehend von Juden bewohnt blieben, wie z.B Hebron, bis 1929 die jüdische Bevölkerung von Arabern, die vom faschistischen Gedankengut aufgehetzt waren, massakriert wurde. Bereits 1922 gab es in Berlin eine Islamische Gemeinde, die schon einige Tausend Mitglieder zählte. Die antijüdische Propaganda hatte schon vor der offiziellen Machtergreifung Hitlers in vielen Kreisen Fuss gefasst und zu antijüdischen Reaktionen im Inn- und Ausland geführt.

Drittens benannte der römische Kaiser Hadrian das Land der Juden, das Land Israel, willkürlich in „Palästina“ um. Dies geschah nach dem jüdischen Aufstand, nach der Zerstörung der Stadt Jerushalajim 135 n.u.Z. Vorher bezeichnete nie jemand das Land Israel „Palästina“.

Viertens kehrten immer wieder, in jedem Jahrhundert, Juden heim.

Fünftens erfolgte die erste islamische Besetztung erst im Jahre 638 n.u.Z.

Sechstens stammte das Volk der Philister von Kreta und ist längst schon ausgestorben. Die im Land der Juden lebenden „Palästinenser“ sind mehrheitlich Araber, also Semiten. Ab dem zweiten Jahrhundert verwüsteten grosse Gebiete des Landes. Arabische Nomaden wurden erst im Laufe der Zeit dort sesshaft, nur in geringer Zahl.

Siebtens siedelten sich in der Zeit von 1882 bis etwa 1931 rund 180 000 Juden rechtmässig in ihrer alten Heimat an. Vor dem Holocaust also! Oft verkauften reiche Türken, die vor den Engländern das Land für sich beansprucht hatten, grosse, kaum oder nicht bewohnte und nicht kultivierte, bergige, steinige und sumpfige Gebiete an Juden. Die Juden zahlten sehr viel Geld für das Land das ihnen ja eigentlich schon gehörte. Aber sie kauften es zurück in der Hoffnung endlich eine sichere Zufluchtsstätte vor der Welt gefunden zu haben.

Andere, „Palästinenser“, die ausserhalb der von den Juden gekauften Gebieten im Lande ansässig waren, weniger bemittelte, verkauften gerne nicht kultivierten Boden an Juden, um sich mit dem Geld etwas Wohlstand und ihren Kindern das Studium zu ermöglichen. So entstanden viele jüdische Siedlungen inmitten der zahlenmässig kleinen arabischen Bevölkerung. Viele Menschen aus den umliegenden arabischen Nachbargebieten wanderten erst später, angezogen durch den Wohlstand Israels, in die heutigen Gebiete Israels ein. Sie bezeichnen sich heute ganz frech und keck als „Palästinenser“, als Nachfahren der Philister und behaupten dementsprechend die Besitzer des Landes zu sein, aber das sind sie nicht.

Was früher als selbstverständlich galt und vielen arabischen Menschen im Umgang mit Juden wirtschaftlichen Aufschwung, Wohlstand und soziale Unabhängigkeit brachte, ist heute ein Verbrechen. Sicher gab es immer wieder Konfliktsituationen zwischen Einheimischen und Einwanderern, die im allgemeinen aber, abgesehen von wenigen Ausnahmen, einer beidseitigen Lösung näher standen als einer radikalen Entfremdung und Feindschaft. Doch ausländische radikal-religiöse islamische Fanatiker trieben systematisch einen Keil der Feindschaft zwischen den Juden und den „Palästinensern“. Dieser Keil der Feindschaft wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte bewusst vertieft. Was sie bisher an Zerstörung, Elend und Leid, Schmerz und Tränen und nicht wieder gutzumachender Zerrüttung über ihr eigenes Volk und über die Juden brachten wird von den Westmächten bis heute eiskalt ignoriert.

Die Regierung von Mahmud Abbas verabschiedete ein Gesetz nach dem „Palästinenser“ die den Juden Boden oder andere Besitztümer verkaufen an Strommasten aufgehängt werden müssen. Bisher wurden ihnen Hände abgehackt oder ähnliches schreckliches Leid zugefügt. Doch das lässt den Westen kalt! Über alle Medien wird vor der Weltöffentlichkeit grossmundig gesagt, diese von Juden teuer erkauften Siedlungsgebiete seien besetztes Land! Wohnblöcke entstehen meistens in steinigen, gebirgigen und nicht kultivierten Gebieten. Weite Teile der Landschaft Israels waren vor Jahren noch nicht nutzbar gemachtes Land bis Juden solche Gebiete unter schwerstem Aufwand und unsäglichen Opfern entsumpften, von Steinen frei und fruchtbar machten. Jetzt machen arabische Politiker ihr angebliches Besitzrecht geltend. Die Europäische Union will den Staat Israel ächten und keine Exportgüter aus den rechtmässig erworbenen Siedlungen von Juden zulassen! – „kauft nicht bei den Juden“!!

Die radikalen moslemischen Kräfte, die den Koran ebenso wenig kennen wie Christen die Bibel, die Thora und die Propheten, wollen nicht ruhen bis alle Juden in „ihrem“ Land vernichtet sein werden und das Land der Juden judenfrei sein wird. Von einem Jahr zum andern werden bei den immer wiederkehrenden islamischen Zeremonien, Riten und Festen blind Koranverse rezitiert, die aus dem Zusammenhang gerissen sind. Der grossen islamischen Masse ist das nicht einmal bewusst, sie hat keinen Zugang zum Koran. Koranverse müssen einfach in arabischer Sprache rezitiert werden können, dann ist die ewige Seligkeit garantiert. Um was es sich dabei konkret handelt ist nicht von Bedeutung. Die islamische Masse soll nicht über alle Inhalte des Koran Bescheid wissen. Das ist das erste Gebot auf das die führenden Theologen des Islams achthaben.

Würde die islamische Volksmasse den Koran kennen, dann müssten sie wissen, dass ihr Prophet Muhammad (Mohammed) in der Sure 7, 133-138 unmissverständlich von dem Land der Juden spricht, dem Land das östlich und westlich des Jordanflusses liegt und dass es von JaHuWaH dem israelitisch-jüdischen Volk zugesprochen worden ist. Muhammad lehrte: „Und Wir gaben dem Volk, das für schwach galt (als Sklaven Ägyptens), die östlichen Teile des Landes zum Erbe und die westlichen Teile dazu, die Wir gesegnet haben. Und das gnadenvolle Wort Allas war erfüllt an den Kindern Israels, weil sie standhaft waren.. Wir brachten die Kinder Israels über das Meer; und sie kamen zu einem Volk, das seinen Götzen ergeben war. Sie sprachen ‘O Mose, mache uns einen Gott, wie diese hier Götter haben‘. Er sprach: Ihr seid ein unwissendes Volk“.

Was uns schockiert ist die Tatsache, dass die radikal-islamischen Kräfte von den meisten westlichen Politikern, Staatsoberhäuptern, Kirchen und Medienschaffenden unter der Führung der EU, der UNO, der USA und islamischer Staaten unterstützt und gefördert werden. Ihnen ist jedes Propagandamittel gegen Israel recht. Die Europäische Union ist wesentlich an der Zerstörung des bis dahin zum Wohle beider Seiten – sowohl der Juden als auch der „Palästinenser“ – aufgebauten und gut funktionierenden sozialen und wirtschaftlichen Netzwerkes beteiligt. Es förderte auf beiden Seiten Fortschritt und Wohlstand.

Der Vatikan und die führende Wirtschaftsmacht Deutschlands nehmen hier eine Vorreiterrolle ein. Diplomatisch geschliffen und getarnt, ziehen sie die Fäden, geben in den Medien das Bild der Rechtschaffenheit ab. Beiden sind die Juden zum „Verhängnis“ geworden. Das werden sie nicht vergessen! Es läge in beider Macht einen völlig neuen Weg einzuschlagen! Sie tun es nicht! Sie unterlassen es! Sie ziehen es lieber vor sich durch Unterlassung ihr eigenes Grab, das Grab Europas, zu schaufeln. Denn die islamische Terrormiliz Hamas liegt mit dem IS (dem Islamischen Staat), über die Verbindungen mit Qatar, unter einer Decke.

Seit Jahren wird die Terrormiliz Hamas mit Unsummen von Geld und Wohlwollen von der EU verhätschelt und gefördert. In den Medien wird sie als die humane helfende Kraft die für die Rechte der armen „palästinensischen“ Bevölkerung einsteht dargestellt, die von Israel terrorisiert, unterdrückt, zermürbt und an den Rand der Verzweiflung getrieben wird. Die Wirklichkeit sieht anders aus! Die EU unterstützt damit den internationalen Terrorismus der Al Qaida, des IS (Islamischen Staates) und wie sie sich alle bezeichnen, die mit der Hamas vernetzt sind und den Aufbau eines internationalen religiösen Terrorstaates vorantreiben. Der „Kampf“ den die westlichen Staaten gegenwärtig gegen die religiösen islamischen Terrormilizen führen wird nur halbherzig geführt. Es ist keine Entschiedenheit dabei.

Seit Jahrzehnten sitzen nun die religiösen radikalen Kräfte, radikale Islamisten, auf den politischen Sesseln in Gaza und anderswo. Erbarmungslos und gnadenlos terrorisieren und instrumentalisieren sie ihre eigene Bevölkerung zur Erreichung ihrer fanatischen religiös-politischen Ziele, des weltweiten Gottesstaates. Die deutsche Bundeskanzlerin hatte anlässlich der 42. Münchner Sicherheitskonferenz des Streites um das iranische Nuklearprogramm auf die Entstehung des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland hingewiesen. Man hätte Anfang der dreissiger Jahre auch gesagt: Das ist nur Rhetorik. Man hätte rechtzeitig vieles verhindern können, wenn man gehandelt hätte! In Deutschland hätte man sich verpflichtet den Anfängen zu wehren!

Doch davon ist gegenüber der Terrormiliz Hamas, die wie der Nationalsozialismus die Vernichtung der Juden anstrebt, nichts zu spüren. Ebenso zerbröckelt der westliche Widerstand gegenüber den radikalen Ajatollahs im Iran, die mit geschickten Intrigen ihr Atomprogramm zielstrebig vorantreiben. Unterlassungen, die Europa noch schwer zu schaffen machen werden. Den religiösen islamischen Fundamentalisten geht es um viel mehr als „nur“ um die Vernichtung der Juden!

Selbstverständlich distanzieren sich viele selbständig denkende und verantwortungsbewusste Katholiken, Christen und Deutsche von der zweideutigen katastrophalen Haltung ihrer führenden Gremien gegenüber dem Terror, dem Israel heute ausgesetzt ist. Als Israels Premier NetanJahu am 29. 09. 2014 vor der UN-Vollversammlung sprach zitierte er die Botschaft des radikal-islamischen Führers Abu Bakr al-Bagdhadi: „Es wird der Tag kommen, da der Muslim überall als Herr herumläuft.. Die Muslime werden das Idol der Demokratie zerstören“. Eine durchaus ernstzunehmende Botschaft des selbsternannten Kalifen der Terrormiliz IS (Islamischer Staat). Das grausame Vorgehen der tiefreligiösen Hamas-Terrormiliz gegenüber Andersdenkenden in Gaza und der IS-Terrormiliz in ihren Kalifaten, müssten unsere Politiker aufschrecken.

Sie sollten auf die prophetische Mahnung und Warnung der israelischen Politiker hören. Aber wirtschaftliche Überlegungen und die Angst vor Terroranschlägen der Islamisten haben im Westen erste Priorität. Sie zeigen uns den egoistischen, machthungrigen und um jeden Preis auf Profitgier ausgerichteten Geist der westlichen politischen und religiösen Führer auf. Sie konzentrieren und beschränken sich auf ihren kurzsichtigen persönlichen Erfolg, auf ihr Erscheinungsbild in den Medien. Für mehr reicht ihre Phantasie nicht mehr aus. Die Habgier und die egozentrische Selbstpräsentation vor der Welt macht sie blind für die wirklichen Anliegen, die Gefahr die dem Westen durch den radikalen religiös fundierten Islam droht. Sie haben sich selbst zu Schauspielern degradiert, die sich auf ihren Posten der persönlichen und parteiinternen Selbstverherrlichung widmen und damit ihre Stellung schändlich missbrauchen. Das macht sie vor der islamischen Welt unglaubwürdig und lächerlich.

Ebenso zitierte NetanJahu Khaled Mashal, den Anführer der Terrormiliz der Hamas, der selbstherrlich verkündet: „Wir sagen dies zum Westen.. Bei Allah, Ihr werdet besiegt werden. Morgen wird unsere Nation auf dem Thron der Welt sitzen“. Das ist mehr als Rhetorik! Arafat und die Hamas haben die eigene Bevölkerung geistig, mental, zugrunde gerichtet. Sie haben ihr eigenes Volk zerstört und machen dafür die Juden verantwortlich! Sie kommen ihrem Ziel täglich näher – dank der Europäischen Union, der UN, der USA und vieler anderer blindgemachter politischer und kirchlicher Führer! NetanJahu wies auf den Kampf hin den Israel heute gegen den religiösen islamischen Terrorismus führt und betonte, dass morgen die westliche Welt damit zu kämpfen haben könnte.

Nach dem grauenvollen furchtbaren Geschehen, der Shoa, wurde von den Vereinten Nationen, aufgrund der bereits in Israel wohnenden Bevölkerung, 1948 der Staat Israel ausgerufen. Darauf forderten die arabischen Staaten ringsherum die Bevölkerung auf in die arabischen Nachbarländer zu fliehen, weil man die Juden vernichten wolle. Die Granaten könnten schliesslich nicht zwischen Juden und Moslems unterscheiden. Nach ein paar Tagen seien die zahlenmässig schwachen und kaum bewaffneten wehrlosen und vom Schock des Holocaust gezeichneten und geschwächten Juden vernichtet. Sie könnten dann zurückkehren und die Häuser und Landstiche der Juden in Besitz nehmen. Das palästinensische Volk liess sich betören.

Rund 630 000 Palästinenser flohen in die islamischen Nachbarländer. Der Krieg nahm für alle eine überraschende Wende zu Gunsten der zahlenmässig wenigen Juden. Die ganze Welt war sprachlos! Insgeheim hoffte beinahe alle Welt, dass das Werk Hitlers mit diesem Krieg der Araber das Kapitel Juden ein für allemal aus der Welt schaffen würde. Nun entlud sich die Wut in den arabischen Ländern auf die dort ansässigen Juden. Innert weniger Tage wurden in den arabischen Staaten 800 000 Juden zu Flüchtlingen gemacht, die nirgends in der Welt willkommen waren. Sie flohen in ihre soeben neu geschaffene alte Heimat zurück.

Die Wege JaHuWaHs sind unfassbar! Nun, damit hatten die radikalen islamischen Führer niemals gerechnet! Durch diese niederträchtige Aktion heben sie viele Moslems ins Elend getrieben, indem sie diese ihrer Heimat beraubten. Die Juden hätten die im Land ansässigen „Palästinenser“ genauso akzeptiert wie die Drusen und andere Minderheiten. Sie hätten sie weiter am Wohlstand, der den andern arabischen Staaten wegen ihrer diktatorischen Machthaber versagt blieb, teilhaben lassen. Heute erheben die radikalen Islamisten das Recht auf die Rückkehr der von ihnen selbst aus dem jüdischen Staat vertriebenen Moslems. Inzwischen ist ihre Zahl auf mehrere Millionen angestiegen.

Im Lande ansässige „Palästinenser“, moslemischer und christlicher Prägung, hoffen im Geheimen sehr, dass z.B. Ostjerushalajim nie unter die Herrschaft der radikalen palästinensischen Politiker kommt. Ein Pater Schnidrig von Grächen hatte das inzwischen berühmte Kinderspital von Bethlehem gegründet. Als ich 1984 noch als katholischer Pfarrer von Grächen nach Israel reiste und das Kinderspital von Bethlehem besuchte, bat mich das palästinensische Pflegepersonal eindringlich alles in meiner Macht liegende zu tun, um zu verhindern dass die radikalen Moslems unter der Führung Arafats die Oberhand gewinnen würden. Zusammen mit Juden und Christen lebten sie in einer aussergewöhnlichen Harmonie.

Sollte die Fatah, die Regierung Arafats, die Macht erlangen, würden sie die gegenwärtige Freiheit verlieren, ihre Rechte unter Israels Regierung verlieren, ihrer Menschenwürde beraubt und zu seelenlosen Marionetten verstümmelt werden. Dasselbe sagten uns die Moslems in den Verkaufsläden von Nazareth, bei verschiedenen privaten Besuchen auf dem Lande und bei andern Gelegenheiten.

Genau das ist geschehen! Die westlichen Kirchenführer und Politiker haben durch ihr diplomatisches Versagen, durch die finanzielle und politische Unterstützung der radikalen islamischen Führer in den letzten Jahrzehnten dem einfachen islamischen Volk unsägliches Leid zugefügt. Demoralisiert, geistig entmündigt und verstümmelt, frustriert, verwirrt und orientierungslos, jeder Hoffnung beraubt, wehr- und schutzlos, manipuliert und aufgehetzt, lassen sie sich heute wie Roboter von den Führern der Terrormiliz Hamas und anderer radikalen Kreise als Gewaltmenschen gegen das jüdische Volk einsetzen. Doch die westliche kirchliche und politische Welt weiss nichts Besseres als das von ihr verschuldete Verbrechen auf das jüdische Volk abzuwälzen, das sich – wie immer schon in der Geschichte – wehren muss um überleben zu können.

Im nächsten Gim möchte ich weitere Fakten in Erinnerung rufen. Vom prophetischen Wort der Bibel her wissen wir alle, dass diese düstere Entwicklung dem Anbruch des Reiches JaHuWaHs auf Erden und der Umkehr der Menschheit zu JaHuWaH vorausgehen muss. Trotzdem wollen wir uns in keiner Weise der Trübsal hingeben und etwa entmutigen lassen. Die Psalmen 23 und 139 sind uns eine persönliche Ermutigung.

Wir wollen aber immer wieder auf die grosse Ungerechtigkeit die den Juden und dem einfachen „palästinensischen“ Volk von Seiten der Europäischen Union widerfährt hinweisen und uns an die verbindlichen Bundes–Worte JaHuWaHs an Abraham und seine Nachkommen erinnern: „Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich richten; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde“ (1Mo 12,3). Lassen wir uns also segnen! Wir wollen uns auch durch die wunderbare Verheissung in Psalm 94,14 segnen lassen: „Denn JaHuWaH wird sein Volk nicht verstossen (vergessen), er wird sein Eigentum nicht verlassen“.

Herzliche Grüsse und ein tiefgreifendes Shalom in JaHuWaH!

Gregor Dalliard