Ungläubige Juden. Juden sind Zionisten und Geldmenschen. Teil 7

Glaubensimpuls 340

JaHuWaH ist immer dort wo Juden sind, die ihn als den EINZIG EINEN bekennen und anbeten, ihren Glauben nach der Thora ausrichten, im prophetischen Wort gegründet bleiben und sich darin auferbauen. Für manche Menschen mag sich die nun folgende Aussage als völlig absurd anhören: JaHuWaH ist ebenso auch bei jenen Juden, die sich zwar glaubensmässig vom Offenbarungsgut ihrer Väter distanziert verhalten, sich aber dennoch als Juden ausgeben und bekennen.

Sogar bei solchen Juden ist JaHuWaH, die sich als ungläubig bezeichnen, aber sich öffentlich zu ihrem Judesein bekennen. Sich als nicht gläubiger Jude zu seinem Judesein bekennen, das braucht auf dieser Erde – damals wie heute – eine gehörige Portion an Mut. Das ist etwas sehr Erstaunliches. Es gibt für einen bekennenden Juden in dieser Welt absolut keine dauerhaften Vorteile zu erwarten, weder von der politischen noch von der religiösen Welt. Allgemein wird behauptet die Zionisten seien Ungläubige, Geldmenschen, Materialisten. Sie seien nicht einfach ungläubige Menschen, von denen es auf der ganzen Welt ja genug gibt, sondern ungläubige Juden. Sie seien die besonders Bösen, weil sie nicht als allgemeine Menschen böse seien, sondern weil sie als Juden böse seien. Welchen Schluss können wir aus solchen eingefleischten Behauptungen ziehen?

Die Welt bezeugt damit unbewusst, dass Juden anders sind als alle anderen Menschen, ein besonderes Volk. Wie wir aus der Bibel und der Lebensgeschichte wissen, sind sie das auch! Juden haben eine Beziehung zum Leben die viel tiefgründiger und weitreichender ist als die eines anderen Menschen. Sie haben eine reichhaltigere Vergangenheit und Entwicklung als zunächst alle anderen Menschen. Dies aufgrund ihrer Erwählung durch JaHuWaH, wegen ihrer Lebensausrichtung, die sie von JaHuWaH in den Weisungen empfangen haben. Sie unterscheidet sich grundlegend von denen aller anderen Menschen. Ihre Bestimmung und Sendung in dieser Welt bleibt einzigartig. Nun denn, wenn die bösen Juden Juden sind, gehören sie genauso zum auserwählten Volk wie die praktizierenden JaHuWaH-Treuen, denn für sie gibt es seltsamerweise etliche Verheissungen in der Bibel.

Über die ungläubigen Juden spricht JaHuWaH über den Propheten Jirmejahu (Jeremia) zu den gläubigen Juden: “Sondern das ist der Bund (d.h. das Zeichen der Bundeserfüllung), den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schliessen werde, spricht JaHuWaH: Ich werde meine Thora (Weisungen) in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Erlöser (Gott) sein, und sie werden mein Volk sein. Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt JaHuWaH! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Grössten, spricht JaHuWaH” (Jer 31,33-34).

Ist hier nicht von jenen Juden die Rede, die sich in dieser Welt als Juden bekennen, obwohl sie nicht gläubig sind? Den gläubigen Juden muss JaHuWaH seine Thora (Weisungen) nicht in ihr Inneres legen und sie auf ihr Herz schreiben. Die Thora lebt bereits in ihrem Inneren. Das prophetische Wort ist in ihren Herzen bereits lebendig. JaHuWaH muss ihnen nicht erst noch zu ihrem Erlöser werden, das ist er für sie bereits. Sie werden sein Volk sein, wie es in der Zeit Davids war. Gläubige Juden und ungläubige Juden werden miteinander im Frieden leben. Keiner wird mehr den anderen über die Wege JaHuWaHs belehren müssen: “Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Grössten, spricht JaHuWaH”

In Bezug auf diese Letzteren unterstreicht der Prophet Sacharjahu (Sacharija) das Wort JaHuWaHs: “Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten (d.h. er wird sie nicht siegen lassen), die gegen Jerushalajim herankommen (d.h. er wird sie richten, unterweisen zum Guten hin, (vgl. Sach 14,9.16; Jes 2,2ff; 65,17ff; 66,22-23). Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerushalajim giesse ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint. An jenem Tag wird die Wehklage in Jerushalajim gross sein wie die Wehklage von Hadad-Rimmon in der Ebene von Megiddo. Und wehklagen wird das Land, Sippe um Sippe für sich, die Sippe des Hauses David für sich und ihre Frauen für sich, die Sippe des Hauses Nathan für sich und ihre Frauen für sich, die Sippe des Hauses Levi für sich und ihre Frauen für sich, die Sippe der Schimiter für sich und ihre Frauen für sich, alle übrigen Sippen, Sippe um Sippe für sich und ihre Frauen für sich” (Sach 12, 9-14). Die ungläubigen Nachkommen der zwölf Stämme, die sich aber dennoch als Juden bekennen werden eine umfassende Wende und Umkehr zu JaHuWaH vollziehen.

Zum richtigen Verständnis des Wortes “durchbohrt” wollen wir uns wieder einmal an dessen prophetische Bedeutung erinnern: Zur Zeit des Propheten Sacharjahu starben die meisten Menschen auf dem Kriegsfeld, indem der Feind ihnen das Herz mit einem Schwert, Dolch oder Messer durchbohrte. Juden, die JaHuWaH nicht gehorsam waren, seine Liebes- und Rechtsbestimmungen missachteten, galten als Menschen, die JaHuWaHs Herz so durchbohrten, wie wenn jemand einen Feind durchbohrt. Jedem israelitisch-jüdischer Gläubigen war diese Bildsprache des Propheten verständlich. Die nicht jüdischen Kirchengründer verstanden diesen israelitisch-jüdischen Kontext aber nicht. Dieses Prophetenwort war ihnen darum äusserst willkommen um auf ihre erlösende Jesus-Gottheit hinzuweisen. Mit ihren durchbohrten bluttriefenden Händen am mystifizierten Kreuze wurde sie zum einzigen Heilsweg für die ganze Welt definiert . Nun missbrauchten die Kirchengründer diese prophetische Aussage. Sie diente ihnen als Beweis für die Verlorenheit aller Juden, die erst beim Anbruch des Messianischen Reiches die zweite Gottheit, Jesus Christus, als gekreuzigte, durchbohrte, erkennen werden. Wie wir bereits aber hinlänglich wissen, wird JaHuWaH selbst erscheinen und das Messianische Reich einleiten. Das bezeugen die biblischen Propheten (vgl. Sach 14,3-4.9; 2,14-17; 8,1-13; Jes 2,2-4; Hes 11,23; Zeph 3,17 u.a.m.).

Jeder Jude wird spätestens dann wissen und verstehen warum ihn JaHuwaH auserwählt hat und wozu. Darum wird jeder Jude erkennen, was der Prophet z.B. im Psalm 40,7-9 für die Zukunft voraussagte: “An Schlacht- und Speisopfern hattest du kein Gefallen, Ohren hast du mir gegraben; Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert. Da sprach ich: Siehe, ich komme; in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben (steht vom auserwählten Volk geschrieben). Dein Wohlgefallen zu tun, mein Erlöser (Gott), liebe ich; und deine Thora (Weisung) ist tief in meinem Innern”.

Als Folge davon wird eintreten was die biblischen Propheten im Namen JaHuWahs verheissen. Von einem nie dagewesenen Aufbruch – auf JaHuWaH und seine Weisungen hin – werden die Völker dieser Erde erfasst werden. Aber darüber im nächsten Glaubensimpuls.

Mit den gewaltigen Worten aus Sach 2,14-17 grüsse ich alle ganz herzlich und wünsche allen – im Blick auf solche Verheissungen – ein frohes Herz, inmitten aller Dinge, die nicht so laufen wie wir uns das unter Umständen wünschen. “Juble und freue dich, Tochter Zion! Denn siehe, ich komme (JaHuWaH, keine trinitarische zweite Gott-Person) und werde in deiner Mitte wohnen, spricht JaHuWaH. Und an jenem Tag werden viele Nationen sich JaHuWaH anschliessen. So werden sie mein Volk sein. Und ich werde in deiner Mitte wohnen, und du wirst erkennen, dass der JaHuWaH der Heerscharen mich (den Propheten, bzw. die Propheten) zu dir gesandt hat. Und JaHuWaH wird Juda als sein Erbteil besitzen im heiligen Land und wird Jerushalajim aufs Neue erwählen. Alles Fleisch schweige vor JaHuWaH! Denn er hat sich aufgemacht aus seiner heiligen Wohnung” (vgl. Joe Kap 3; Jes Kap 11). Shalom!

Gregor Dalliard

Herzliche Einladung zu der diesjährigen Pessachfeier in Finsterhennen: Freitag, 30. März, 18,00 Uhr Sederabend. Samstag, 31. März, 10.00 Pessach-Botschaft mit anschliessendem gemeinsamen Mittagessen. Anmeldung: k.hunzinger@sunrise.ch/ tel.: 032 396 34 03 und frmazo@hispeed.ch/ tel.: 031 991 69 12.